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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
01.12.2013, Mittelbayrische
Gerade einmal zwei Monate ist es her, als vor Lampedusa 300 Menschen ertranken. Sie suchten ein besseres Leben und fanden den Tod vor den Toren der Europäischen Union. Der Aufschrei damals war groß. Geändert hat sich nichts. Das ist erbärmlich. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
01.12.2013, europa online magazine
Die EU zieht ihre Lehre aus dem Drama von Lampedusa. Das neue Kommunikationssystem Eurosur soll Bootsflüchtlinge schneller orten. So will Europa illegale Einwanderung verhindern und Flüchtlinge in Seenot schneller retten. Das Projekt wurde bereits vor der Tragödie von Lampedusa in die Wege geleitet - an diesem Montag (2.12.) geht es offiziell an den Start. Doch es gibt viel Kritik. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
01.12.2013, Weser Kurier
In Hamburg wird gegen den Umgang mit den sogenannten Lampedusa-Flüchtlingen protestiert, und die EU will der Grenzschutzagentur Frontex mehr Kompetenzen bei der Abschiebung von Flüchtlingen einräumen. Wie muss die künftige Flüchtlingspolitik aussehen? Das fragte Silke Hellwig den Bremer Politikwissenschaftler Stefan Luft. Mehr lesen
30.11.2013, The Christian Science Monitor
Undokumentierte Migranten in Marokko träumen davon, den Asylstatus zu erhalten, der sie vor der Routine der Gewalt, der sie ausgesetzt sind, beschützen würde. Marokko hat zwar die internationalen Flüchtlingskonventionen ratifiziert, und der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) hat einen Sitz hier. Aber dennoch erkennt Marokko nur 10 Prozent aller Asylersuche an, so Marc Fawe, Direktor für Außenbeziehungen des UNHCRs in Rabat. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Nordafrika
30.11.2013, neues deutschland
Bei dem Untergang von zwei Flüchtlingsbooten vor Lampedusa mit über 200 Toten ist den Schiffbrüchigen offenbar eine rechtzeitige Rettung verweigert worden. Wie Flüchtlingsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung berichten, sei die verweigerte Seenotrettung von italienischen Journalisten ans Licht gebracht worden. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
29.11.2013, Xinhua
Lybien hat bekannt gegeben, dass es gemeinsam mit der sudanesischen Regierung die südlichen Grenzen zwischen den beiden afrikanischen Staaten sichern will, so der Sprecher des lybischen Verteidigungsministeriums am Donnerstag. Auf der Pressekonferenz in Tripolis sagte Kolonel Abdul Razzaq al-Shihabi, dass die italienische Regierung ebenfalls dabei kooperieren würde, indem sie die Grenze durch Satelliten überwacht, die High-Tech-Ausstattung sei bald verfügbar. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Nordafrika
29.11.2013, The Guardian
Das britische Innenministerium hat bestätigt, dass ein abgewiesener Asylsuchender, der nach einem über 100-tägigen Hungerstreik dem Tode nahe gewesen sein soll, aus Großbritannien abgeschoben wurde. Muaza hatte für mehr als drei Monate das Essen verweigert, um gegen seine Abschiebehaft im Harmondsworth Immigration Removal Centre, nahe Heathrow, und die "unfaire Behandlung" seines Asylantrags zu protestieren. Seine Abschiebung wurde trotz des Versuches eine Verfügung dagegen zu erreichen und einer 120-köpfigen Mahnwache vor dem Innenministerium durchgeführt. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union
29.11.2013, Le Nouvel Observateur
11000 Flüchtlinge sind seit Anfang 2013 über die türkische Grenze nach Bulgarien gekommen. Obwohl keine große Anzahl, sieht sich das ärmste Land der EU überfordert damit, den Menschen einen humanen Standard zu bieten. Schnee durchweicht die ungeheizten Zelte, Kinder laufen mit nackten Füßen, Frauen bereiten das Essen im Freien auf improvisierten Öfen zu. Es gibt keine Medikamente, da es den Bewohnern verboten ist, die Lager zu verlassen, außer zum Kauf von Lebensmittteln. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Osteuropa
29.11.2013, Radikal
Eine Gruppe syrischer Flüchtlinge war auf der Überfahrt von der türkischen Küstenstadt Burhaniye auf die griechische Insel Lesbos, als sich das Unglück ereignete. Das Boot, auf dem sich nach Angaben der Behörden 16 Menschen befanden, verunglückte unweit der türkischen Küste. Sechs Menschen ertranken, darunter ein zwei Monate altes Baby. Acht Menschen konnten von der türkischen Küstenwache gerettet werden, da ein Flüchtling einen Rettungsruf absetzen konnte und ein einheimischer Rentner auf Hilferufe aufmerksam wurde und Anzeige erstattete. Derzeit befinden sich die Überlebenden im Krankenhaus von Burhaniye in Behandlung. Die türkische Küstenwache sucht indessen nach zwei weiteren vermissten Personen, die sich nach Angaben der Flüchtlinge ebenfalls auf dem Boot befanden. (aus dem Türkischen übersetzt) Mehr lesen
Region(en): Griechenland / Türkei
29.11.2013, IRIN
