35 Organisationen warnen vor Abkehr vom Flüchtlingsschutz in Europa: Bundesregierung muss sich gegen Instrumentalisierungsverordnung stellen!

On Thursday, 8 December, the EU interior ministers will vote in the Council of the European Union (EU) on a legislative proposal that would have serious consequences: Refugee protection and human rights are to be undermined by the so-called Instrumentalisation Regulation at the external borders. In the run-up to the vote, 35 organisations refer to the coalition agreement and urge the federal government in a joint statement to vote against the draft.

Sprache(n): Deutsch / German
Herausgeber: PRO ASYL

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Streiflicht Italien: "Nicht-Orte"

Das in neuer Form erscheinende Italienmagazin "Streiflicht" beschäftigt sich mit migrationspolitischen Themen auf dem italienischen Festland. Die Pilotausgabe mit dem Titel "Nicht-Orte" ergründet in vier Kapiteln, die Hürden des italienischen Aufnahmesystems, indem Schutzsuchende Menschen systematisch in die Unsichtbarkeit gedrängt werden.
Sprache(n): Deutsch / German

35 Organisationen warnen vor Abkehr vom Flüchtlingsschutz in Europa: Bundesregierung muss sich gegen Instrumentalisierungsverordnung stellen!

Am Donnerstag, 8. Dezember, stimmen die EU-Innenminister*innen im Rat der Europäischen Union (EU) über einen Gesetzesvorschlag ab, der schwerwiegende Folgen haben würde: Flüchtlingsschutz und Menschenrechte sollen durch die sogenannte Instrumentalisierungsverordnung an den Außengrenzen ausgehebelt werden. Im Vorfeld der Abstimmung verweisen 35 Organisationen auf den Koalitionsvertrag und fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Statement eindringlich auf, gegen den Entwurf zu stimmen.
Sprache(n): Deutsch / German

Dänemark-Ruanda-Deal: Abschiebung von Menschen, Outsourcing und Offshoring von Asyl

Im September 2022 unterzeichneten Dänemark und Ruanda ein Abkommen über die mögliche Überstellung von Asylbewerber*innen in das ostafrikanische Land. Das künftige "Transfersystem" ähnelt dem von Großbritannien im April angekündigten System. Jährlich könnten etwa 1 000 Menschen in ein Tausende Kilometer entferntes Land abgeschoben werden, in dem Geflüchtete von Milizen getötet und zwangsrekrutiert werden. Nachdem sie aus ihren Ländern geflohen sind, Grenzen überquert und ihr Leben riskiert haben, um einen sicheren Ort zu erreichen, werden die Menschen in einen Zustand unmittelbarer Gefahr zurückgedrängt. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über das geplante Abkommen zwischen Dänemark und Ruanda und seine möglichen Auswirkungen.
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