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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
26.07.2013, Neues Deutschland
Unabhängig davon, ob sie seit Jahrzehnten in Deutschland leben oder erst vor kurzem eingereist sind und nun Asyl beantragen wollen: Flüchtlinge, denen die Abschiebung droht, haben häufig nicht mehr viele Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. In den letzten Monaten stieg die Zahl der einreisenden Flüchtlinge an, auch Abschiebungen werden zunehmen. Doch nahezu bundesweit wird gegen die deutsche Asylpolitik protestiert, die Flüchtlinge werden dabei von zahlreichen Initiativen und unterstützt. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Deutschland, Europäische Union
25.07.2013, MiGAZIN
Der baden-württembergische Ministerrat hat am Dienstag den Gesetzentwurf des Integrationsministeriums zum neuen Flüchtlingsaufnahmerecht zur Anhörung freigegeben. Damit ist die Novellierung des Gesetzes auf den Zielgeraden angelangt. Schon vor einem Jahr hatte das Integrationsministerium im Rahmen vorläufiger Anwendungshinweise Möglichkeiten zu einer humaneren Unterbringung aufgezeigt. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Deutschland
25.07.2013, Blick.ch
Jakarta – Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots vor Indonesien haben Rettungskräfte weitere Todesopfer geborgen. Bis Donnerstag wurden neun Leichen gefunden, sagte der Sprecher der Rettungsdienste, Rochmali. Er gab die Zahl der Geretteten mit 189 an. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Weltweit
25.07.2013, siciliamigrants.blogspot.com
Per alcuni giorni a Lampedusa centinaia di migranti hanno manifestato per le strade dell’isola. Le proteste pacifiche avevano come obiettivo il rifiuto di chiedere asilo politico in Italia per non essere costretti a rimanere in questo Paese. Il loro slogan “No finger prints” si riferiva alla procedura di identificazione delle persone che entrano nell’area Schengen attraverso la presa delle impronte digitali. Secondo il regolamento europeo Dublino II, i migranti che vogliono chiedere asilo in Europa sono obbligati a fare richiesta nel primo paese in cui arrivano. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta
25.07.2013, Berliner Umschau
Erstmals spricht sich ein Vertreter der Bundesregierung dafür aus, dass Flüchtlinge in der EU nicht nur von den Ankunftsländern aufgenommen werden, sondern von allen Mitgliedsstaaten. Im Interview mit dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" sagt Markus Löning (FDP), der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung: "Ich glaube, dass bei den Flüchtlingen wir nicht alleine auf die Ankunftsländer setzen können, sondern, dass wir als andere Europäer ein stückweit das mit schultern müssen." Hintergrund dieser Aussage sind Recherchen von "Report Mainz" zu Menschenrechtsverletzungen an Flüchtlingen in einem griechischen Internierungslager in Athen sowie in der Ägäis vor der Insel Lesbos. read more
25.07.2013, Wiener Zeitung
Truppen des syrischen Präsidenten Assad haben nach Angaben der Opposition ein Flüchtlingslager in Damaskus mit Raketen angegriffen und mindestens 15 Palästinenser getötet. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder, berichteten Oppositionelle am Mittwochabend. 45 Menschen seien verletzt worden. read more
24.07.2013, Kleine Zeitung
Ein Flüchtlingsboot mit wahrscheinlich 200 Menschen an Bord ist vor Indonesien in schwerer See gekentert. Drei Leichen wurden nach Polizeiangaben bisher gefunden. 160 Menschen seien gerettet worden. Die Küstenwache und Fischer aus der Region suchten noch nach etwa 40 Vermissten. Die Überlebenden kamen nach Angaben der Polizei aus Bangladesch, Sri Lanka, dem Irak und dem Iran. read more
23.07.2013, Die Welt
Rund 300 afrikanische Einwanderer haben versucht, über einen Grenzzaun in die spanische Maghreb-Exklave Melilla einzudringen. Zwei Gruppen seien am frühen Dienstagmorgen an zwei verschiedenen Stellen etwa zur gleichen Zeit auf den Grenzzaun losgestürmt, sagte eine Sprecherin der spanischen Regierung. Etwa 100 von ihnen sei es gelungen, auf spanisches Territorium zu gelangen. Dies sei aber nur eine erste Schätzung. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Spanien, Nordafrika, Europäische Union
23.07.2013, Fluechtlingsrat Niedersachsen
Die Bundesregierung hat auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke kürzlich zur Problematik des Dublin-Verfahrens geantwortet. Sowohl im Fall der Flüchtlinge in Hamburg als auch der afghanischen Flüchtlinge, die sich derzeit im Raum Karlsruhe befinden ist die Bundesregierung der Ansicht, dass eine Überstellung nach Italien bzw. Ungarn stattfinden müsse, da es dort keine Mängel im Asylverfahren und bei den Aufnahmebedingungen gäb read more
23.07.2013, oggi notizie
Un barcone con circa 200 migranti, fra i quali donne e minori, tutti di nazionalità siriana, è stato soccorso nella notte da una motovedetta della Guardia di Finanza al largo delle coste siracusane. L'imbarcazione, un vecchio motopesca in legno di 15 metri, è stata intercettata a cinque miglia da Capo Murro e scortata fino al porto di Siracusa, dove è approdata all'alba. Sulla banchina è stato predisposto un servizio di accoglienza per i migranti, in attesa del trasferimento al Centro di accoglienza. read more
Language(s): Italienisch / Italiano Region(s): Italien / Malta, Europäische Union
