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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
17.12.2010, L'Avvenire
Ein eritreeischer Flüchtling, der in Florenz anerkannt wurde, bestätigt die Geschehnisse im Sinai. Er musste seinen Bruder dort vor 3 Monaten freikaufen. Damit werden die Behauptungen der ägyptischen Regierung, die angeblich nichts von den Geiseln wissen, widerlegt. Belegt hingegen werden die Aktionen der Menschenhändler, die sich Millionen von Dollar mit den Flüchtlingen verdienen. (Artikel in ital. Sprache) read more
17.12.2010, NDR Online
Bei einem Glätteunfall auf der Autobahn 1 bei Vechta haben Polizeibeamte am Freitag auf der Ladefläche eines Kleintransporters 15 Flüchtlinge entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, war ein Lkw auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und gegen die Mittelschutzplanke geprallt. Im Laderaum des Transporters mit französischem Kennzeichen entdeckten Polizeibeamte 15 junge Männer, die vermutlich illegal aus Afghanistan nach Deutschland eingeschleust wurden. Nach Angaben der Flüchtlinge hatten sie mindestens zehn Stunden ohne Essen in dem eiskalten Transporter ausgeharrt. read more
17.12.2010, Die Presse
Der Asylwerber aus Guinea, dessen Abschiebung aus Österreich am Dienstagabend durch Randale im Flugzeug verhindert wurde, soll laut seinem Anwalt Georg Zanger vorläufig nicht in sein Heimatland, wo Bürgerkrieg herrscht, abgeschoben werden. Eine entsprechende Eilentscheidung habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) auf seinen Antrag hin am Donnerstag getroffen. read more
17.12.2010, clandestinenglish
Zwei Tote Flüchtlinge ohne Papiere wurden an der griechisch-türkischen Grenze gefunden. Die beiden Afrikaner sind in der Nähe von Nea Vissa erfroren, einer Stadt in der Nähe des Frontex-Hauptquartiers. (Artikel in engl. Sprache) read more
16.12.2010, yahoo Nachrichten
Nach dem tragischen Flüchtlingsdrama vor der australischen Küste haben Rettungsteams die Suche nach Überlebenden und Opfern fortgesetzt. 28 Insassen seien ums Leben gekommen, 44 weitere von der Marine und Einwohnern der Weihnachtsinsel gerettet worden, sagte Australiens Einwanderungsminister Chris Bowen. Premierministerin Julia Gillard sagte vor Journalisten, es müsse mit weiteren Leichenfunden gerechnet werden. "Wir wissen nicht genau, wie viele Menschen an Bord waren." read more
16.12.2010, Jungle World
Seitdem die EU-Grenzschutzagentur Frontex die Seewege über das Mittelmeer weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht hat, gilt der Landweg über die türkisch-griechische Grenze als wichtigste verbleibende Immigrationsroute in die EU. Seit November bemüht sich Frontex, auch diese zu schließen. Einen ersten Eindruck vom Frontex-Einsatz in Griechenland hat sich der Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Tom Koenigs (Grüne), bei einem Besuch verschafft. Begleitet wurde er von zwei Vertretern von Pro Asyl. read more
16.12.2010, Neues Deutschland
Eine internationale Kampagne will über die Gründe von Migration aufklären und gegen die EU-Flüchtlingspolitik protestieren. Im Januar wird ein besonderes transnationales Projekt beginnen. Ausgehend von der malischen Hauptstadt Bamako wollen Flüchtlingsgruppen und europäische Antirassisten durch afrikanische Länder touren. read more
16.12.2010, w2eu
Frontex hat bekannt gegeben, dass die RABIT-Operation an der griechisch-türkischen Grenze bis März 2011 fortgesetzt wird. Griechenland erhält eine zusätzliche Summe von 9,8 Mio Euro. (Artikel in engl. Sprache) read more
Die Bundesregierung will weiterhin Flüchtlinge nach Griechenland abschieben, obwohl die Flüchtlinge dort unter die Räder kommen. Ein einheitliches europäisches Asylrecht scheitert am Widerstand konservativer EU-Parlamentarier. Dafür beteiligen sich deutsche Grenzschützer an der Abschottung der Außengrenze der EU. read more
15.12.2010, Spiegel online
Flüchtlingsdrama im Indischen Ozean: Ein Boot mit Asylsuchenden aus Irak und Iran ist an den Felsen der Weihnachtsinsel zerschellt. Mindestens 30 Menschen ertranken - darunter mehrere Kinder. Sie hofften auf ein Leben in Frieden und machten sich deshalb auf den Weg über den Ozean - doch die Fahrt endete mit einer Tragödie: Mindestens 30 Flüchtlinge sind ertrunken, als ihr Boot auf die Klippen vor der zu Australien gehörenden Weihnachtsinsel lief. read more
15.12.2010, Der Standard
