Breaking the silence

borderline-europe is a non-profit association, independent from political parties or governments. Our work shall be an act of civil resistance against the compartmentalisation of the European Union and the deathly consequences. Our ambitions are a wide public information, the networking of european initiatives and political lobbying at national and EU level.

 
Everyday drama
25.05.2013, Süddeutsche Zeitung

300000 Flüchtlinge in Darfur

Nairobi - Vor den andauernden Kämpfen in der sudanesischen Region Darfur sind allein seit Beginn dieses Jahres etwa 300000 Menschen geflohen - mehr als in den beiden vergangenen Jahren zusammen. Dies sagte die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen. Seit Ausbruch des Konflikts vor zehn Jahren sind nach UN-Schätzungen etwa 300000 Menschen gestorben, 1,4 Millionen leben derzeit in Flüchtlingslagern, viele davon ohne hinreichende medizinische Versorgung und Zugang zu Schulen.

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Region(s): Weltweit

 

24.05.2013, links unten

Lampedusa in Hamburg - Aktuelle Situation

Das Informationszelt und die Dauermahnwache der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" findet nun den zweiten Tag statt. Viele Betroffene nutzen die Anlaufstelle, um sich auszutauschen, die Lage zu diskutieren und das weitere Vorgehen zu planen.Bei anhaltendem kalten und nassen Wetter wird die gesundheitliche Situation vieler Migranten immer ernster. Drei Personen mussten in ärztliche Behandlung gebracht werden. Erkrankungen werden durch das erzwungene und andauernde Leben auf der Straße verursacht.

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Region(s): Deutschland, Europäische Union

 

24.05.2013, cicero

Hunger und Isolation mitten in der Hauptstadt

Seit mehr als einem halben Jahr wohnen und protestieren Flüchtlinge in einer Zeltstadt mitten in Berlin-Kreuzberg gegen ihre unmenschlichen Lebensbedingungen und die deutsche Asylpolitik. Dass ihre Forderungen erfüllt werden, ist nahezu ausgeschlossen. Ein Besuch im „Refugee Protest Camp".

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Region(s): Deutschland, Europäische Union

 

24.05.2013, t-online.de

Flüchtlinge in verplombtem Lastwagen gefunden

Vier afghanische Flüchtlinge sind in einem Lastwagenanhänger in der Westpfalz entdeckt worden. Die Männer im Alter von 16 bis 25 Jahren hätten sich am Donnerstagabend auf dem Rastplatz Waldmohr mit Klopfzeichen bemerkbar gemacht. Die Flüchtlinge seien in Gewahrsam genommen und in eine Einrichtung in Trier gebracht worden, die Polizei ermittelt unter anderem wegen unerlaubter Einreise. Die Männer stellten einen Asylantrag.

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Region(s): Deutschland

 

23.05.2013, Mittelbayrische

Krise verstärkt Ausländerfeindlichkeit

Amnesty International kritisiert die teils „schändliche“ Behandlung von Migranten und Flüchtlingen in Südeuropa. Einschneidende Sparmaßnahmen haben in Südeuropa zu einem feindseligeren Verhalten gegen Ausländer und vor allem Flüchtlingen geführt. AI habe ernste Probleme in Griechenland und Italien dokumentiert, „wo die Behandlung von Migranten und Asylsuchenden schändlich gewesen ist“. Auch Deutschland steht in der Kritik.

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Region(s): Europäische Union

 

23.05.2013, focus online

EU ist Schuld, wenn Flüchtlinge im Meer sterben

Die EU unternimmt nicht genug für syrische Flüchtlinge – in ihrem Jahresbericht 2013 kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Flüchtlingspolitik der EU. Auch Deutschland steht in der Kritik. Jeden Tag flüchteten etwa 4000 Syrer ins Ausland. Innerhalb Syriens seien rund vier Millionen Menschen auf der Flucht. Weitere 1,4 Millionen hätten im Ausland Zuflucht gesucht. Doch die EU habe nur 40 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. „Die EU übernimmt bisher keine Verantwortung für Flüchtlinge, deswegen sterben so viele Menschen im Mittelmeer“


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Region(s): Europäische Union

 

22.05.2013, DomRep Magazin

Deportierte Haitianer abgelehnt

Die Inselnachbarn aus Haiti suchen schon lange nicht mehr nach dem Glück in der Dominikanischen Republik. Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung und Diskriminierung schlägt ihnen im Nachbarland entgegen, darum suchen immer mehr Flüchtlinge aus Haiti ihr Glück in den USA, Mexiko und vor allem in Brasilien. Hier ist der Arbeitsmarkt groß. Nachdem die Regierung aus Brasilien nun eine Lieferung illegaler Flüchtlinge aus Haiti in die Dominikanische Republik entsandte herrscht hier bei den Behörden Aufregung. Der Generaldirektor der Migration, Jose Taveras, will alle Flüchtlinge aus Haiti abweisen wenn diese aus Brasilien deportiert werden.

