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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
09.07.2013, maltatoday
Eine Gruppe von knapp über 100 Immigranten wurde heute morgen vor Malta abgefangen. Die 102 Immigranten wurden kurz nach 3 Uhr morgens 1,5 Seemeilen entfernt von Delimara gesichtet. Sie wurden in ihrem 14m langen Boot um 6.15 Uhr nach Hay Wharf Floriana eskortiert. Es handelte sich um 59 Männer, 41 Frauen und zwei Kinder. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
09.07.2013, ffm
Die algerische Marine hat in den frühen Morgenstunden des 08.07.2013 auf See vor der Stadt Annaba mindestens zwei Boote mit Harragas verfolgt, auf sie geschossen und mindestens ein Boot überfahren. Die Zeitung El Watan gibt den Hergangs folgendermaßen wieder: Die 23 Harragas, die auf dem Meer verfolgt wurden, kommen aus Annaba und Umgebung. Sie sind zwischen 22 und 54 Jahre alt. Einem Harraga wurde in die Brust geschossen, er verstarb. Er heißt Guerbi Hamza und war 25 Jahre alt. Ebenfalls ein Militär ist umgekommen, und zwar durch einen Unfall bei dem Aufprall, als das Patrouillenschiff das Flüchtlingsschiff überfuhrt. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
09.07.2013, spiegel online
Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen griechische Behörden. Flüchtlinge seien misshandelt und hilflos auf dem Meer zurückgelassen worden, auch nach ihrer Aufnahme würden sie diskriminiert - und die EU trage eine Mitschuld an den Zuständen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Weltweit
09.07.2013, WDR
Die Syrer in NRW leben in ständiger Sorge um ihre Angehörigen. Doch die meisten Versuche, Verwandte aus dem Kriegsgebiet zu retten und bei sich aufzunehmen, scheitern an der restriktiven deutschen Flüchtlingspolitik. Abduljawad Achya hat Briefe ans Innenministerium aufgesetzt, Politiker aufgesucht und sich ans Flüchtlingskommissariat gewandt. Ohne Erfolg. "Immer heißt es, sie prüfen den Fall. Doch bis das passiert, ist der Betreffende vielleicht schon tot." Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Europäische Union, Weltweit
09.07.2013, Kleine Zeitung
Einen Tag nach dem Besuch von Papst Franziskus auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa haben die Küstenwachen Italiens, Maltas und Libyens Hunderte von illegalen Einwanderern aufgebracht. Fünf Handelsschiffe seien umgeleitet worden, um mehr als dreihundert in Schwierigkeiten geratenen Flüchtlingen auf drei Booten zu helfen, teilte die italienische Küstenwache am Dienstag mit. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
09.07.2013, migreurop/KISA
Laut dem, gestern bei KISA eingehenden, Telefonanruf eines Insassen der Menoyia Haftanstalt, wurde einer der Insassen der Einrichtung von einem Polizisten niedergeschlagen. Nach den zuvor erhaltenen Informationen hatte der Insasse darum gebeten seine Kinder sehen zu dürfen, die sich außerhalb der Haftanstalt befanden und ihn besuchen wollten. Ihm wurde gesagt er müsse einen schriftlichen Antrag dafür stellen, der geprüft würde. Als der Insasse fragte warum er seine Kinder nicht sehen dürfe, wo sie doch schon vor der Einrichtung waren, griff der aufsichthabende Beamte ihn körperlich an. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union
09.07.2013, migreurop
Das beliebte Instrument des Immigarions- und Asylmanagement, die Abschiebehaft, breitet sich innerhalb Europäischen Union aus, besonders an den südlichen und ötlichen Grenzen Europas. Unmenschliche und erniedrigende Behandlung sind alltäglich und folgen als direkte Konsequenz der Politik und der Methoden Europas. Bis jetzt werden diese Verstöße gut versteckt, als ob alles darauf ausgerichtet ist die Abschiebehaftanstalten und deren Insassen weit weg von der Gesellschaft und den Medien zu halten. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union
