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Extended Search
borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
26.08.2008, Die Presse, Wien
Eine unsichtbare Mauer schützt die spanische Wassergrenze im Mittelmeer und im Atlantik. Jedes Jahr wird der elektronische Wall, dessen technische Einzelheiten geheim sind, weiter ausgebaut. Die Abschottung zeigt Wirkung. Während an Spaniens Küste die Zahl der Armutsimmigranten zurückgeht, landen in Italien, auf Malta und in Griechenland immer mehr „Boat-People“. read more
26.08.2008, Agence France Presse
Auf dem Weg nach Spanien sind mindestens 20 afrikanische Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen. 25 weitere Einwanderer konnten nach Angaben der spanischen Behörden von einem Patrouillenboot gerettet werden. Das zwischen der südspanischen Stadt Malaga und der spanischen Exklave Melilla im Norden Marokkos patrouillierende Schiff griff das mit Wasser vollgelaufene Flüchtlingsboot demnach in marokkanischen Gewässern auf. Im vergangenen Jahr starben nach Angaben der Organisation für Menschenrechte in Andalusien (APDH-A) mindestens 921 Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien. read more
26.08.2008, Linke Zeitung
Die EU-Grenzschutzagentur hat neue Zahlen über die von ihr koordinierten Einsätze auf dem Mittelmeer und vor der westafrikanischen Küste vorgelegt. Diese belegen, dass die Zurückdrängung von Flüchtlingsbooten auf hohem Niveau weitergeht. Sie werden in Drittstaaten zurückgedrängt, ohne dass sie Asylanträge stellen können. read more
26.08.2008, Radio Vatikan
Die EU-Staaten müssen angesichts der Flüchtlingsströme aus Afrika ihre Asyl-Politik überdenken. Das hat der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, Pater Martin Stark, im Interview mit dem Kölner Domradio gefordert. Die europäischen Mittelmeerländer seien mit der derzeitigen Situation "völlig überfordert", erklärte Stark. Es müsse daher "ein vernünftiger humanitärer Schlüssel gefunden werden, nach dem alle europäischen Länder bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen". read more
25.08.2008, Junge Welt
Interview mit Conni Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg über das Antirassismus- und Klimacamp in der Hansestadt: "Eine Aktion fand vor der Ausbildungsstätte der EU-Grenzschutzagentur Frontex in Lübeck statt. Diese steht für eine Politik, die Flüchtlinge und Migranten ihrer Rechte beraubt. Die Agentur zwingt diese auf immer gefährlichere Fluchtrouten, zum Beispiel vor den Kanarischen Inseln. Dabei wird ihr Tod bewußt in Kauf genommen." read more
25.08.2008, Focus Online
In der sudanesischen Krisenregion Darfur haben Regierungstruppen 27 Rebellen bei einem Angriff getötet. Ein Rebellensprecher sagte die Regierungstruppen hätten das Lager gestürmt um seine Bewohner zu vertreiben. Seitens der Rebellen wurden die Darfur-Friedenstruppen dazu aufgefordert, ihrem Auftrag des Schutzes der Flüchtlinge nachzukommen. read more
24.08.2008, Der Spiegel
Vor Italien sind erneut etwa 280 Flüchtlinge in der Nähe der Insel Lampedusa gesichtet worden. Die kleine Insel hat mit Trinkwasserknappheit zu kämpfen. Der Bürgermeister von Lampedusa, Bernardino De Rubeis, hat verschärfte Sicherheitsmaßnahmen auf den Weg gebracht, "um die Ruhe der Touristen und Bewohner unserer Insel nicht zu gefährden": Das Flüchtlingszentrum soll mit einem Stacheldrahtzaun umgeben und das Lager von Wachen kontrolliert werden. Rom strebt eine Vereinbarung mit Libyen an, um die Flüchtlingsströme in den Griff zu bekommen. read more
24.08.2008, ansa.it
