Audio & Video

21.10.2020

Kriminalisierung von Solidarität - Interview Radio free FM

"Wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich - ist es auch. Julia Winkler von ,,borderline-europe" klagt an: 'In einem Europa, in dem schwerwiegende, systematische Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind, sollen Menschen so auch noch ihrer letzten Unterstützungsstrukturen beraubt werden." Genau zu diesem Thema hat sie einen Bericht veröffentlicht - und uns im Interview spannende Einblicke gegeben!' - Radio free FM

Im Interview mit Radio free FM sprechen wir über unseren Report "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert", der einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle gibt.


Der Report ist am 08.10.2020 erschienen und kann gegen Spende zzgl. Versandkosten bei uns bestellt werden. Schreibt dafür einfach eine E-Mail mit gewünschter Anzahl und Postadresse an volunteer@borderline-europe.de

Sprache(n): Deutsch / German

19.10.2020

#DefendSolidarity - Seán Binder

Seán ist ausgebildeter Rettungstaucher. Er war ein Jahr lang als Freiwilliger auf Lesbos. Nun wird gegen ihn in Griechenland ermittelt.


Überall in der EU werden Organisationen und Einzelpersonen diffamiert, schikaniert, behindert und strafrechtlich verfolgt, weil sie sich solidarisch mit Schutzsuchenden zeigen.

Video Kathrin Schmidt, Iuventa | Video Sara Mardini | Video Pierre-Alain Mannoni | Video Anouk van Gestel


Unsere Broschüre "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert" gibt einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle.

Doch staatliche Repressionen stoßen auf Widerstand. Betroffene lassen sich nicht einschüchtern. Auf Repression folgen neue Wellen der Solidarität und befeuern den gemeinsamen Kampf gegen das rassistische europäische Grenzregime.

Let's make solidarity a threat again.



Unterstützt Seán bei seinem langwierigen Verfahren: https://www.betterplace.org/de/projects/81284-spende-fuer-gerechtigkeit-an-europas-grenzen-free-nassos-sarah-sean

Sprache(n): Englisch / English

15.10.2020

#DefendSolidarity - Kathrin Schmidt, Iuventa

Kathrin war Einsatz- und Projektleiterin auf dem Seenotrettungsschiff Iuventa. Mit der Iuventa wurden über 14.000 Menschen das Leben gerettet. Das Schiff ist seit August 2017 festgesetzt und gegen Kathrin und neun weitere Crew-Mitglieder wird in Italien ermittelt.


Überall in der EU werden Organisationen und Einzelpersonen diffamiert, schikaniert, behindert und strafrechtlich verfolgt, weil sie sich solidarisch mit Schutzsuchenden zeigen.

Video Sara Mardini | Video Seán Binder | Video Pierre-Alain Mannoni | Video Anouk van Gestel


Unsere Broschüre "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert" gibt einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle.

Doch staatliche Repressionen stoßen auf Widerstand. Betroffene lassen sich nicht einschüchtern. Auf Repression folgen neue Wellen der Solidarität und befeuern den gemeinsamen Kampf gegen das rassistische europäische Grenzregime.

Let's make solidarity a threat again.

Sprache(n): Deutsch / German

14.10.2020

Lesbos: Wer hat das Feuer in Europas größtem Flüchtlingslager gelegt? - BBC-Nachrichten

Am 8. September 2020 ging das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos in Flammen auf. In einem ausführlichen Bericht untersucht BBC Newsnight die Ereignisse rund um den Brand.

Sprache(n): Englisch / English

12.10.2020

#DefendSolidarity - Anouk van Gestel

Anouk verteilte Schlafsäcke und Essen an obdachlose Geflüchtete im Park Maximilien in Brüssel; einige davon ließ sie in ihrer Wohnung duschen und bei sich übernachten. Seit drei Jahren läuft in Belgien gegen sie ein Verfahren.


Überall in der EU werden Organisationen und Einzelpersonen diffamiert, schikaniert, behindert und strafrechtlich verfolgt, weil sie sich solidarisch mit Schutzsuchenden zeigen.