09.07.2013, n-tv
Mehr als 100 Flüchtlinge sind an Bord eines Bootes vor der Küste Kretas in Not geraten. Etwa 30 Seemeilen südöstlich der Hafenstadt Ierapetra sandten die Menschen ein Notsignal. Ein vorbeifahrender Tanker nahm die Flüchtlinge, sagte ein Offizier der Küstenwache der Nachrichtenagentur dpa. Über die Nationalität der Flüchtlinge wurde zunächst nichts bekannt. Es wird vermutet, dass sie aus Ägypten gestartet sind. Die Fahrt von Ägypten nach Kreta ist eine der Routen, über die Schleuserbanden immer wieder versuchen, illegal Migranten nach Europa zu bringen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union
08.07.2013, liberation
Papst Franziskus hat am Montag vor der Insel Lamedusa einen Blumenkranz ins Meer geworfen, um der zu hunderten aus Afrika gekommenen Flüchtlinge zu gedenken, die, auf der Suche nach einem besseren Leben, beim Versuch das Mittelmeer zu überqueren gestorben sind. Franziskus' Ziel ist es, die Menschen bezüglich des Schicksals tausender von Migranten zu sensibilisieren und die aufnehmenden Länder zu ermutigen, ihnen Schutz und die ihnen zustehenden Rechte zu gewähren. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Italien / Malta
08.07.2013, ekathimerini.com
Der Minister für öffentliche Ordnung, Nikos Dendias, hat die EU um Hilfe gebeten Griechenland mehr Unterstützung bezüglich nicht erfasster Migranten zu gewährleiten. Dies Umfasst die vermehrte Aufnahmen von Immigranten durch andere Ländern zur Entlastung der griechischen Gesellschaft. Der Minister sagte BBC, dass nicht erfasste Immigranten eine "große Last für unsere Gesellschaft" seien. Mehr lesen
08.07.2013, focus online
Bewohner des Flüchtlingscamps in Berlin-Kreuzberg haben am Montag ihre Straßenblockade nach rund vier Stunden friedlich beendet. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
08.07.2013, dradio
Papst Franziskus hat auf der italienischen Insel Lampedusa der Flüchtlinge gedacht, die bei der Überfahrt von Nordafrika aus ums Leben gekommen sind. Von einem Patrouillenboot der italienischen Küstenwache aus legte er einen Kranz im Meer ab. Kurz vor der Ankunft des Papstes war erneut ein Boot mit mehr als 160 Flüchtlingen an Bord eingetroffen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
08.07.2013, afrka.info
Wie aus dem Weltbericht 2013 der internationalen Menschenrechtsorganisation 'Human Rights Watch' (HRW) hervorgeht, sind Folter und willkürliche Verhaftungen in Eritrea an der Tagesordnung. Die Rede-, Versammlungs- und Religionsfreiheit sind eingeschränkt, und es gilt eine unbegrenzte Wehrpflicht. "Seit 21 Jahren wird Eritrea von Präsident Isaias Afwerki regiert, der das Land in ein riesiges Gefängnis verwandelt hat. Es ist regional und international isoliert", berichtet Elsa Chyrum, die Gründerin von 'Human Rights Concern Eritrea' mit Sitz in Großbritannien. Mehr lesen
08.07.2013, salzburg.orf.at
Sie kommen aus Afghanistan, Pakistan, Russland und immer öfter aus der Krisenregion Syrien: Flüchtlinge, die fast nichts bei sich haben. Von Schleppern in die Europäische Union gebracht, sind sie meist unterwegs, um in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Die bayerische Schleierfahndung hat jüngst an einem Wochenende 70 Menschen wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es ein Plus von 70 Prozent, sagt Rainer Scharf von der bayerischen Polizei, und sieht dafür politische Hintergründe. „Im Moment kommen die unerlaubt Eingereisten aus Syrien, Somalia, Nigeria usw. Das sind alles Gebiete, in denen die politische Situation nicht gerade stabil ist“, so Scharf. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Österreich / Schweiz, Europäische Union
