Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


25.05.2017, scharf links

Nein zu UNIFIL und EUNAVFOR MED

„Wir brauchen keine Militäraufmärsche im Mittelmeer, um Konflikte vermeintlich zu lösen. Was wir brauchen, ist eine ursachenorientierte und menschenfreundliche Flüchtlingspolitik, ein Stopp von Regimechange-Versuchen sowie ein Verbot von Waffenexporten in Krisengebiete“, erklärt Alexander S. Neu, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Verteidigungsausschuss, zur beabsichtigten Verlängerung der deutschen Beteiligung an den beiden Militäreinsätzen EUNAVFOR MED und UNIFIL, welche beide im Mittelmeer operieren.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

25.05.2017, weltN24

Auf der Jagd nach Schleppern im Internet

Schlepper machen sich soziale Netzwerke zunutze. Vor allem auf Facebook werben sie mit ihren Angeboten, posten Videos und Fotos von Fluchtrouten und Transportmitteln. Menschenschmuggel wird durch die sozialen Medien effizienter, umfangreicher – und sowohl für die Migranten als auch für die Schmuggler billiger.

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Region(en): Weltweit

 

25.05.2017, Die Presse

G7 im Zeichen der Geflüchteten

Die G7 treffen sich auf Sizilien, Ankunftsort vieler Flüchtlinge. Hauptthemen sind Terror, Russland und Libyen.Von Italien nach Brüssel und wieder nach Italien: US-Präsident Donald Trump wird am Freitag in Sizilien zum G7-Gipfel in Taormina erwartet, nachdem er bereits am Mittwoch in Rom den Papst getroffen hat. Die Insel als Tagungsort hat die italienische Regierung, die derzeit den G7-Vorsitz hat, bewusst ausgewählt: Sizilien ist zum Hauptschauplatz der europäischen Flüchtlingskrise geworden.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Weltweit

 

25.05.2017, Der Tagesspiegel

Flüchtlinge in libyschen Lagern- Ärzte ohne Grenzen: Es herrschen Hunger und Krankheiten

Wer als Flüchtling in Libyen landet, dem droht die Internierung. Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen über die Not in den Lagern, kriminelle Banden und Europas Versagen:Die Zustände sind katastrophal. Zum Beispiel standen in den Baderäumen eines Lagers Urin und Kot knöcheltief. Es gab keine Duschen, keine Latrinen, kein sauberes Trinkwasser. Die Menschen, die dort festgehalten werden, haben schlimme Hautinfektionen und Atemwegserkrankungen. Besonders erschreckend war für mich die Verzweiflung.

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Region(en): Nordafrika

 

25.05.2017, Der Standart

200 Kinder laut Unicef im Mittelmeer gestorben

In diesem Jahr sind bereits mindestens 200 Kinder auf der Flucht über die zentrale Mittelmeerroute gestorben. Das sei mehr als ein Kind pro Tag, teilte das Uno-Kinderhilfswerk Unicef am Donnerstag anlässlich des anstehenden G-7-Gipfels in Sizilien mit. Rund 5.500 unbegleitete Minderjährige seien seit Jänner in Italien angekommen.

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Region(en): Italien / Malta

 

25.05.2017, Tiroler Tageszeitung

Flüchtlingsboot kentert im Mittelmeer: 35 Leichen geborgen

Nach dem neuen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer am Mittwoch sind 35 Leichen geborgen worden. Unter den Toten befanden sich auch mehrere Kinder, teilte die italienische Küstenwache am Donnerstag mit. Insgesamt befanden sich 500 Flüchtlinge an Bord des vor der libyschen Küste gekenterten Schiffes.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

25.05.2017, unicef.de

Paradies ohne Ausgang - Flüchtlinge in Italien

Sizilien ist ein Paradies. Schon jetzt im Mai hängen die Urlauber ihre Beine ins Wasser und sonnen sich an den Stränden, die zu den schönsten der Welt zählen. Vor dieser Kulisse treffen sich morgen und am Samstag sieben der mächtigsten Politiker der Welt zum G7-Gipfel.Für viele politische Beobachter war die Wahl des Tagungsortes wie ein Ausrufezeichen an die G7 und ihre Agenda. Denn in Sizilien setzen derzeit wieder die meisten Menschen ihren ersten Fuß nach Europa, die vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Perspektivlosigkeit fliehen. Knapp 13.000 waren es allein im vergangenen Monat. Die meisten kommen aus Nigeria, Pakistan und Gambia.

