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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
04.07.2013, krone.at
Jene Flüchtlinge, die nach ihrem Auszug aus der Votivkirche Anfang März ins Servitenkloster übersiedelt sind, dürfen nun doch länger dort bleiben. Da die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten erst später und nicht schon wie ursprünglich geplant im Juli beginnen, können die derzeitigen Bewohner bis Ende Oktober bleiben. In der Zwischenzeit werden in gemeinsamen Gesprächen jene Pläne im Detail geprüft, wonach das Kloster ab 2014 als Bleibe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet werden könnte. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Österreich / Schweiz
04.07.2013, Die Zeit
Die im Dunkeln sieht man nicht. Und die auf den billigen Plätzen, in der letzten Reihe der Ferienflieger, fallen nicht weiter auf. Das hoffen jedenfalls die deutschen Asylbehörden, wenn sie sich auf dem Luftweg und ohne Aufsehen einiger unbequemer Flüchtlinge zu entledigen versuchen. Immer wieder gibt es unglückliche Menschen, die es zwar geschafft haben, aus Ländern wie dem Iran oder Pakistan zu entkommen. Aber leider geraten sie auf ihrer Flucht vor Diskriminierung, vor politischer Haft, vor Folter in die Fallstricke des europäischen Asylrechts. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
04.07.2013, radio vaticana
Schon seit Jahren werden im Sinai hauptsächlich aus Eritrea stammende Flüchtlinge brutal gefoltert. Sie wollen nach Israel, und auf dem Weg dorthin gelangen viele von ihnen über den Sudan in den Sinai, wo sie in den Händen einiger skrupelloser Beduinen Höllenqualen erleiden. „Sie sagen der Familie: ,Wenn ihr das nicht zahlt, dann töten wir euer Kind, euren Sohn, eure Tochter, wen auch immer aus eurer Familie.’ Die Erpresser foltern ihre Gefangenen, zum Beispiel indem sie sie mit heißen Eisen schlagen oder Mädchen und Frauen dreimal am Tag vergewaltigen. Viele, die aus diesen Gefängnissen kommen, sind auch schon schwanger.“ Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Weltweit
04.07.2013, der Tagesspiegel
Der erste Eindruck vom Flüchtlingscamp überrascht. Beinahe verlassen ruht das Zeltlager mit den 15 provisorischen Behausungen mitten auf dem Oranienplatz. Wer hier Massen von Flüchtlingen erwartet, die sich die Zeit in der Sonne vertreiben, sieht sich getäuscht. Und wenn es regnet, ziehen sich die meisten Bewohner ins Innere der Zeltbäuche zurück. Männer hocken dort auf gespendeten Matratzen. Sie spielen Karten, trinken Tee, einige schreiben Briefe an die in der Heimat verbliebenen Familien: „Es geht uns gut“ – „Einmal am Tag bekommen wir warmes Essen“ – „Macht Euch keine Sorgen“. Manche trauen sich nicht einmal, ihre Heimat zu nennen, zu groß ist die Angst vor einer Abschiebung. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland, Europäische Union
04.07.2013, Süddeutsche Zeitung
In Bayern scheinen viele junge Flüchtlinge unterwegs zu sein, die ein falsches Geburtsdatum in den Papieren stehen haben. Und immer macht sie dieses Datum älter als 18 Jahre. Zu dieser Erkenntnis kommen Mitarbeiter der Inneren Mission, die die Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Münchner Bayernkaserne betreuen. In einem internen Papier, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, ist von einem "massiven Missstand diesbezüglich" die Rede. Viele Jugendliche bekämen keinen Zugang zur Jugendhilfe, der ihnen zustünde. Es bestehe aufgrund falscher Alterszuordnungen "eine erhebliche Gefahr der Kindeswohlgefährdung bei einer sehr großen Personengruppe". Man gehe von einer "hohen Dunkelziffer" aus. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
03.07.2013, Augsburger Allgemeine
