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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
08.01.2014, Die Presse
Das Zurückdrängen der Flüchtlingsschiffe vor der australischen Küste war eines der Themen in Tony Abbotts Wahlkampf vergangenen Herbst. Und seit seinem Amtsantritt steht fest: Der konservative Premier hat sein Versprechen gehalten. Menschenrechtsorganisationen und die parlamentarische Opposition warnen vor Abbotts Kurs: Die strenge Küstenwache habe in den vergangenen Jahren nicht zuletzt dazu geführt, dass Schlepper die Schiffe absichtlich zerstören, damit die australische Wache die Flüchtlinge von den sinkenden Schiffen retten und an Land bringen muss. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
08.01.2014, taz
Es ist eine Flüchtlingskatastrophe, die auf der Welt ihresgleichen sucht. Nicht im Regenwald oder einer entlegenen Wüste, sondern auf einem internationalen Flughafen kampieren rund 100.000 Menschen. Sie sitzen auf dem Gras teils direkt am Rande der Rollbahn, teils am Südrand des Terminals, in gigantischen Zeltstädten. Es sind Bewohner der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui, die um ihr Leben fürchten. Mehr lesen
08.01.2014, morgenweb
Afrikas Flüchtlinge brechen auf. UN-Mitarbeiter sprechen offen von einem "Tsunami", der an die Bollwerke der EU schwappt. Die bemüht sich mit allen Mitteln, die Grenzen dicht zu halten. Im Dezember startete man das Projekt "Eurosur". Informationen über Standorte von Flüchtlingsbooten sollen nun schneller ausgetauscht, Hilfsmaßnahmen in Fällen von Seenot besser koordiniert werden. Die Staats- und Regierungschefs äußerten beim Gipfeltreffen wenige Tage vor Weihnachten zwar "tiefes Bedauern über die Vorgänge vor Lampedusa". An ihrer Asylpolitik ändern wollen sie aber nichts. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
08.01.2014, Die Welt
Mehrere Tausend afrikanische Flüchtlinge haben mit einer Kundgebung in Tel Aviv ihren Protest gegen die israelische Asylpolitik fortgesetzt. Sie forderten die individuelle Prüfung ihrer Anträge auf Anerkennung als politische Flüchtlinge und das Ende der Internierung Hunderter Afrikaner. Die meisten der mehr als 50.000 nach Israel eingewanderten Menschen stammen aus Eritrea und der Unruheprovinz Darfur im Sudan. Mehr lesen
08.01.2014, Der Spiegel
Australien verschärft das Vorgehen gegen illegale Einwanderer. Laut Medienberichten kauft die Regierung in Canberra derzeit bis zu 16 Rettungsboote, in denen Flüchtlinge nach Indonesien zurückgeschickt werden sollen. Laut indonesischen Behörden hat Australien in den vergangenen Wochen bereits mindestens zwei Flüchtlingsschiffe nach Indonesien zurückgeschickt. Offenbar entgingen die Passagiere nur knapp dem Tod. Mehr lesen
07.01.2014, heise online
Mehrere deutsche Institute und Firmen entwickeln Anwendungen zum satellitengestützten Tracking von Küstengebieten und Schiffen. Die Projekte werden von der Europäischen Union finanziert und sollen die Abwehr unerwünschter Migration unterstützen. Alle Ergebnisse der Aufklärung aus dem All werden nun dem EU-Satellitenzentrum EUSC sowie der Grenzagentur FRONTEX übermittelt und von dort an die nationalen Kontrollzentren der angeschlossenen Mitgliedstaaten weitergereicht. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Europäische Union
07.01.2014, taz
Die knapp 55.000 afrikanischen Flüchtlinge in Israel werden nicht als Asylsuchende anerkannt. „Wir haben noch nicht einmal die Möglichkeit, Asyl zu beantragen“, meint Sadiq Ahmad in fehlerfreiem Hebräisch. Seit knapp fünf Jahren schlägt er sich mit illegalen Gelegenheitsarbeiten, meistens als Koch, durch. Seine israelischen Papiere beschränken sich auf einen befristeten Aufenthalt. Arbeiten darf er nicht. Mehr lesen
07.01.2014, Berner Zeitung
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erhebt sein Veto gegen die geplante Wegweisung eines sudanesischen Asylbewerbers. Nach Ansicht des Gerichts droht dem Mann in seinem Heimatland Folter, nachdem er in der Schweiz politisch aktiv geworden ist. Aufgrund seiner politischen Tätigkeiten in der Schweiz habe der Betroffene die Aufmerksamkeit des sudanesischen Regimes auf sich gezogen. Es gebe damit gute Gründe zur Annahme, dass er bei einer Ankunft im Sudan verhaftet, befragt und gefoltert werden könnte. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Österreich / Schweiz, Europäische Union
06.01.2014, taz
Tausende afrikanischer Flüchtlinge haben am Montag in Tel Aviv vor ausländischen Botschaften für ein Asylrecht in Israel demonstriert. Es ist der zweite Tag einer dreitägigen Kampagne für mehr Rechte. Auch vor der deutschen Botschaft in Tel Aviv versammelten sich am Vormittag Hunderte von Flüchtlingen, viele von ihnen aus Eritrea und dem Sudan. Sie riefen immer wieder laut „Freiheit“ und „Kein Gefängnis mehr“. Der Protest richtet sich unter anderem gegen die Internierung afrikanischer Flüchtlinge in einer neuen Anlage an der Grenze zu Ägypten. Mehr lesen