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Region(en): Italien / Malta

 

24.05.2017, Heute

Kern will Flüchtlings-Deal mit Ägypten schließen

"Ägypten ist Führungsmacht in der Region”, erklärte Bundeskanzler Christian Kern, der am Mittwoch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi und Regierungschef Sherif Ismail konferierte. Kern will einen Flüchtlings-Deal mit Ägypten abschließen, der ähnlich wie die Übereinkunft zwischen Türkei und EU wirken soll.

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union

 

24.05.2017, Pro Asyl

Karlsruhe stoppt Abschiebung nach Griechenland

Deutschland und die Staaten Europas erhöhen den Abschiebedruck auf Griechenland. Es geht nicht nur um die Wiederaufnahme von sogenannten Dublin- Überstellungen, sondern auch anerkannte Flüchtlinge sind im Visier. In einem gestern veröffentlichten Beschluss hat das Bundesverfassungsgericht diesen Bemühungen einen Dämpfer versetzt.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Deutschland, Europäische Union

 

24.05.2017, openmigration.org

Migrant*innen anhalten? Libyer*innen zu erziehen funktioniert nicht

In der Nacht vom 23. Mai 2017 verurteilt der Kapitän der Iuventa, das Schiff der deutschen NGO Jugend Rettet, die erneuten Aggressionen im Meer von Seiten eines libyschen Schnellbootes. Nach Angaben des Kapitän hätte die Besetzung auf einige überfüllten Boote mit Geflüchteten geschossen, um diese anschließend wieder zurück nach Libyen zu bringen. War das die libysche Küstenwache? Wie versucht Italien diese auszubilden und zu welchem Zweck? Und wie viele lybische Küstenwachen gibt es überhaupt? Francesco Floris hat im Detail die Geschichte der Ausbildung der libyschen Küstenwache von Seiten Italiens rekonstruiert.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

24.05.2017, ORF

Tausende minderjährige Flüchtlinge in EU vermisst

In der gesamten EU sind laut Europol in den vergangenen Jahren rund 10.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge verschwunden. Die Gründe dafür und die Frage, wie man in Österreich und der EU mit dieser Problematik umgeht, waren heute Thema einer Enquete des SPÖ-Parlamentsklubs.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

24.05.2017, Die Zeit

Flüchtlinge berichten von Bootsunglück vor Libyen

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hat sich vor der Küste Libyens ein größeres Bootsunglück ereignet. Bei dem Unglück könnten rund 156 Menschen ertrunken sein. Flüchtlinge hätten dem UNHCR berichtet, sie seien während der Überfahrt an einem gesunkenen Schlauchboot vorbeigekommen. Dabei hätten sie vier Männer gerettet, die sich an das Boot geklammert haben.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

24.05.2017, Epoch Times

Jordanien bei Aufnahme syrischer Flüchtlinge am Limit – Doppelt so viele Binnenflüchtlinge wie Flüchtlinge weltweit

Jordanien sei an der Grenze seiner Fähigkeiten, weiterhin "mit der Last der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen" umzugehen, so Planungsminister Imad al-Fachuri.Wegen des Krieges in Syrien sind Millionen von Menschen ins Nachbarland Jordanien geflohen. Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat mehr als 680.000 syrische Flüchtlinge in Jordanien registriert, die Behörden in Amman sprechen von 1,3 Millionen Syrern.

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Region(en): Nordafrika

 

24.05.2017, Badische Zeitung

"Ich hole keine Flüchtlinge, ich rette Menschen vorm Ertrinken."