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Region(s): Weltweit

 

21.05.2013, taz

Berlin: Flüchtlinge protestieren

Bereits seit Anfang des Jahres wenden sich immer mehr Afrikaner an Hamburger Hilfseinrichtungen und Essensausgaben. Sie stammen aus Libyen. Bereits 2011 waren sie dort vor der Arabischen Revolution geflüchtet und in Flüchtlingsunterkünften in Italien untergekommen. Im Februar gaben ihnen italienische Behörden allerdings Reisepapiere und schickten sie weiter nach Nordeuropa. Doch hier haben sie keinen Anspruch auf Unterkunft oder medizinische Versorgung. Zunächst waren rund 150 Flüchtlinge im Winternotprogramm der Stadt untergekommen – bis es endete. „Diese Menschen leben seit vier Wochen auf der Straße“, sagt Ralf Lourenco von der Flüchtlingsorganisation Karawane.

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Region(s): Deutschland, Europäische Union

 

21.05.2013, taz

UNO verweigert Schutz

Goma. Kinder weinen, Frauen klagen, Männer schreien vor lauter Wut. Doch das rostrote Tor der UN-Basis in Munigi, vor Ostkongos Provinzhauptstadt Goma, bleibt geschlossen. Dabei hört man von weitem Bomben fallen, Kalaschnikow feuern. Erneut bekriegen sich im Ostkongo die Rebellen der M23 und Kongos Armee rund um Goma. Tausende Menschen sind wieder auf der Flucht. Die meisten nur mit einem kleinen Bündel Habseligkeiten. Sie suchen Zuflucht bei der UNO. Doch diese lässt die Menschen nicht in das gesicherte Lager.

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Region(s): Weltweit

 

21.05.2013, Die Zeit

5 Flüchtlinge auf dem Weg von Marokko ertrunken

Vor der Küste Marokkos sind nach Behördenangaben mindestens fünf Flüchtlinge ertrunken, die auf dem Weg nach Spanien waren. Ein "Boot aus Polyester mit einer Gruppe illegaler Einwanderer an Bord" sei am Montag vor der Lagune von Marchica im Norden von Marokko in Seenot geraten. Sieben weitere Menschen, darunter vier Frauen, seien gerettet worden und würden in der Stadt Nador im Krankenhaus behandelt.

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Region(s): Spanien, Nordafrika, Europäische Union

 

20.05.2013, New York Times

Desert Swallows Migrants on Riskier Paths

As Congress debates the most sweeping changes to the country’s immigration system in decades, the remains stored here (Pima County Medical Examiner’s Office) are also a nagging reminder of the complicated variables of the border-security equation. The number of migrant apprehensions declined precipitously in recent years, one of the strongest indicators that fewer people have tried to cross the border illegally. But the number of migrant deaths has remained high.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Weltweit

 

20.05.2013, tagesschau.de

Im Gummiboot am Radar vorbei

Große Schiffe kann die Technik der spanischen Grenzschützer schnell entdecken. Immer mehr Flüchtlinge aus Afrika versuchen daher, in Gummibooten über die Meerenge von Gibraltar zu kommen. Für die Helfer wird es damit schwer, sie zu retten. An der Meerenge von Gibraltar wacht die Guardia Civil mit einer Art "elektronischem Grenzzaun" aus Kameras, Infrarot und Radar. Das so genannte "SIVE" ist so effektiv, dass es die Flüchtlingsströme von Nordafrika nach Spanien entscheidend beeinflusst hat.

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Region(s): Spanien, Nordafrika, Europäische Union

 

20.05.2013, main post

Europa mus sich öffnen!

Karl Kopp von Pro Asyl die Radikalität der Flüchtlingsabwehr: „Europa lässt so viele Menschen auf schäbigste Weise an den Außengrenzen sterben. Damit ist unser moralischer Standard weit unter Null.“Statt die Rechte von Flüchtlingen zu beschneiden, forderte Kopp die Öffnung von Europas Grenzen: „Nur durch Legalisierung und Entkriminalisierung kann das Sterben der Menschen verhindert werden. Nur so ist es auch möglich, gegen die wachsende Schlepperindustrie vorzugehen.“ Allen, die Angst vor zu hohen Kosten durch die Aufnahme von Flüchtlingen haben, hält der Pro Asyl-Aktivist die immensen Summen für die Abwehr von Flüchtlingen vor Augen.

