Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

 
Die täglichen Dramen
27.06.2017, Tagesschau

Flucht über das Mittelmeer: Keine Beweise für Vorwürfe gegen NGO

Freiwillige Helfer auf dem Mittelmeer: Beinahe täglich retten sie Migranten in Seenot auf dem Weg nach Europa. Dafür ernten sie viel Kritik. Von Kooperation mit Schleppern ist unter anderem die Rede. Beweise dafür gibt es nicht.

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Region(en): Italien / Malta, Griechenland / Türkei

 

27.06.2017, ORF

Italien: 8.500 Flüchtlinge in 48 Stunden gerettet

In 48 Stunden wurden zwischen Sonntag und gestern 8.500 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Allein gestern wurden 5.000 Migranten an Bord von 18 Schlauchbooten und fünf kleineren Schiffen von der Küstenwache und von NGO-Schiffen in Sicherheit gebracht.

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Region(en): Italien / Malta

 

27.06.2017, Tagesspiegel

Ermittlungen gegen Dresdner Seenotretter

Im August will der gemeinnützige Verein "Mission Lifeline" vor der libyschen Küste Geflüchtete aus Seenot retten. Jetzt wurde die Nachricht bekannt, dass gegen den Dresdner Verein ermittelt wird. Der Vorwurf: "Versuch des Einschleusens von Ausländern". Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte, dass es einen entsprechenden Ermittlungsauftrag der Staatsanwaltschaft Dresden gibt. Deren Sprecher sagte, es sei eine Strafanzeige gegen zwei namentlich Beschuldigte eingegangen. Seine Behörde sei gezwungen, den "Sachverhalt aufzuklären", erläuterte Haase.

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Region(en): Deutschland

 

27.06.2017, BBC

52 Menschen sterben in der Wüste auf dem Weg von Niger nach Lybien

52 Migranten wurden tot in der Wüste in Niger, nah Séguédine gefunden. Ein lokaler Beamteter sagte der BBC, dass Dutzende Leichen geborgen wurden und 23 Überlebende in die Stadt gefahren wurden.

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Region(en): Afrika

 

27.06.2017, News Deeply

Serbien: Junge Flüchtlinge früher sichtbar, heute verschwunden

Über 1000 Männer und Jungs lebten bis zur Raümung im Mai in der Nähe des Belgrader Bahnhofs. Jetzt werden viele vermisst, unter anderem unbegleitete Minderjährige, und sind Menschenhandeln ausgesetzt, in ihrem verzweifeltem Versuch Nordeuropa zu erreichen.

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Region(en): Osteuropa

 

27.06.2017, LCI

Calais: die Justiz weist Notmaßnahmen für Migranten an, Bürgermeisterin weigert sich

Das Verwaltungsgericht von Lille gab den elf Organisationen in ihrer Sammelklage und Anfrage Hindernisse zur Essensverteilung an die 400 bis 600 Geflüchtete in Calais zu stoppen, teils recht. Doch Natacha Bouchart, Calais' Bürgermeisterin, weigert sich.

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Region(en): Europa

 

26.06.2017, lastampa.it

Ventimiglia: Geflüchtete auf der Flucht über Fluss und Berge

Hunderte von Migrant*innen sind bei Sonnenaufgang aufgebrochen und haben sich auf den Weg gemacht entlang des Flusses hin zu den Bergen. Sie sind einige Kilometer zwischen Ventimiglia und Bevera gelaufen, nun sind sie auf den Weg über die Berge, um die französische Grenze zu erreichen.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

26.06.2017, The Irish Times

Irisches Schiff hilft bei Seenotrettung von 712 MigrantInnen im Mittelmeer

Ein Schiff der irischen Marine hat am Sonntag die Seenotrettung von 712 MigrantInnen im Mittelmeer unterstützt.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

26.06.2017, ProAsyl

Nur auf dem Papier geschützt: Personen mit internationalem Schutzstatus in Griechenland

Die aktuellen Lebensbedingungen von Personen mit internationalem Schutzstatus sind alarmierend. In einem detailliertem Bericht beobachtete das Team von Refugee Support Aegean (RSA), dass ihre Rechte und effektiver SChutz nur auf dem Papier existieren.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

25.06.2017, der Standard

NGO-Vertreter am Mittelmeer: "Jemand muss den Wahnsinn hier draußen beenden"

Reportage: Wie "Sea-Watch" vor Libyens Küste arbeitet, warum sie sich nicht als "Pull-Faktor" sehen und was Flüchtlinge und Experten meinen.

