Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

 
Die täglichen Dramen
29.03.2017, Kasparek, Bernd

Routen, Korridore und Ausnahmeregeln: Beherrschen der Migration und Europa

Dieses Kapitel aus einem weitestgehend ungeschriebenem Buch über die Geschichte der Migration ist in vielen Hinsichten aufschlussreich, da es das erahnen lässt, was jetzt gemeinhin als Europäische Flüchtlingskrise bezeichnet wird. Seit August gab es bereits eine große, obgleich unbemerkte Bewegung Richtung Europa.
Dieser Artikel erklärt wie der unsichtbare Pfad über den Balkan sich über diese Bewegungen der Migration etablierte und wie dieser dann ins europäische Rampenlicht geriet und Ende August 2015 tatsächlich auf den Schirm der weltweiten Öffentlichkeit geriet.
Die Transformation einer Route zu einem Korridor gibt nicht nur Aufschluss über neueste Modelle Migration zu regeln, sondern schreibt auch Europa selbst groß.
Die Etablierung des Korridor- angestrebte Erklärung einer spezifische Stelle der europäischen Außengrenzen als "Hotspots" und die Verlagerung der Souveränität zentralistischer Europäischer Institutionen legitimiert durch diese Benennungen- gleichen in vielen Punkten der politischen und technokratischen Eingriffe in jene Staaten die dramatisch beeinflusst sind durch die Euro-Krise.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.03.2017, New Republik

Das Objekt und der Geflüchtete

Die Polizei vierer Länder schloss sich zusammen um einen berüchtigten Menschenschmuggler zu Fall zu brinngen. Hier kommt wie sie die Operation führten- und warum die Unterdrückung von Immigration die Dinge schlimmer macht. Es stellte sich heraus, dass die derzeit größte Festnahme in Europas Niederschlagung illegaler Migration - das Herzstück der Regierungsanstrengungen um den massiven Zustrom von Migrant*innen als kriminelle Angelegenheit, anstatt menschlicher Krise zu behandeln- war von Anfang an stümperhaft. Der Grund war einfach: Die Polizei nahm den falschen Mann fest.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.03.2017, Deutsche Welle

"InfoMigrants": Internationale Medienkooperation für Flüchtlinge und Migranten

Das Projekt will Personen, die nach Europa flüchten wollen, die Gefahren der Reise verdeutlichen und realistische Erwartungen an die europäischen Asylverfahren vermitteln - in drei Sprachen. Aktuelle Nachrichten, Erfahrungsberichte von Geflüchteten und Informationen für freiwillige Rückkehrer oder zu internationalen Vereinbarungen wie dem EU-Türkei-Abkommen: Der Blog "InfoMigrants" bietet in drei Sprachen - englisch, französisch und arabisch - umfassende Informationen für Flüchtlinge und Migranten.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union, Weltweit

 

29.03.2017, WeltN24

Der umstrittene Familiennachzug hat entscheidende Vorteile

Die Union besteht auf dem Verbot für viele Syrer, ihre Familie nachzuholen. Grüne und Linke wollen es erlauben, die SPD scheint unentschlossen. Experten aber haben längst überzeugende Argumente vorgelegt. Auf der anderen Seite bietet der Familiennachzug mehrere Vorteile: Deutsche Botschaften und Konsulate kontrollieren genau, wer über diesen Weg nach Deutschland kommen darf. Auch mögliche Sicherheitsbedenken werden bereits vor Ort geprüft. Die Angst um Eltern, Ehepartner oder Kinder stehe der Integration im Weg. Eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs(...) würde zudem im Konflikt zum (...) Grundgesetz stehen.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

29.03.2017, EurActiv

Visegrad Vier zerschlagen "Erpressung" von Brüssel über Migrant*nnen

Führer der Tschechischen Republik, Ungarn, Slovakei und Polen (die Visegrad Gruppe)lehnten gestern (28. März) das, was sie Brüssels Gebrauch von "Erpressung und Diktat" von geplanten Umsiedlungen von Migrant*innen innerhalb der EU nennen, ab.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Europa

 

29.03.2017, Fox News

Zentraleuropäische Oberhaupte lehnen EU-Verteilungsprogramm von Migrant*innen ab

Die Zentraleuropäischen Oberhäupte sagten am Dienstag, dass sie eine europäische Politik die alle Mitgliedsstaaten dazu aufruft Migrant*innen aufzunehmen, ablehnen und protestieren gegen die Idee das Level der Erfüllung mit der Erreichbarkeit von EU Geldern zu verknüpfen.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.03.2017, ouest france

Österreich will Freistellung von Migrant*innen-Aufnahme

Österreich bat um seine Freistellung bei der Aufnahme von Migrant*innen im Rahmen des Verteilungsplan von Geflüchteten unter den Europäischen Mitgliedsländern, teilte Österreichs Kanzler Christian Kern im Ministerrat am Mittwoch mit.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Europäische Union

 

29.03.2017, Aljazeera

Ein Todesfall während 1000 Geflüchtete im Mittelmeer gerettet wurden

Eine Frau wurde tot aufgefunden, während mehr als 1000 Geflüchtete vor der libyschen Küste gerettet wurden, laut Angaben von Hilfsorganisationen am Sonntag.

Um die 400 Menschen befanden sich in einem Holzboot, während weitere von aufblasbaren Gummibooten aufgefangen wurden, während sie die Segel vor der libyschen Küste setzten, laut Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee.

