Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

 
Die täglichen Dramen
17.09.2014, Frankfurter Rundschau

Echte Lösungen in der Flüchtlingspolitik

Im Bundesrat steht in dieser Woche die Abstimmung über die Anerkennung der Westbalkan-Staaten als sichere Herkunftsländer an. Der CDU-Politiker Markus Ulbig wirbt dafür, die Grüne Luise Amtsberg sieht das in ihrem Gastbeitrag anders: Die Anerkennung lässt Schutzberechtigte durchs Raster fallen.

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Region(en): Osteuropa, Deutschland

 

17.09.2014, Tagesspiegel

Flüchtlinge besetzen Bundesgeschäftsstelle der Grünen

Auf dem Hosteldach, in der Kirche - diese Besetzungen sind beendet. Doch die Berliner Flüchtlingsaktivisten geben nicht auf. Nun haben sie die Bundesgeschäftsstelle der Grünen besetzt. Allerdings ist hier wohl ein Ende sehr absehbar.

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Region(en): Deutschland

 

17.09.2014, ARD Mediathek

Junge Flüchtlinge aus Afrika auf der Suche nach einem besseren Leben

Rund 100.000 Flüchtlinge sind in diesem Jahr mit windschiefen Booten übers Mittelmeer nach Italien gekommen. Es sind vor allem junge Männer. Sie fliehen vor Krieg und Verfolgung, vor Hunger und Armut. Sie nehmen unglaubliche Gefahren und Strapazen auf sich, um nach Europa zu kommen. Ins vermeintliche Paradies. Doch, was erwartet sie hier in Europa?

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

17.09.2014, Kölner Stadt-Anzeiger

Menschen retten, egal was es kostet

Allein in diesem Jahr sind 2500 Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch ertrunken, von Nordafrika nach Europa zu kommen. Die EU muss jetzt Maßnahmen organisieren, die den Migranten helfen - um jeden Preis.

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Region(en): Europäische Union

 

17.09.2014, La Voce del Trentino

Mittelmeer: Friedhof der Migranten ohne Hoffnungen

Während die Führungsspitzen der EU die Rechnung mit einer allarmierenden Welle des Euroskeptizismus machen müssen, ist das Mittelmeer weiterhin unangefochtener Hauptakteur humanitärer Tragödien die das Leben tausender Migranten betreffen.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

17.09.2014, Luise-amtsberg.de

Neue Frontex-Mission keine Antwort auf Flüchtlingskatastrophe

Die beiden Unglücke vom Wochenende, bei denen vermutlich 700 Menschen auf Flüchtlingsbooten ums Leben gekommen sind, zeigen auf grausame Weise, dass die EU dringend mehr für die Seenotrettung im Mittelmeer machen muss. Doch das Gegenteil ist geplant!

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

17.09.2014, Frankfurter Rundschau

Flüchtlinge - Hilflos im Mittelmeer

Knapp ein Jahr nach der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa scheut die EU weiterhin eine ernsthafte Debatte über ihre Flüchtlingspolitik. Dabei ist es weiterhin dramatisch: Gut 1800 Flüchtlinge sind bis Ende August im Mittelmeer ertrunken – dreimal so viele wie im gesamten Vorjahr.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

16.09.2014, Lettera 43

EU: "Die toten Migranten sind Getötete"

Die Toten im Mittelmeer "sind keine Unfälle, sondern Morde". Das sagte Michele Cercone, Srecher der EU-Innen-Kommissarin Cecilia Malmstrom. Cercone drückte Worte der Wertschätzung für die laufenden Untersucchungen aus und erklärte, dass die EU ihr Vorgehen gegen den Menschenhandel verstärken wird.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

16.09.2014, euronews

Die Suche des verunglückten Bootes mit 500 an Bord wird fortgesetzt

Fünf Personen, wahrscheinlich dem entkommen was das größte jemals festgestellte Bootsunglück im Mittelmeer sein könnte, wurde von den griechischen Rettungskräften in Sicherheit gebracht und befinden sich jetzt auf Kreta mit einer vorübbergehenden Aufenthaltserlaubnis.

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Region(en): Italien / Malta, Griechenland / Türkei

 

16.09.2014, BBC

Malta Bootsunglück hinterlässt bis zu 100 tote Kinder - IOM

Bis zu 100 Kinder könnten unter den 500 Menschen gewesen sein, die ertranken nachdem ein Migrantenboot bei Malta von Schleusern versenkt worden war, sagt eine Migrationsinstitution. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) sprach mit vier Überlebenden welche aus dem Wasser gerettet worden waren.

