UNHCR in Libyen, Teil 3 - Ein Informant spricht: "Günstlingswirtschaft und die Kultur der Straffreiheit".
Die Untersuchung von Euronews über die Arbeit des UNHCR, des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge, in Libyen wurde dem Sprecher des UN-Generalsekretärs, António Guterres, zur Kenntnis gebracht.
In diesem dritten Teil unserer exklusiven Untersuchung erteilen wir einem Hinweisgeber das Wort, einem ehemaligen Mitarbeiter der Agentur, der "das schlechteste" Management "der Region" verurteilt, einschließlich Korruptionsvorwürfe, "Kultur der Straffreiheit", Verfahrensfehler im System der Registrierung von Flüchtlingen und Inkompetenz des lokalen Personals angesichts von Zehntausenden von Migrant*innen in einer Situation extremer Verwundbarkeit.
Der ehemalige Mitarbeiter des UNHCR sprach mit Euronews und bat darum, aus Angst vor Folgen anonym zu bleiben. Aus seiner Darstellung ergibt sich das Porträt einer Agentur, die ihren Auftrag nicht vollständig erfüllen kann, in einem zunehmend gewalttätigen und instabilen Libyen, in dem Asylbewerber, die sich nicht in Haftanstalten befinden, auf der Straße leben, ohne Schutz, medizinische Versorgung oder Informationen.
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Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Nordafrika
