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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
17.08.2026, InfoMigrants (Original: DW, Autor Oliver Pieper)
Zehn Jahre nach Einführung des deutschen Integrationsgesetzes (August 2016) fällt die Bilanz differenziert aus: Geflüchtete, die 2015 kamen, erreichen heute mit 65–67 % eine Beschäftigungsquote nur 3 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt, EU-weit ein Spitzenwert. Kritisiert wird vor allem die Wohnsitzauflage, die viele Menschen in wirtschaftsschwache Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit verteilte und damit die Arbeitsmarktintegration erschwerte. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Deutschland
17.08.2026, Eunews
Vorläufige Daten von Frontex zeigen, dass die Zahl der "irregulären" Grenzübertritte zwischen Januar und Juli im Vergleich zu 2025 um 37 Prozent gestiegen ist. Ein Anstieg war lediglich auf der Route über Spanien zu verzeichnen, das bei der Bewältigung der Situation auf sich allein gestellt ist. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europa, Europäische Union
17.08.2026, bdnews24
Die bangladeschische Botschaft in Kairo hat einen ersten Bericht veröffentlicht, in dem die Rettung von 29 bangladeschischen Migrant*innen auf dem Weg nach Europa beschrieben wird, die vor der ägyptischen Küste bei Marsa Matrouh gerettet wurden, nachdem sie zehn Tage lang im Mittelmeer getrieben waren. In einem am Sonntag übermittelten Bericht teilte die Botschaft mit, dass die örtliche Polizei die Gruppe am 13. August gerettet habe, nachdem ihr Schlauchboot vom Kurs abgekommen war, nachdem es mit Hilfe eines Menschenhändlerrings von Tobruk in Libyen aus in Richtung Griechenland gestartet war. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Egypt
17.08.2026, nd
Die staatlich geförderte Rückkehr in Deutschland soll freiwillig sein. Aber Flüchtlingsorganisationen kritisieren den Druck, unter dem Betroffene ausreisen müssen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
16.08.2026, kurdistan 24
Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion wurde im ersten Halbjahr 2026 bei 23,2 % von 8.320 überprüften Fällen der Schutzstatus syrischer Geflüchteter aberkannt oder widerrufen, gegenüber 3,7 % in 2025 und 3,1 % in 2024. Kanzler Merz hatte zuvor angedeutet, bis zu 80 % der in Deutschland lebenden Syrer*innen könnten binnen drei Jahren zurückkehren; die Linken-Politikerin Clara Bünger kritisierte dies als unrealistisch und forderte dauerhaften Schutz. Mehr lesen
16.08.2026, Reuters
Hunderte von Migranten, die kürzlich in die spanische Enklave Ceuta in Nordafrika eingereist waren, veranstalteten am Sonntag an einem beliebten Stadtstrand eine Protestaktion und forderten die spanischen Behörden auf, ihnen Asyl zu gewähren, anstatt sie nach Marokko zurückzuschicken. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Marocco, Spanien
16.08.2026, taz
Marokkanische Sicherheitskräfte haben Hunderte Menschen an der Einreise in die spanische Exklave gehindert. In den sozialen Medien war dazu aufgerufen worden. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Marocco, Spanien
Die Behörden entzogen in diesem Jahr bisher rund 2.000 Syrer*innen den Flüchtlingsschutz. Das klingt nach wenigen Fällen, ist aber eine deutliche Verschärfung. Mehr lesen
16.08.2026, taz.de
Marokkanische Sicherheitskräfte haben mit rund 24.000 Uniformierten einen für Samstag in sozialen Medien angekündigten zweiten Massenansturm auf Ceuta verhindert. Mit Hubschraubern, Wasserwerfern und Reizgas wurden die Menschen zerstreut, die meisten von ihnen sudanesische Bürgerkriegsflüchtlinge und Westafrikaner*innen; 294 Personen wurden festgenommen. Mehr lesen
16.08.2026, al Jazeera
Spanische Behörden haben bei einer erneuten Razzia Hunderte Migrantinnen nahe der Grenze zu Ceuta festgenommen, nachdem am Sonntag Hunderte auf einem Stadtstrand für ihr Asylrecht protestiert hatten. Rund 5.000 bis 8.000 Menschen halten sich weiterhin unter prekären Bedingungen in der Enklave auf. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Spanien
15.08.2026, Al Jazeera
