Die täglichen Dramen

Pressespiegel

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Aktuelle Artikel


22.10.2017, Der Standard

Libyens Küstenwache rettete 9.000 Migranten in einem halben Jahr

Im ersten Halbjahr 2017 hat Libyens Küstenwache 8.997 Migranten aus verschiedenen Ländern im Mittelmeer gerettet. Bei 20 Schiffsbrüchen wurden 450 Personen vermisst, berichteten libysche Quellen nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. 87 Offiziere der libyschen Küstenwache werden derzeit im süditalienischen Tarent (Taranto) im Rahmen eines Trainingsprogramms der EU-Mission EUNAVFORMED "Sophia" ausgebildet.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

21.10.2017, RT Deutsch

Lesbos: Fünfjähriges Mädchen stirbt in ungeheiztem Zelt

Das Flüchtlingslager Moria war die Endstation für das erst fünf Jahre alte syrische Mädchen. Den Krieg und den gefährlichen Fluchtweg auf der Schlepperroute hatte das Kind überlebt. Aber die Bedingungen im Lager auf der Insel Lesbos führten zu seinem Tod.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

21.10.2017, Deutschlandfunk

Frankreichs Idee scheitert noch an der Realität

Wenn Frankreich in afrikanischen Transitländern Asylbüros einrichtet hat, gehen Auswanderungswillige dann wirklich fragen, bevor sie nach Europa kommen? Es gibt viele Realitäten, an denen diese ambitionierte Idee des französischen Präsidenten Emmanuel Macron scheitern könnte.

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Region(en): Europäische Union, Europa, Afrika

 

20.10.2017, Deutsche Welle

"Direkte Sanktionen gegen die Türkei wären kontraproduktiv"

Die EU sollte die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht abbrechen. Damit verlöre sie ihre Einflussmöglichkeiten, sagt die Politologin Alexandra Stiglmayer.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

20.10.2017, Süddeutsche Zeitung

Merkel, die EU und der Flüchtlingsdeal mit der Türkei

Trotz ihrer Aussagen während des Wahlkampfs im TV-Duell spricht Merkel beim EU-Gipfel nicht mehr davon, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei anzubrechen. Die Skepsis gegenüber einem türkischen EU-Beitritt sei zwar "sehr, sehr sichtbar", sagte EU-Ratschef Tusk. Aber Ankara wird als Nato-Partner und in der Flüchtlingspolitik gebraucht. 4,45 Milliarden Euro Beitrittshilfen sind für die Türkei in den Jahren 2014 bis 2020 vorgesehen. Ein einfacher Zahlungsstopp ist juristisch nicht möglich. Das wichtigste Druckmittel gegen Ankara ist daher die Vertiefung der Zollunion. Doch das ist momentan undenkbar.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Deutschland, Europäische Union

 

20.10.2017, Merkur

Neue Software soll erkennen, woher ein Flüchtling wirklich stammt

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat eine Software zur Erkennung von arabischen Dialekten getestet. Die monatelangen Tests seien erfolgreich verlaufen, sagte der Leiter der IT-Abteilung des Bundesamts, Markus Richter, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe). Die Sprachsoftware soll künftig helfen, die Herkunft von Asylbewerbern ohne Ausweispapiere besser überprüfen zu können.

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Region(en): Deutschland

 

20.10.2017, Süddeutsche Zeitung

Innenministerium will keine Zahlen zum Familiennachzug nennen

Ausgerechnet während der Sondierungsgespräche für die neue Bundesregierung muss das Innenministerium eine heikle Frage beantworten. Es geht um den Familiennachzug zu Flüchtlingen in Deutschland - also um einen zentralen Streitpunkt zwischen den potentiellen Koalitionspartnern. Die Linke hat den sogenannten Nachzugsfaktor für Syrer und Iraker schriftlich angefragt.

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Region(en): Deutschland

 

20.10.2017, neues deutschland- Sozialistische Tageszeitung

Programmierte Verelendung

CDU und CSU wollen trotz Kritik und schlechter Erfahrungen bundesweit Abschiebelager einführen.

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Region(en): Deutschland

 

20.10.2017, Europarat

Neuer Bericht: Die Situation von Geflüchteten in Serbien und Ungarn

"Tausende Geflüchtete, die über die westliche Balkanroute 2015 und 2016 kamen,sind nun in Serbien gestrandet und befinden sich in einer prekären juristischen Situation", so der Sonderbeauftragte des Europarats für Flucht und Migration, Tomáš Boček, in einem Bericht, der jetzt veröffentlicht wurde.

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Region(en): Osteuropa

 

20.10.2017, Der Tagesspiegel

Mehr als die Hälfte der Rohingya-Flüchtlinge sind jünger als 18

Vom Chaos der Flucht vor Mord und Gewalt sind unter den aus Myanmar fliehenden Rohingya vor allem die Kinder betroffen. Unicef schlägt Alarm.

