Hintergrundinformationen

Küstenwache feuerte auf Migrant*innenboot

Eine Sammlung von Vorfallsberichten von Frontex, erhalten vom "The Intercept", bringt eine griechische und europäische Taktik zum Vorschein, Waffen zu benutzen um Boote von mutmaßlichen Schleusern zu stoppen - und dabei Flüchtende zu verletzen oder töten.

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Die Lebenden und die Toten

Vor einem Jahr erstickten 71 Flüchtlinge in einem Kühllaster auf einer Autobahn
nach Österreich. Die Rekonstruktion eines europäischen Massenmords.

Beitrag lesen Sprache(n): Deutsch / German

 

Fluchthelfer der Gastfreundlichkeit - Der Newsletter

Migrant*innen in Calais und an den Grenzen, 19. Juli bis 14. August 2016
Sommer 2015 - Sommer 2016: die Zahl der Migrant*innen in Calais hat sich verdreifacht; auf Zwangsräumungen folgen Verlegungen, und diese Besetzungen und Lagerzerstörungen usw., im Inland und an der Küste, in Paris und an der italienischen Grenze. Die Maßnahme der "Ubergangslager" wurde zu Zentren der Aufnahme und Orientierung, was dann zu Fortdauer und Entwicklungen wurde: Genutzt als Mittel, um die Leute zu zerstreuen, anstatt die Probleme dann, wenn sie auftauchen zu lösen. Die Mauern vervielfachten sich, genau so wie die Toten.
Im Stillschweigen: diesen Sommer sind Migrant*innen nicht mehr interessant.

Sprache(n): Englisch / English

 

Gefangen im Transit

Flüchtlinge, Migrant*innen und Asylsuchende eingesperrt in Libyen.
Seit Ärzte ohne Grenzen/ Médicins sans Frontières (MFS) im zentralen Mittelmeer Such- und Rettungsaktionen starteten hat ihr Team mehr als 25.000 Menschen von Booten in Seenot gerettet. Unabhängig ihrer ursprünglichen Herkunftsländer oder ihrem Grund zu versuchen die europäische Küste zu erreichen hat fast jede*r Gerette*r Libyen durchquert.
Ein Bericht von MFS über die Situation der Migrant*innen in Libyen.

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Aufnahmebedingungen in Italien

Die Schweiz überstellt im Vergleich mit den europäischen Ländern mit Abstand am meisten Flüchtlinge nach Italien zurück. In Italien bestehen jedoch generelle Mängel im Aufnahmesystem. Anerkannte Flüchtlinge haben praktisch keine Chance auf ein sicheres Dach über dem Kopf, auf Arbeit und auf soziale Unterstützung.
Der neue SFH (Schweizerische Flüchtlingshilfe) - Italien-Bericht: Zur aktuellen Situation von Asylsuchenden und Schutzberechtigten, insbesondere Dublin-Rückkehrenden in Italien.

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Sea-watch Jahresbericht 19.Mai 2015 - 18.Mai 2016

Der erste Jahresbericht 2015-2016 von Sea-Watch ist erschienen! Als private Initiative gestartet, um weiteres Sterben von Menschen auf der Flucht im Mittelmeer zu verhindern, ist Sea-Watch e.V. nunmehr eine erfolgreiche Organisation in der zivilen Seenotrettung. Ihre Geschichte, Ziele und Missionen vom 19.5.2015 bis 18.5.2016 könnt ihr hier nachlesen.

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An der Grenze

Report über die Ergebnisse des Monitorings über die Verfahren zur Gewährung internationalen Schutzes an den polnischen Grenzübergängen Terespol, Medyka und dem Warschauer Flughafen, das von Januar bis April 2016 durchgeführt wurde.

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Drehscheibe Agadez

Die Hoffnung, in Libyen, Algerien oder Europa bessere Lebensbedingungen zu finden, treibt jede Woche mehrere tausend Menschen nach Agadez, Wüstenstadt im Niger und aktuelles Drehkreuz der westafrikanischen Migration. Agadez lebt davon.

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Hotspot Lesbos

Der Hotspot Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat eine Aufnahmekapazität für 700 Personen, ist aber tatsächlich mit rund 3.500 Personen belegt. Die hier Angekommenen bleiben in der Regel zwischen 25 Tagen und zwei Monaten.

Beitrag lesen Sprache(n): Deutsch / German

 

Die zentrale Mittelmeerroute

Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden: Bis Ende Juli 2016 sind 3000 Menschen ertrunken, im Durchschnitt 14 pro Tag. Die Mehrheit von ihnen starb auf dem Weg von Libyen nach Italien, der weltweit gefährlichsten Fluchtroute.

