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Aktuelle Projekte

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Central Mediterranean Info 2.0

borderline-europe hat im März 2019 begonnen, Informationen über die Situation im zentralen Mittelmeer für interne Forschungszwecke zusammenzustellen. Im Jahr 2021 haben wir beschlossen, Teile der Daten über Social Media und auf unserer Website zu veröffentlichen.

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ITALIEN - Hintergrundinfos zu Geflüchteten und Migrant*innen

Hier finden Sie unser Streiflicht, unsere Scirocco Kurzinfo (ab März 2021) und weitere Informationen zur Situation von Geflüchteten und Migrant*innen in ITALIEN.

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Geflüchtete in Sizilien - das Monitoringprojekt von Borderline Sicilia Onlus und borderline-europe

Seit 2011 gehört das Monitoring, das heißt Überwachung und Beobachtung der Situation, aber auch advocacy zu den Kernaufgaben unseres Schwestervereins Borderline Sicilia Onlus. Ankünfte, die Situation der Zentren, der Zugang zum Asylverfahren sind nur einige der Bereich, zu denen Berichte in drei Sprachen veröffentlicht werden.

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Kriminalisierung von Migration und Solidarität

Migration und Solidarität mit migrierenden Menschen wird zunehmend kriminalisiert. Widerstand gegen diese Kriminalisierung zu leisten, ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Wir recherchieren zu und dokumentieren gesellschaftspolitische Entwicklungen und Fälle von Kriminalisierung. Dabei leisten wir konkrete Unterstützungsarbeit für Betroffene und betreiben Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Form von Infomaterialien, öffentlichen Veranstaltungen und Kampagnen.

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EU ad hoc relocation- A LOTTERY FROM THE SEA TO THE HOTSPOTS AND BACK TO UNSAFETY

Als Folge der Maßnahmen des ehemaligen italienischen Innenministeriums, die Ankunft von aus Seenot geretteten Personen zu blockieren, wurde im September 2019 in Malta ein EU-ad-hoc Verteilungsmechanismus beschlossen. Mit unserem neuen Projekt beobachten und dokumentieren wir die Umsetzung dieser Maßnahmen gemeinsam mit Sea Watch, Borderline Sicilia und dem Flüchtlingsrat Berlin. Wir fordern, dass Sicherheitsüberprüfungen durch den deutschen Verfassungsschutz in Italien und Malta eingestellt werden und die Menschen nach ihrer Ankunft ihren Aufenthaltsort selbst bestimmen- und dort bleiben können, wo sie sich wohl fühlen.

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Sahara: Externalisierung der EU-Grenzen

Die 9 Millionen Quadratkilometer der Sahara bilden mittlerweile eine externalisierte Grenze der Europäischen Union. Rückschiebungen, Quarantäne-Lager, militärische Patrouillen und Check-Points in einem Gebiet ohne Infrastruktur lassen diese Grenze immer unüberwindlicher werden. Wir dokumentieren Menschenrechtsverletzungen an Migrant*innen und Flüchtenden in der Sahara.

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Publikationen

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Lesbos: Geflüchtetem droht zweimal lebenslänglich Haft, nachdem er bei einem Schiffbruch versuchte, 33 Menschen zu retten

Diesen Donnerstag, den 13. Mai 2021, steht der 27-jährige Mohamad H., Vater von vier Kindern, in Mytilene auf Lesbos vor Gericht. Die griechischen Behörden werfen Mohamad H., der bei einem Schiffsunglück versucht hatte, sein eigenes Leben und das der anderen 33 Passagier*innen an Bord zu retten, Schmuggel, Gefährdung von Menschenleben und das Verschulden des Todes von zwei Personen vor. Dafür droht ihm eine zweimal lebenslänglich Freiheitsstrafe plus weitere zehn Jahre Haft für jede Person, die sich an Bord befand.
Sprache(n): Griechisch / ελληνικά

Jahresbericht 2020: Widerstand gegen das europäische Grenzregime

Im Kontext der Corona-Pandemie wurden bestehende Gewaltverhältnisse 2020 besonders sichtbar und in vielerlei Hinsicht noch verstärkt. Keineswegs galt die ausgiebig beschworene „Solidarität" für alle gleichermaßen. Die Politik der Abschottung, Abschreckung und Abschiebung ließ auch während der Corona-Krise nicht nach, im Gegenteil. Vielfach wurden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung von Regierungen für weitere Ausgrenzung instrumentalisiert und damit gerechtfertigt. Wenngleich auch unsere Arbeit durch die Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt wurde, haben wir auch 2020 die europäische Politik der Ausbeutung und Ausgrenzung nicht ohne Widerstand hingenommen und unser Bestes gegeben, sie zu unterlaufen und zu bekämpfen. Wie das konkret aussah, ist in diesem Jahresrückblick nachzulesen.
Sprache(n): Deutsch / German

Report zur Situation an der Spanischen Außengrenze - Die Kanarischen Inseln

Nachdem die EU immer mehr Routen für Migrierende verschließt, wurden die Kanarischen Inseln im Jahr 2020 zum Hauptzugangspunkt von Menschen auf dem Weg nach Spanien. Die spanische Inselgruppe, die vor der Küste Nordwestafrikas liegt, verzeichnete einen massiven Anstieg der Ankünfte im Vergleich zu den Vorjahren. Das Jahr 2020 war zudem aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate auf der Kanarenroute eines der schlimmsten und tragischsten Jahre hinsichtlich Migration nach Spanien insgesamt. Dieser Bericht dokumentiert die Situation im Hafen von Arguineguín, wo die meisten Menschen ankommen, sowie die Bedingungen im Lager Arguineguín, die Rolle und Reaktion der lokalen Regierung und die generelle Situation vor Ort.
Sprache(n): Englisch / English