Video Kathrin Schmidt, Iuventa | Video Sara Mardini | Video Seán Binder | Video Pierre-Alain Mannoni


Unsere Broschüre "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert" gibt einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle.

Doch staatliche Repressionen stoßen auf Widerstand. Betroffene lassen sich nicht einschüchtern. Auf Repression folgen neue Wellen der Solidarität und befeuern den gemeinsamen Kampf gegen das rassistische europäische Grenzregime.

Let's make solidarity a threat again.

Sprache(n): Englisch / English

12.10.2020

Wie die Rettung ertrinkender Migrant*innen zum Verbrechen wurde

Die Iuventa führte Hunderte von Missionen durch, um Migrant*innen vor dem Ertrinken vor der libyschen Küste zu retten. Doch mit Europas hartem Vorgehen gegen Migration sieht sich die Besatzung der Iuventa einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt.

Sprache(n): Englisch / English

08.10.2020

#DefendSolidarity - Sara Mardini

Sara ist selbst aus Syrien über die Ägäis nach Deutschland geflüchtet und kehrte dann nach Lesbos zurück, um dort ehrenamtlich als Rettungsschwimmerin und Übersetzerin zu helfen. Nun wird in Griechenland gegen sie ermittelt.


Überall in der EU werden Organisationen und Einzelpersonen diffamiert, schikaniert, behindert und strafrechtlich verfolgt, weil sie sich solidarisch mit Schutzsuchenden zeigen.

Video Kathrin Schmidt, Iuventa | Video Seán Binder | Video Pierre-Alain Mannoni | Video Anouk van Gestel
 


Unsere Broschüre "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert" gibt einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle.

Doch staatliche Repressionen stoßen auf Widerstand. Betroffene lassen sich nicht einschüchtern. Auf Repression folgen neue Wellen der Solidarität und befeuern den gemeinsamen Kampf gegen das rassistische europäische Grenzregime.

Let's make solidarity a threat again.



Unterstützt Sara bei ihrem langwierigen Verfahren: https://www.betterplace.org/de/projects/81284-spende-fuer-gerechtigkeit-an-europas-grenzen-free-nassos-sarah-sean

Sprache(n): Englisch / English

08.10.2020

"Wie Pakete, die sortiert werden müssen", Behandlung von Geflüchteten im Rahmen des neuen EU-Pakts

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der neue EU-Pakt zu Asyl und Migration auf mehr als 500 Seiten Geflüchtete entmenschlicht, sie wie zu sortierende Pakete behandelt und sie daran hindert, sich in Europa fortzubewegen. Dieser Pakt wirft mehrere Menschenrechtsprobleme auf, von denen einige im Folgenden hervorgehoben werden.

https://euromedrights.org/publication/like-parcels-to-be-sorted-migrants...

Sprache(n): Englisch / English

07.10.2020

Kriminalisierung von Helfer*innen - Interview Radio Z

In einem Vorgang von bislang ungekanntem Ausmaß wird in der Europäischen Union systematisch Straf-, Zivil- oder Verwaltungsrecht eingesetzt, um Solidarität mit Schutzsuchenden zu unterbinden.

Im Interview mit Radio Z spricht Julia von borderline-europe über unseren Report "Push back Solidarity - Wie die Europäische Union Solidarität mit Schutzsuchenden kriminalisiert", der einen Ein- und Überblick über die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität innerhalb der Europäischen Union; ihre Hintergründe, Formen und Auswirkungen und zahlreiche Fälle gibt.


Der Report ist am 08.10.2020 erschienen und kann gegen Spende zzgl. Versandkosten bei uns bestellt werden. Schreibt dafür einfach eine E-Mail mit gewünschter Anzahl und Postadresse an volunteer@borderline-europe.de

Sprache(n): Deutsch / German

17.09.2020

Solidarität mit Pierre-Alain Mannoni

++ Berufungsverfahren am 23. September 2020: Generalstaatsanwalt fordert 5-monatige Bewährungsstrafe; Gerichtsentscheidung wird am 28. Oktober fallen ++

„Es war, was ich tun musste. Ich hatte 4 Jahre Zeit darüber nachzudenken“. Artikel auf Französisch hier.


