Kriminalisierung von Migration und Solidarität

Solidarische Unterstützung von Betroffenen

Wir arbeiten transnational mit Betroffenen (z.B. iuventa10) zusammen und unterstützen diese bei der Vernetzung mit relevanten Akteur*innen, Prozessführung, Fundraising für Rechtshilfekosten und durch Kampagnenarbeit.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Unterstützung von Menschen aus Drittstaaten, oft selbst Geflüchtete, die meist über keine oder sehr gerine finanzielle Mittel und Unterstützungsstrukturen in Europa verfügen und kaum öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Dies geschieht in enger Kooperation mit lokalen NGOs wie u.a. dem Porco Rosso in Sizilien, dem Human Rights Legal Project (Samos), Legal Centre Lesvos und Equal Rights Beyond Borders in Griechenland.

Seit November 2019 wird unserer Arbeit durch den eigens dafür eingerichteten Solidaritätsfond unterstützt, welcher dank der Spende des Bucherlöses von "Handeln statt Hoffen" der Sea-Watch Kapitänin Carola Rackete & Anne Weiss ins Leben gerufen werden konnte.

Siehe z.B.: Der Fall Hamza Haddi & Mohamed Haddar, Syrischer Geflüchteter auf Lesbos zu 52 Jahren Haft verurteilt

Recherche & Dokumentation

Wir recherchieren und dokumentieren sowohl die gesellschaftlichen Geschehnisse und Entwicklungen, als auch Fälle von Kriminalisierung und bereiten diese in Form von Berichten, Analysen und Infomaterialien auf.

Auswahl:

Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit

Durch öffentliche Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen informieren und sensibilisieren wir eine breite Öffentlichkeit für die zunehmende Kriminalisierung, die damit einhergehenden Praktiken und deren Auswirkungen und organisieren Widerstand.

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Aktuelle Projekte

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ITALIEN - Hintergrundinfos zu Geflüchteten und Migrant*innen

Hier finden Sie unser Streiflicht, unsere Scirocco Kurzinfo (ab März 2021) und weitere Informationen zur Situation von Geflüchteten und Migrant*innen in ITALIEN.

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Central Mediterranean Info 2.0

borderline-europe hat im März 2019 begonnen, Informationen über die Situation im zentralen Mittelmeer für interne Forschungszwecke zusammenzustellen. Im Jahr 2021 haben wir beschlossen, Teile der Daten über Social Media und auf unserer Website zu veröffentlichen.

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Geflüchtete in Sizilien - das Monitoringprojekt von Borderline Sicilia Onlus und borderline-europe

Seit 2011 gehört das Monitoring, das heißt Überwachung und Beobachtung der Situation, aber auch advocacy zu den Kernaufgaben unseres Schwestervereins Borderline Sicilia Onlus. Ankünfte, die Situation der Zentren, der Zugang zum Asylverfahren sind nur einige der Bereich, zu denen Berichte in drei Sprachen veröffentlicht werden.

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EU-Migrationspakt

Seit März 2021 koordiniert borderline-europe im Rahmen des "Europe for Citizens” Programmes ein Projekt zum Neuen EU Pakt für Migration und Asyl. Insgesamt sechs Partnerorganisationen setzen sich in Hinblick auf diverse Themenschwerpunkte mit dem Pakt auseinander.

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Seenotrettung ist kein Verbrechen

Die jüngsten Versuche einer Kriminalisiserung von Seenotretter*innen zeigt vor allem eins: die Einreise von Migrant*innen soll mit allen Mitteln verhindert werden. In 2020 waren die Alan Kurdi und die Aita Mari, zwei zivile Seenotrettungsschife, in Palermo beschlagnahmt worden, bei der Freilassung der Alan Kukrdi wurde gedroht, dass man sie beim nächsten Mal wieder verhaften würde. Italien hat wie Malta seine Häfen aufgrund der Coronakrise geschlossen. Doch jeder Mensch hat das Recht auf Leben! Seenotrettung ist kein Verbrechen!

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Kriminalisierung von Migration und Solidarität

Migration und Solidarität mit migrierenden Menschen wird zunehmend kriminalisiert. Widerstand gegen diese Kriminalisierung zu leisten, ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Wir recherchieren zu und dokumentieren gesellschaftspolitische Entwicklungen und Fälle von Kriminalisierung. Dabei leisten wir konkrete Unterstützungsarbeit für Betroffene und betreiben Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Form von Infomaterialien, öffentlichen Veranstaltungen und Kampagnen.

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