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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
09.10.2013, Salzburger Nachrichten
Am Mittwoch ist die Zahl der geborgenen Opfer der Schiffstragödie vor Lampedusa auf 302 gestiegen. Am sechsten Tag nach dem Untergang des Flüchtlingsbootes bargen Taucher vier weitere Leichen. Italiens Regierungschef Enrico Letta kündigte an, dass es für die Opfer der Katastrophe ein Staatsbegräbnis geben wird. 155 Flüchtlinge waren nach dem Schiffbruch gerettet worden, insgesamt 545 waren nach den Angaben von Überlebenden an Bord des Bootes. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta
09.10.2013, Migazin
Die europäische Abschottungspolitik ist, zynisch betrachtet, ein Erfolgsmodell. Und Innenminister Friedrich macht sich nicht einmal die Mühe, den Spagat zwischen Sicherheit und Moral zu verklausulieren – Prof. Dr. Thomas Kunz kommentiert im MiGAZIN die Reaktionen zum Unglück vor Lampedusa. read more
Region(s): Europäische Union
09.10.2013, Europäisches Parlament
Nicht nur Italien, sondern die gesamte EU ist herausgefordert, Wege zu finden, Flüchtlingkatastrophen wie die vor Lampedusa am 3. Oktober in Zukunft zu vermeiden, sagten die Abgeordneten während einer Debatte mit EU-Kommissarin Malmström und dem litauischen Vize-Außenminister Vytautas Leškevičius am Mittwoch. Das Parlament fordert eine gemeinsame Politik der legalen Einwanderung und Solidarität mit den Mitgliedstaaten, die von den Flüchtlingsströmen am stärksten betroffen sind. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Europäische Union
09.10.2013, Die Zeit
Viele Flüchtlinge sterben auf dem Weg nach Europa. Schaffen sie es doch, leben sie oft verarmt und unsicher. Drei Konzepte für eine humanere Aufnahmepolitik. read more
09.10.2013, Frankfurter Rundschau
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist am Mittwoch bei einem Besuch der italienischen Flüchtlingsinsel Lampedusa von Protesten und „Schande“-Rufen empfangen worden. Demonstranten forderten Barroso und Italiens Regierungschef Enrico Letta auf, auch das überfüllte Aufnahmezentrum von Lampedusa zu besuchen, um sich ein Bild von der prekären Lage der Migranten dort zu machen. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta, Europäische Union
09.10.2013, Die Presse
Das italienische Nachrichtenmagazin L ́Espresso kritisiert die Zurückweisung von Flüchtlingen - die von Italien Richtung Nordeuropa weiterreisen wollen - an der österreichischen Grenze. „Der Brenner ist der neue Eiserne Vorhang. Österreich lässt keinen einzigen Flüchtling herein. In den vergangenen drei Monaten wurden 900 Flüchtlinge zurückgeschickt, hochschwangere Frauen mit inbegriffen. So wird der Brenner zum Symbol jenes Europas, das Migranten als interne italienische Angelegenheit betrachtet", heißt es in einer aktuellen Reportage des linksorientierten Magazins. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta, Österreich / Schweiz
09.10.2013, ORF
In Griechenland haben Küstenwache und Polizei in verschiedenen Landesteilen 79 Migranten aufgegriffen, einen Großteil von ihnen auf der Ostägäis-Insel Ikaria. Die aus Afghanistan, Pakistan, Somalia und Syrien stammenden Menschen seien aus der Türkei gekommen, teilte die Küstenwache heute mit. Einige Flüchtlinge und ein Schleuser wurden im westgriechischen Hafen von Igoumenitsa beim Versuch festgenommen, auf einer Fähre nach Italien zu gelangen. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Griechenland / Türkei
09.10.2013, Süddeutsche
Auch nach der Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa hält die Europäische Union an der Grundausrichtung ihrer Flüchtlingspolitik fest. Mehrere Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, erteilten den Bitten Italiens eine Absage, das geltende System zur Aufnahme von Asylbewerbern zu ändern. Der gegenwärtige Mechanismus bleibe 'selbstverständlich unverändert', sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Dienstag beim Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Italien / Malta, Deutschland, Europäische Union
09.10.2013, Spiegel Online
In Europa ist ein heftiger Streit über die Flüchtlingspolitik entbrannt. Die EU-Innenminister konnten sich nicht auf Änderungen der Asylpolitik einigen, gegen Neuerungen hatte sich auch Bundesinnenminister Friedrich ausgesprochen. Linkspartei-Chef Riexinger wirft ihm nun Stimmungsmache vor. read more
08.10.2013, taz.de
2011 kam der Ghanaer Johnson Takyi auf Lampedusa an, heute lebt er in Berlin. Obwohl er seinem Bruder abriet, wollte der ihm folgen – und ertrank. Am Wochenende hat Takyi erfahren, dass sein jüngerer, 32-jähriger Bruder Matin unter den mehr als 300 Toten des vor Lampedusa gesunkenen Flüchtlingsschiffs war. Takyi erzählt davon langsam und gedämpft, er knetet ein Kissen auf seinem Schoss. Seine Augen füllen sich immer wieder mit Tränen. Takyis Englisch ist schlecht, Zeltmitbewohner Abdullah und eine deutsche Helferin übersetzen. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Deutschland, Weltweit