Der Asylwerber aus Guinea, dessen Rechtsvertreter am Dienstag gegen seine unmittelbar bevorstehende Abschiebung protestiert hatten, hält sich vorerst weiter in Österreich auf. Zwar hatten ihn die Behörden am Dienstagabend in einen Flieger Richtung Brüssel verfrachtet, von wo er per europäischer Grenzschutzagentur Frontex abgeschoben hätte werden sollen. Doch offenbar hatten einige Unterstützer Tickets für den Linienflug nach Belgien ergattert und "randalierten" in der Folge vor dem Abflug, wie es seitens der Wiener Polizei hieß, die Abschiebung wurde abgebrochen. Die Rechtsanwälte des Mannes bemühen nun den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). read more
15.12.2010, Kölnische Rundschau
Die EU schickt Griechenland Geld und mehr Experten zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms über die türkische Grenze. Brüssel stellt Athen rund 9,8 Millionen Euro Notfallhilfe aus dem europäischen Flüchtlingsfonds bereit, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Zugleich werden Expertenteams nach Griechenland entsandt, die beim Umbau des Asylsystems helfen sollen. read more
14.12.2010, El Watan
Letzten Miitwoch hatten sie sich in Algerien nach Spanien eingeschifft, 18 Personen, zwei von ihnen Minderjährig. 100.000 Dinar hatte sie das gekostet (ca. 1035 €). Am Wochenende wurden sie vor Oran aufgehalten. Sie wurden vor Gericht gestellt und zu Geldstrafen 60.000 algerischen Dinar wegen illegaler Ausreise verurteilt (ca. 622 €). (Artikel in franz. Sprache) read more
Seit letzten Donnerstag werden 36 algerische „Harraga“, Migranten, die auf dem Weg nach Europa waren, vermisst. Nun ist ziemlich sicher, dass sie in tunesischen Gefängnissen sitzen. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben inzwischen bekannt gegeben, dass sich um die 300 auf See gestoppt Algerier in tunesischen Gefängnissen befinden sollen. Einige warten seit Jahren auf ein Lebenszeichen ihrer Verwandten. (Artikel in franz. Sprache) read more
14.12.2010, amnesty international
Seeking safety, finding fear. Refugees, asylum-seekers and migrants in libya and malta - so nennt sich der neue Bericht von ai zu der Situation der Flüchtlinge in Zeiten der Zurückschiebung auf hoher See. In englischer Sprache. read more
14.12.2010, Freitag
Die Grenze zwischen beiden Staaten wird seit Wochen von der EU-Grenzschutzagentur Frontex überwacht. Der Flüchtlingsstrom aus Nordafrika und Afghanistan verebbt kaum. Georgios Petropoulos, zweiter Mann der Polizei im griechischen Orestiada, verlässt sein Haus nie ohne die Pistole in seinen Hosenbund geklemmt zu haben. Lederjacke, Kippe im Mundwinkel, die schwarzen Haare nach hinten gekämmt, so fühlt er sich am wohlsten. Auch in dieser Nacht bei der Patrouille auf einem Hügel nahe dem Dreiländereck, wo sich die Territorien Griechenlands, der Türkei und Bulgariens aneinander reiben. read more
14.12.2010, La Repubblica
Ein Toter und zwei Verletzte, das ist die Bilanz der Ankunft von 29 Flüchtlingen im süditalienischen Apulien. Die Flüchtlinge waren von den Schleppern gezwungen worden, ins Wasser zu springen, das zu diesem Zeitpunkt sehr aufgewühlt und kalt war. Ein 30jähriger Kurde wurde schwimmend gegen die Felsen geschleudert und starb. Er hatte eine griechische Abschiebungsverfügung in der Tasche. 19 der Flüchtlinge wurden ins Aufnahmezentrum Otranto gebracht. (Artikel in ital. Sprache) read more
14.12.2010, Neuer Osnabrücker Zeitung
Spanien. Es ist eigentlich ein Drama. Aber eine jener Tragödien, bei denen auch ein bisschen Glück das Unglück begleitet. Und deswegen tauften die nigerianischen Flüchtlingseltern ihre kleine Tochter, die im Schlauchboot auf dem Mittelmeer geboren wurde, spontan auf den Namen „Happiness“ (Glück). read more
14.12.2010, World Socialist Web Site
Israels Regierung baut ein rieisieges Abschiebungsgefängnis für Flüchtlinge. Hier sollen die Flüchtlinge inhaftiert werden, die über die Grenze kommen. derzeit sind es ca. 10.000 pro Jahr. Viele der Flüchtlinge kommen vom Horn von Afrika. (Artikel in engl. Sprache) read more
13.12.2010, fortress europe
Die Ordnungskräfte haben in den letzten zehn Jahren mindestens 272 Menschen getötet - von der Türkei über Griechenland, Frankreich, Deutschland, Belgien...Das meldete heute fortresseurope mit einer neuen Sammlung von Meldungen, die nur Flüchtlinge und MIgranten betrifft, die durch die Hand der Ordnungskräfte gestorben sind. (Artikel in ital. Sprache) read more
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