Das Aufnahmezentrum in Lampedusa ist heillos überfüllt: nach den letzten Ankünften am Morgen halten sich ca. 2000 Menschen in dem für knapp 800 Personen ausgelegten Lager auf, unter ihnen Hunderte von Frauen und Kindern. Das ist der absolute Rekord bisher. Mit einer Luftbrücke und der regulären Fähre nach Porto Empedocle sollen heute 500 Flüchtlinge nach Sizilien/Kalabrien gebracht werden. Es sei alles kein Problem, man habe die Matratzen in die Flure gelegt, so der Verantwortliche der Betreiber-Kooperative. (Artikel in italienischer Sprache) read more
24.08.2008, ddp
Ein Libyer hat im Abschiebegewahrsam in Berlin- Köpenick versucht, sich das Leben zu nehmen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der 29-Jährige zu keiner Zeit in Lebensgefahr, steht nun aber unter besonderer Beobachtung. read more
23.08.2008, taz
Wieder einmal herrscht "Notstand" in Lampedusa. In bloß zwei Tagen sind an die 900 Flüchtlinge in schiffbrüchigen Kähnen auf der Insel südlich von Sizilien eingetroffen, wieder ist das dortige Flüchtlingslager mit 2.000 Insassen heillos überfüllt. Nichts könnte unwahrer sein. Jahr für Jahr sind es lächerliche 20.000 Menschen, die den Weg über die Straße von Sizilien schaffen; auch dieses Jahr wieder kamen bis Ende Juli gerade einmal 11.000 Bootsflüchtlinge an. Das ist kein Drama - das ist ein Klacks für das reiche Europa, für ein Europa, das es zugleich ohne das kleinste logistische Problem schafft, auf Lampedusa zehntausende, auf den Kanaren gleich Millionen Touristen "unterzubringen" und zu "versorgen". Je nach Jahr kommen bloß 4 bis 12 Prozent der boat-people auf dem Seeweg nach Italien; der übergroße Rest reist ganz unspektakulär mit Touristenvisum ein. read more
23.08.2008, tagesspiegel.de
Italien ist erneut Ziel einer massiven Flüchtlingswelle geworden (...). Flüchtlingsorganisationen und Beobachter werfen der EU vor, dass ihr Grenzregime nicht nur Geld, sondern auch Menschenleben kostet – und zwar immer mehr: In der Straße von Sizilien starben nach Berechnungen von „Fortress Europe“ mindestens 2 962 Menschen auf den Routen zwischen Libyen, Tunesien, der Türkei und Ägypten und den italienischen und maltesischen Zielhäfen. Mehr als die Hälfte von ihnen würden vermisst. „Trotz eines deutlichen Rückgangs der Landungen hat sich die Zahl der Toten 2007 verdoppelt“, heißt es auf der Homepage der Organisation. Frontex rühmt sich der Rettung von Menschenleben: Im Jahre 2007 zum Beispiel habe man 166 Migranten retten können. read more
23.08.2008, Der Standard, Wien
Ein spanischer Fischkutter hat 49 afrikanische Flüchtlinge im Seegebiet zwischen Libyen und Malta vor dem Ertrinken gerettet. Wie das spanischen Außenministerium am Freitag mitteilte, hatte die Besatzung der "Clot de l'Illot" die Afrikaner auf einem sinkenden Schlauchboot im Mittelmeer entdeckt. Die Flüchtlinge hatten vermutlich nach Italien gelangen wollen. read more
22.08.2008, MAZ
Das Flüchtlingslager auf der italienischen Ferieninsel Lampedusa hat eine eigene Abteilung für Mütter mit Kindern und allein stehende Minderjährige eingerichtet. Bis zu 130 Insassen, vorwiegend aus Eritrea, Somalia und Nigeria drängten sich während des Flüchtlingsansturms der vergangenen Wochen in diesem vom Rest der Einrichtung abgetrennten Teil. (...) Mit den Bootsflüchtlingen kamen allein zwischen Mai und Juli 775 Kinder und Jugendliche auf Lampedusa an. read more
22.08.2008, Süddeutsche Zeitung
