Events

27.09.2019 - 16:00 Uhr
KUZE, Studentisches Kulturzentrum Potsdam, Herrmann-Elflein-Str. 10, 14467 Potsdam

SOS an den EU Außengrenzen. Potsdam- ein sicherer Hafen!?

"Aktionstag anlässlich des „Tags des Flüchtlings“
Das seit Jahren anhaltende Sterben auf dem Mittelmeer ist in den letzten Monaten mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, geht aber trotzdem immer weiter. Potsdam hat sich als Stadt bereit erklärt, Geflüchtete Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, aufzunehmen und zeigt sich damit zusammen mit weiteren 60 Städten solidarisch.
Anlässlich des „Tags des Flüchtlings“ laden am 27.09.2019 mehr als 20 Potsdamer und Brandenburger Organisationen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen* zu einem Aktionstag ein, um zu informieren, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und gemeinsames Handeln zu entwickeln. Von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr gibt es im studentischen Kulturzentrum (KuZe) Filme, Vorträge, Theater, Podiumsdiskussionen, ein Erzählcafe mit Geflüchteten, eine eritreische Kaffeezeremonie, Infostände, Musik, Mitmachaktionen und vieles mehr. Show event

27.09.2019 - 16:00 Uhr
Potsdam

Tag des Flüchtlings Aktionstag

Gemeinsame PRESSEEINLADUNG
der veranstaltenden Initiativen zum Aktionstag am „Tag des Flüchtlings“
Tag des Flüchtlings: Vielfältiges und politisch brisantes Programm in Potsdam
Unter dem Motto „SOS an den EU-Außengrenzen! Potsdam – ein sicherer Hafen!?“ laden anlässlich des „Tag des Flüchtlings“ am 27.09.2019 mehr als 20 Potsdamer und Brandenburger Organisationen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen zu einem Aktionstag ein, um zu informieren, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und gemeinsames Handeln zu entwickeln.
Wir laden Sie herzlich dazu ein.

23.10.2019 - 19:00 Uhr to 22:00 Uhr Uhr
Aquarium Am Südblock, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin

Sahara: die tödliche EU-Außengrenze

Sahara: die tödliche EU Außengrenze - Externalisierung der EU-Grenzen III

---------------
Die Festung Europa ist schwer verriegelt – die neue Grenze verläuft mitten durch die Sahara und fordert Tote nicht nur im Mittelmeer, sondern auch in der Wüste. Die alten Türwächter wie Al Bashir haben ausgedient – andere Länder wie Ägypten und Tunesien lassen sich weiterhin vor Europas Karren spannen, machen die Grenzen zu und fangen Migrant*innen ab. Aber auch neue Regenten ersteigen ihre Throne. Und die Migrant*innen erkunden neue Routen...

Tunesien, Algerien and Marokko sind seit Januar sichere Herkunftsländer und so entwickelt sich ein neues Ping-Pong: Abschiebungen von Tunesien nach Libyen – von Algerien nach Niger – Marokko übernimmt Migrant*innen von Spanien und schiebt wiederum nach Westafrika ab. Libyen spuckt weiterhin in die Suppe und lässt alle Internierten frei, die wiederum auf der erneuten Flucht verdursten oder ertrinken. Algerien spielt eine ambivalente Rolle, geht das Land doch massiv gegen Einwanderer*innen und Transitmigrant*innen vor. Gleichzeitig wird bei algerischen Migrant*nnen, die sich vermehrt in Richtung Europa auf den Weg machen, ein Auge zu gedrückt.

Wie funktioniert nun die Migrationskontrolle in Ost-Afrika nach dem Sturz von El-Bashir? Warum hat die EU ihre Migrationsprojekte im Sudan gestoppt? Welche Folgen hat der Krieg in Libyen und der Massenaufstand in Algerien für Europas Grenzregime? Welche neue Fluchtrouten einstehen und was macht Frontex? Und was können wir dagegen tun?

---------
Die Podiumsdikussion soll uns helfen Antworten auf diese Fragen finden. Dazu haben wir folgende Gäste eingeladen:

- Simone Schlindwein // Auslandskorrespondentin der TAZ in der Region der großen Seen
- Adam Baher // Aktivist (Sudan Up-Rising Germany)
- Sofian Philip Naceur // Journalist, Maghreb

---------
Eine Veranstaltung des Bildungswerks der Heinrich Böll Stiftung und
Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.