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban leben tausende ehemalige afghanische Ortskräfte europäischer Staaten weiterhin in Unsicherheit. Deutschland war das erste EU-Land, das mit Taliban-ernannten Diplomatinnen in Berlin und Bonn zusammenarbeitete; 15 europäische Botschafterinnen trafen sich am 23. Juni mit einer Taliban-Delegation in Brüssel, um über mögliche Rückführungen zu sprechen. Mehr lesen
15.08.2026, nd
Innenminister Poseck lobt die Rückführungen. Doch Einzelfälle zeigen, wie fragwürdig die Praxis ist. Nun wurden Eltern von ihren Kindern getrennt. Mehr lesen
Die »Küstenwache« aus Libyen fängt erneut Boote ab und bedroht Retter. Elf Leichen treiben auf hoher See, weitere Menschen wurden ins Wasser gestoßen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Libya
15.08.2026, Frankfurter Rundschau
Am 12. Juni 2026 trat das EU‑Asylsystem (GEAS) in Kraft, das die Regeln für Asylverfahren und Schutzstandards in allen Mitgliedstaaten vereinheitlicht, aber gleichsam das Recht auf Schutz massiv einschränkt. Das heißt unter anderem, dass Geflüchtete in das Erstaufnahmeland abgeschoben werden dürfen, und zwar ohne vorheriges Asylverfahren. Das Innenministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) wollte eine junge Somalierin in den Abschiebeflieger setzen, weil ihr Erstland innerhalb der EU Italien ist. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Europäische Union, Italien / Malta
14.08.2026, Deutschlandfunk
Wenn ein Geflüchtete Person in Deutschland Asyl beantragt, bekommt sie Hilfe von den Behörden. Zum Beispiel bekommt sie Geld für Essen. Lange Zeit haben die Behörden Bargeld an Geflüchtete gegeben. In vielen Städten bekommen Geflüchtete aber inzwischen eine Bezahl-Karte. Sozial-Verbände kritisieren: Die Bezahl-Karte macht den Alltag für viele Asyl-Suchende schwerer. Mehr lesen
13.08.2026, infoMigrants
Nach dem Massenandrang von Ende Juli ermitteln die Behörden in Ceuta in drei Fällen sexueller Übergriffe; sowohl mutmaßliche Täter als auch Betroffene sind selbst Migrantinnen. Zwei der drei Betroffenen waren minderjährig, eine der Anzeigen umfasst zusätzlich eine Vergewaltigung mit anschließendem Drogenhandelszwang. Mehr lesen
13.08.2026, Info Migrants
Im Rahmen mehrerer Einsätze, die in den letzten Tagen stattfanden, wurden vor der griechischen Insel Kreta über 320 Menschen auf der Flucht gerettet. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Griechenland / Türkei, Libya
13.08.2026, euobserver
Das neue Einreise-/Ausreisesystem (EES) ist zusammen mit dem Europäischen Reisegenehmigungssystem (ETIAS) Teil einer umfassenderen Initiative zur technischen Vernetzung von Datenbanken in den Bereichen Migration und öffentliche Sicherheit. Europa baut still und leise die umfangreichste digitale Infrastruktur zur Grenzüberwachung in seiner Geschichte auf – eine Infrastruktur, die die Menschen weder sehen noch in Frage stellen können. Während die Idee hinter dem EES darin besteht, Ein- und Ausreisedaten durch die Erfassung biometrischer Daten zu automatisieren, zielt ETIAS darauf ab, anhand von Kriterien, die anhand eines Punktesystems bewertet werden, im Vorfeld zu prüfen, wer zur Einreise in die Europäische Union geeignet ist und wer nicht. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union
13.08.2026, ECRE
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der islamistischen Taliban in Afghanistan ist die deutsche Regierung deren engster Kooperationspartner innerhalb der EU. Deutschlands Hauptziel: die Ausweisungen ungeachtet der Menschenrechtsrisiken zu erhöhen. In den letzten zwölf Monaten wurden mehr als 200 afghanische Männer aus Deutschland nach Kabul zurückgeführt. Während sich die Ausweisungen zunächst auf Straftäter beschränkten, wurde dieses Kriterium inzwischen aufgehoben. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Asien, Deutschland, Europäische Union
12.08.2026, Info Migrants
Deutschland strebt die Wiederaufnahme der Rücküberführungen von Menschen auf der Flucht nach Italien und Griechenland an. Im Rahmen der Einführung des EU-Pakts zu Migration und Asyl zu Beginn dieses Sommers dürfte die Durchsetzung sogenannter Dublin-Rückführungen von einigen EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland entschlossener vorangetrieben werden, wie aus Berichten hervorgeht. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Deutschland, Italien / Malta
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