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Region(en): Italien / Malta

 

16.09.2014, Ilikepuglia

Ebola, Ministerin Lorenzin: "Keine Ansteckungsgefahr durch Migranten"

Die Gesundheitsministerin, Beatrice Lorenzin, hat unverrückbar erklärt, dass im Moment keine Gefahr der Ansteckung mit Ebola durch die Immigranten besteht, die mit Notbehelfsmitteln das Mittelmeer überqueren.

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Region(en): Italien / Malta

 

16.09.2014, Sassari Notizie

Kyenge, notwendig dass sich unser Land um 'Mare Nostrum' bemüht

"Weitere 500 Tote in drei Tagen. Es ist eine endlose Tragödie die, wenn man nicht die Vorangstellung des Wertes menschlichen Lebens verneinen will, die Notwendigkeit der Bemühung, welche unsere Land mit 'Mare Nostrum' vollzieht, bestätigt. So kommentiert heute die Europaparlamentsabgeordnete der PD, Cécile Kyenge, den tragischen Tod von 250 Personen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

16.09.2014, Tagesspiegel

Viele Kriege, viele Flüchtlinge

Wieder sind hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Verantwortlich sind dafür kriminelle Schlepper, die die Hilfesuchenden in untaugliche Boote setzen. Doch auch Europa muss sich der neuen Realität stellen.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

16.09.2014, Frankfurter Neue Presse

Vom Flüchtlingsboot an die Uni

Lampedusa war gestern, heute ist Sizilien: An der sizilianischen Küste liegen die neuen Hotspots der Flüchtlingswelle. Allein seit Jahresbeginn sind rund 100 000 Flüchtlinge an Italiens Küsten angekommen – mit der Hoffnung auf ein Leben ohne Krieg, Verfolgung und Gewalt.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

16.09.2014, Il Tempo

'Mare Nostrum' schenkt uns 36 Tote am Tag

Zwei von Hundert schaffen es nicht. Ihre Reise der Hoffnung endet auf dem Grund des Mittelmeers. Gebrochene Existenzen auf der Suche nach dem 'verheißenen Land', Männer, Frauen und Kinder, schuldig nur weil sie vor dem Hunger, vor dem Krieg und vor der Tyrannai fliehen, verschluckt von den Wellen, ihre Träume im Meer begraben.

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Region(en): Italien / Malta

 

16.09.2014, Südostschweiz

Tödliches Dilemma

«Nie wieder», hatte es aus den Staatskanzleien ganz Europas getönt, als im Oktober 2013 vor Lampedusa ein Flüchtlingsboot in Flammen aufging und 366 Männer, Frauen und Kinder verbrannten oder ertranken. Ein knappes Jahr später ist es nun doch wieder passiert – wahrscheinlich mit doppelt so vielen Toten.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa

 

15.09.2014, National Post

2014 könnte das tödlichste Jahr überhaupt für Mittelmeerflüchtlinge sein

Dieses Jahr könnte das tödlichste überhaupt für Migranten sein die das Mittelmeer überqueren, nachdem zwei vollbeladene Boote letzte Woche Schiffbruch erlitten, mit möglicherweise 700 Toten die von Afrika nach Euroopa flohen - die selbe Zahl die gesamten letzten Jahr verstarb.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

15.09.2014, Repubblica

Alfano wird die Regierung auffordern 'Mare Nostrum' zu beenden

Italiens Innenministerium wird die Regierung auffordern die 'Mare Nostrum' Such- und Rettungsoperation nicht fortzuführen wenn im November Frontex Plus beginnt, sagte Innenminister Angelino Alfano am Montag. "Wenn Europa einmal mit seinen Schiffen, Helikoptern und all dem notwendigen Equipment da ist, haben wir unser Ziel erreicht, klarzumachen, dass die Grenze eine europäische Grenze ist.

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15.09.2014, Repubblica

Crotone, die Migranten wie Ameisen in der Kreidewüste

Im CARA von Crotone, dem größten Europas, in welchem momentan 1550 Personen untergebracht sind, vielmehr als es aufnehmen kann. Sie landen in einer Stadt an, welche selbst eine der höchsten Arbeitslosenquoten des Landes hat (22,6%). Die kalabresische Stadt sieht die Migranten wie Zombies im "afrikanische Meer" (Pirandello) umherziehen, in der Erwartung eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen oder zu erneuern.

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Region(en): Italien / Malta

 

15.09.2014, Spiegel online

Flüchtlingskatastrophe vor Italien: Meer der Hoffnung, Meer des Todes

Wieder sind im Mittelmeer überfüllte Flüchtlingsboote gekentert. Hunderte Menschen starben - allein in diesem Jahr sind es bereits weit über 2000, die Dunkelziffer liegt weit höher. Und Europas Politik ist weiter ratlos, zerstritten und verlogen.

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Region(en): Italien / Malta