Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

 
Die täglichen Dramen
22.05.2017, Amerika 21

Ärzte ohne Grenzen machen auf Gewalt gegen zentralamerikanische Flüchtlinge aufmerksam

Mexiko-Stadt. 92 Prozent der zentralamerikanischen Migrantinnen und Migranten erleben in ihrem Herkunftsland oder während ihrer Flucht durch Mexiko in die USA Gewalt. Dies geht aus dem Bericht "Forced to Flee Central America's nothern triangle: A neglected humanitarian crisis" der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hervor, der vergangene Woche in Mexiko-Stadt vorgestellt wurde. Demnach sind nahezu alle Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg unter anderem mit Mord, Entführungen,...

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Region(en): Amerika

 

22.05.2017, Der Standard

Italien will Zentren für Flüchtlinge in Tschad und Niger finanzieren

Rom – Italien wird die Errichtung von Flüchtlingszentren nach internationalen Standards im Tschad und im Niger finanzieren. Die beiden afrikanischen Staaten sind wichtige Transitländer für tausende afrikanische Migranten auf ihrem Weg nach Libyen, von wo sie über das Mittelmeer...

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Region(en): Italien / Malta, Afrika

 

22.05.2017, Epoch Times

Nach Tschechien nun Polen: Lieber Sanktionen als Flüchtlinge

Nach Tschechien spricht sich nun auch Polen gegen die Erfüllung der EU-Flüchtlingsquote aus. Sowohl die finanzielle, als auch innenpolitische Situation in europäischen Nachbarstaaten dürfte bei der Erwägung eine Rolle gespielt haben.

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Region(en): Osteuropa

 

22.05.2017, dw

Libyen muss Geflüchtete in Internierungslagern frei lassen, sagt UNHCR chef

Tausende vor Konflikten und Verfolgung fliehende Menschen wurden von libyschen Authoritäten inhaftiert. Der Chef der UN Flüchtlingsorganisation hat dazu aufgerufen, die Geflüchteten frei zu lassen nachdem die Organisation ihre Präsenz in dem Nordafrikanischen Staat erheblich erweitert.

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Region(en): Afrika

 

22.05.2017, lastampa.it

Neue Aufnamezentren für Migrant*innen im Niger und Tschad

Das Abkommen mit Italien wurde auch von Libyen in Rom unterzeichnet. Die Inhalte des Abkommens: Aufnahmezentren im Niger und Tschad, die Entwicklung einer legalen Ökonomie, der Ausbau einer Küstenwache und einer konstante Zusammenarbeit, um den Terrorismus und den Menschenhandel zu besiegen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union, Afrika

 

22.05.2017, rsi.ch

Libyen: Migrant*innen in Schwierigkeit

Filippo Grandi (UNHCR) hat gestern einen Überraschungsbesuch in Libyen abgehalten, indem er einige der 40 Anhaltezentren für Migrant*innen besucht hat. Grandi beschreibt die Konditionen erschreckend unter denen die Migrant*innen leben müssen. Der Vertreter der UN Organisation ist bestürzt über die sanitäre Situation der Menschen, die zusammengepfercht in den Zentren leben müssen.

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Region(en): Nordafrika

 

21.05.2017, focus.de

Regierung schränkt Familiennachzug von Flüchtlingen ein

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat einem Zeitungsbericht zufolge den Familiennachzug von Flüchtlingen aus Griechenland massiv eingeschränkt. Nach Ansicht der Linken-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke verstößt de Maiziere damit gegen europäische Bestimmungen.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union, Weltweit

 

21.05.2017, tgcom24.mediaset.it

Migrant stirbt von einem elektrischen Schlag getroffen im Zug von Ventimiglia

Ein 30-jähriger Migrant aus Mali stirbt von einem elektrischen Schlag getroffen im Zug von Ventimiglia (Italien) nach Frankreich. Er wurde in einem französischen Zug in Cannes la Bocca aufgefunden. Der Körper wurde von dem Personal der französischen Zuggesellschaft Sncf aufgefunden.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

21.05.2017, deutschlandfunk.de

Für Solidarität mit Flüchtlingen

In Mailand haben mehrere zehntausend Menschen für Solidarität mit Flüchtlingen demonstriert.
Unter dem Motto "Gemeinsam ohne Mauern" gingen auch hochrangige italienische Politiker auf die Straße, unter anderem Senatspräsident Grasso von der Demokratischen Partei und Mailands Bürgermeister Sala. Grasso sagte, seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 wehe ein "Wind der Freiheit und Hoffnung". Aus "Steinen der Intoleranz, des Rassismus und der Angst" dürften keine neuen Mauern gebaut werden.

