15.06.2015, International Business Times
Tod in der Wüste: 18 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa verdurstet
Die Leichen von 18 afrikanischen Migranten wurden in der Sahara im nördlichen Niger geborgen, so die Internationale Organisation für Migration. Die Migranten, die auf dem Weg nach Europa waren, sind vermutlich an Dehydrierung gestorben. Sie sind wahrscheinlich schon am 3. Juni gestorben, nachdem ein Sandsturm sie vom Kurs abbrachte bis der Wagen keinen Sprit mehr hatte und sie in der Wüste gestrandet waren. "Diese Tragödie macht auf eine gefürchtete, aber bisland wenig bekannte Gefahr aufmerksam, die zu viele Migranten erfahren, lange bevor sie ihr Leben auf See riskieren," so William Lacy Swing, Generaldirektor der IOM. "Die Sahara ist für viele so tödlich wie das Mittelmeer. Tragischerweise wird nur von wenigen dieser Todesfälle berichtet". Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Nordafrika, Afrika