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Region(en): Europa

 

25.06.2017, La Stampa

Verzweifelte Lage der Flüchtlinge in Ventimiglia

Sie schlafen im alten Flussbett zwischen Müll, um einer Registrierung in dem Zentrum vom Roten Kreuz zu entgehen. Hunderte von MigrantInnen an der Grenze zu Frankreich warten auf eine Möglichkeit die Grenze zu überqueren. Die Zustände sind katastrophal und es droht ein gesundheitlicher Notstand.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

25.06.2017, FAZ

Wenn Kirchenasyl das letzte Mittel ist

Zehntausende Migranten aus Lateinamerika fürchten, von Donald Trump abgeschoben zu werden. Einige Pastoren in Kalifornien bieten ihnen Schutz – auch wenn dies illegal ist.

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Region(en): Amerika

 

25.06.2017, RP online

Macron stellt sich in der Flüchtlingsfrage hinter Merkel

Brüssel. Bei der Verteilung von Flüchtlingen hat es beim EU-Gipfel nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel keine Fortschritte gegeben. Eine faire Verteilung unter den EU-Ländern bleibe aber wichtiger Teil der europäischen Solidarität. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron stellte sich mit klaren Worten hinter...

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Region(en): Europäische Union

 

25.06.2017, Die Welt N24

Zahl der Flüchtlinge über die Mittelmeerroute steigt offenbar stark

Seit Anfang 2017 wurden in Italien laut einem Bericht 27,6 Prozent mehr Flüchtlinge registriert als vor einem Jahr. Unterdessen kehren nach dem Ende der Belagerung immer mehr Menschen nach Ost-Aleppo zurück.

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Region(en): Europa

 

25.06.2017, U.S. News

EU beschränkt Visa für Staaten die keine Migrant*innen zurück nehmen

Brüssel (Reuters) - Die Europäische Union bestätigt ihre Entscheidung diesen Freitags Visa für Staaten zu begrenzen, die sich weigern ihre Bürger*innen, die in Europa kein Recht auf Asyl haben, zurückzunehmen. Die EU geht beim Thema Migration hart vor, nach dem die Zahl der Ankünfte über das Mittelmeer 2014 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist. Italien ist momentan der Haupteingang für Europa und die meisten, die die europäische Küste erreichen nach dem sie zu Schmugglern aufs Boot gestiegen sind, werden für illegale Arbeitsmigrant*innen gehalten.

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Region(en): Europa

 

25.06.2017, Kurier

Italiens Küstenwache: Bei Anruf Rettung

In einer Kommandozentrale in Rom werden die Einsätze für Flüchtlinge im Mittelmeer koordiniert. Aufgrund des riesigen Einsatzgebietes ist die italienische Marine auf Unterstützung angewiesen. "Handelsschiffe, die sich in der Nähe befinden, werden ebenfalls mit der Rettung von Menschenleben beauftragt, ebenso wie Schiffe von NGOs wie SOS Méditerranée, Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch", so Marini. Und das jeden Tag.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

25.06.2017, The Mainichi

EU verstärkt die Unterstützung für Libyen um die Migration zu stoppen

Brüssel Führungskräfte der Europäischen Union versprach ihre Unterstützung für das konflik-verwüstete Libyen zu verbessern, da die Zahl der von Afrika fliehenden Menschen in unsicheren und überfüllten Booten ansteigt. Der Präsident des europäischen Rates Donald Tusk sagte, die zentrale Mittelmeer Route nach Italien für nichtbefugte Migrant*innen "bleibe kritisch im Hinblick auf die irregulären Ankünfte".

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Region(en): Europa

 

25.06.2017, Deutsche Welle

Deutsche Asylpolitik: Erst hui, dann pfui?

Lange galt Deutschland als Vorbild für seine Flüchtlingspolitik. Mit Kanzlerin Merkel sonnte sich das Land im Glanz der Willkommenskultur. Terror und verfehlte Integration änderten das. Jetzt geht es ums Abschieben. "Dem Sommer des Willkommens folgte ein lang andauernder Winter, bis in diese Sommermonate." so Günther Burkhardt von Pro Asyl im Interview.

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Region(en): Deutschland

 

25.06.2017, Zeit Online

Mehr Menschen fliehen über das Mittelmeer

Die Zahl der Flüchtlinge, die auf der Mittelmeerroute nach Europa gelangen, ist gestiegen. Die zentrale Mittelmeerroute von Libyen in Richtung Italien gilt als gefährlichster Seeweg von Afrika nach Europa. Nach Angaben der Organisation für Migration IOM kamen seit Jahresbeginn mehr als 1.800 Flüchtlinge im Mittelmeer ums Leben.

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Region(en): Italien / Malta

 

24.06.2017, Reuters

200 MigrantInnen von spanischer Küstenwache gerettet

Laut Angaben der spanischen Küstenwache wurden am vergangenen Samstag mehr als 200 MigrantInnen auf insgesamt sechs Schlauchbooten vor der spanischen Küste gerettet.

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Region(en): Spanien, Europa