Hannes Zuther aus Kenzingen ist ab 29. Mai zwei Wochen lang Skipper auf dem Schiff der Hilfsorganisation "Sea-Eye" im Mittelmeer im Einsatz. Die Rettung aus Seenot ist die Aufgabe, der sich "Sea-Eye" verschrieben hat. Sie versorgt Menschen in Seenot mit Schwimmwesten und erster medizinischer Hilfe. Das Schiff nimmt keine Flüchtlinge an Bord, sondern bleibt in der Nähe, bis die angefunkte Hilfe kommt.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

24.05.2017, tagesschau.de

Dutzende Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer

Schon wieder ist im Mittelmeer ein völlig überladenes Flüchtlingsboot gekentert. Mindestens 31 Menschen starben, darunter viele Kinder. Das Unglück ereignete sich während einer Rettungsaktion einer Hilfsorganisation.

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24.05.2017, ansa.it

Migrant*innen: Neues Schiffsunglück vor Libyen: 31 Körper konnten geborgen werden

Die Körper von 31 Personen wurden aus dem Meer geborgen. Das Schiffsunglück ereignete sich 30 Meilen von der libyschen Küste entfernt. Auf dem Boot waren ca. 50 Migrant*innen. Die Suche nach weiteren Überlebenden ist im Gange, aber es werden viele weitere Tote vermutet. Die Rettungsoperationen werden aus der Zentrale im Rom der Küstenwache koordiniert: in der Zone operieren zur Zeit: Schiff Fiorillo (italienische Küstenwache), ein Abschleppschiff und ein Schiff einer NGO.

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Region(en): Nordafrika

 

24.05.2017, ansa.it

6,6 Millionen Migrant*innen warten darauf nach Europa zu gelangen

Bis zu 6.6 Millionen Migrant*innen warten in Nordafrika, Türkei und Jordanien auf ihre Weiterreise nach Europa. Nach Angaben der Zeitung "BILD" wurden die Daten, welche Ende April aktualisiert wurden, aus einem Dokument entnommen, welches für die deutschen Sicherheitskräfte bestimmt war. Bis Ende Januar waren es 5.95 Millionen Menschen.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Nordafrika, Naher Osten, Europäische Union, Weltweit

 

24.05.2017, vita.it

Amnesty: Italien verhilft Libyen Migrant*innen im Meer abzufangen

13 Tage nach der von der deutschen NGO Sea Watch verurteilten Aktion der libyschen Küstenwache, welche die Rettungsoperation von Sea Watch im internationalen Gewässer unterbrochen und 500 Menschen wieder zurück nach Libyen gebracht hat, äußert sich Amnesty International ebenso sehr besorgt und verurteilt Italien: Italien umgeht ihre internationalen Pflichten, indem sie Libyen dabei unterstützt die Migrant*innen im Mittelmeer abzufangen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Weltweit

 

24.05.2017, zeit.de

Flüchtlinge berichten von Bootsunglück vor Libyen

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hat sich vor der Küste Libyens ein größeres Bootsunglück ereignet. Flüchtlinge hätten dem UNHCR berichtet, sie seien während der Überfahrt an einem gesunkenen Schlauchboot vorbeigekommen. Dabei hätten sie vier Männer gerettet, die sich an das Boot geklammert haben. Diese hätten erzählt, sie seien in einem Boot mit 156 anderen Menschen von Tripolis aus gestartet, darunter viele Frauen und Kinder, die alle ertrunken seien, nachdem ihr Schlauchboot die Luft verloren hatte.

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Region(en): Nordafrika

 

24.05.2017, The Guardian

UN drängt Libyiens Regierung die unmenschlichen Geflüchtetenzenter zu schließen

Die UN Flüchtlingskommission hat die libysche Regierung dazu aufgefordert, die Flüchtlingsinternierungslager zu schließen, da die Lebensbedingungen dort als unmenschlich und schockierend beschrieben werden. Zu der Aufforderung kommt es weil sich das libysche Quartett am gestrigen Dienstag in Brüssel getroffen hat um zu diskutieren, wie man den Strom von Geflüchteten von Libyen nach Italien verlangsamen könnte.

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Region(en): Europäische Union, Afrika

 

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