Am gestrigen Mittwoch, den 23. September, begann in Lyon Pierre-Alain Mannonis fünfter Prozess. Der Generalstaatsanwalt forderte in der gestrigen Auftaktverhandlung eine 5-monatige Bewährungsstrafe für den 49-jährigen und kritisiert dessen Eigeninitiative: „warum [sollte man] dem Rechtsstaat nicht vertrauen?“ 

Die Antwort ist einfach: Wenn der Rechtstaat Solidarität systematisch kriminalisiert und die Rechte von Menschen auf der Flucht verletzt, verspielt er seine Glaubwürdigkeit.




„Ich würde es sofort wieder tun” - Als Pierre-Alain Mannoni 2016 drei junge Frauen im Auto zum nächsten Bahnhof fuhr, wurde der Ingenieursprofessor wegen "Beihilfe zum illegalen Aufenthalt" verhaftet.

Im Falle einer Verurteilung drohen dem Vater von zwei Kindern bis zu 5 Jahre Haft und 15.000€ Strafe.


  • Im Oktober 2016 nahm Mannoni im französischen Roya Tal nahe der italienischen Grenze drei junge Frauen aus Eritrea in seinem Auto mit. Es war nachts, es war kalt, und die drei Frauen waren verletzt. Er wollte sie zum nächsten Bahnhof bringen, damit sie in die nächstgrößere Stadt weiterfahren und dort medizinische Hilfe erhalten können. Auf dem Weg zum Bahnhof wurde der 49-Jährige verhaftet und der „Beihilfe zum illegalen Aufenthalt “ beschuldigt.
  • Im anschließenden Prozess wurde Mannoni zunächst freigesprochen, doch die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein.
  • Im Berufungsverfahren wurde Mannoni zu einer Haftstrafe von 3 Monaten auf Bewährung verurteilt.
  • Mannoni zog daraufhin vor das Verfassungsgericht, das ihm Recht gab: gemäß dem in der französischen Verfassung verankerten Prinzip der "fraternité" ("Bürderlichkeit") muss jeder Mensch einem anderen helfen können, unabhängig dessen Aufenthaltsstatus.
  • Mannonis Verurteilung wurde daraufhin aufgehoben und neu angesetzt.
  • Am 23. September 2020 fand der fünfte Prozess nach vier Jahren statt.

„Ich tat es für die Menschen, ich tat es für mich, ich tat es aber auch für meine Tochter, um ihr zu zeigen, was das Richtige ist“.

Trotz des Verfahrens, das gegen ihn angestrengt wurde, lässt sich Mannoni weder beirren noch einschüchtern. Er würde jederzeit wieder Geflüchteten in Not helfen. Mannoni ist ein weiteres Beispiel für die zunehmende systematische Kriminalisierung von Solidarität in der EU - der Einsatz für die Rechte und Würde von Schutzsuchenden wird erschwert, unterbunden und bestraft.

„Der Grund dafür ist Rassismus", so Mannoni.


Mehr Informationen zum Fall hier: https://www.borderline-europe.de/unsere-arbeit/solidarit%C3%A4t-mit-pierre-alain-mannoni?l=de
 

Sprache(n): Deutsch / German

17.09.2020

Online-Pressekonferenz: "Was kommt nach #Moria? - Das Ende rechtskonformer EU-Flüchtlingspolitik"

Moria steht stellvertretend dafür, dass die zivilisatorische Leistung in Europa, dass sich Staaten Rechten und Pflichten unterwerfen, auf dem Spiel steht. Anwältinnen aus drei europäischen Ländern erläutern hierzu ihre Erfahrungen, ein Geflüchteter aus Moria berichtet, was das Scheitern des Rechts für ihn konkret bedeutet, und Karl Kopp von Pro Asyl ordnet dies in die europäische Asylreform der letzten Jahre ein.

