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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
10.06.2011, der Freitag
Mohammed Munardi riskierte alles für einen Job in Europa. Eine gefährliche Odyssee – und das eigentliche Ziel bleibt weit entfernt Jeder an Bord rauchte. Es gab einfach nichts anderes zu tun, wenn nicht gerade ein Sturm aufzog, Wasser über die Bordwand klatschte, und die Passagiere verzweifelt damit beschäftigt waren, es wieder hinaus zu schöpfen. Für den 22-jährigen Tunesier Mohammed Munardi schienen die Stürme immerhin eine Ablenkung zu sein. „Sich verloren zu fühlen, wenn das Wasser schwarz funkelt, das ist schlimmer als die Wüste“, erzählt er und zieht an seiner Zigarette. read more
10.06.2011, SWR
Die europäische Grenzpolizei Frontex sieht sich nicht mehr in der Lage, die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Europa zu stoppen. Migration nach Europa könne nicht aufgehalten werden. Der Schutz der Grenzen sei kein Ersatz für eine sinnvolle Migrationspolitik, so Frontex. Immer mehr Politiker kritisieren unterdessen die Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik Europas, die vor allem auf Abschottung setzt. read more
09.06.2011, Neues Deutschland
Repressive Grenzschutzmaßnahmen Europas hätten die Überfahrt von Afrika deutlich gefährlicher gemacht, schreibt Kommissar Thomas Hammarberg in einem am Mittwoch veröffentlichten Kommentar. »Wenn die Abwehr Vorrang hat vor der Rettung von Menschen, läuft etwas dramatisch falsch.« read more
09.06.2011, Welt online
Italien nimmt proportional weniger Flüchtlinge auf als EU-Partner. Die Flucht vor den Unruhen in Nordafrika über das Mittelmeer hat seit Jahresbeginn nach UN-Angaben mindestens 1400 Menschen das Leben gekostet. Doch während immer mehr Menschen den einzigen Ausweg im Exil sehen, streiten Europas Innenminister über den Umgang mit Flüchtlingen aus Krisengebieten. read more
09.06.2011, Deutsche Welle
Die griechische Polizei hat mehrere wilde Flüchtlingscamps in der Hafenstadt Igoumenitsa aufgelöst. Die Stadt gilt als eine der Drehscheiben der illegalen Migration nach Westeuropa. Das griechische Fernsehen zeigte Bilder von Beamten, die Migranten ohne Aufenthaltserlaubnis festnahmen. - Die Flüchtlinge lebten seit Jahren in Parks und Waldregionen in der Nähe des Hafens. read more
09.06.2011, no-racism.net
Eins der von der italienischen Regierung im Zuge der Einwanderung aus Tunesien eingerichteten, angeblich temporären Identifikations- und Abschiebezentren, wurde am 8. Juni 2011 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Caserta geräumt und unter Beschlagnahme gestellt. In der Nacht zuvor war die auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne bei Caserta, unweit von Neapel eingerichtete Zeltstadt, in der 98 tunesische Migranten festgehalten wurden, in Brand geraten. Ursache des Brandes waren nach Zeugenaussagen CS-Gas Patronen. read more
09.06.2011, tagesschau
Wegen der schweren Unruhen in ihrem Land flüchten immer mehr Syrer in die benachbarte Türkei. Binnen eines Tages seien 1050 Menschen aufgenommen worden, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Gleichwohl hält die Regierung in Ankara an ihrem freundschaftlichen Verhältnis zu Syriens Präsident Assad fest - noch. Denn sollte die Zahl der Flüchtlinge steigen, dürfte die Türkei vor einem politischen Problem stehen. read more
09.06.2011, Handelsblatt
Mehr Schutz und Unterstützung für Asylbewerber wird es in Europa auch in absehbarer Zukunft nicht geben: Großbritannien, Deutschland und anderen Länder bremsten am Donnerstag auf einem Innenministertreffen in Luxemburg den Vorstoß der EU-Kommission, einheitliche Verfahren und Aufnahmestandards in der gesamten Gemeinschaft einzuführen. read more
09.06.2011, taz
