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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
14.08.2012, open report
Der Plan der australischen Regierung, Flüchtlinge in Zukunft im Pazifik abzufangen und in Drittländern unterzubringen ist von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert worden. "Die Menschen werden noch immer ertrinken. Der Plan sorgt nur dafür, dass sie es an einer anderen Stelle tun und nicht direkt vor uns", sagte Pamela Curr, Mitarbeiterin des "Asylm Seeker Resource Centre". Mehr lesen
14.08.2012, 20 min online
Zum vierten Mal treffen sich Ende August in Davos Experten zum Risikogipfel. Organisator Walter Ammann zeigt auf, welche Gefahren auf die Schweiz zukommen. Mehr lesen
14.08.2012, amnesty international/scharf links
Es ist die schiere Verzweiflung, die Tausende Menschen in Afrika zwingt, ihre Heimat zu verlassen. Brutale Kämpfe, die Angst vor Haft und Folter oder ein Leben ohne Perspektive treiben die Flüchtlinge dazu, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa zu wagen – und dabei ihr Leben zu riskieren. Mehr lesen
13.08.2012, Deutsche Welle
Ein irakischer Einwanderer ist am Sonntag im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen auf offener Straße angegriffen und tödlich verletzt worden. Der Mann wurde laut Polizei mit einem scharfen Gegenstand attackiert. Einige Stunden nach der Einlieferung in ein Krankenhaus sei er dann seinen schweren Verletzungen erlegen. Nach fünf Verdächtigen werde gefahndet, teilte die Polizei mit. Die Zahl der fremdenfeindlichen Übergriffe hat in Griechenland in letzter Zeit drastisch zugenommen. Am Sonntag wurden in Athen laut Polizei auch ein Rumäne und ein Marokkaner angegriffen. Mehr lesen
13.08.2012, Taz
Zum Ende der parlamentarischen Winterpause und parallel zur Ankunft eines Flüchtlingsschiffes hat eine von Australiens Regierung eingesetzte Kommission Empfehlungen zum Umgang mit Asylsuchenden vorgelegt. Labor-Premierministerin Julia Gillard will sie gleich am Dienstag vom Parlament diskutieren lassen, obwohl ihre Partei dabei Kröten schlucken muss. Mehr lesen
13.08.2012, Le Monde
Am 30. Dezember 2002 schloss das Aufnahmezentrum Sangatte in Calais seine Pforten. Diese Entscheidung hat seit fast zehn Jahren keine andere Wirkung gezeigt, als dass die Flüchtlinge sich genötigt sehen, andere Stellen für die Überfahrt zu finden. Der Hafen von Ostende, gelegen an der belgischen Küste, ist ein solcher Ort. Das Seebad ist Anlaufstelle für Hunderte von Illegalen, Erwachsene wie Minderjährige. Die einen bleiben wenige Tage, die anderen Monate; sie alle hoffen, zu ihrem Traumziel England aufbrechen zu können. Treffen mit jemandem, der, wie so viele andere auch, sich um eine Überfahrt bemüht… (Video in franz. Sprache) Mehr lesen
13.08.2012, Welt online
Australien will Asylsuchende künftig wieder in Auffanglagern in den Inselstaaten Nauru und Papua-Neuguinea unterbringen und Flüchtlinge damit von der gefährlichen Überfahrt in das Land abschrecken. Australien müsse handeln um zu verhindern, dass Menschen auf dem Weg nach Australien ertrinken, sagte Regierungschefin Julia Gillard am Montag Mehr lesen
12.08.2012, namf
In der Nacht vom 07. zum 8. August 2012 wurde das Ehepaar D. (beide über 50 Jahre alt) um 24:00 Uhr ohne Ankündigung aus einem Asylsuchendenheim in Dresden zwangsabgeschoben. Unter der Aufsicht der Polizist_Innen durften sie nur das Nötigste zusammenpacken. Sie verschwanden bei Nacht, ohne die Möglichkeit zu haben, jemanden zu informieren. Mehr lesen
10.08.2012, taz
In der Nähe der süditalienischen Küste wurde ein Fischerboot mit mehr als 100 Flüchtlingen aus Syrien abgefangen. Das Schiff sei am späten Mittwochabend in die Hafenstadt Crotone geschleppt worden, teilte die Polizei mit. An Bord hätten sich 124 Syrer, darunter etwa 40 Kinder befunden. Zudem seien 30 Afghanen und drei Türken in dem Schiff gewesen. Zwei von ihnen seien wegen vermuteten Menschenhandels festgenommen worden. Den Flüchtlingen gehe es gut, sie befänden sich nun in einem Auffanglager. Wegen der anhaltenden Kämpfe in Syrien befinden sich immer mehr Menschen auf der Flucht. Mehr lesen
10.08.2012, agoravox
