Video & Radio
20.06.2017

Aktuelle Flüchtlingssituation rund um das Mittelmeer

Noch nie kamen so viele Flüchtlinge von Afrika nach Europa wie bisher in diesem Jahr; mehr als 1700 Menschen sind bislang 2017 im Mittelmeer ertrunken. ZDF-Reporter Carsten Behrendt hat die Helfer begleitet.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

20.06.2017

SOS MEDITERRANEE - OUR HISTORY

Today, 20 June 2017, is the World Refugee Day and we of SOS MEDITERRANEE Italy want to look back to see what we have been able to do to help those who desperately embarked on an attempt to cross the Mediterranean Sea and to escape from wars , Hunger and violence of all kinds.

Language(s): Englisch / English

 

16.06.2017

Das brutale Vorgehen der libyschen Küstenwache

Seit Monaten bilden europäische und deutsche Soldaten Angehörige der libyschen Küstenwache aus. Das Ziel: Die Libyer sollen künftig Schlepper jagen und Menschen aus Seenot retten. Tatsächlich geht die Küstenwache äußerst aggressiv gegen Flüchtlinge vor. Selbst in internationalen Gewässern behindert sie zivile Seenotretter und bringt Flüchtlinge auch unter Einsatz von Waffen zurück ins Bürgerkriegsland Libyen. Laut den Vereinten Nationen drohen ihnen dort Folter, Sklavenarbeit und Tod. Push-Backs durch die Hintertür – mit Unterstützung der Bundesregierung.

Language(s): Deutsch / German

 

14.06.2017

Die Asylentscheider

Wer Asyl in Deutschland beantragt, sitzt ihnen ein einziges Mal gegenüber: Die Entscheider des Bundesamtes für Migration müssen abwägen, wer bleiben darf und wer nicht. Sie haben das Gesetz und ihr Gewissen. Die Dokumentation berichtet von Zwängen, Gerechtigkeit und von der unmöglichen Aufgabe, immer das Richtige zu tun.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

30.05.2017

Humanitarian groups accuse Libyan coast guard of 'endangering refugee lives'


Language(s): Englisch / English

 

11.05.2017

Libysche Marine bringt bei illegaler Rückführungsaktion Sea-Watch Crew und Flüchtende in akute Lebensgefahr

Die von der EU finanzierte Libysche Küstenwache hat während einer see- und völkerrechtswidrigen Rückführungsaktion am Vormittag des 10.05.2017 die Crew der Sea-Watch 2, sowie mehrere Hundert Flüchtende auf einem Holzboot in Lebensgefahr gebracht.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

28.04.2017

Interview mit Mark Micallef, Investigativ-Journalist

Wir haben auf Malta den Investigativ-Journalisten Mark Micallef getroffen, der seit Jahren über die Schleppernetzwerke im Bürgerkriegsland Libyen recherchiert. Im Interview mit MONITOR erklärt er: Wie beeinflussen Rettungsmissionen im Mittelmeer die Schlepperstrukturen? Wie arbeiten die Schlepper und warum boomt das Geschäft mit den Flüchtlingen? Und vor allem: Wie lässt sich das Schlepper-Business eindämmen?

Zum Beitrag Language(s): Englisch / English

 

27.04.2017

Todeszone Mittelmeer: Sind die Retter schuld?

Knapp 8400 Menschen wurden am Osterwochenende im zentralen Mittelmeer gerettet. Wie viele genau ertrunken sind, weiß niemand. Und schon werden Stimmen laut, die die Helfer kritisieren. Je mehr Menschen gerettet würden, so lautet die zynische These, desto mehr würden sich auf den Weg nach Europa machen. Eine Argumentation, die auch der deutsche Innenminister schon mal vertrat. Aber stimmt das auch? MONITOR-Recherchen zeigen: Es gibt keinerlei Belege für diese sog. „Pull-Faktor“-These. Wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen sie sogar.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

25.04.2017

Seenotrettung alleine durch NGOs?

Wir fragen nach inwiefern offizielle Behörden ihre Pflichten, Menschen aus dem Mittelmeer zu retten, vernachlässigen, warum ein Blogger aus Mauretanien lebenslang ins Gefängnis muss und sprechen mit Simon Klopfenstein, der Stimme von Radio Gelb-Schwarz.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

02.04.2017

SOS im Mittelmeer – Wie voll ist das europäische Boot?

