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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
30.08.2014, Ruhr Nachrichten
Angesichts der Kämpfe in der Ostukraine haben nach Moskauer Behördenangaben bisher mehr als 130 000 Ukrainer in Russland Flüchtlingsstatus beantragt. Insgesamt hätten sich seit Ausbruch des Konflikts im April rund 820 000 Menschen aus den umkämpften Gebieten Lugansk und Donezk in Russland niedergelassen, teilte die Migrationsbehörde in Moskau mit Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Osteuropa, Asien
30.08.2014, Redattore Sociale
Nachdem Lampedusa ein Symbol für die Migration über das Mittelmeer geworden ist, kommen mittlerweile keine Migranten mehr dort an: Seit Mare Nostrum werden die gerettet Personen nach Sizilien gebracht. Paola La Rosa, vom Komitée die eine Veranstaltung zur Erinnerung an das Schiffsunglück vom 3. Oktober organisiert: "Lampedusa ist von der Migrationskarte gestrichen worden." Mehr lesen
Sprache(n): Italienisch / Italiano Region(en): Italien / Malta
29.08.2014, Ndr
Sie kommen in überfüllten Booten, klettern über meterhohe Zäune, überwinden unter Lebensgefahr Grenzen: Viele zehntausend Menschen aus armen oder krisengeschüttelten Staaten machen sich jedes Jahr auf den Weg, um in Europa Zuflucht oder eine menschenwürdige Zukunft zu suchen. In diesem Jahr sind es so viele wie nie zuvor: schon jetzt weit über hunderttausend Flüchtlinge. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union, Europa
29.08.2014, MDR
Sie haben lange gekämpft, aber sie dürfen nicht bleiben. Die Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin. Nach über einem Jahr hatten sie im April ihre Zelte dort verlassen. Denn die Berliner Behörden hatten eine "wohlwollende Prüfung" ihrer Fälle zugesagt und sie in Heimen und Hostels untergebracht. Am Dienstag wurden sie buchstäblich auf die Straße gesetzt und aufgefordert in die Bundesländer zurückzukehren, wo ihr Asylverfahren läuft. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
29.08.2014, Die Welt
Vor der tunesischen Küste sind am Freitag rund 15 Leichen aus den Fluten gefischt worden. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete von mindestens 14 Toten, ein Krankenhausmanager aus Ben Guerdane sprach von insgesamt 17 Toten. Die Leichen wurden an einem Strandabschnitt in der Nähe des Hafens Al Ktef zusammengetragen. Das Gebiet befindet sich unweit der Grenze zu Libyen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika
29.08.2014, Sueddeutsche Zeitung
Seitdem sie am Donnerstag 77 Flüchtlinge in einem Zug aufgegriffen hat, nähert sich die Inspektion Rosenheim einem neuen Rekord. In ihrem Einsatzgebiet werden deutschlandweit die meisten unerlaubten Einreisen registriert. Doch die wahren Verbrecher sind andere. Mehr lesen
29.08.2014, The Rebel
Migranten in Libyen sind hart getroffen von den Konflikten dort, das könnte dazu führen, dass sich mehr Menschen dazu entscheiden per Boot nach Italien zu gelangen, warte die Internationale Organisation für Migration am Freitag. "IOM ist beunruhigt, dass die Zahl der Migranten die nach Italien wollen in den nächsten Wochen ansteigen wird, weil mehr Menschen sich für den gefährlichen Weg über das Mittelmeer entscheiden aufgrund der anhaltenden Gewalt in der libyschen Hauptstadt.", so IOM in einem Statement. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Nordafrika
29.08.2014, Forschungsgesellschaft Flucht & Migration
Bürgermeisterin Nicolini nimmt in einem Interview die Entscheidung, Mare Nostrum allmählich herunterzufahren und Frontex Plus aufzubauen, in die Kritik. Sie bezeichnet die entschiedene Entwicklung als Rückkehr in die Vergangenheit. Stattdessen macht sie aber durchaus widersprüchliche Vorschläge: Es seien die Möglichkeit für Botschaftsasyl in Nordafrika und am Horn von Afrika einzurichten, und UN-Lager dort aufzubauen, aus denen dann Flüchtlinge für Europa ausgewählt werden könnten. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
29.08.2014, Huffington Post Deutschland
Man könnte sie den mobilen Stacheldraht Europas nennen: Frontex. Je mehr Europa zusammengewachsen ist, desto wichtiger ist Frontex geworden. Und jetzt, da Italien seine Flüchtlingsrettungsaktion „Mare Nostrum“ auslaufen lässt und die Aufgaben an die EU überträgt, wird Frontex noch wichtiger. Nur weiß kaum ein Nicht-Experte, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
29.08.2014, Ansa med
Bei dem Versuch den Kontrollen zu entkommen, ist ein Holzboot mit 182 Migranten an Bord an den Felsen der griechischen Insel Simi gekommen und untergegangen. Die Migranten, so die Küstenwache, geht es allen gut. Die Onlineausgabe der Zeitung Kathimerini berichtet, dass 7 weitere Migranten in einer Frontex Operation nahe der Insel Samos festgehalten wurden, während weitere 37 in der Nacht davor in der Nähe der Küste der Insel Rodi abgefangen wurden. Mehr lesen
Sprache(n): Italienisch / Italiano Region(en): Griechenland / Türkei
29.08.2014, taz