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Region(s): Deutschland, Europäische Union

 

20.05.2013, Comprendes

11 Flüchtlinge vor Mogán gerettet

Das Seenotrettungsschiff "Menkalinan" hat am vergangenen Samstagabend rund 7 Seemeilen vor Mogán ein Flüchtlingsboot mit 11 Menschen aus dem subsaharischen Raum aufgebracht. Ein Fischer hatte gegen 18:50 Uhr sie Seenotrettungsstelle informiert. Das Boot der Schwarzafrikaner wurde in den Hafen von Arguineguín geschleppt. Bei den aufgegriffenen Flüchtlingen handelt es sich ausschließlich um junge Männer. Die Behörden gehen davon aus, dass sich unter der Gruppe auch Minderjährige befinden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Spanien

 

18.05.2013, the voice forum

Italy: migrants occupy former Olympic Village

On 30 March 2013, a group of around 200 refused asylum seekers and refugees occupied the abandoned buildings of the former 'Olympic Village' in Turin in order to protest against the Italian Government’s decision to shut down asylum seekers and refugees’ shelters, and to call for effective access to their right to housing.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Italien / Malta, Europäische Union

 

18.05.2013, le monde

Les sans papiers guinéens aux Pays-Bas

Les cinq visites d'une délégation spéciale guinéenne qui a collaboré l'année dernière avec le ministère de la sécurité et de la justice néerlandais dans le but d’expulser des Guinéens vivant en situation irrégulière aux Pays-Bas, a coûté cent dix sept mille euros (117.000 euros) à l’État néerlandais. L'information a été révélée hier par le grand journal néerlandais Nieuwsuur qui a réussi à se procurer de tous les documents et les factures liés aux différents séjours de ces fonctionnaires guinéens sur le sol néerlandais. Grâce à l'aide de ces individus, 99 personnes d'origine guinéenne ont obtenu l'année dernière un laissez-passer, au total 30 parmi eux ont été expulsées vers Conakry.

full article Language(s): Französisch / Français
Region(s): Europäische Union

 

18.05.2013, latina press

23 Flüchtlinge zurück nach Kuba

Die US-Küstenwache hat am Freitag (17.) 23 kubanische Migranten nach Bahia de Cabañas (Provinz La Habana) repatriiert. 12 der kubanischen Flüchtlingen waren am 10. Mai südlich von Islamorada (Gemeinde im Monroe County im US-Bundesstaat Florida) und 11 weitere am selben Tag südöstlich von Key West in behelfsmäßigen Booten aufgegriffen worden.

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Region(s): Weltweit

 

16.05.2013, barbara-lochbihler.de

Strukturelle Probleme bei Frontex nicht gelöst

Die Arbeit der EU-Grenzschutzagentur Frontex stand heute im Menschenrechtsausschuss des Europäischen Parlaments auf dem Prüfstand. An der Sitzung nahmen mehrere Experten teil. Zu der Anhörung erklärt die Ausschussvorsitzende Barbara Lochbihler: "Die Anhörung hat deutlich gemacht: Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass bei Frontex-Einsätzen Menschenrechtsverletzungen verübt werden. Das die Grenzschutzagentur beratende Consultative-Forum und das neu geschaffene Amt eines Grundrechtebeauftragen können die strukturellen Probleme von Frontex nicht lösen, da sie über keinerlei Entscheidungsgewalt verfügen."

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Region(s): Europäische Union

 

16.05.2013, Radio Vatikan

Burma: Zyklon Mahasen gefährdet Flüchtlinge

„Was wir im Moment sagen können, ist dass es vor allem im Rakhaing-Staat eine sehr große humanitäre Krise gibt. 140.000 Menschen mussten aufgrund der Attacken dorthin fliehen und die meisten von ihnen gehören der Volksgruppe der Rohingya an. Sie leben in fürchterlichen, schmutzigen Camps für vertriebene Menschen. Die UNO-Flüchtlingsbeauftragte beschreibt diese Lager als die schlimmsten, die sie auf der ganzen Welt gesehen hat.”

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Region(s): Weltweit

 

16.05.2013, junge Welt

In der Wüste gestrandet

Mauretanien ist eines der ärmsten Länder in Afrika. Der trockene Wüstenstaat kann kaum seine eigenen dreieinhalb Millionen Einwohner ernähren. Doch seitdem in Mali ein blutiger Bürgerkrieg tobt, sind nach Angaben der Vereinten Nationen rund 70000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland über die Grenze nach Mauretanien geströmt. Die libanesische Tageszeitung As-Safir schätzt ihre Zahl sogar auf 200000. Die meisten von ihnen leben in den Flüchtlingslagern.

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Region(s): Weltweit