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Region(en): Italien / Malta, Weltweit

 

21.05.2017, sputniknews.com

Großeinsatz im Mittelmeer: Mehr als 4.000 Migranten in drei Tagen geborgen

Die italienische Küstenwache hat laut Medienberichten bei ihren Einsätzen im Mittelmeer in den vergangenen drei Tagen mehr als 4.000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet. Allein in der Nacht auf Freitag und auf Samstag konnten 2.121 Migranten, darunter auch ein kleines Baby, in Sicherheit gebracht werden. Zudem wurde dem Küstenschutz zufolge an Bord eines der insgesamt 17 Schlauchboote und Schoner, mit denen die Migranten nach Europa gelangen wollten, ein Mann tot aufgefunden. Am Donnerstag konnten 2.300 Flüchtlinge aus dem Wasser geborgen werden.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

20.05.2017, orf.at

Zehntausende solidarisieren sich in Mailand mit Flüchtlingen

Mehrere zehntausend Menschen sind heute in Mailand auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit Flüchtlingen zum Ausdruck zu bringen. Vor dem Demonstrationszug prangte ein Schild mit der Aufschrift „Gemeinsam ohne Mauern“, dahinter war ein Schlauchboot zu sehen, wie es viele Flüchtlinge bei ihrer lebensgefährlichen Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer nach Italien nutzen.

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Region(en): Italien / Malta

 

20.05.2017, sea-watch.org

Sea-Watch bereitet juristische Schritte zur Durchsetzung des Non-Refoulement Prinzips vor

Sea-Watch hat beim internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag beantragt, die bestehenden Ermittlungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Libyen auf die Handlungen der Libyschen Küstenwache auszuweiten. Vor allem geht es um völkerrechtswidrige Rückführungen von Migrant*innen, wie sie Sea-Watch erst letzte Woche wieder dokumentiert hat. Eine rasche Aufnahme von Ermittlungshandlungen könnte weitere schwerste Verbrechen verhüten.

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Region(en): Nordafrika, Deutschland, Europäische Union, Europa, Weltweit

 

20.05.2017, Die Zeit

Mehr als 2.100 Menschen aus Seenot gerettet

Innerhalb von 24 Stunden sind mindestens 2.121 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Menschen seien am Freitag und Samstagmorgen bei 17 verschiedenen Einsätzen aufgegriffen worden, teilte die italienische Küstenwache mit. Es sei auch ein Toter geborgen worden. Sieben Menschen, darunter ein Baby, hätten mit Schnellbooten ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

20.05.2017, La Repubblica

100.000 protestieren für die Aufnahme von Migrant*innen in Mailand

"Wir sind 100.000." In Mailand findet gerade eine Demonstration für die Aufnahme von Migrant*innen nach dem Vorbild Barcelonas statt. Vorgeschlagen wurde sie vom Beigeordneten für Soziales, Pierfrancesco Majorino, und von zahlreichen Vereinen.

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Region(en): Italien / Malta

 

19.05.2017, Vita

Die Hölle der Haftzentren für Migrant*innen in Libyen

Krankheiten, schlechte Ernährung und Überfüllung. Das sind die unmenschlichen Haftbedingungen, unter den die Migrant*innen in Libyen leiden müssen - so Ärzte ohne Grenzen, die seit Januar in sieben Zentren iin Tripolis mehr als 4.000 Untersuchungen durchführten.

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Region(en): Nordafrika

 

19.05.2017, Kieler Nachrichten

Flüchtlinge aus Griechenland – Regierung schränkt Familiennachzug massiv ein

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat den Familiennachzug von Flüchtlingen aus Griechenland massiv eingeschränkt. Seit April nimmt Deutschland nur noch maximal 70 Angehörige von Asylsuchenden im Monat auf. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

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Region(en): Deutschland

 

19.05.2017, derStandart

1.500 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Vor der libyschen Küste sind am Freitag circa 1.500 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, wurden die Flüchtlinge bei 13 Einsätzen in Sicherheit gebracht. Sie befanden sich an Bord von elf Schlauchbooten und zwei kleinen Schiffen.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

19.05.2017, WAZ

EU-Mission gegen Flüchtlinge an Libyens Südgrenze?

EU-Grenzschutz in der Sahara? Die Überschrift ist da, mit dem Kleingedruckten wird es schwierig. Worum es geht, haben Bundesinnenminister Thomas de Maizière und sein italienischer Kollege Marco Minniti so formuliert: „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich eine EU-Mission an der Grenze zwischen Libyen und Niger zu installieren.“ Dort, mitten in der großen Wüste, am 354 Kilometer langen Übergang zwischen den beiden Ländern, soll die Hauptzugangsroute aus Afrika schon an vorgeschobener Stelle geschlossen werden. Von einem Beschluss über die Ausführung ist die Europäische Union indes noch weit entfernt.

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19.05.2017, BR24

Getrennte Abschiebung von Familien in der Kritik

Familien, deren Asylantrag abgelehnt wird, können abgeschoben werden – in Einzelfällen sogar getrennt. Sozialverbände und Flüchtlingshilfsorganisationen kritisieren, die Abschiebungen seien oft rechtswidrig oder missachteten elementare Menschenrechte. Eine Folge: traumatisierte Kinder. Ein Beispiel aus der bayerischen Abschiebepraxis.

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Region(en): Deutschland

 

19.05.2017, bento

Behörden dürfen künftig die Handys von Flüchtlingen durchsuchen

Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Verschärfung scharf. Vor allem die geplanten Handy-Durchsuchungen sorgen für Kritik, Pro Asyl spricht von einem "Hau-ab-Gesetz" und warnt vor dem "gläsernen Flüchtling", der keinerlei Privatsphäre mehr hat. Selbst die Bundesdatenschutzbeauftragte bezweifelt, ob das mit der Verfassung vereinbar ist (Migazin).

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