08.10.2013, stol.it
Kein Ende der Flüchtlingswelle vor Italiens Südküste. Am Dienstagvormittag traf im Hafen der sizilianischen Stadt Catania ein Tanker mit Flagge aus Panama ein, der 250 Migranten, mehrheitlich aus Syrien und Palästina, gerettet hatte. read more
08.10.2013, Die Zeit
Noch zoffen die Koalitionspartner in spe sich eher über Steuern, Mindestlohn und Betreuungsgeld. Doch egal mit wem Angela Merkel künftig eine Regierung bilden wird: schon jetzt steht fest, dass auch die Flüchtlingspolitik noch Zündstoff liefern könnte. Nach der erneuten Tragödie von Lampedusa, die diesmal womöglich mehr als 300 Flüchtlingen das Leben kostete, ist das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Und zwischen Union auf der einen und Grünen und SPD auf der anderen Seite tun sich dabei erhebliche Gräben auf. read more
Language(s): Deutsch / German Region(s): Deutschland, Europäische Union
08.10.2013, Wiener Zeitung
Frei von Emotionen war die Debatte in der EU auch vorher nicht. Doch das Schiffsunglück vor der Insel Lampedusa heizt die Diskussion um Migration nach Europa weiter an. Und während vor der italienischen Küste weitere Leichen von Flüchtlingen geborgen wurden, setzten die Innenminister der EU bei einem Treffen in Luxemburg den Streit über mögliche Änderungen der Flüchtlingspolitik fort. read more
08.10.2013, Salzburg 24
Die EU-Innenminister haben sich nach der Flüchtlingstragödie von Lampedusa auf die Einrichtung einer Taskforce geeinigt. Der deutsche Innenminister Friedrich sagte am Dienstag in Luxemburg, diese sollte prüfen, wie die EU-Mittelmeerländer finanziell entlastet werden können. Im Rahmen der Frontex-Einheit Eurosur sollen zudem Boote leichter gefunden oder gar am Ablegen in Afrika gehindert werden. read more
Der deutsche Chefaufseher von Frontex verteidigt im Interview den Umgang der europäischen Grenzschutzagentur mit Flüchtlingen. Er sieht die Politik in der Pflicht. read more
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa haben Flüchtlinge gegen ihre Unterbringung in einem Auffanglager protestiert. Sie warfen Matratzen aus den Gebäuden und versuchten, Busse mit Neuankömmlingen auf dem Weg ins das überfüllte Lager aufzuhalten. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR teilte mit, die Lebensbedingungen in der Einrichtung seien "vollkommen inakzeptabel". Nach einem Brand im Herbst 2011 ist das Auffanglager nur noch auf 250 Menschen ausgelegt, zuletzt waren aber mehr als tausend Insassen dort untergebracht. read more
07.10.2013, Das Erste
In Europa werden Rufe nach einer grundlegenden Reform der Flüchtlingspolitik lauter. Auch Deutschland soll mehr Menschen aufnehmen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat die Bundesregierung nach der Boots-Katastrophe vor Lampedusa aufgefordert, zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Schulz sagte, die Menschen müssten in Zukunft gerechter auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden und das heiße auch, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen müsse. read more
07.10.2013, der Standard
Mehrere Tage nach der Flüchtlingskatastrophe vor der italienischen Insel Lampedusa haben Taucher Dutzende weitere Tote geborgen. Wie die Küstenwache mitteilte, wurden am Sonntag die Leichen von 83 ertrunkenen afrikanischen Bootsflüchtlingen an die Wasseroberfläche gebracht, darunter sechs Kinder. Am Montag wurden zwei weitere Leichen von Frauen gefunden. Damit wurden nach Behördenangaben bisher 196 Menschen tot geborgen. Mehr als 100 werden weiter vermisst. read more
07.10.2013, Süddeutsche Zeitung
Der Massentod vor Lampedusa ist Teil der EU-Flüchtlingspolitik, er gehört zur Abschreckungsstrategie. Die Außengrenzen des Friedensnobelpreisträgers wurden so dicht gemacht, dass es auch für Humanität kein Durchkommen gibt. Über die Menschenverachtung der Schmuggler kann man lamentieren - aber sie kann nur gedeihen, weil es in der EU-Politik keine Achtung vor Flüchtlingen gibt. read more
06.10.2013, Migreurop, rfi.fr
Ils sont jeunes et n'ont rien à perdre, puisqu'ils ont déjà traversé l'enfer. Les Erythréens qui, depuis plus de dix ans, s'entassent en Afrique du Nord, se considèrent comme des évadés. Et pour cause: depuis leur pays natal, le périple de ces garçons et de ces filles, de ces enfants parfois, n'est qu'une suite d'effroyables périls. De l'Erythrée à la Libye, en passant par le Soudan ou l'Ethiopie, ils sont la proie de toutes les mafias, toutes les violences, tous les rackets. read more
Language(s): Französisch / Français Region(s): Italien / Malta, Weltweit
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