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Region(en): Nordafrika

 

29.03.2017, Salzburger Nachrichten

Mitterlehner will Mittelmeer-Route für Flüchtlinge schließen

ÖVP-Parteiobmann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner reist mit einem Antrag zur Bekämpfung der illegalen Migration zum EVP-Kongress nach Malta. Bei dem zweitägigen Treffen will Mitterlehner einen Schulterschluss der europäischen Volksparteien zur Sicherung der EU-Außengrenzen erreichen. Begleitet wird Mitterlehner von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und ÖVP-Generalsekretär Werner Amon.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

29.03.2017, Tagesschau

Flüchtlinge in Ungarn Gerichtshof stoppt Verlegung

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Verlegung von neun Flüchtlingen in ungarische Container-Lager gestoppt. Dort sollten sie aufgrund einer Asylrechtsverschärfung festgehalten werden, die heute in Kraft trat.

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Region(en): Osteuropa

 

29.03.2017, NDR

Weitere afghanische Flüchtlinge abgeschoben

Eine weitere Gruppe von aus Deutschland abgeschobenen afghanischen Flüchtlingen ist am Dienstagmorgen mit dem Flugzeug in Kabul eingetroffen. An Bord der aus München kommenden Maschine waren 15 junge Männer, wie das bayerische Innenministerium am Montagabend mitgeteilt hatte. An der Rückführungsaktion beteiligten sich - neben Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Brandenburg - auch die norddeutschen Bundesländer Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

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Region(en): Deutschland, Asien

 

29.03.2017, Kleine Zeitung

Seenotretter wehren sich: "Wir sind keine Fluchthelfer"

Die Hilfsorganisationen, die im Mittelmeer unterwegs sind, um Flüchtlinge aus Seenot zu retten, sehen sich zunehmend Kritik ausgesetzt. Am öffentlichkeitswirksamsten wurden die Vorwürfe zuletzt von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) geäußert, der einen "NGO-Wahnsinn" anprangerte. Die NGOs weisen die Kritik, durch ihren Einsatz indirekt den Schleppern in die Hände zu spielen, empört zurück.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Europa

 

29.03.2017, RTL

Das ewige Warten auf Lesbos: So leiden Flüchtlinge in den Lagern

Das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei ist ein gutes Jahr alt, die Balkanroute ist seitdem dicht. Noch immer aber kommen Flüchtlinge über die Türkei auf die griechischen Inseln. Im Schnitt sind es gut 30 Migranten täglich, in diesem Jahr kamen bisher also etwa 3.000 in die ohnehin völlig überfüllten Lager.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.03.2017, Handelsblatt

649 Flüchtlinge ums Leben gekommen

Obwohl weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer fliehen, sind in den ersten drei Monaten 2017 mehr Migranten ertrunken als im gleichen Zeitraum 2016. Das meldet die Internationale Organisation für Migration.

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Region(en): Europa

 

29.03.2017, Zeit Online

Orbáns Regierung sperrt Flüchtlinge in Containerdörfer

324 Wohncontainer, zwei Dörfer: Ungarn hält Flüchtlinge künftig in speziellen Lagern fest, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Das betrifft auch Minderjährige.

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Region(en): Osteuropa

 

29.03.2017, Handelsblatt

Österreich besteht auf Sonderrolle in EU-Umsiedlungsprogramm

Österreich soll nach dem Willen der EU-Kommission seinen Pflichten nachkommen und Flüchtlinge aus dem EU-Umverteilungsprogramm aufnehmen. Bisher galten Ausnahmen für die Alpenrepublik – diese sind nun ausgelaufen.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

28.03.2017, Okayafrika

Aktivist*innen stoppen in London Flugzeug mit Nigerianer*innen und Ghanaer*innen vom Abfliegen

Aktivist*innen haben heute Nacht einen Charterflug an Londons Stansted Flughafen blockiert, welcher Nigerianische und Ghanaische Asylbewerber*innen ausfliegen sollte. Acht Aktivist*innen sammelten sich gegen 22 Uhr und bildeten eine menschliche Blockade um den Flug vom Abflug zu hindern, sie weigerten sich zu gehen bis der Flug gecancelt wurde.

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28.03.2017, Tagesschau

Geflüchtete in Ungarn. Gerichtshof stoppt Verlegung

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Verlegung von neun Flüchtlingen in ungarische Container-Lager gestoppt. Dort sollten sie aufgrund einer Asylrechtsverschärfung festgehalten werden, die heute in Kraft trat.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

28.03.2017, Le figaro

Nantes: 176 Migrant*innen angekommen

Einhundert Sechundsiebzig Migrant*innen aus Konfliktländern, die durch die europäischen "Hotspots" in Griechenland kamen, sind heute in Nantes angekommen und können, gemäß der Präfektur Loire-Atlantique, einen Asylantrag in Frankreich stellen. Gemäß dem Verteilungsplan der EU Mitgliedsstaaten für Geflüchtete, hat sich Frankreich verpflichtet 30.000 Geflüchtete innerhalb von zwei Jahren aufzunehmen.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

28.03.2017, repubblica.it

Visegrad- Länder sind gegen die EU: "Wir lassen uns nicht erpressen!"

Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei sind gegen die Abmachungen von Brüssel - die Aufnahme von Migrant*innen an die finanzielle Situation des Landes zu binden. Der Premierminister Orban: Wenn der Türkei- Deal platzt, werden wir "sie" mit der Mauer aufhalten, die mit unseren Geldern gezahlt wurde.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Weltweit