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Das Schweigen brechen

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Ziele sind die umfassende Information der Öffentlichkeit, die Vernetzung europäischer Initiativen und die Lobbyarbeit auf nationaler- und EU-Ebene.

Die täglichen Dramen
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18.05.2012, UNHCR

Migrationszahlen am Horn von Afrika

43.000 Neuankömmlingen in 2012 bleibt Jemen bis auf weiteres ein Hauptzielland für Flüchtlinge am Horn von Afrika. Nach den Rekordzahlen im vergangenen Jahr mit mehr als 103.000 registrierten Personen, scheint sich dieser traurige Trend weiter fortzusetzen.
18.05.2012, NZZ Online

Selbstverbrennung als Waffe des Widerstands

Seit den Unruhen 2008 hat China den Druck auf die tibetische Minderheit stark erhöht. Über die eigene Machtlosigkeit verzweifelt und frustriert, haben sich in den letzten Monaten Dutzende von jungen Tibetern und Tibeterinnen selbst angezündet.
18.05.2012, Jungle World

Sich selbst ueberlassen

In Israel gab es in den vergangenen Monaten Angriffe auf Migranten und Flüchtlinge. Vor allem im Süden Tel Avivs, wo viele illegalisierte Migranten leben, wird die soziale Lage immer angespannter. Antirassistische Gruppen versuchen, die israelische Öffentlichkeit für das Problem des Rassismus zu sensibilisieren, aber die fremdenfeindliche Rhetorik in Politik und Medien verschärft sich.
18.05.2012, Fluechtlingsrat Schleswig-Holstein

Willkommenskultur auch für Flüchtlinge!

Im Interesse der hierzulande Asyl und Zukunft suchenden Menschen sowie der sich für sie engagierenden Organisationen und Initiativen fordert der Flüchtlingsrat einen Paradigmenwechsel in der künftigen Flüchtlings- und Integrationspolitik des Landes Schleswig-Holstein ein.
18.05.2012, Neuseeland Blog

Neuseeland will Fluechtlingsschiffe abschrecken

Ende April wurde ein neues Gesetz ins Parlament von Neuseeland eingebracht. Ein konsequent strengerer und einfacherer Umgang mit illegal eingereisten asylsuchenden Flüchtlingen ist die Grundtendenz.
17.05.2012, Suedafrika Wordpress

Tickende Zeitbombe „Afrophobia“

Mit rund 5 Millionen afrikanischen Flüchtlingen stellt Südafrika auch die (gezwungene) Heimat von vielen Nationalitäten dar. Vor allem Menschen aus Simbabwe befinden sich in mehreren südafrikanischen Städten mit ungewissem Aufenthaltsstatus. Flüchtlingsorganisationen erwarten in naher Zukunft die nächsten gewalttätigen Ausschreitungen gegen die ungewollten Immigranten.
17.05.2012, UNHCR

Zehntausende fliehen vor Gewalt im Kongo

Wegen zunehmender Gewalt und neuer Kämpfe in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) ist UNHCR zutiefst besorgt um das Schicksal von Zehntausenden. Seit Ende April sind 8.200 Flüchtlinge über die Grenze in das Nachbarland Ruanda gekommen, 30.000 sogar nach Uganda.
17.05.2012, NTV

EU plant neues Reiseregister

Die großen Staaten der EU wollen die Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern genauer überwachen. Vorbild sind die USA. Begründet wird das mit dem Anti-Terror-Kampf und illegaler Einwanderung. Demnach halten sich Millionen Menschen ohne Visum im Schengen-Raum auf.
17.05.2012, Jungle World

Die Guten ins Doerfchen

»Anhaltend freundlich« – so beschreibt der »Sachverständigenrat Migration« das »Integrationsklima« in Deutschland. Das ist nicht verwunderlich. In seiner Welt gibt es keine Abschiebegefängnisse, Duldungen und Papierlose, sondern nur qualifizierte Migranten für die deutsche Wirtschaft.
16.05.2012, 20 minutes

Tote an der Grenze zwischen Ägypten und Libyen

Ein Fahrzeug, das illegale MigrantInnen transportierte, ist am Sonntag an der Grenze zwischen Ägypten und Libyen explodiert, nachdem es auf eine Mine gefahren war. Dabei sei es zu zwei Toten und 29 Verletzten gekommen. Die zwei Toten seien sudanesicher und ägyptischer Herkunft. Bei allen Verletzten handle es sich um Ägypter, sie wurden ins Krankenhaus der Stadt Salloum gebracht (Artikel in franz. Sprache).
16.05.2012, 20 Minuten Online

Schengen-Raum auf dem Prüfstand

Die EU-Kommission ist mit dem Funktionieren des Schengen-Raums grundsätzlich zufrieden. Sorgen bereitet ihr aber nach wie vor die Aussengrenze zwischen der Türkei und Griechenland, wo 75 Prozent der illegalen Einwanderer in den Schengen-Raum gelangen.
16.05.2012, Katholisch 1

Für neuen Umgang mit Flüchtlingen

Kirchliche Asylorganisationen haben den Umgang mit Flüchtlingen an der EU-Außengrenze scharf kritisiert. Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche forderte am Montag von der Bundesregierung ein Aussetzen der «menschenrechtswidrigen» sogenannten Dublin-II-Verordnung.
16.05.2012, Kurier, Wien

30.000 illegale Grenzübertritte im Schengen-Raum

In den letzten drei Monaten des Jahres 2011 hat es nach Angaben der EU-Kommission fast 30.000 irreguläre Grenzübertritte in den Schengen-Raum gegeben. Rund drei Viertel kamen über die östliche Mittelmeerroute. Wie die EU-Kommission am Mittwoch festhält, ist die östliche Mittelmeerroute über die Türkei nach Griechenland einer der "Brennpunkte".
16.05.2012, Kipa