Eine Spezialeinheit der griechischen Polizei hat am Donnerstag ein Flüchtlingslager in der Hafenstadt Igoumenitsa gestürmt. Im Morgengrauen stießen die Polizisten auf einen Berg vor, auf dem hunderte sogenannte Papierlose vor allem aus Sudan und Eritrea in einer slumartigen Siedlung lebten. Viele der Flüchtlinge wurden verhaftet. Die Polizei kündigte an, sie auf verschiedene Internierungslager zu verteilen. Ihre Hütten wurden mitsamt der Habseligkeiten der Bewohner zerstört. read more
09.06.2011, FAZ Online
Aus Angst vor weiterer Gewalt in Syrien haben in der Nacht zum Donnerstag etwa 1.000 Menschen die Grenze zur Türkei überquert. Die syrische Armee bewegt sich auf die Grenzstadt Dschisr al Schughur zu. Ankara stellt sich auf eine Million Flüchtlinge ein. read more
09.06.2011, es. euronews.net
Nach der jüngsten Konfrontation, die mehr als 100 Tote forderte, flohen gestern 500 Einwohner der Grenzregion Yisr al-Shagur aus Furcht vor Repressalien des Regimes in Damascus. Sie (die Flüchtlinge) überquerten die Grenze illegal, aber im Einverständis mit Ankara. Daneben kam ihnen der Türkische Halbmond (la Media Luna turca) zu Hilfe, indem er Aufnahmelager einrichtete. ... (Artikel in spanischer Sprache) read more
Der Krieg treibt tausende Migranten in die Flucht – über das Mittelmeer oder durch die Wüste. Und viele sterben dabei. Hilfe aus dem Westen kommt nicht. read more
08.06.2011, Welt online
Als Reaktion auf die jüngsten Flüchtlingstragödien im Mittelmeer hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso eine Stärkung der EU-Grenzschutzagentur Frontex gefordert. "Wir brauchen mehr Ressourcen für Frontex", sagte Barroso am Dienstag im Europaparlament in Straßburg. Die Agentur brauche mehr technische Ausstattung und mehr Personal. read more
08.06.2011, taz
Europa schottet sich ab. Welche Rolle Frontex dabei genau spielt, beantwortet Klaus Rösler, operativer Einsatzleiter der EU- Grenzschutzagentur. read more
08.06.2011, Deutsche Welle
Der Europarat wirft den EU-Grenzschützern im Mittelmeer vor, mutwillig das Leben von Flüchtlingen zu gefährden. Die Abwehr dieser Menschen sei ihnen wichtiger als die Rettung aus Seenot, meint Ratskommissar Hammarberg. read more
Deutschland ist nicht bereit, weitere Flüchtlinge aus Libyen aufzunehmen. Wie das Bundesinnenministerium der taz mitteilte, "besteht derzeit kein großer Spielraum für weitere Aufnahmen". Denn "im Gegensatz zu anderen EU-Mitgliedstaaten sind in Deutschland im Jahr 2010 die Asylbewerberzahlen stark angestiegen". Die Bundesregierung sei "der Auffassung, dass zuallererst humanitäre Unterstützung vor Ort erfolgen sollte". read more
Wie viele Libyen-Kriegsflüchtlinge müssen noch sterben, bevor Europa aufwacht? Ob es 1.000, 1.200 oder 1.650 sind - die Zahl der Afrikaner im Mittelmeer, die die Flucht nach Europa nicht überlebt haben, ist bereits höher die Zahl der getöteten Libyer im März, die die UNO veranlasste, ein Mandat zum militärischen Eingreifen zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung zu erteilen. read more
08.06.2011, ORF
Die EU-Innenminister beraten heute in Luxemburg über die Zukunft der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Auf der Tagesordnung stehen Vorschläge der EU-Kommission für eine gemeinsame Asylpolitik sowie eine neue Zusammenarbeit mit den Ländern im Mittelmeer-Raum in den Fragen Einwanderung und Flüchtlinge. read more
08.06.2011, Evangelischer Pressedienst
Die Europäische Grenzschutzagentur Frontex wird nach Aussagen eines ihrer ranghöchsten Mitarbeiter die Flüchtlingswellen nach Europa nicht stoppen können. Migrationspolitik und Migrationskontrolle lasse sich nicht allein mit Grenzschutz lösen, sagte der Operative Einsatzleiter von Frontex, Klaus Rösler, der in Berlin erscheinenden "tageszeitung" (Mittwochsausgabe). read more
07.06.2011, NZZ online
Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge schätzt, dass 1500 Flüchtlinge, die in Libyen aufgebrochen sind, vermisst werden oder auf dem Mittelmeer umgekommen sind. Überlebende sprechen von Uniformierten, welche die Überfahrten Richtung Süditalien organisierten. read more
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