Gemeinsame Pressekonferenz am 17.09.2020 von RAV und AED-EDL in Kooperation mit borderline-europe, Flüchtlingsrat Berlin und Europe Must Act! zur aktuellen Situation und den EU-Vorbereitungen auf ein ›Moria 2.0‹ in englisher Sprache.

  • Über die konkrete aktuelle Überlebenssituation vor Ort berichtet der Geflüchtete Raed Alabd aus Moria.
  • Die griechische Rechtsanwältin Elli Kriona vertritt viele Geflüchtete aus Moria. Sie erläutert die griechischen und EU-rechtlichen Hintergründe und Ursachen des Scheiterns europäischer Asylpolitik vor dem Hintergrund des EU-Türkei Deals und des gescheiterten Ansatzes, Grenzverfahren als Norm zu etablieren. Auf Grund ihrer Praxis hat sie genaue Informationen zu den Situationen der Geflüchteten in Moria und wird dazu berichten.
  • Die italienische Rechtsanwältin Lucia Gennari, die Geflüchtete auf Schiffen begleitete, um die sichere Einfahrt zu ermöglichen und auch viele Geflüchtete aus den italienischen hot-spots vertritt, erläutert die italienischen Erfahrungen mit dem Scheitern des europäischen Asylsystems, speziell mit dem hot-spot-System.
  • Die deutsche Rechtsanwältin Berenice Böhlo, die viele aus Griechenland nach Deutschland kommende Geflüchtete vertritt, wird zu der aus Sicht von Anwältinnen fehlgeleiteten deutschen Diskussion und den Erfordernissen, verbindlicher Rechts- und Verfahrensgarantien im europäischen Asylsystem Stellung nehmen. Dabei sollen auch die Forderungen der europäischen Anwaltschaft vorgestellt werden.
  • Karl Kopp von Pro Asyl beschäftigt sich seit Jahren mit der Situation der Geflüchteten in Europa und Griechenland und wird erläutern, warum aus zivilgesellschaftlicher Perspektive nur eine grundlegende Reform des europäischen Asylsystems eine menschenwürdige Lebensperspektive und rechtskonforme Verfahren garantieren kann.

Sprache(n): Englisch / English

30.07.2020

Ausstellung: "Warum #LeaveNoOneBehind?"

"Warum #LeaveNoOneBehind?" ist eine Ausstellung von borderline-europe über die Zustände auf den griechischen Inseln und die europäische Abschreckungspolitik.

Mit der Ausstellung wollen wir anhand von Fotos und Informationen zeigen, was hinter dem Hashtag #LeaveNoOneBehind steht und welche Möglichkeiten für Privatpersonen bestehen, aktiv zu werden. In vier Themenblöcken erklären wir hierbei unter anderem, wie die Hotspot Regelung der Europäischen Union und der sogenannte EU-Türkei-Deal zur Entstehung der Lager geführt haben, welche politischen Anreize hinter der räumlichen, sozialen und teilweise auch legalen Abschottung der Lager stehen und was Bürger*innen tun können, um den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen zu erhöhen.

Hier findet ihr einen kleinen Eindruck unserer letzten Ausstellung am Leopoldplatz.

Sprache(n): Deutsch / German

06.06.2020

Abgeschottet: Die EU-Grenzen auf dem Balkan

The externalisation of the EU borders in the Balkans: Serbia and Bosnia-Herzegovina

At the event we take a closer look at the situation of refugees and migrants in Serbia and Bosnia&Herzegovina, the political circumstances in the respective countries and the consequences of the EU’s externalization politics there.

Join us on June 6 at 7pm!

 

Sprache(n): Englisch / English

06.05.2020

Interviewreihe #RaisedVoices: People on the move & Corona

In Europa werden weitreichende Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Dabei geben die Regierenden vor, den Schutz der Gesundheit an oberste Stelle zu setzen. Gleichzeitig schließen Malta und Italien unter dem Vorwand von Corona ihre Häfen, während wieder täglich unzählige Menschen im Mittelmeer sterben. Für diejenigen, die auf den griechischen Inseln, der sogenannten Balkanroute oder in Asylunterkünften festsitzen, sind die Bedingungen weiterhin inakzeptabel bis katastrophal.