Südsudan: Regen verschlimmert humanitäre Lage

Hilfswerke befürchten eine Verschlimmerung der humanitären Lage im Südsudan durch die einsetzende Regenzeit. Die Niederschläge erschwerten Transporte und verschärften die ohnehin schwierige Situation in den Flüchtlingslager, erklärte Oxfam am Dienstag in London in einem gemeinsamen Appell mit Christian Aid, dem International Rescue Committee und anderen Organisationen.
16.05.2012, Care

Kongolesische Flüchtlinge suchen in Ruanda Schutz

Vor den andauernden Kämpfen zwischen Regierungstruppen und aufständischen Soldaten suchten in den letzten Wochen Tausende Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo im benachbarten Ruanda Schutz. Die Hilfsorganisation CARE weist auf die dringende Notlage der Flüchtlinge hin, von denen mehr als 7.000 im Übergangslager Nkamira untergebracht wurden, das nur für 2.500 Menschen Platz hat und somit schon jetzt fast dreifach überbelegt ist.
16.05.2012, Deutsche Welle

Vergessene Flüchtlinge in Bosnien

Der serbische Ex-General Ratko Mladic muss sich ab dem 16. Mai vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal verantworten. Einige der von ihm vertriebenen Muslime leben immer noch in Flüchtlingscamps.
15.05.2012, Welt Online

Tausende Flüchtlinge sterben im Mittelmeer

Hilfsorganisationen erwarten von der künftigen Landesregierung in Schleswig-Holstein einen Kurswechsel für eine humanere Flüchtlingspolitik, insbesondere mit Blick auf das Schicksal tausender Mittelmeer-Flüchtlinge.
15.05.2012, Entwicklungspolitik Online

Die vergessenen Fluechtlinge

In der sudanesischen Krisenregion Darfur benötigen rund 1,9 Millionen Flüchtlinge dringend mehr humanitäre Hilfe. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aufmerksam gemacht. "In vielen Lagern der Überlebenden des Genozids fehlt es am Nötigsten", berichtete GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
AKTUELLE LESETIPPS
„Lambadusa“ – Recherchefahrt auf die Insel Lampedusa vom 12.-15.05.2011 [...mehr lesen]
Gabriele del Grande: Das Meer zwischen uns – Flucht und Migration in Zeiten der Abschottung
Herausgegeben von borderline europe e.V. und dem Förderverein PRO ASYL e.V., Deutsche Übersetzung von Judith Gleitze

Auf seiner Reise begegnet Gabriele del Grande bewegenden menschlichen Schicksalen: Mütter, Väter, Ehemänner und -frauen, Geschwister und Freunde, die geliebte Menschen bei der Flucht übers Mittelmeer verloren haben; Menschen, die seit Jahren in Abschie- bungshaftzentren und Gefängnissen ohne Kontakt zu ihren Familien einge- sperrt sind; und Behörden, die sich keinerlei Schuld am Schicksal dieser Menschen bewusst sind.
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Flüchtlinge, Fischer, Abgeschobene – eine Recherchefahrt durch Tunesien in Zeiten des libyschen Krieges [...mehr lesen]
borderline-europe Jahresbericht 2010 – Unsere Arbeit im letzten Jahr [...mehr lesen]
borderline-europe Jahresbericht 2009 [...mehr lesen]
Europas neuer eiserner Vorhang
Die zweite Zeitschrift von borderline-europe, Menschenrechte ohne Grenzen e.V. Mit einem Vorwort von Günter Grass

„Es ist dringend nötig, dass sich in Europa Bürgerinnen und Bürger zusammentun, um auf einen ungeheuer- lichen Skandal aufmerksam zu machen: das tausendfache, von unseren Behörden und Regierungen weitgehend vertuschte, Massensterben an den Außengrenzen der Europäischen Union!" Aus dem Vorwort von Günter Grass

Das EU-Grenzregime und seine tödlichen Folgen: die Situation an den Grenzabschnitten in Wort und Bild.
Das Heft ist ab sofort über unsere Geschäftsstelle zu beziehen.
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Liberté, dignité - Freiheit, Würde
Eindrücke der tunesischen Revolution

Mitte Februar kommen über 5000 tunesischem Flüchtlinge auf der italiensichen Insel Lampedusa an – nach dem Sturz des Diktators Ben Ali.
Warum haben sich diese Menschen gerade jetzt entschlossen, Tunesien zu verlassen? Wie steht es um die tunesische Revolution?
Eindrücke einer Kurzreise.

>> Broschüre (PDF)
>> Fotodokumentation (PDF)

Zurück in Teboulba - Die zweite Reise zu den tunesischen Fischern [...mehr lesen]
Die Reise nach Teboulba - Besuch bei den tunesischen Fischern [...mehr lesen]
Elias Bierdel
Ende einer Rettungsfahrt
Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur

Die Rettung von 37 schwarzafrika- nischen Schiffbrüchigen im Mittelmeer durch die "Cap Anamur" löste im Sommer 2004 diplomatische Verwicklungen und weltweite Schlagzeilen aus. Mit exklusiven Dokumenten und Fotos von Bord erzählt Elias Bierdel die wahre Geschichte hinter diesem angeblichen Fall von "Schlepperei", der nach dreijähriger Prozessdauer mit Freispruch endete. [...mehr lesen]


Verlag Ralf Liebe, 232 Seiten, EUR 19,80
ISBN-13: 978-3935221658
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