Die erhöhte Grenzüberwachung in Sri Lanka, sowie die kürzlichen Abkommen zwischen Australien und Sri Lanka, potentielle Asylsuchende umzuleiten und abzuschieben, haben die Anzahl der per Boot in Australien ankommenden Migranten aus Sri Lanka verringert, so Australische Autoritäten. Dennoch haben diese Maßnahmen die Anzahl derer, die versuchen, die Reise anzutreten - vor allem aus Sri Lankas ehemaligen Konfliktzonen in Nord und Ost - nicht verringert. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Weltweit
29.11.2013, New York Times
Der syrische Exodus hat sich zu einer der gravierensten Flüchtlingskrisen der letzten Jahrzehnte entwickelt. Mehr als zwei Millionen Menschen sind vor Syriens Bürgerkrieg geflohen, die meisten in die Nachbarstaaten Jordanien, die Türkei und den Libanon. Aber seit diesem Sommer kommen immer mehr syrische Flüchtlinge nach Europa; eine Tatsache, die für mehrere Wochen eine humanitäre Krise auf dem Mittelmeer auslöste. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Weltweit
29.11.2013, Die Zeit
Bei einem Flüchtlingsunglück vor der türkischen Küste sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen ein Kind. Ein Vertreter der Küstenwache sagte am Freitag, bislang seien fünf Leichen entdeckt worden. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
29.11.2013, Der Spiegel
Rund acht Wochen nach dem Flüchtlingsdrama vor der Insel Lampedusa hat die italienische Marine 370 Migranten aus Seenot gerettet. Die Flüchtlinge seien auf vier Schiffen unterwegs gewesen und dann in Schwierigkeiten geraten, teilte die Marine am Freitag mit. Die Menschen seien nach Sizilien gebracht worden. Mehr lesen
29.11.2013, taz
In dieser Woche hat das Europäische Parlament über die Neuregelung der Seeaußengrenzen beraten. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Einheiten der Grenzschutzagentur Frontex verbindlich verpflichtet werden sollen, in Seenot Geratenen Hilfe zu leisten. Wie dringend das erforderlich ist, belegt das Protokoll eines Untergangs. Mehr lesen
29.11.2013, Parliamentary Assembly of the Council of Europe
"Ich bin geschockt,im heutigen "L'Espresso" Magazin die Resultate einer Investigation des Bootsunglücks vom 11. Oktober in den Gewässern zwischen Malta und Lampedusa zu lesen, die offenbaren, dass über 200 Flüchtlinge aus Syrien starben, obwohl sie gerettet werden hätten können," sagt Tineke Strik (Niederlande, SOC), PACE-Berichterstatterin über die verlorenen Leben im Mittelmeer. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta
29.11.2013, borderline-europe
Über 200 Bootsflüchtlinge sterben, weil die rechtzeitige Rettung verweigert wurde - Italienische Küstenwache sendet Notruf weiter an Malta und bleibt tatenlos! Acht Tage nach der Lampedusa-Tragödie vom 3. Oktober 2013: Admiral der Italienischen Küstenwache rechtfertigt sich mit Verweis auf die Zuständigkeit von Malta; aktuelle Recherchen dokumentieren die verweigerte Seenotrettung am 11.Oktober 2013. Mehr lesen
29.11.2013, L'Espresso
Tragödie vom 11. Oktober: Das italienische Kriegsschiff "Libra" war nur ein paar Meilen von den Flüchtlingen entfernt. Aber sie wurde stundenlang nicht in die Rettungsoperation eingebunden. Der erste Notruf erreichte die Küstenwache in Rom. Diese reichte die Rettungsoperation an Malta weiter, obwohl die Italiener viel näher am Ort des Schiffsunglücks waren. "Wir haben nach den internationalen Abkommen gehandelt", so die Stellungnahme der Küstenwache. Dadurch starben am 11. Oktober mehr als 260 Menschen. Mehr lesen
28.11.2013, Medici per i Diritti Umani
Die italienische Organisation “Medici per i Diritti Umani” (MEDU) präsentiert in ihrem jüngsten Bericht mehr als hundert Zeugenaussagen von minderjährigen und erwachsenen Flüchtlingen über Rückschiebungen aus den Adriahäfen Italiens nach Griechenland. Jedes Jahr kommen einige Tausend Flüchtlinge aus Griechenland in Venedig, Ancona, Bari oder Brindisi an und werden auf Basis eines Vertrags zwischen den beiden Staaten ohne Einzelfallprüfung wieder zurückgeschickt. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Griechenland / Türkei
28.11.2013, neues deutschland
Im Schatten der Flüchtlingstragödien vor der italienischen Insel Lampedusa machten Hilfsorganisationen Druck bei den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD. Gefordert wurde ein starkes Bekenntnis für mehr Solidarität in Europa. Konkret beschlossen wurden aber vor allem nationale Neuregelungen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
27.11.2013, Mediapart
Im März 2011 verließ ein Boot mit 72 Flüchtlingen Tripolis mit dem Ziel Italien. Nachdem das Boot wegen einer Motorpanne abgedriftet war, näherten sich Militärhubschrauber, die, obwohl sie die Flüchtlinge sahen, abdrehten und sie ohne Hilfe im Meer zurückließen. 63 Flüchtlinge verhungerten und verdursteten. Im April 2012 erhoben 4 Überlebende Klage vor dem Oberstaatsanwalt der Pariser Republik wegen unterlassener Hilfeleistung, die ohne Folgen blieb. Eine neue zivile Klage liegt nun dem Obersten Untersuchungsrichter vor. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Nordafrika, Weltweit
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