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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
12.10.2013, Deutsche Welle
Nach dem neuen Schiffsunglück vor Lampedusa mit vielen Toten hat die Regierung von Malta ein Eingreifen der Europäischen Union gefordert. Sonst drohe das Mittelmeer zum "Friedhof" für Bootsflüchtlinge zu werden. Malta ist ebenso wie Italien direkt von der Flüchtlingskrise im Mittelmeer betroffen. Zusammen mit Italien werde er darauf pochen, dass sich die Staats- und Regierungschefs der EU am 24. und 25. Oktober mit dem Problem auseinandersetzen, kündigte Muscat an. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
12.10.2013, Radiobremen
Auf dem Marktplatz in Bremen haben etwa 100 Menschen der ertrunkenen Flüchtlinge von Lampedusa gedacht. Am Vortag waren erneut dutzende Flüchtlinge gestorben, als ein Boot im Mittelmeer kenterte. Auf der Kundgebung forderten Redner eine neue Flüchtlingspolitik. Europa müsse das Massensterben an seinen Grenzen beenden und die Fluchtwege öffnen, so der Tenor der Forderungen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
12.10.2013, Die Welt
Gegen die Polizeikontrollen bei afrikanischen Migranten in Hamburg haben am Samstag erneut etwa 100 Menschen protestiert. Wie eine Polizeisprecherin sagte, versammelten sie sich in der Nähe der St.-Pauli-Kirche. Die Kontrollen der in der Kirche lebenden Flüchtlinge sollten unterdessen weitergehen. Ob bereits weitere Afrikaner überprüft worden seien, konnte die Sprecherin aber nicht sagen. Mehr lesen
12.10.2013, Neues Deutschland
Inmitten der Debatte um Konsequenzen aus der Bootskatastrophe vor Lampedusa sind unweit der Unglücksstelle erneut dutzende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Linkenchef Bernd Riexinger zeigte sich in einer ersten Reaktion »traurig und wütend«. Der Politiker fordert, »ein Grenzregime, das Menschenleben fordert, muss fallen«. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Nordafrika
12.10.2013, MDR
Vor der italienischen Insel Lampedusa sind erneut viele Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regierung von Malta starben mindestens 26 Menschen. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete von bislang 34 tot geborgenen Flüchtlingen. Laut Ansa sind auch mehrere Kinder unter den Opfern. Das Boot war südlich der Mittelmeerinsel in Seenot geraten und gekentert. Malta und Italien schickten Boote und Hubschrauber zum Unglücksort, der fast in libyschen Gewässern liegt. Handelsschiffe wurden für die Hilfsaktion umgeleitet. Etwa 200 Insassen konnten gerettet werden. Mehr lesen
11.10.2013, Migreurop
Nicht alle der Geretteten aus Lampedusa sind in Calais, aber in den folgenden Wochen werden wir sicher einige von ihnen in Calais zu Gesicht bekommen. Auch die Zahl der Eritreer und Äthiopier nimmt stark zu, auch sie sind Überlebende der gefährlichen Mittelmeerüberfahrt. Genau wie die syrischen Flüchtlinge erleben sie den Kontrast zwischen mitfühlenden Ansprachen und der Realität der europäischen Flüchtlingspolitik. Viele von ihnen wohnen in einem besetzten NoBorder Haus, eine Bewegung, die die Rolle des sozialen Dienstes erfüllt und sich um die Flüchtlinge kümmert, also das, was eigentlich vom Staat zu erwarten ist. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Europäische Union
11.10.2013, der Standard
Dreihundert Flüchtlinge ertranken vor einer Woche bei Lampedusa, dutzende weitere starben am Freitag bei einem weiteren Unglück. Und was macht Europa nach dem ersten Schock? Die Innenminister legten fest: An den Regeln der Asyl- und Flüchtlingspolitik und der Aufteilung von Asylsuchenden auf die Mitgliedsländer wird nichts geändert. Das EU-Parlament beschloss ein 240 Millionen Euro teures Big-Brother-System zur besseren Überwachung der Außengrenzen. Die Überlebenden werden in Italien gemäß dem Bossi-Fini-Gesetz angezeigt. Ihnen drohen 5000 Euro Geldstrafe oder 18 Monate Haft. Mehr lesen
11.10.2013, Wiener Zeitung
Elias Bierdel: Es scheint so, als hätte es dieses singuläre Unglück vor Lampedusa gebraucht, damit man versteht, was da wirklich passiert. Ich verfolge die Entwicklung auf dem Mittelmeer seit fast zehn Jahren, es gibt zahlreiche vergleichbare Vorfälle, die nicht wahrgenommen wurden. Hoffen wir, dass das so etwas wie ein Weckruf wird, ein Tschernobyl der Abschottungspolitik, damit man nun wirklich über die Probleme diskutiert. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