Wir haben mit Menschen auf Lesbos, Samos und in Thessaloniki über die Situation vor Ort gesprochen. #LeaveNoOneBehind
 

  • 7 - Yusuf ist ein junger Mensch aus Syrien, der gemeinsam mit seiner Familie seit fast 1,5 Jahren in einem Camp auf der Insel Samos festhängt (in English).
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    07_video_Yusuf.mov

  • 6 - Natasha, Legal Centre Lesvos - Das Legal Centre Lesvos ist eine NGO auf Lesbos, die Rechtshilfe und -beratung für Geflüchtete anbietet (in English).
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    06_video_Natasha.mov


     

  • 5 - Alexandra & Oceane, Mobile Info Team Greece - Das Mobile Info Team ist eine unabhängige und wesentliche Anlauf- & Beratungsstelle für Geflüchtete in Griechenland (in English).
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    01_video_MobileInfoTeam.mov

  • 4 - Dariush, Kapitän & Binnenschiffer, Teil von iuventa10 und derzeit auf dem Menschenrechtsbeobachtungschiff Mare Liberum, das im Hafen von Lesbos liegt.
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    03_video_Dariush.mov

  • 3 - Fabiola Velasquez, The Earth Medicine - Physical Rehabilitation Lesbos - Fabiola ist Physiotherapeutin und Gründerin des Projekts "The Eart Medicine - Physical Rehabilitation" für Geflüchtete auf Lesbos (in English).
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    04_video_fabiola.mov



     

  • 2 - Michael Trammer, Foto- und Videojournalist - Im Februar und März 2020 verbrachte er vier Wochen auf Lesbos und produzierte eine multimediale Reportage über die Situation vor Ort.
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    02_video_MichaelTammer.mov

  • 1 - Masi, Moria Corona Awareness Team - Masi sitzt seit knapp 14 Monaten in Moria fest. Er ist Teil des Moria Corona Awareness Teams (in English).
    Das Gespräch zum Nachlesen findest du hier.

    05_video_Masi.mov

Sprache(n): Deutsch / German

28.04.2020

Quo Vadis Seenotrettung – Wie geht es weiter auf dem Mittelmeer?

Europa schottet sich in der Corona-Krise immer weiter ab. Routinemäßig werden in Seenot geratene Geflüchtete von Europa’s Regierungen ignoriert und ihrem Schicksal überlassen. Seit Jahren missachtet die Politik die Forderungen aus der Zivilgesellschaft nach einer humanen Migrationspolitik Europa’s. Aber auch in Zukunft werden viele Menschen aus den unerträglichen Lagern in Libyen über das Mittelmeer fliehen. Gleichzeitig stellt die aktuelle Krise die zivilen Seenotretter vor neue Herausforderungen. Wie verändert Corona die Arbeit der Seenotretter? Wie meistern sie diese Herausforderungen? Darüber unterhalten wir uns mit Marie von Manteuffel, Flucht- und Migrationsexpertin im Berliner Büro von "Ärzte ohne Grenzen” und Mattea Weihe, Mitarbeiterin im Advocacy-Team und langjähriges Crew-Mitglied von Sea-Watch.

Sprache(n): Deutsch / German

31.03.2020

Podcast: Griechenland - Geflüchtete erzählen ihre Geschichte

Dies sind die persönlichen Zeugnisse von Geflüchteten aus dem Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos und in Athen. Diese Interviews wurden im Januar und Februar aufgenommen und sind das zweite einer dreiteiligen Zusammenarbeit mit Are You Syrious über die Situation von Geflüchteten und Gemeinden in Griechenland. Vieles ist in Griechenland und in der Welt geschehen, seit wir gesprochen haben, aber ihre Geschichten sind nach wie vor aktuell und in vielerlei Hinsicht zeitlose Beispiele dafür, was viele unserer Eltern, Großeltern und Nachbar*innen ertragen mussten, bevor sie sich in unseren Gemeinden niederließen. Da das Coronavirus besonders die schwächsten Menschen gefährdet, ist es entscheidend, dass wir Raum schaffen, um ihre Geschichten zu hören und zu teilen, anstatt sie auf Zahlen, gesichtslose Opfer und politische Gesprächsthemen zu reduzieren.