In einer neuen Flüchtlingswelle sind etwa 350 illegale Einwanderer auf der süditalienischen Mittelmeerinsel Lampedusa angekommen, darunter 42 Frauen. Erst gestern hatte die italienische Küstenwache mehrere Boote mit zusammen 455 Immigranten überwiegend aus Eritrea gestoppt. Die Einwanderer werden nach italienischen Medienberichten alle in das überfüllte Aufnahmelager auf Lampedusa gebracht, in dem bereits rund 1200 Flüchtlinge aufgenommen worden seien. read more
22.08.2008, Der Standard
Ein spanischer Fischkutter hat 49 afrikanische Flüchtlinge im Seegebiet zwischen Libyen und Malta vor dem Ertrinken gerettet. Wie das spanischen Außenministerium am Freitag mitteilte, hatte die Besatzung der "Clot de l'Illot" die Afrikaner auf einem sinkenden Schlauchboot im Mittelmeer entdeckt. Die Flüchtlinge hatten vermutlich nach Italien gelangen wollen. (...) nach Libyen gebracht weigerten sich die Flüchtlinge in Tripolis zunächst, den Kutter zu verlassen, und verbarrikadierten sich im Innern des Schiffes. 14 von ihnen wurden nach spanischen Medienberichten gewaltsam an Land gebracht. Die anderen verließen freiwillig das Schiff. read more
22.08.2008, domradio.de
Eine neue Flüchtlingswelle erreicht die italienische Insel Lampedusa. Am Morgen kam ein Kutter mit 349 Afrikanern im Hafen der Insel an, wie der italienische Rundfunk berichtete. Unter den Flüchtlingen seien zahlreiche Frauen und Minderjährige. Das Flüchtlingslager auf Lampedusa mit 800 Plätzen ist mit 1.600 Insassen erneut überfüllt. read more
22.08.2008, taz
(...) Trotz verschärfter Überwachung durch die Marinepatrouillen der EU-Grenzagentur Frontex, trotz immer neuer Abkommen zwischen europäischen und afrikanischen Regierungen zur Zusammenarbeit bei der Verhinderung von Migration - der Zuzug aus dem Nachbarkontinent nach Europa über das Meer, mit den regelmäßigen Dramen ertrunkener oder unterwegs gestorbener Reisender, hält auch im Sommer 2008 unvermindert an. Die jüngsten Berichte nennen eine auffällig hohe Zahl von unbegleiteten Kindern oder Frauen unter den Flüchtlingen, und ein größerer Anteil der Migranten als sonst kommt aus fernen Ländern wie Sudan, Eritrea oder Somalia.(...) read more
Charter der Schande" und "für grenzenlose Bewegungsfreiheit". Der Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel ist mittlerweile - neben Frankfurt am Main - zu einem Knotenpunkt in der europäischen Abschiebelogistik geworden. Hamburg gilt als Vorreiter für Sammelabschiebungen per Charter-Flieger. Die hanseastische Ausländerbehörde hat deshalb seit Anfang dieses Jahres zwei Stabsstellen mit dem Namen "Rückführungen per Charter auf europäischer Ebene" geschaffen, die künftig Abschiebungen mit der europäischen Grenzschutzagentur "Frontex" koordinieren sollen. Die finanziell üppig ausgestattete EU-Agentur Frontex erwägt jedoch, ein eigenes Flugzeug anzuschaffen. read more
21.08.2008, dpa/APA
In einer erneuten Flüchtlingswelle sind innerhalb weniger Stunden mehr als 400 illegale Einwanderer in Süditalien angekommen, darunter zahlreiche Frauen und Jugendliche. Vor Sizilien stoppte die italienische Küstenwache am Donnerstag ein altes Fischerboot mit 355 Immigranten aus Eritrea. Wie die Behörden mitteilten, sind unter den Flüchtlingen 57 Frauen. read more
20.08.2008, Fortress Europe
Die Zahl der Todesopfer steigt unaufhörlich. Mindesten 158 Menschen haben ihr Leben im Juli auf den Weg nach Europa verloren. Zwischen Libyen, Malta und Italien gab es mindestens 48 Opfer, unter ihnen zwei Kinder von zwei und vier Jahren und zwei schwangere Frauen. Zwischen Marokko und Andalusien (Spanien) sind 30 Menschen ertrunken, unter ihnen mindestens fünf Frauen und 11 neugeborene Kinder. Weiter 18 MigrantInnen starben vor den Kanaren. (Bericht in ital. und engl. Sprache) read more
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