Die Flüchtlingskrise in der Sahelzone dauert an. „Noch bis vor einem Monat strömten täglich Scharen malischer Flüchtlinge in das Camp Mentao in Burkina Faso. Sie leben unter katastrophalen Bedingungen in krankheitsfördernder Umgebung“, heißt es in einer Pressemitteilung der Hilfsorganisation LandsAid mit Sitz in Kaufering. Sie hat in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerorganisation Hope ‘87 Hilfsgüter – Seifen und Bettdecken – an die Flüchtlinge verteilt. Mehr lesen
03.07.2013, UNHCR
Am 1. Juli hat UNHCR seine Hilfsmaßnahmen, die sich bisher auf das tunesische Transitlager Choucha konzentriert haben, auf nahegelegene Städte in Südtunesien verlagert. Nach letzten Informationen leben derzeit mehr als 600 Flüchtlinge in den Städten Ben Gardane und Medenine. Nach Schließung des Camps haben tunesische Behörden ihre Bereitschaft erklärt, etwa 250 Flüchtlingen eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis auszustellen, die bisher nicht im Rahmen eines Resettlement-Programms von anderen Ländern aufgenommen werden konnten. Im Zuge einer globalen Resettlement-Initiative, die 2011 ins Leben gerufen wurde, konnten bisher mehr als 3.000 Flüchtlinge in anderen Ländern wie den USA, Norwegen oder Schweden neu angesiedelt werden. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika
03.07.2013, Süddeutsche Zeitung
Wie italienische Medien berichten, wurden insgesamt 227 Menschen, darunter 41 Frauen und vier Kinder, auf die Insel Lampedusa gebracht. Bei ihnen waren auch zwei französische Journalisten. Am Mittwoch rettete die italienische Küstenwache noch mehr Bootsflüchtlinge. An Bord eines tunesischen Fischerbootes wurden 80 Menschen südlich der Insel Lampedusa in Sicherheit gebracht, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
02.07.2013, yabiladi.com
Am 7. Juni 2013 wurden in Luxemburg die Deklaration zum Abkommen über Reisen zwischen Marokko, der EU und 9 EU Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Die Erklärung, die von der europäischen Kommissarin für Innere Angelegenheiten und dem marokkanischen Außenminister unterzeichnet wurde, beinhaltet eine Reihe von politischen Zielen und Initativen im Hinblick wirksamere Verwaltungen der Migration. Die vorgesehenen Maßnahmen beinhalten Verhandlungen für eine Erleichterung der Einreise von marokkanischen Staatsbürgern in die EU. Für bestimmte Personengruppen, wie Studenten, Wissenschaftler und Geschäftleute soll die Visaerteilung erleichtert werden. Im Gegenzug Marokko soll der Rückführung von illegalen Einwanderer in die EU zustimmen. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Nordafrika, Europäische Union
02.07.2013, migreurop
Das Chouchacamp, welches sich 10km entfernt von der tunesisch-lybischen Grenze befindet, wurde offiziell am 30 Juni vom Hochkomissar der UNHCR geschlossen, doch hunderte Flüchtlinge weigern sich die Einrichtung zu verlassen, die 2011 eröffnet wurde, um Tausende Flüchtlinge, die nach dem Fall Muammar Gaddafis das Land verließen, unterzubringen. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Nordafrika
02.07.2013, focus online
Flüchtlinge haben in Berlin gegen die Räumung des Asylbewerbercamps in München protestiert. An der Demonstration vor dem Bundesinnenministerium nahmen nach Angaben der Flüchtlingsgruppe am Dienstag etwa 60 Menschen teil. Die Polizei sprach von einer etwas niedrigeren Teilnehmerzahl. „Die Menschen demonstrieren gegen die Räumung und die Polizeigewalt in München“ Mehr lesen
02.07.2013, br.de
VIDEO - Was erwartet Flüchtlinge, die nach Europa kommen, um Asyl zu beantragen? Ihr Alltag unterscheidet sich jedenfalls deutlich von Land zu Land. Ein Blick nach Schweden, nach Frankreich und nach Italien. Mehr lesen
01.07.2013, mutzumzorn