Auf Mayotte mit 200 000 Einwohnern zählte man im Jahr 2010 mehr als 1800 Asylantragsteller (fast 1 % der Bevölkerung der Insel), davon 852 neugestellte Anträge. Etwa 100 000 „Fremde“ leben insgesamt auf der Insel, 60 000 davon ohne jegliche Papiere. Die Flüchtlinge kommen vor allem aus der Region um die großen Seen Afrikas, aus Ländern wie Burundi, Ruanda, nachdem Tansania einen Aufnahmestopp verhängt hat. Verhandlungen über eine Rücknahme der auf Mayotte gestrandeten Flüchtlinge gibt es nicht, auch Ausweichmöglichkeiten auf die benachbarte Inselgruppe der Komoren werden auf diplomatischem Wege unterbunden. Nach Muster der EU wird Mayotte zur Festung ausgebaut, nicht weniger als drei Radare überwachen die Küstenabschnitte. Soziale Rechte und Unterstützung gibt es für die Flüchtlinge auf der Insel nicht. (Artikel in französischer Sprache) Mehr lesen
10.08.2012, Der Spiegel
Sie stammen aus Sri Lanka, Afghanistan, Pakistan und dem Iran: Australiens Marine hat 211 Menschen von einem Boot im Indischen Ozean aufgenommen. So viele Flüchtlinge auf einem einzigen Schiff hatte das Land zuletzt vor fünf Jahren gerettet. Mehr lesen
10.08.2012, Pravda TV
170.000 Flüchtlinge sind vor dem Konflikt und der Nahrungsmittelunsicherheit aus den sudanesischen Bundesstaaten Blue Nile und Süd-Kordofan geflohen. Nach einer qualvollen Reise kommen sie in den Lagern im Südsudan an, wo es extrem an Hilfe fehlt. Mehr lesen
10.08.2012, Taz
Die französische Polizei hat am Donnerstag ein Roma-Lager nahe der Stadt Lille geräumt und die 200 Bewohner aus ihren Wohnwagen vertrieben. Bereits in den vergangenen Tagen waren bei Razzien in Paris und Lyon Hunderte eingewanderte Roma ohne gültige Papiere zum Verlassen ihrer Wohnungen gezwungen worden. Rund 240 Roma wurden von Lyon nach Rumänien geflogen. Mehr lesen
09.08.2012, Süddeutsche
Er muss Unvorstellbares durchgemacht haben auf seiner zweijährigen Flucht von Somalia bis nach München. Jetzt fürchtet der 19-jährige Abdulkarim die Abschiebung nach Italien, wo ihm laut Hilfsorganisationen Obdachlosigkeit, Prostitution und Gewalt drohen. Schuld ist "Dublin II", ein umstrittenes europäisches Abkommen. Auch andere Flüchtlinge berichten von menschenunwürdigen Zuständen in Italien. Mehr lesen
09.08.2012, RP online
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge ist gestern umgezogen: Knapp 400 Meter vom Standort der bisherigen Mahnwache am Johannes-Rau-Platz entfernt haben die Protestler ihr Zelt jetzt am Mannesmannufer aufgeschlagen. Dort wollen sie weitere vier Wochen auf die Unterbringungssituation von Flüchtlingen in Deutschland aufmerksam machen. Mehr lesen
09.08.2012, Neues Deutschland
Eine Berliner Comic-Autorin erzählt vom Lebensgefühl afrikanischer Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt. Warten. Viel mehr können die Flüchtlinge in den Asylbewerberheimen oft nicht tun. In ihrem Comic »Im Land der Frühaufsteher« erzählt die Zeichnerin Paula Bulling vom Lebensgefühl afrikanischer Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt. In Schwarz-Weiß-Bildern hat die Berliner Künstlerin das meist trostlose Dasein der auf Asyl hoffenden Menschen festgehalten. Mehr lesen
09.08.2012, Berliner Umschau
Mindestens 22 300 der Iraker, die vor einigen Jahren wegen des Krieges und der Destabilisierung im eigenen Land nach Syrien geflohen waren, sind in den zurückliegenden drei Wochen in den Irak zurückgekehrt, berichtet Associated Press am Dienstag unter Berufung auf den UN-Beauftragten im Irak, Martin Kobler. Mehr lesen
09.08.2012, Pravda TV
08.08.2012, ffm online
Ein erstes Lager für Flüchtlinge aus dem Niger wurde ohne Verankündigung am 07.08.2012 ausserhalb von Oran eröffnet. Es wird als “centre de recasement” bezeichnet und liegt im Bezirk Boufatis im Südosten der Region Oran. Mehr lesen
08.08.2012, Die Zeit
Vor der Küste der griechischen Insel Zakynthos hat die Hafenpolizei ein Segelschiff mit 79 Flüchtlingen aufgebracht. Die Insassen, darunter zwei Frauen, seien bei guter Gesundheit und seien in den Hafen von Zakynthos gebracht worden, teilte die Polizei mit. Demnach wurden sie fürs Erste ins Stadion gebracht, damit die Behörden ihre Identität und Nationalität feststellen können. Vorerst sei unter den Insassen kein Schlepper identifiziert worden und die Polizei versuche noch, die Route des Boots zu rekonstruieren. Mehr lesen
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