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Region(en): Asien

 

20.10.2017, Epoch Times

Wohlfahrtsverbände dringen auf Familiennachzug für Flüchtlinge

"Wer Angst um seine Familie hat, hat keine Energie, sich auf Sprachkurse, Ausbildung und Arbeit zu konzentrieren", so der Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

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Region(en): Deutschland

 

19.10.2017, Deutschlandfunk

Forscher rechnen beim Familiennachzug mit geringerer Zahl

Einer Studie zufolge könnten durch den Familiennachzug von Flüchtlingen weniger Menschen nach Deutschland kommen als bisher erwartet. Dies erkläre sich daraus, dass viele Geflüchtete ledig seien beziehungsweise ihre Kinder und Ehepartner sich bereits mehrheitlich in Deutschland befänden, heißt es in einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

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Region(en): Deutschland

 

19.10.2017, Deutsche Welle

EU will Migranten in Afrika halten

Wenn es darum geht, die Einreise nach Europa zu beschränken, ist sich die EU einig. Wie ankommende Asylbewerber verteilt werden sollen, ist beim EU-Gipfel weiter umstritten. Bernd Riegert aus Brüssel.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

19.10.2017, Der Standard

Erzbischof in Westafrika: Flüchtlingszentren im Niger "nicht hilfreich"

Der Erzbischof Paul Yemboaro Ouedraogo kritisiert Europas Flüchtlingspolitik und fordert mehr Solidarität: "Afrika war für Europa – und die USA – oft nur dann interessant, wenn es darum ging, Rohstoffe abzubauen. Man hat dann Bodenschätze ausgebeutet und sich damit aus dem Staub gemacht." Die jungen Afrikaner, die heute ihre Heimat verlassen, folgten lediglich dem Weg der Rohstoffe.

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Region(en): Europa, Afrika

 

19.10.2017, EurActiv

Steigende Ankunftszahlen auf den griechischen Inseln trotz des EU-Türkei-Deals

Die Verhandlungen mit der Türkei sind ein wichtiger Punkt bei dem EU Gipfel, der diesen Donnerstag, am 19.10., begonnen hat. AFP berichtet, dass immer noch viele Migrant*innen auf den griechischen Inseln ankommen, trotz des EU-Türkei-Deals.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

19.10.2017, bawaba al-wasat news

99 Migrant*innen aus Ölfeld gerettet

Ein Sprecher der libyschen Marine, Bahar Ayoub Qasim, bestätigte am Mittwoch Abend, dass 90 Migrant*innen an der westlichen Küste von Sabrata, nahe der Hauptstadt Tripolis, gerettet wurden, darunter 11 Frauen und 23 Kinder. Die Rettungsaktion wurde von einem Rettungsboot der Öl-Company durchgeführt. Die Geflüchteten werden nun nach Tripolis transportiert, dort versorgt und dann der Anti-illegal Immigration Agency übergeben.

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Region(en): Nordafrika

 

19.10.2017, Zeit Online

Familiennachzug viel zu hoch geschätzt

Forscher legen erstmals detaillierte Schätzungen zum Familiennachzug vor. Ihr wichtigstes Ergebnis: Es dürften weit weniger Geflüchtete nachkommen als vermutet.

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Region(en): Deutschland

 

19.10.2017, UNO - Flüchtlingshilfe

Bangladesch: Immer mehr Flüchtlinge müssen versorgt werden

Über eine halbe Million Rohingya-Geflüchtete haben ihr Leben riskiert und sind tagelang durch den Dschungel und über Berge gelaufen, um nach Bangladesch in Sicherheit zu gelangen. Viele wagen die gefährliche Fahrt über das Meer. Jeden Tag kommen mehr Familien über die Grenze. Sie sind erschöpft, hungrig und häufig krank oder verletzt.

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Region(en): Asien

 

19.10.2017, taz

Wohnraumversorgung von Flüchtlingen: Mietstatus „Fehlbeleger“

Viele anerkannte Geflüchtete leben wegen der Wohnungsnot weiter in Gemeinschaftsunterkünften. Auf dem Land gäbe es mehr Platz.

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Region(en): Deutschland

 

18.10.2017, Reuters

Gentiloni lobt Italiens Migrationspolitik. Die UN spricht von einer humanitären Krise

Premierminister Paolo Gentiloni betonte am Mittwoch, dass Italiens Migrationspolitik, im Hinblick auf das Reduzieren der Ankunftszahlen, als Vorbild für Europa dienen kann. Einen Tag zuvor hatte die UN darauf hingewiesen, dass die italienische Politik dafür verantwortlich sei, dass mehrere zehntausend Menschen unter sehr schlechten Bedingungen in Libyen festsitzen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

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