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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
20.06.2013, krone.at
Serbien kämpft knapp 18 Jahre nach den Balkankriegen nach wie vor mit einer Flüchtlingssituation, die für europäische Staaten einzigartig ist. Das Land gehört laut Belgrader Medienberichten zu den fünf Staaten der Welt mit einer "verlängerten Flüchtlingssituation". Nach Schätzung des UNO- Flüchtlingshochkommissariats liegt die Zahl der Flüchtlinge (darunter v.a. Binnenvertriebene und Flüchtlinge aus den Nachbarländern) im Westbalkanstaat bei schätzungsweise 90.000 - die höchste Zahl in Europa. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Osteuropa
20.06.2013, neues Deutschland
Rechtliche Grundlagen für Schutzsuchende, die in die Europäische Union einreisen, beschließt heute überwiegend Brüssel. Die Bundesrepublik ist dabei das Mitgliedsland, das sich permanent für eine Verschärfung des Flüchtlingsrechts einsetzt. So gilt der deutsche »Asylkompromiss« von 1993 als eine Art Blaupause für das europäische Flüchtlingssystem. Nach der sogenannten Dublin-II-Verordnung müssen Schutzsuchende in dem Land der Union Asyl beantragen, das sie als erstes betreten haben. Deutschland ist dadurch oft nicht für das Asylverfahren zuständig, da die meisten Flüchtlinge über die südlichen und östlichen Mitgliedsstaaten einreisen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
20.06.2013, junge Welt
Am Montag wurde einer der Flüchtlinge auf dem Oranienplatz in Berlin von einem Ausländerfeind mit dem Messer angegriffen. Flüchtlinge sehen das als Mordversuch, die Polizei redet von einer »leichten Verletzung«. Einige Medien stellen den Angriff auf den Sudanesen sogar so dar, als sei der Angreifer provoziert worden. Claudio Feliziani ist einer der Aktivisten des Flüchtlingscamps auf dem Oranienplatz in Berlin. Er war Augenzeuge des Messerangriffs eines Passanten auf einen sudanesischen Flüchtling und des darauf folgenden Polizeieinsatzes. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
20.06.2013, dradio
Malta, kleinstes Mitgliedsland der EU. Für Bootsflüchtlinge aus Afrika ist es oft der erste Anlaufpunkt. Für die meisten allerdings eine Sackgasse. Denn die Flüchtlinge kommen dort bis zu zwei Jahre lang in geschlossene Lager, selbst unbegleitete Minderjährige. Das widerspricht dem EU-Recht und der Genfer Flüchtlingskommission, kritisieren Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch. Auch später setzt Malta nichts daran, Flüchtlinge zu integrieren, berichtet Tilman Kleinjung. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
19.06.2013, la repubblica
"Dieses Jahr überschneidet sich der Weltflüchtlingstag, der am 20. Juni gefeiert wird, mit dramatischen Tagen für viele von Flucht betroffenen Personen: Tausende sind innerhalb weniger Tage an der sizilianischen Küste angekommen. Der Tod von Migranten, die sich an dem Netz eines Thunfischbootes festklammerten, erhöht die Zahl der 20 000 Toten im Mittelmeer, die Rückkehr des Notstandes auf Lampedusa". behaupted Mons. Giancarlo Perego, Generalsirektor für Flüchtlinge. Mehr lesen
Sprache(n): Italienisch / Italiano Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
19.06.2013, modernghana.com
Es gibt ein afrikanisches Sprichwort, welches sagt:"Eine Ziege, die schon tot ist, fürchtet kein Messer mehr." Die Zahl der in Hamburg, und anderen Teilen Deutschlands, gestrandeten afrikanisches Flüchtlinge ist verblüffend und ein klassisches Beispiel dafür, dass irgendwo etwas falsch läuft. Etwas war hinter diesen Flüchtlingen her. Etwas großes, monsterähnliches, dass sie aus ihrer gewohnten Umgebung vertrieb. Sie sind um Haaresbreite dem Tod entkommen und trotzdem hat es sie irgendwie verwundet. Es vernichtete ihre Hoffnungen und Sehnsüchte - Darum sind sie durch Europa getreunt, auf der Suche nach einer Zuflucht. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Deutschland, Europäische Union
19.06.2013, suedtirolnews.it
Lampedusa – 97 Migranten sind heute erneut in Lampedusa gelandet, nachdem sie 105 Seemeilen südlich der Mittelmeerinsel in lybischen Gewässern von der italienischen Küstenwache gerettet wurden. In den Aufnahmelagern der Inseln befinden sich derzeit über 1000 Flüchtlinge. Laut der Nachrichtenagentur Ansa sollen noch heute über eine Luftbrücke ausgeflogen werden. Mehr lesen
19.06.2013, der Westen
Das Boot ist voll!“ – die alte Parole der Rechtskonservativen ist am heutigen Welt-Flüchtlingstag wahrer denn je. Nicht hier in Deutschland, aber auf den vielen Seelenverkäufern im Mittelmeer. Es ist beschämend und eines Friedensnobelpreisträgers nicht würdig, wie die EU an ihren Außengrenzen mit Asyl-Suchenden umgeht. Mehr lesen
19.06.2013, Die Zeit
Bewaffnete Konflikte und andere Bedrohungen haben die Zahl der Flüchtlinge weltweit auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten steigen lassen. Im Jahr 2012 seien mehr als 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Genf mit. Dies sei der höchste Stand seit 1994, als der Völkermord in Ruanda und der Zusammenbruch von Jugoslawien die Flüchtlingszahlen in die Höhe schnellen ließen, erklärte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
19.06.2013, Neues Deutschland