Sprache(n): Englisch / English

26.03.2020

Flüchtlingslager Moria: "Es darf nirgendwo so sein”

Podcast: Die Medien weltweit berichten in diesen Tagen fast nur über ein Thema: Corona. Dabei geht fast unter, dass zehntausenden Geflüchteten in überfüllten Lagern in Griechenland eine Katastrophe droht. Sie sind geschwächt von der Flucht, medizinische Versorgung gibt es kaum. Sollte dort jetzt auch noch Corona ausbrechen, eine Massenansteckung ließe sich wohl kaum verhindern. Alice Kleinschmidt von Borderline Lesbos berichtet uns von vor Ort in Griechenland.

Sprache(n): Deutsch / German

19.03.2020

ZDFzoom: Endstation Libyen - Europa schottet sich ab

Krieg, Sklaverei, Folter – Tausende Migranten werden in libyschen Lagern festgehalten, Hunderttausende Flüchtlinge leben im Land unter unmenschlichen Bedingungen. Die Hilfsorganisationen der UN schaffen es nicht mehr, den Menschen zu helfen.
"ZDFzoom" schaut auf den Flüchtlings-Hotspot in Nordafrika: Tausende Menschen fliehen in Libyen vor dem Bürgerkrieg. Aber auch vor teils unmenschlichen Bedingungen in den Flüchtlingslagern, vor Folter und Vergewaltigung. Diejenigen, die die Flucht nach Europa über das Meer wagen, werden von der sogenannten libyschen Küstenwache teils illegal zurück in die Lager gebracht. Bislang hat die EU 506 Millionen Euro nach Libyen geschickt, davon allein 87 Millionen, um die sogenannte libysche Küstenwache zu unterstützen. Ist Europa deshalb mitverantwortlich für Menschenrechtsverletzungen in Libyen?

Sprache(n): Deutsch / German

12.03.2020

Unterstützung von Menschen in Gefahr: eine Straftat

Es ist verboten, Migrant*innen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus zu helfen, selbst in einer gefährlichen Situation. Das nennt man das Verbrechen der Solidarität. In der Schweiz werden jedes Jahr fast 900 Personen wegen dieses Vergehens verurteilt. Dies ist auch in etwa zehn europäischen Ländern der Fall. Im Jahr 2005 beschloss das Parlament zwei Gruppen in den gleichen Topf zu werfen: Personen, die sich aus humanitären Gründen für Ausländer*innen ohne Papiere einsetzen und professionelle Schmuggler*innen, die das menschliche Elend ausnutzen. Seitdem hat sich die Zahl der Verurteilungen verdoppelt, aber das hat das Schmuggelgeschäft nicht gestoppt.

Sprache(n): Französisch / Français

16.02.2020

Die Gesetze des Meeres

In einem Interview erzählt der Kapitän und eines der Gründungsmitglieder von borderline-europe Stefan Schmidt dem niederländischen Sender VPRO von dem Fall Cap Anamur von 2004.
"In den letzten zwei Jahrzehnten ertranken Zehntausende Menschen beim Versuch, mit überfüllten Booten das Mittelmeer zu überqueren. Eine Person, die solche Personen in hoffnungslosen Situationen nicht rettet, macht sich strafbar. Und eine, die sie retten wird?
Diese Episode beginnt mit der bizarren Geschichte von Kapitän Stefan Schmidt, der gezwungen war, bedürftigen Seeleuten zu helfen, sie aber nicht an Land bringen durfte."
Desweiteren Gespräche mit Abdul Aziz, einer der Personen an Bord, die von Schmidt gerettet wurden, und der Kapitänin Pia Klemp.

Sprache(n): Sonstige

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