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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
02.02.2012, Blick.ch
Italien leidet unter der Asylwelle aus Tunesien und Eritrea. Deshalb weigerten sich die Italiener zunehmend, wenn die Schweiz Asylbewerber, die bereits in Italien ein Asylgesuch gestellt hatten, nach Rom zurückschaffen wollten. Damit ist nun «basta». Italien soll seine Verantwortung wahrnehmen. Eine «Verbindungsperson» soll sich in Rom für Verbesserungen einsetzen. Mehr lesen
02.02.2012, Der Tagesspiegel
Immer mehr Menschen flüchten über das Mittelmeer nach Europa. Die Zahl derer, die dabei zu Tode kamen war 2011 so hoch wie nie. Die EU braucht endlich ein gemeinsames Asylsystem, meint Innenkommissarin Cecilia Malmström. Im vergangenen Jahr wurde die Solidarität Europas mit den Menschen in Not auf den Prüfstand gestellt. Europa hat die Prüfung nicht bestanden. Nun müssen alle EU-Mitgliedstaaten dafür sorgen, dass 2012 für Asylbewerber ein besseres Jahr wird. Mehr lesen
02.02.2012, taz.de
Natodraht und unsichere Häfen: Die Mittelmeeranrainer schirmen sich gegen die Papierlosen ab. Die kommen trotzdem und werden unter unwürdigen Bedingungen in Barackenlager gepfercht. Mehr lesen
01.02.2012, Main Post
Der Suizid eines Bewohners der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg (wir berichteten) rückt die Situation der Menschen, die dort leben müssen, wieder in den Blickpunkt. Dr. August Stich von der Missionsärztlichen Klinik, der mit einem Team und zusammen mit Ehrenamtlichen und Wohlfahrtsverbänden die Flüchtlinge betreut, formuliert seine Kritik deutlich. Sein Ziel ist eine andere Asylpolitik und die Abschaffung der Gemeinschaftsunterkünfte. Mehr lesen
01.02.2012, Der Tagesspiegel
Zwei syrische Frauen sind am Mittwoch nach Ungarn abgeschoben worden. Zwei Männer sollen morgen folgen. Dort droht ihnen nicht nur Haft, sondern auch die Rückbringung in die Heimat. Mehr lesen
01.02.2012, Blick.ch
Malta wird von Asylbewerbern aus Tunesien und Eritrea überschwemmt. Aus diesem Grund hat sich das Fürstentum Liechtenstein bereit erklärt, einen einzigen anerkannten Flüchtling aus Malta zu übernehmen. Auch die Schweiz muss helfen. Mehr lesen
01.02.2012, domradio
Menschen, die Aufgrund der politischen Zustände, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, verlieren dabei nicht nur ihre Existenz und ihre Heimat, sondern in vielen Fällen auch ihr Leben. Mehr als 1500 Menschen sind im vergangenen Jahr auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken oder verschwunden. Dazu im domradio.de-Interview: Pater Martin Stark vom Jesuiten Flüchtlingsdienst Deutschland. Mehr lesen
01.02.2012, SWR 2
Der ehemalige Leiter des Organisation Cap Anamur Elias Bierdel spricht über die katastrophale Situation der Flüchtlinge im Mittelmeer. Das Unglück des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia ist erschütternd, nicht weniger erschütternd ist das Schicksal der Bootsflüchtlinge, die auf Schrottkähnen unterwegs sind nach Europa. Für die Überfahrt übers Mittelmeer zahlen sie mindestens genauso viel Geld wie die Vergnügungstouristen. Letztes Jahr kamen schätzungsweise 3000 Bootsflüchtlinge ums Leben. Wenn Flüchtlinge ertrinken, ist das allerdings selten mehr als eine Randnotiz. Mehr lesen
31.01.2012, Wedel-Schulauer Tageblatt
Hamburg hat im vorigen Jahr 1546 Asylbewerber aufgenommen, 168 mehr als im Jahr zuvor. Etwa jeder zweite Flüchtling (767) stammte nach Angaben der Innenbehörde aus Afghanistan. Häufig vertreten waren auch Iraner (111), Serben (106), Mazedonier (80) und Iraker (89). Während die Zahl der Asylbewerber aus dem Nahen Osten weiter anstieg, nahm die Zahl der Flüchtlinge vom Balkan weiter ab. Mehr lesen
31.01.2012, sueddeutsche.de
In der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber hat sich in der Nacht zum Sonntag ein 30-jähriger Iraner offensichtlich das Leben genommen. Die Zimmertür sei von innen versperrt gewesen, teilte die Polizei mit. Die 'Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge' behauptete, Grund für den Suizid sei die 'menschenunwürdige Situation' in der Unterkunft gewesen. Das wies die Regierung von Unterfranken zurück. Mehr lesen
31.01.2012, Bayericher Flüchtlingsrat