Freiheit statt Frontex! Die EU-Grenzschutzagentur Frontex schmückt sich in der "Risk Analysis" 2012 mit einer drastischen Reduktion sogenannter "illegaler Einreisen" in die EU. Anders gesagt: Flüchtlingen wird es immer weiter verunmöglicht, in der EU anzukommen, um ihr Recht auf Asyl überhaupt erst geltend zu machen, sie werden ins Meer zurückgeschickt oder durch verstärkte Kontrollen auf riskantere Routen abgedrängt - die Folgen sind Hunderte von Toten im Mittelmeer. Wir haben darüber mit Hagen Kopp gesprochen. Mehr lesen
01.07.2013, vienna.at
Flüchtlinge aus dem Servitenkloster haben in Niederösterreich als Freiwillige beim Hochwassereinsatz geholfen. Drei von ihnen wurden dabei am Samstag festgenommen, heißt es von Unterstützern. “Wir wissen, wie es ist alles zu verlieren. Diese Menschen brauchen Hilfe! Die Polizei kann uns in ihren Autos mitnehmen, aber wir werden Menschen in Not nicht vergessen!”, so Numan Muhammed. Mehr lesen
30.06.2013, Die Zeit
Nach einem gescheiterten Vermittlungsversuch ist ein Camp von Asylbewerbern in München am Sonntagmorgen geräumt worden. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt München. Zuvor hatten rund 50 Asylbewerber angekündigt, ihren lebensgefährlichen Hungerstreik fortsetzen zu wollen. Ein Vermittlungsversuch des früheren SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel und des ehemaligen CSU-Politikers Alois Glück war in der Nacht gescheitert. Beide kamen am Samstagabend gemeinsam in das Zeltlager der Flüchtlinge in der Innenstadt. Mehr lesen
29.06.2013, nawaat.org
Das Flüchtlingslager von Choucha steht kurz vor der Schließung. Als besonders besorgniserregend erweist sich vor diesem Hintergrund die Lage der Minderjährigen ohne Begleitung. Zwar wurden staatlicherseits Anstrengungen unternommen, um den sechzehn- bis achtzehnjährigen Jugendlichen eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Nach Erreichen der Volljährigkeit könnten jedoch diejenigen Minderjährigen, denen der Flüchtlingsstatus verwehrt wurde, als illegale Einwanderer abgeschoben werden. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, der für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft in Tunesien zuständig ist, hat zu diesem Sachverhalt bislang keine klare Position bezogen. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Nordafrika
29.06.2013, RIA Novosti
In Moskau wurden 60 Personen bei einer Schlägerei verhaftet. Sie entstand als sich die Mitglieder einer Bürgerwehr, gegen illegale Einwanderung, ohne offizielle Genehmigung die Aufenthaltspapiere der Einwanderer zeigen ließen. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Weltweit
29.06.2013, neues Deutschland
Die Lage der hungerstreikenden Flüchtlinge in München spitzt sich immer weiter zu. In der Nacht zum Freitag mussten zwei der rund 50 Protestierenden, die weder Essen noch Flüssigkeit zu sich nehmen, wiederbelebt werden. Insgesamt wurden etwa 20 in Krankenhäusern behandelt, die meisten kehrten danach wieder in das kleine Lager auf dem Rindermarkt in der Innenstadt zurück. Mehr lesen
29.06.2013, Aargauer Zeitung
Die Zahl der Bootsflüchtlinge in Italien hat sich im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Insgesamt sind in den ersten sechs Monaten des Jahres 7913 Migranten an den italienischen Küsten angekommen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag berichtete. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4019 Menschen gewesen. Mehr lesen
28.06.2013, L'economiste Maghrebin
Der 30. Juni 2013. Das Datum ist schicksalhaft. Schicksalhaft für hunderte von Flüchtlingen, die noch im Flüchtlingslager Choucha leben. Ebenso schicksalhaft ist es für die Aktivisten des Tunesischen Forums für ökonomische und soziale Rechte, die den Fall der Flüchtlinge in Choucha schon seit mehr als zwei Jahren unterstützen. Weder die einen noch die anderen wissen, was am Tag nach dem Ultimatum geschehen wird, welches die endgültige und offizielle Schließung des 2011 in Médenine für libysche Flüchtlinge errichteten Durchgangslagers markiert. Mehr lesen
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