Desinformation über Angriff am Hauptbahnhof - Flüchtlingsorganisationen, Kirchenvertreter und die LINKE fordern eine humane Bleiberechtslösung für die 300 libyschen Flüchtlinge aus Lampedusa in Hamburg. Doch nun wird versucht, die Gruppe mit Straftaten in Verbindung zu bringen. Mehr lesen
19.06.2013, Help
Hier werden einige Fotos der Ausstellung "Die vergessenen Flüchtlinge Südosteuropas" gezeigt. Die Fotografen sind Tim Freccia, Pavle Calasan und Judith Büthe. Die vergessenen Flüchtlinge Südosteuropas zeigt die Lebensumstände im Flüchtlingscamp Konik in Montenegro. Im Stadtteil Konik der Hauptstadt Podgorica leben über 1.500 Flüchtlinge in zwei Flüchtlingslagern. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Osteuropa, Weltweit
19.06.2013, Der Standard
Das hochsommerliche Wetter mit Temperaturen bis zu 40 Grad hat in diesen Tagen an den Küsten Süditaliens zu einem sprunghaften Anstieg von Flüchtlingsschiffen geführt. Während in den ersten fünf Monaten des Jahres insgesamt 4391 Migranten registriert wurden, landeten allein am vergangenen Wochenende in Lampedusa, Kalabrien und Sizilien über 1000 Personen. Das nach dem Kriegsende in Libyen auf 300 Plätze reduzierte Auffanglager der Insel ist hoffnungslos überfüllt. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
19.06.2013, Der Tagesspiegel
Nach einem eskalierten Polizeieinsatz in Kreuzberg haben die Bewohner des Flüchtlings-Camps vom Oranienplatz mit einer Sitzblockade vor dem Polizeipräsidium protestiert. Ein Großaufgebot der Polizei war am Montagabend nach einer Messerattacke von einer Menschenmenge angegriffen worden. Mehr lesen
18.06.2013, Migreurop
Würden diejenigen, die im Jahr 1999 nach Montenegro geflohen waren, in den Kosovo zurückkehren, so würden sie sich ohne Dach über dem Kopf und ohne die Aussicht auf eine Ausbildung wiederfinden, sagte der Minister für Rückkehrer in der Republik Kosovo, Dalibor Jevtić. Bald würde es eine Lösung für die vielen vertriebenen Roma geben, sagte Jevtic. Es solle eine Art Rückkehr-Abkommen geben, welches die Wohnungsnot sowie finanzielle Probleme lösen solle. Die Regierungen beider Länder wollen zusammenarbeiten. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Osteuropa
18.06.2013, migreurop
Die Organisation für Arbeitsmigranten (Odt immigrés) in Marokko setzt sich für den Stopp der Massenabschiebung illegaler Migranten an die algerische Grenze und für die Möglichkeit ihren Aufenthalt zu verlängern, ohne das Land verlassen zu müssen, ein. Dem Ruf nach Verbesserung wurde von Seiten der Regierung nicht viel Aufmerksamkeit entgegengebracht. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Nordafrika
18.06.2013, the guardian
Zwei Überlebende einer Schlauchboottragödie, bei der 63 Migranten ums Leben kamen, klagten erneut das französische und spanische Militär an, da diese die Menschen nicht zur Hilfe kamen. Die Flüchtlinge, die man hat sterben lassen - über diesen Fall berichtete der Guardian erstmals in 2011 und warf ernsthafte Fragen über die Rolle von NATO-Schiffen und militärischen Luftstreitkräften im Mittelmeer auf. Einem kleinem Schlauchboot, mit 72 Migranten aus der Subsahara, ging auf See der Treibstoff aus und es trieb zwei Wochen lang auf einem der meistbefahrensten Seewege vor sich hin. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union
18.06.2013, junge Welt
Vom 13. bis 16. Juni fand in Berlin ein Internationales Flüchtlingstribunal gegen die BRD statt. Organisiert hatten es Aktivisten der »Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen« und von »The Voice Refugee Forum Germany«. Auf dem Kreuzberger Mariannenplatz berichteten aus fast allen Bundesländern angereiste Flüchtlinge über die Situation in ihren Herkunftsländern, ihren Weg nach Deutschland und die Zustände in den Lagern, in denen sie hier leben müssen Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Europäische Union
16.06.2013, Yahoo!news
Seven immigrants drowned on Sunday during an attempted crossing to Italy by gripping on to a large tuna fishing cage towed by a trawler, according to witnesses from among the 95 people rescued by the coast guard. Italy's coast guard rescued the migrants off the shores of Sicily after reports came in of dozens of people clinging desperately to the tuna cage out at sea. Survivors later told rescue workers that seven people with them had drowned after they had tried to scrabble on board the trawler when the crew cut the line linking the boat with the cage. Witnesses said the victims had been pushed back into the sea, Italian media said. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
16.06.2013, Die Zeit
Gutes Wetter und ruhige See fürchtet die italienische Regierung: Nach langer Überfahrt haben am Wochenende wieder Hunderte Flüchtlinge Europas Grenzen erreicht. Mehr lesen
16.06.2013, Blog Sicilia
7 Migranten ertranken im kanal von Sizilien, als sie versuchten, sich an einem Hochsee-Thunfischnährbecken festzuhalten. Das Becken wurde von einem tunesischen Fischer gezogen, der nach Aussagen der Überlebenden die Taue kappte. Einige der Flüchtlinge sollen versucht haben, an Bord des Fischers zu gelangen, wurden jedoch gewaltsam wieder ins Meer gestoßen, so die Berichte der Überlebenden. Mehr lesen
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