Bayerisches Verwaltungsgericht München lehnt Klage ab. Laut Innenstaatssekretär Christoph Bergner (CDU) hätten die ungarischen Behörden zugesichert, dass es keine Abschiebungen nach Syrien mehr gebe, weil das Land von Budapest nicht länger als "sicherer Drittstaat" angesehen werde. Nach Informationen des Bayerischen Flüchtlingsrates trifft es zu, dass Ungarn vor kurzem seine Praxis bezüglich Abschiebungen nach Syrien geändert hat. Laut einem dem Flüchtlingsrat vorliegendem Dokument bezeichnete das Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten Ungarn noch im September – nachdem die Aufstände in Syrien bereits tausende Tote gefordert hatten – als „sicheres Herkunftsland“. Mehr lesen
31.01.2012, net-tribune
Angesichts der Sicherheitslage in Syrien setzt Schweden die Abschiebung syrischer Flüchtlinge vorübergehend aus. Die Gewalt in Syrien habe sich seit der letzten Einschätzung der Agentur im Dezember verschlechtert, teilte die schwedische Einwanderungsbehörde am späten Montagabend mit. Daher würden Syrer weder an einer Einreise nach Schweden gehindert, noch würden syrische Staatsbürger aus dem skandinavischen Land abgeschoben. Mehr lesen
31.01.2012, burgenland orf.at
Die Polizei hat heute früh im Bezirk Neusiedl am See erneut illegale Grenzgänger aufgegriffen, darunter eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan. Die Familie wurde bei eisiger Kälte in der Nähe von Parndorf entdeckt. Mehr lesen
31.01.2012, Tagesschau
Mehr als 1500 Menschen sind im vergangenen Jahr auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken oder verschwunden. 2011 sei das tödlichste Jahr seit Beginn der Statistik im Jahr 2006 gewesen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf mit. Mit den Revolten in Tunesien, Ägypten und Libyen im vergangenen Jahr sei die Zahl der Bootsflüchtlinge weiter angestiegen, sagte UNHCR-Sprecherin Sybella Wilkes. Mehr lesen
31.01.2012, Pro Asyl
Es ist zu befürchten, dass Libyen und Europa künftig wieder bei der Flüchtlingsabwehr kooperieren werden – obwohl Flüchtlingen in Libyen noch immer Folter droht. Geht es nach dem Willen der neuen Regierung Libyens, soll die Europäische Union Mittel für die Renovierung von Haftlagern zur Verfügung stellen, in denen Migranten und Flüchtlinge inhaftiert werden. Damit solle die EU Libyen bei der „Bewältigung von Migrationsströmen“ unterstützen. Mehr lesen
30.01.2012, Junge Welt
Es ist zumindest für Niedersachsen ein einmaliger Vorgang: Fast drei Monate nach ihrer Abschiebung kehrt die vietnamesische Familie Nguyen nach Deutschland zurück. Sie soll nun ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht erhalten. Mehr lesen
30.01.2012, borderline-europe
"Patrioten" nennt sich ein neuer, fremdenfeindlicher Verein in den USA, der gegen illegale Einwanderung vorgehen will. Das besondere Augenmerk gilt den Kindern, so genannten "anchor babies", die bei Geburt in den USA einen Pass bekommen können. Das wollen die Patrioten verhindern. (website in engl. Sprache) Mehr lesen
30.01.2012, net tribune
Im Nordosten von Griechenland ist ein palästinensischer Flüchtling an Unterkühlung gestorben. Der Mann strandete mit 14 weiteren Menschen auf einer kleinen Insel im Evros, der entlang der Grenze zur Türkei verläuft, wie die griechische Polizei am Montag erklärte. Mehr lesen
30.01.2012, radio dreyeckland
In der Ukraine befinden sich seit dem 6. Januar ca. 60 somalische Flüchtlinge im Hungerstreik. Sie können weder nach Somalia zurück noch werden sie in die EU gelassen, sondern der "Türhüter" Ukraine nimmt sie immer wieder in eine sinnlose Abschiebehaft. Ein Interview mit Marc vom Bayerischen Flüchtlingsrat, der sich auch am Border Monitoring Project Ukraine beteiligt. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine Faxkampagne zur Unterstützung der Hungerstreikenden gestartet. Mehr lesen
30.01.2012, costa blanca nachrichten
Am Freitag 27. Januar gegen 14 Uhr traf der in Santa Pola beheimatete Fischkutter Santa Marta I rund 13,5 Seemeilen östlich von Punta Espada, bei Cabo de Palos, auf ein mit elf Männern besetztes Flüchtlingsboot. Der Kapitän des Kutters alarmierte offiziellen Angaben zufolge sofort den Seerettungsdienst. Die Flüchtlinge stammten vermutlich aus Algerien, es werde geprüft ob einer von ihnen minderjährig sei. Das Boot mit rund fünf Metern Kiellänge wurde in den Hafen von Cartagena geschleppt. Die elf Insassen wurden vom Roten Kreuz versorgt und der Nationalpolizei überstellt. Bis auf den Minderjährigen sehen alle einem Ausweisungsverfahren entgegen. Mehr lesen
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