UNHCR in Libyen, Teil 1: Von der Verteidigung der Flüchtlingsrechte zu dem der europäischen Interessen?

Der 3. Oktober ist der Tag des Gedenkens und der Aufnahme zum Gedenken an alle Opfer der Einwanderung. Er erinnert an den Schiffsbruch von 2013, bei dem 368 Menschen vor Lampedusa ihr Leben verloren.
An diesem Jahrestag veröffentlicht Euronews eine exklusive Umfrage über die Arbeit des UNHCR, des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, in Libyen, wo Tausende von Migranten in Haftanstalten oder auf den gefährlichen Straßen Tripolis leben, in der Hoffnung, eines Tages nach Europa zu gelangen
In unserer Umfrage haben wir besorgniserregende Versäumnisse bei der humanitären Hilfe für Migrant*innen und Flüchtlinge festgestellt, die manchmal jahrelang darauf warten zu wissen, was mit ihnen geschehen wird. Sie warten in Zentren, in denen Vergewaltigung, Folter und sogar Schüsse an der Tagesordnung sein können.
Wir fragen uns, warum eine UN-Agentur Schwierigkeiten hat, in Libyen zu arbeiten, obwohl die Regierung des Nationalen Abkommens von den Vereinten Nationen anerkannt wird; vor allem aber fragen wir uns, warum es kaum Transparenz gibt. Diese Reportage ist möglich, dank der Interviews mit Migrant*innen, die in den, vom UNHCR-Hochkommissar, Filippo Grandi, selbst definierten, "Konzentrationslagern" festgehalten werden.

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Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Nordafrika