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Hotspot Geschichten von den europäischen Grenzen

Als Reaktion auf die Aussage eines unbegleiteten Minderjährigen, dessen lange Reise in einer gefährlichen Bootsreise gipfelte erörtert der Autor Europas Versagen darin, die Rechte jener anzusprechen, die es in unsicheren Umständen hält.

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City Plaza: ein Weg durch Europas "Migrationskrise"?

Ein neues Migrations- und Flüchtlingsunterbringungsprojekt in Athen, organisiert von Flüchtlingen, Stundenten und solidarischen Aktivisten, bietet entscheidende Hilfe dort, wo die Regierungen und internationalen Agenturen nicht sind.

Beitrag lesen Sprache(n): Englisch / English

 

Vor Europa fliehen?

Europas entsetzliche Abschreckungspolitik lässt Menschen in sozialen und gesetzlichen Schwebezustand. Einige denken darüber nach zu fliehen, von wo sie zuvor dachten, es sei ein Ort der Sicherheit und des Rechts.

Beitrag lesen Sprache(n): Englisch / English

 

Afghanistan: kein sicheres Land für Flüchtlinge

Eine Recherche zur politischen und ökonomischen Situation im Land, zur Sicherheitslage und zur Situation der Flüchtlinge.

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Die katastrophalen Konsequenzen des 8 km Gesetzes und der Gewalt an der serbisch-ungarischen Grenze

Dies ist ein Migszol Update über die allgemeine Asyl Situation in Ungarn zwischen dem 4.Juli und dem 4.August 2016.

1. Das 8 km Gesetz und Gewalt an der Grenze
2. Eskalierende Situation in der Transitzone
3. Anhaltende Proteste in den Flüchtlingslagern und den geräumten Camps
4. Propaganda und Verschwörungstheorien

Sprache(n): Englisch / English

 

Suche und Rettung im Mittelmeer: den politischen Unterschied verhandeln

Dieser Artikel behandelt die Debatten, die sich innerhalb Medicines Sans Frontière (Ärzte ohne Grenzen), rund um die Entscheidung 2015 Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer zu starten, entfaltet haben.
Er untersucht, wie jenseits des vereinenden Gebots zu helfen sehr unterschiedliche politische Interpretationen innerhalb der Organisation, über die geeignete Rolle von humanitären Akteuren in der Bewältigung dieser sichtbaren und tragischen Situation, blieben.

Beitrag lesen Sprache(n): Englisch / English

 

Ein Meer des Kampfes - aktivistische Grenzinterventionen im Mittelmeer

Der Artikel zeigt, wie die Präsenz des Alarm Phones im Mittelmeer es Aktivisten ermöglicht, den politischen Kämpfen, die von reisenden Subjekten auf dem Meer gekämpft werden, zuzuhören und sie zu vertiefen. Durch ihre Interventionen in Echtzeit sind die Aktivisten dazu in der Lage, die Art und Weise anzuklagen, in der das Meer zu einem Raum der "Natur" oder des "souveränen Rechts" gemacht wird, hoch undemokratisch und schwierig für nichtstaatliche und nicht kommerzielle Akteure zu betreten. Das Alarm Phone nimmt Teil am "un/sichtbaren Kampf der Migration" sowohl in dem es unautorisierte menschliche Bewegung vereinfacht, als auch durch die Beteiligung an öffentlichen Kampagnen zur Anprangerung von Untaten an der Grenze.

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Die Situation für Flüchtende in Bulgarien im Kontext der Schließung des ‚humanitären Korridors‘

Die (migrations-)politische Situation in Bulgarien stellt sich häufig als sehr komplex, undurchsichtig und meist negativ dar. Dennoch versuchen immer wieder Menschen im Land, sich solidarisch mit Geflüchteten zu zeigen und eine andere Politik als der rechte Mainstream zu verfolgen. Ein längerer Bericht mit den aktuellen Zahlen und weiteren Infos:

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Berichte aus Thessaloniki

Statement, auf englisch, arabisch und griechisch, der Menschen der Solidaritätsgruppe Ορφανοτροφείο bezüglich der Zwangsräumung unseres besetzten Hauses in Thessloniki letzte Woche. Die Polizei überfiel und räumte das Haus in den frühen Morgenstunden am Mittwoch und nahm die Menschen fest. Danach wurden alle nicht-europäischen Kameraden in ein Militärcamp, 45 min. außerhalb der Stadt transportiert, während 4 europäische Kameraden morgen ein Gerichtsverfahren haben.

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Menschenrechtspreis für WOMEN IN EXILE

Zum ersten Mal vergibt die Gerhart und Renate Baum–Stiftung dieses Jahr einen Menschenrechtspreis. Der Preis 2016 geht an „Women in Exile“, eine Initiative von Flüchtlingsfrauen aus Brandenburg. Die Frauen von „Women in Exile“ haben sich 2002 in Potsdam zusammengeschlossen, um für die Rechte von Flüchtlingsfrauen zu kämpfen.

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