"Wenn Europa jetzt anstelle Italiens Leute aus dem Meer fischt, dann ist damit gar nichts gewonnen. Die europäischen Institutionen müssten ein ganz anderes Ziel verfolgen: das der Prävention. Solange es keine legalen Wege für die Flüchtlinge gibt, Europa zu erreichen, womit das Geschäft der Schleuser ausgetrocknet würde, wird es auch keine wirkliche Lösung geben." Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union, Afrika
29.08.2014, Italia Oggi
Nur in den Monaten Juni und Juli wurden 46.000 Ankünfte an den italienischen Küsten registriert, im gesamten Jahr 2013 waren es 43.000. Laut dem UNHCR wurde seit Anfang des Jahres die Zahl von 100.000 Flüchtlingen in Italien schon überschritten. 90% der Migrantenstarten in Libyen. Mit mehr als 26.000 Aslyanträgen in 2013 ist Italien auf dem vierten Platz unter den EU-Staaten. Italien registriert 6,1% der Asylanträge in der EU. Mehr lesen
Sprache(n): Italienisch / Italiano Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
29.08.2014, Focus
Immer neue Krisen lassen die Flüchtlingsströme weiter anschwellen. Deutschland ist damit überfordert. Ein Besuch in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung im mittelfränkischen Zirndorf zeigt, wie sehr. Statt 650 leben hier derzeit 1600 Asylbewerber. Sie stapeln sich in Zelten und Garagen. Mehr lesen
29.08.2014, Junge Welt
Am Hungerstreik im Abschiebegefängnis in Berlin-Grünau beteiligen sich inzwischen vier weitere dort Inhaftierte. Dies teilte am Donnerstag die Berliner Initiative gegen Abschiebehaft mit. Während sich Mokhtar Meguitif aus Algerien seit über drei Wochen im Hungerstreik befindet, verweigern vier weitere Flüchtlinge im Köpenicker Gefängnis demnach seit Montag ebenfalls die Nahrungsaufnahme. Sie greifen damit zu einem der letzten Mittel, um auf ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen. »Wir sind doch keine Kriminellen. Trotzdem behandelt man uns noch schlimmer als solche«, erklärte einer der Hungerstreikenden. Mehr lesen
29.08.2014, Le Parisien
Der italienische und französischen Innenminister sind laut einer gemeinsamen Pressemeldung "absolut einverstanden" mit der Einführung einer neuen Operation zur Kontrolle der Grenzen im Mittelmeer, die "schrittweise" die italienische Rettungsoperation Mare Nostrum beenden wird. Bernard Cazeneuve und Angelino Alfano haben bei einem Geschäftsessen in Rom ihr volles Einverständnis für 'Frontex Plus' ausgesprochen. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa
Angesichts der humanitären Katastrophe im Irak hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, die Aufnahme von mehr Flüchtlingen gefordert. Man müsse sich darauf einstellen, dass Europa in den nächsten Monaten etwa eine halbe Million Menschen aus den Krisengebieten aufnehmen müsse. „Hier sollte und kann Deutschland mehr Verantwortung übernehmen“, sagte sie der Zeitung „Die Welt“. „Da lässt es sich leider auch nicht verhindern, dass manche Unterkünfte vorübergehend unter den eigentlich wünschenswerten Standards liegen.“ Mehr lesen
29.08.2014, Neue Züricher Zeitung
Ein Magazin hat in den Niederlanden aufgedeckt, dass drei Dolmetscher im Asylbereich der Diktatur in Eritrea nahestehen. Die Einwanderungsbehörde will nun grundsätzlich deren Integrität überprüfen. Das BfM (Bundesamt für Migration) habe 34 Dolmetscher für Tigrinya, die Amtssprache in Eritrea. Das Risiko, dass Dolmetschende sich exilpolitisch betätigen, sei nicht auf die Niederlande beschränkt, sagt Siegwart. Das Büro beendete die Zusammenarbeit mit den Dolmetschern. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europa, Afrika
29.08.2014, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Mehrere Städte im Rhein-Main-Gebiet bieten Asylsuchenden sogenannte Arbeitsgelegenheiten - das stößt auf ein geteiltes Echo. Pro Asyl geht noch einen Schritt weiter und will ein „Aufnahmekonzept“ für Flüchtlinge. Das hessische Sozialministerium sieht die Arbeitsgelegenheiten, die von vielen Kommunen angeboten würden, positiv: Zum einen besserten die Flüchtlinge ihre finanzielle Situation leicht auf, zum anderen sicherten sie durch die sinnvolle Beschäftigung und das Gefühl, gebraucht zu werden, ihre psychische Stabilität, so eine Sprecherin Mehr lesen
29.08.2014, PackLink/ borderline-europe
Madrid/Neu-Isenburg, 29. August 2014. Die Unternehmer Ben Askew-Renaut und Javier Bravo werden voraussichtlich Anfang September die 18 Kilometer breite Straße von Gibraltar durchschwimmen. Mit der Aktion möchten die beiden Gründer des Start-up-Unternehmens PackLink, einem Online-Vergleichsportal für nationalen und internationalen Paketversand, auf die schwierige Situation der Mittelmeerflüchtlinge aufmerksam machen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Spanien, Deutschland
29.08.2014, Neues Deutschland
Eine neue Mission unter Leitung einer EU-Behörde und unter Beteiligung der Mitgliedsstaaten soll Italien dabei unterstützen, Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten. Was zunächst wie ein Einsehen der europäischen Partner wirkt, das Asylproblem endlich solidarisch anzugehen, bedeutet tatsächlich das genaue Gegenteil. Eine große Chance, dem Massensterben vor den Toren Europas endlich ein Ende zu bereiten, wurde vertan. Wieder einmal. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta, Europäische Union
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