Wäre es politisch erwünscht, könnte schon jetzt jedes Flüchtlingsboot gerettet werden, sagt der Mitarbeiter der NGO Borderline Europe. Mehr lesen
11.10.2013, Donaukurier
Vor der Küste Maltas ist ein Flüchtlingsboot mit 200 Menschen an Bord gekentert. Malta schickte Rettungsboote und Hubschrauber in das Gebiet. Am frühen Morgen waren bereits mehr als 500 Flüchtlinge in dem Gebiet aus Seenot gerettet worden. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
11.10.2013, Rheinische Post Online
Mindestens zwölf Flüchtlinge sind am Freitag bei einem Schiffsunglück vor der ägyptischen Stadt Alexandria ums Leben gekommen. 116 Insassen seien nach dem Kentern des Bootes aus dem Mittelmeer gerettet worden, sagte ein Vertreter der Sicherheitskräfte am Freitag. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika
11.10.2013, taz.de
Mehr Entwicklungshilfe wird die Migration nach Europa nicht stoppen. Denn es sind nicht die Ärmsten der Welt, die flüchten, sondern die untere Mittelschicht. Nach Krieg und Gewalt führen eben gerade nicht Hunger und Elend zur Migration nach Europa. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
10.10.2013, Jungle World
Auf Lampedusa treffen im Sommer zwei Welten aufeinander. Zwischen den Dramen der Boat People und der Normalität der Urlauber liegen oft nur ein paar Meter. Mehr lesen
10.10.2013, Spiegel Online
Die EU zieht ihre ganz eigene Lehre aus dem Drama von Lampedusa - und kauft ein System zur Überwachung "problematischer Menschenströme". Drohnen und Satelliten sollen Flüchtlinge schneller orten. Als Hilfe zur Seenotrettung ist die Technik aber nicht vorgesehen. Mehr lesen
10.10.2013, UNHCR
UNHCR ruft Italien dringend dazu auf, das überfüllte Erstaufnahmelager für Asylsuchende auf Lampedusa zu renovieren. Die Lebensbedingungen würden nicht den EU-Standards entsprechen, so ein UNHCR-Sprecher. Während die Bergung der Toten nach dem Bootsunglück vom 2. Oktober 2013 weiter andauert, drängt Laurens Jolles, UNHCR-Vertreter in Rom, auf eine schnelle Initiative Italiens, die Bedingungen in dem Aufnahmelager für die Flüchtlinge zu verbessern. Mehr lesen
Europa rühmt sich, die Menschenwürde zu achten. Doch Flüchtlinge in der EU werden abgewiesen, ausgestoßen, angefeindet. Daran ändert weder das Drama von Lampedusa etwas - noch das millionenschwere neue Eurosur-System. Mehr lesen
10.10.2013, Wiener Zeitung
Nach der Flüchtlingstragödie auf Lampedusa mit über 300 Todesopfern vor einer Woche hat das italienische Parlament einen ersten Schritt zur Adaption des Einwanderungsgesetzes unternommen. Demnach soll illegale Einreise nach Italien künftig nicht mehr als Straftat geahndet werden. Die Justizkommission des Senats segnete den Abänderungsantrag der oppositionellen Protestbewegung "Fünf Sterne" mit der Unterstützung der Regierung Letta ab. Nun muss das Senatsplenum über den Antrag abstimmen. Mehr lesen
10.10.2013, Frankfurter Allgemeine
Mitten in der Debatte über die Flüchtlingspolitik nach der Tragödie vor Lampedusa hat das EU-Parlament zugestimmt, neue Technologie zur Überwachung ihrer Außengrenzen einzusetzen. Das System „Eurosur“ soll auch helfen, rechtzeitig Migrantenboote in Seenot zu orten. Mehr lesen
10.10.2013, taz.de
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hat unter dem Eindruck des Flüchtlingsdramas vor der italienischen Küste mehr Mittel für die EU-Grenzschutz-Agentur Frontex gefordert. Mit Frontex, die für den Schutz der Außengrenzen zuständig ist, sollte eine Kampagne von der spanischen Küste bis nach Zypern gestartet werden, sagte Malmström am Mittwoch vor dem EU-Parlament in Straßburg. Mehr lesen
10.10.2013, Radio-Z
Noch immer werden ertrunkene Flüchtlinge vor Lampedusa geborgen - und täglich sterben weitere Menschen im Mittelmeer beim Versuch Europa übers Meer zu erreichen. Kapitän Stefan Schmidt über die gefährliche und verzweifelte Flucht übers Meer, die Überwachung der Weltmeere, die EU-Grenzschutzagentur Frontex und die Zwickmühlen für Schiffsbesatzungen, wenn sie auf Flüchtlingsboote treffen. Mehr lesen
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