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen gefordert. "Die lange Wartezeit verschlechtert die Situation für alle", kritisierte er. "Wer bleiben darf und wer nicht, sollte deshalb spätestens nach sechs Monaten feststehen. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit eines Asylantrags beträgt aber derzeit mehr als acht Monate." Der Bund müsse dringend handeln, damit die 68 Prozent der Asylbewerber, die nicht anerkannt würden, rasch in ihre Heimatländer rückgeführt werden könnten. read more
22.07.2013, balkans courriers
Un groupe d’Afghans et de Bengalis a été attaqué à Tabanovce, près de la frontière serbe, dans une région très fréquentée par les migrants en route vers l’Europe. Un homme est mort et trois autres ont été blessés, tandis que trois personnes ont été inculpées pour meurtre avec préméditation. read more
Language(s): Französisch / Français Region(s): Weltweit
22.07.2013, linke Zeitung
In mehreren deutschen Städten kämpfen Flüchtlinge für ihre Rechte – und oft auch gegen Legenden. Ein Interview mit Arash Oosthossein, politischer Flüchtling aus dem Iran, der an dem Hungerstreikcamp der “Non-Citizens” (“NichtbürgerInnen”) am Rindermarkt in München teilnahm, das am 30. Juni Tagen von der Polizei geräumt wurde. Wir veröffentlichen das Interview von Reinhard Jellen, das von Suphi Toprak übersetzt wurde und in gekürzter Form in der jungen Welt veröffentlicht wurde. read more
22.07.2013, br.de
Asylbewerber aus Nürnberg machen derzeit mit einem Flüchtlingscamp auf dem Nürnberger Hallplatz auf ihre Lage aufmerksam. Vor gut drei Wochen haben sie zwei Pavillons aufgebaut. Seitdem sind die Zelte Tag und Nacht bewohnt. Ziel der Protestierenden ist es, mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Die Leute sollen über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland und über ihre Fluchtgründe aufgeklärt werden. Die Camper fordern unter anderem ihre Anerkennung als politische Flüchtlinge, den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in Herkunftsländer, die Abschaffung des Arbeitsverbots für Asylbewerber und die Abschaffung von Flüchtlingsheimen und Essenspaketen. read more
21.07.2013, Washington Post
Egypt’s lawless Sinai Peninsula is a living hell for thousands of refugees from sub-Saharan Africa who are being kidnapped and tortured by a network of rapacious human traffickers. Most of the refugees are Eritrean Christians; others are from Ethiopia and Sudan. “We have an idea about hell from the Bible,” said Yonas Habte, a 32-year-old Eritrean Pentecostal Christian who was trapped by the traffickers. “In Sinai, I saw hell.” read more
Language(s): Englisch / English Region(s): Nordafrika, Weltweit
21.07.2013, borderline-europe/Borderline Sicilia
„I am so happy“, sagt Daniel. Er ist 24 Jahre alt kommt aus Eritrea, war lange unterwegs auf dem Weg nach Europa, ist zwölf Tage durch die Sahara gelaufen und war zwei Tage auf einem Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer Richtung italienische Grenze unterwegs, bevor das Schiff von der italienischen Küstenwache gerettet und die Bootsinsassen an Land gebracht wurden. Er gehört zu der Gruppe der 200 Flüchtliingen vom Horn von Afrika, die auf Lampedusa dafür protestiert haben nach Sizilien gebracht zu werden, ohne ihre Fingerabdrücke abgeben zu müssen. read more
21.07.2013, orf.at
Über 250 Migranten sind heute in Süditalien eingetroffen. Ein Boot mit etwa 200 Menschen an Bord wurde von der italienischen Küstenwache rund zehn Seemeilen von Lampedusa entfernt gestoppt. Sie sollen in einem Flüchtlingslager unterkommen. Weitere 785 Personen befinden sich bereits im Auffanglager der Insel zwischen Sizilien und Tunesien. Weitere 53 Migranten wurden von einem Flugzeug aus im Meer vor der Stadt Crotone im süditalienischen Kalabrien gesichtet. Sie wurden in einem Auffanglager in Crotone untergebracht. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta, Europäische Union
21.07.2013, swiss info
Nach Krawallen in einem von Australien betriebenen Auffanglager für Flüchtlinge auf der Pazifikinsel Nauru hat die Polizei Dutzende Rebellen festgenommen. Zuvor hatte Australiens Regierung die Asylpolitik des Landes deutlich verschärft und beschlossen, künftig alle Bootsflüchtlinge nach Papua-Neuguinea abzuschieben. read more
Am 20.Juli demonstrierten die in Lampedusa angekommenen Eritreer erneut für ihre Verlegung ohne die Abgabe von Fingerabdrücken. Nach einem Marsch durch die Inselstadt mit Transparenten "no fingerprints" versammelten sich an die 200 Flüchtlinge vor der Kirche des Ortes. Der zuständige Einsatzleiter des "ufficio immigrazione" (Ausländerbehörde) erklärte, dass sie tatsächlich verlegt werden würden, jedoch nicht alle zusammen. Erst sollten Frauen, Kinder und Familien am 21.7. eingeschifft werden nach Sizilien, dann würden die anderen folgen. Alle sollen ohne Identifizierung von Lampedusa nach Sizilien gebracht werden - ein absolutes Novum, da diese eigentlich in Lampedusa vorzunehmen ist. Doch das Auffanglager platzt aus allen Nähten. read more
20.07.2013, sydney blog le - monde
Cela aurait pu être un bateau comme les autres, un de ces "boat people" dont les médias font quasi quotidiennement le récit de l'arrivée, souvent dramatique, sur les côtes australiennes. A son bord, 74 migrants, demandeurs d'asile venus du Sri Lanka, d'Iran ou encore d'Afghanistan. Mais celui-là est arrivé samedi 20 juillet, au lendemain de l'annonce par le nouveau premier ministre, Kevin Rudd, d'un changement majeur dans la politique d'immigration australienne. read more
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