07.07.2013, getting the voice out
Laut zuverlässigen Quellen werden momentan viele afghanisch Männer, Frauen und Familien festgenommen und in verschiedene belgische Haftanstalten gebracht. Eine Familie mit fünf Kindern befindet sich in der Rückführungseinrichtung in Holsbeek in Erwartung ihrer Rückkehr nach Afghanistan. Es ist mehr als offensichtlich, dass für die nächsten Tage oder Wochen eine Gruppendeportation nach Afghanistan vorgesehen ist. Mehr lesen
07.07.2013, the voice forum
Am Dienstag, den 9.7.2013 wird der Prozess gegen den Aktivisten Thomas Ndindah, der am 15.10.2012 an den Protesten gegen die illegalen Abschiebepraktiken und Kollaboration der nigerianischen Botschaftsangehörigen teilgenommen hat, fortgesetzt werden. Thomas Ndindah wird „gewalttätiger Widerstand gegen Amtsträger“ (der Polizei) vorgeworfen, obwohl die gewalttätigen Übergriffe an diesem Tag vor allem seitens der „Amtsträger“ in eskalativer Weise sowohl vor der Botschaft begonnen, als auch während der Gewahrsamszeit der Festgenommenen massiv fortgesetzt wurden. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Deutschland, Europäische Union
07.07.2013, nachrichten.at
ROM. Einen Tag vor dem Besuch von Papst Franziskus auf der italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa hat die Küstenwache vor Sizilien 120 in Seenot geratene Einwanderer gerettet.Das Boot sei aus maltesischen Hoheitsgewässern Richtung Italien weitergefahren, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Die italienische Küstenwache brachte es demnach am Sonntag auf. Kurz darauf sei der Motor des Flüchtlingsbootes ausgefallen und die Menschen hätten mit Patrouilleschiffen an Land gebracht werden müssen. Mehr lesen
07.07.2013, radio vaticana
Am kommenden Montag besucht Papst Franziskus Lampedusa. Die sizilianische Insel sorgt immer wieder im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik für Schlagzeilen. Viele, die auf dem Seeweg versuchen, die Insel zu erreichen, kommen nie dort an. Christopher Hein, der Direktor des Italienischen Flüchtlingsrates CIR – einer Nichtregierungsorganisation, die sich seit 1990 für die Rechte von Flüchtlingen stark macht, erklärt im Interview mit Radio Vatikan, dass durch den Papstbesuch auf die ernsten Hintergründe der Problematik aufmerksam gemacht werden könne. Mehr lesen
06.07.2013, dradio
Der Umgang mit Asylbewerbern, die oftmals unter lebensgefährlichen Umständen in überfüllten Booten die Küsten Australiens ansteuern, ist eines der wichtigsten Wahlkampfthemen im Land. Die Labor Partei des Premierministers Kevin Rudd versucht mit einer restriktiven Flüchtlingspolitik, Wählerstimmen zu gewinnen. Mehr lesen
05.07.2013, the voice forum
Die Nigerianische Botschaft organisiert in Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde in verschiedenen Städten in Deutschland zentrale Sammelanhörungen, um die Identität von Flüchtlingen als Nigerianer/innen schnell festzustellen und Pass-Ersatzpapiere zu erteilen, um ihre Abschiebung nach Nigeria zu ermöglichen. Für jede dieser "Travel Certificates" werden von der Ausländerbehörde zwischen 250 und 500 Euro bezahlt. Im Jahr 2009 z.B. die Hälfte aller Abschiebungen von Deutschland wurden nach Nigeria ausgeführt. Zahlreiche Fälle sind bis heute bekannt geworden wo Leute aus verschiedenen afrikanische Länder - Gambia, Liberia, Sierra Leone, Uganda - nach Nigeria abgeschoben wurden wegen dieser Abschiebegeschäfte. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Deutschland, Europäische Union, Weltweit
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