Seit der Schließung der Balkanroute für Flüchtlinge und dem Türkei-Deal verschärft sich die Lage im zentralen Mittelmeer. Haupt-Transitland für Migranten aus Afrika ist Libyen, das seine Seegrenze bislang nicht schützen kann. Erste Anlaufstelle ist Italien. Für heuer rechnen die Behörden mit bis zu 500.000 Migranten an Europas Küsten. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz verlangt die Schließung der Mittelmeer-Route. Und er kritisiert die Rettungsaktionen der Hilfeorganisationen, die dazu führten, dass, wie er sagt, noch mehr Menschen ertrinken. Heuer waren es bereits 500 Tote. Machen NGOs gemeinsame Sache mit Schleppern? Wie sollen die Mittelmeer-Grenzen überwacht werden? Warum soll Italien die Hauptlast tragen? Und kann sich Österreich aus dem EU-Programm zur Aufteilung von Flüchtlingen herausnehmen, wie das Kanzler Christian Kern in einem Brief an Brüssel urgiert hat?

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

11.03.2017

Violence at the Hungarian border

This winter, as temperatures dropped to 20 below zero, the level of violence at Hungary's border with Serbia increased sharply, with many describing acts that can be only seen as torture. People of all ages, some as young as 13, were beaten, stripped naked and ordered to lie face-down in the mud, snow or water for as long as an hour.

Language(s): Englisch / English

 

09.03.2017

Seenotretter im Shitstorm: Wenn Hilfe Hass erzeugt

Sie retten Menschen - und ernten dafür Hass. 14 junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich im Verein "Jugend Rettet" für die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer. Das gefällt nicht jedem.

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22.02.2017

#CrossingNoMore revisited

In September 2015, thousands of refugees gathered in a number of cities in Turkey, such as Istanbul, Edirne. Their goal was to cross over the Turkish borders all together and reach Europe. The scale of the march in Turkey was absolutely unprecedented. People carried banners and signs addressing the European Union, and some signs even referred personally to Germany’s chancelor Angela Merkel.

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16.02.2017

Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik

Die deutsche Asylpolitik scheint vielerorts vor allem einem Motto zu folgen: Hauptsache raus! Insbesondere nach Afghanistan wollen Bund und viele Länder verstärkt abschieben – obwohl die Vereinten Nationen dringend vor der sich dramatisch verschlechternden Sicherheitslage warnen.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

28.01.2017

Vor der Abschiebung geflüchtet: "Was sollte ich machen? Mich umbringen?“

Rauf flieht vor den Taliban aus Afghanistan. Bei uns lernt er deutsch, findet einen Job, eine Wohnung. Und soll dann auf einmal abgeschoben werden. Also flieht er nach Italien. Wie schlimm das für ihn ist, hat er PULS erzählt.

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26.01.2017

The Asylum Market

The producers of this short, investigative documentary have taken the highly unusual step of releasing the entire film independently a) because crucial elements of the asylum accommodation issue are being overlooked by the mainstream media & parliamentary inquiries b) in direct recognition of those who had the courage to speak out, despite a culture of intimidation being created around the reporting of appalling conditions.

Zum Beitrag Language(s): Englisch / English

 

19.01.2017

Flüchtlingsdeal mit Libyen: Brutale Milizen als Partner Europas?

Seit der Weg über die Balkanroute versperrt ist versuchen viele Flüchtlinge, von Libyen aus per Schiff nach Europa zu kommen. Mehr als 200.000 Menschen sind inzwischen dort gestrandet und warten auf ihre Chance zur Überfahrt. Die EU will das verhindern und schreckt dabei auch vor zweifelhaften Partnern nicht zurück: Die Milizen der libyschen Küstenwache sollen Flüchtlinge künftig „retten“ und direkt zurück ins Bürgerkriegsland bringen, wo ihnen laut UN Folter, Sklavenarbeit, Vergewaltigungen und willkürliche Hinrichtungen drohen.

Zum Beitrag Language(s): Deutsch / German

 

21.12.2016

Refugees under attack: “Thank you to the fascists”

Zu hören gibts hier Stimmen aus einem Flüchtlingslager auf der Insel Chios in Griechenland. Sie berichten über die Lage im Camp und von Angriffen von Faschisten.

Zum Beitrag Language(s): Englisch / English

 

05.12.2016

The 24-hour emergency hotline for Syrian refugees

Mohammed Abu Amar runs a makeshift 24-hour helpline from his flat in Hamburg, guiding scared refugees fleeing the violence in Syria across the water to Europe. Despite losing the use of both legs in a shelling in Damascus in the early days of the conflict, Abu Amar made the crossing with his family in 2013. He subsequently found his calling, being constantly available on the phone for his fellow Syrians making the same perilous journey

Zum Beitrag Language(s): Englisch / English

 

28.11.2016

Flüchtlinge kämpfen um Bleiberecht - Zahlreiche Gründe verhindern zügige Abschiebung

Sie kommen häufig aus der Türkei, dem Kosovo oder Serbien, ihre Asylanträge in Deutschland werden abgelehnt und trotzdem dürfen die Menschen hier bleiben - oftmals unbefristet. Das soll sich bald ändern, zumindest, wenn es nach CDU-Politiker Thomas Strobl geht. Doch die Gründe für ein vorübergehendes Bleiberecht sind vielfältig.

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