06.01.2014, Wiener Zeitung
Seit dem Beginn des Konflikts im Südsudan haben bereits fast 20.000 Menschen die Grenze zum Nachbarland Uganda überquert. Da kein Ende der Gewalt in Sicht ist, könnte die Zahl der Flüchtlinge weiter steigen, teilte das ugandische Rote Kreuz am Montag mit. Mehr lesen
06.01.2014, Stern
US-Außenminister John Kerry fordert nach einem Zeitungsbericht für eine begrenzte Anzahl palästinensischer Flüchtlinge ein Rückkehrrecht nach Israel. Die israelische Zeitung "Maariv" berichtet in ihrer Online-Ausgabe, Kerry habe den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Rahmen seiner jüngsten Vermittlungsbemühungen gedrängt, einem solchen Vorschlag zuzustimmen. Im Gegenzug bemühe Kerry sich um eine palästinensische Anerkennung von Israel als jüdischen Staat. Mehr lesen
05.01.2014, El País
Subsaharische Flüchtlinge die in Ceuta oder Melilla ankommen haben eine gemeinsame Geschichte: eine jahrelange Reise voller Hunger, Gefängnisse, Krimineller, höllischer Hitze und der Tod von Mitreisenden Sylvester und Cissé berichten über ihre Odysee. Mehr lesen
Sprache(n): Spanisch / Español Region(en): Nordafrika
05.01.2014, Die Zeit
Zehntausende afrikanische Flüchtlinge haben am Sonntag in Tel Aviv gegen ihre Behandlung durch die israelischen Behörden protestiert. Die Demonstranten, von denen die meisten in den vergangenen Jahren heimlich über den Sinai nach Israel eingewandert waren, forderten, dass ihre Anträge auf Anerkennung als Flüchtlinge in jedem Einzelfall geprüft werden. Zudem protestierten sie gegen die zwangsweise Unterbringung vieler Flüchtlinge in Abschiebezentren. Mehr lesen
04.01.2014, Cyprus Mail
Zwei iranische Migranten, die sich seit 46 Tagen im Hungerstreik befinden, haben den Innenminister von Zypern, Socratis Hasikos, in einem offenen Brief darüber informiert, dass sie auch die Zufuhr von Flüssigkeiten stoppen würden, wenn ihnen keine Staatsbürgerschaft zugebilligt werde, damit sie Zypern verlassen können. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Weltweit
04.01.2014, katholisch.de
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat bis Ende Dezember 707 tote Flüchtlinge im Mittelmeer registriert. Am spektakulärsten war das Drama vor der Insel Lampedusa , als Anfang Oktober 366 Menschen aus Nordafrika beim Kentern eines überladenen Flüchtlingsschiffs ertranken. Nicht nur die letzten Meter nach Europa sind gefährlich: "Flüchtlinge riskieren auf dem Weg Folter, Vergewaltigung, Verhaftung und natürlich ihr Leben", sagt IOM-Ostafrika-Direktor Ashraf El Nour in Nairobi. Mehr lesen
04.01.2014, Weser Kurier
Mit Tausenden anderer Menschen floh Asuquo Udo vor drei Jahren aus dem kriegsgepeinigten Libyen nach Lampedusa. Seit April lebt er in Hamburg. Während er auf seiner Flucht ums Überleben kämpfte, kämpft er nun gegen Behörden und Gesetze. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
03.01.2014, Radio France Internationale (RFI)
Marokko hat eine neue Regelung zur Legalisierung irregulärer Migranten auf den Weg gebracht, von welcher jedoch nicht die Gesamtheit der 30 000 bis 40 000 Personen ohne gültige Aufenthaltspapiere profitieren können wird. Menschenrechtsorganisationen begrüßten das Vorhaben zwar als Schritt in die richtige Richtung, werteten aber die bei der Entscheidung über den Status der Einwanderer zugrunde gelegten Kriterien als rigide Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Nordafrika
03.01.2014, Die Zeit
Rassismus, Ausbeutung, Polizeigewalt – Flüchtlinge aus den Ländern südlich der Sahara werden in Marokko oft übel behandelt. Wenn die Polizei in Tanger Einwanderer aufgegriffen hat, reicht sie sie oft weiter an das Militär in Oujda, an der Grenze zu Algerien. Die Soldaten nehmen den Flüchtlingen Pässe, Mobiltelefone, Uhren, Halsketten und oft auch die Schnürsenkel ihrer Schuhe ab und jagen sie über die Grenze nach Algerien. Von dort schickt sie das algerische Militär wenige Tage später zurück. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika
03.01.2014, ZEIT Campus
Verzweiflung, Hilfsbereitschaft, Ratlosigkeit: Die Schicksale von Flüchtlingen sind im deutschen Uni-Alltag angekommen. Babak und Reza hören geduldig zu, während die Professorin über Migrationstheorien spricht, aber weshalb Menschen ihre Heimat verlassen, das müssen sie nicht erst lernen. Sie wissen es aus eigener Erfahrung: Die beiden sind aus Afghanistan nach Deutschland geflohen, seit August leben sie im Berliner Randbezirk Hellersdorf in einem Asylbewerberheim. Mehr lesen
03.01.2014, n-tv
Angesichts der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik nähert sich die Zahl der Flüchtlinge der Ein-Millionen-Marke. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitteilte, stieg die Zahl der Binnenflüchtlinge mittlerweile auf mehr als 935.000. Mehr lesen
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