Hintergrundinformationen

Die Gefangenschaft, Verurteilung und Heimkehr der Franziska Hagelstein

Die Tießauerin saß 32 Tage in einem bulgarischen Gefängnis, weil sie den afghanischen Jugendlichen Ramesh nach Deutschland bringen wollte. Chronologie einer Irrfahrt.

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Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

Flüchtlinge, die heute vor Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Andreas Kossert über Schwierigkeiten, Herausforderungen und verdrängte Erinnerungen.

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Die Überquerung des Mittelmeers mit dem Boot

Abbildung und Dokumentierung von Reisen und Erfahrungen von Migrant*innen.

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Ein Morgen vor Lampedusa

Szenische Lesung in Potsdam

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Wie Afrika über Deutschlands Zukunft entscheidet

Unsere Reporter sind auf ihrer Spurensuche in das ärmste Land der Erde gereist - und in ein afrikanisches Musterland. Sie haben in diesen beiden Staaten viele Menschen getroffen, haben sie nach ihren Träumen und Ängsten befragt. Junge, Alte, Arme, Reiche. Topmanager, Lehrer, Politiker, Bauernsöhne – von denen Afrikas und unsere Zukunft abhängt.

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Calais: Richtung einer Verteilung des Grenzübertritts

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen der Schließung des Sangatte Zentrums 2002 und der Zerstörung des "Dschungels" in Calais 2016. Ein Medien-Einsatz mit dem Ziel die Menschen glauben zu lassen, dass ein "Problem" gelöst wurde, während alles was getan wurde, war es zu verstecken. Die riesige Anzahl an Polizei, um die Menschen zum Verstecken zu zwingen und somit weniger sichtbar zu machen. Die Drangsalierung der Solidarität zeigenden Menschen und auch der Plan der CAO (Centre d'accueil et d'orientation - Erstaufnahmezentrum), welcher in seiner Konzeptionierung eine Kopie der erfolgten Operation Ulysses von 2002 bis 2006 ist.

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Dokumentierung der Erfahrungen von nach Afghnaistan abgeschobenen jungen Menschen

3.043 unbegleitete minderjährige Geflüchtete haben 2015 im Vereinigten Königreich (UK) einen Antrag auf Asyl gestellt. 656 von ihnen kamen aus Afghanistan. Viele von denen, die nach Vollendung des 18. Lebensjahres im UK bleiben wollen, werden abgelehnt und riskieren nach Afghanistan zurückkehren zu müssen, nachdem sie prägende Jahre verbracht haben, in welchen sie vom britischen Staat als Kinder betreut wurden. Seit 2007 sind 2.018 von ihnen nach Afghanistan zurückgebracht wurden und dennoch wurde kein gründliches Monitoring über ihre Erfahrungen und ihr Wohlbefinden nach der Rückkehr durchgeführt.

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ALARMPHONE - Intervention, Dokumentation, Netzwerkarbeit

Solidarität im Transit – Alltagsstrukturen aufbauen! WIR VERSTEHEN DAS ALARM PHONE als konkrete Solidarität
im Transit, als Teil dessen, was als »Underground Railroad« für die Fluchtbewegungen bezeichnet wird. Wir begreifen uns als transnationalen und multilingualen Knoten mit vielfältigen Verbindungen in einem wachsenden Kontaktnetz für den Kampf um Bewegungsfreiheit.

SPENDEN SIE JETZT!

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Ereignisse auf See an der libyschen Küste 04.-18.11.2016

Zahlen und Angaben zu Geretteten und Gestorbenen an der libyschen Küste.

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Unbegleitete minderjährige Asylsuchende in der Schweiz

Minderjährige, die sich ohne Eltern ausserhalb ihres Herkunftslandes befinden, sind besonders verwundbar. Dies hat der UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes 2005 in einem General Comment festgehalten. Wie jeder Staat ist die Schweiz verpflichtet, unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden einen besonderen Schutz zukommen zu lassen. Allerdings sind die hiesigen Empfangsbedingungen in vielerlei Hinsicht problematisch, wie NGOs mehrfach aufgezeigt haben. In Anbetracht des starken Anstiegs von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen auf der Flucht wird sich die Problematik voraussichtlich noch verschärfen.

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Kompass – AntiRa – Newsletter Nr. 54 – November 2016

+++ Anfang November: Hungerstreik und Räumung der Geflüchteten in München +++ 11.11. in Berlin: Busdemo - Valetta stoppen +++ Demos gegen Abschiebungen nach Afghanistan +++ 19./20.11. in Frankfurt: Für eine große gemeinsame AntiRa-Konferenz 2017? +++ Ab 22.11. in Frankfurt, Freiburg, Bern, Zürich, Augsburg, München - Hotel City Plaza on Tour +++ 25.-27.11. in Osnabrück: Netzwerktreffen - Deutschland als Teil der „Balkanroute“ +++ 30.11. in Ungarn: Röszke 11 - Nächster Prozesstag +++ 3./4.12. in Hamburg: Konferenz gegen den G 20 im Juli 2017 +++ Räumung in Calais +++ Griechenland: Impressionen aus Lesvos +++ Sea Watch zum Training der libyschen Küstenwache +++ WatchTheMed Alarm Phone: Bilanz
und Spendenaufruf +++ Rückblick: Transnational Social Strike in Paris +++

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WatchTheMed Alarm Phone Sechs Wochen Report 10. Oktober – 20. November 2016

Gewalt gegen Migrant*innen und NGOs eskaliert - Rekordzahlen bei Überquerungen und Toten im zentralen Mittelmeer

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EU-Politik bringt Geflüchtete in Gefahr

Ein Mangel an Führung, Visionen und Solidarität, basierend auf den Menschenrechten, sind Hauptbestandteile der kläglichen Antwort der Europäischen Union zu Geflüchteten- und Migrationsherausforderungen. Das Missmanagement und die Politisierung der Welle in Bootmigration in 2015, als über eine Million Migrant*innen und Asylsuchende die EU über das Meer erreichten, führte zu einer, von der EU hausgemachten, humanitären und politischen Krise, welche mit höchster Dringlichkeit adressiert werden muss.

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Informationsveranstaltung zur Situation von Geflüchteten auf Lesbos und das Mosaik Support Center For Refugees and Locals am 1.12.16 in Berlin

Seitdem der EU-Türkei-Deal in Kraft getreten ist kommen deutlich weniger Geflüchtete auf den griechischen Inseln an als im letzten Jahr. Die Chancen auf eine Weiterreise sind aber gleich null. Deswegen sitzen mehr als 14.000 Geflüchtete auf den Inseln in völlig überfüllten Lagern unter desaströsen Bedingungen fest. Neben diesem kompletten Versagen staatlicher Institutionen gibt es aber auch Menschen und Organisationen die sich solidarisch verhalten und unabhängig von staatlicher Förderung Unterstützungsstrukturen aufbauen.

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„Völliges Versagen der Flüchtlingspolitik?! – Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos“

Am Montag, 28. November 2016, um 18:00 Uhr, wird unter anderem mit Frau Efi Latsoudi, Julian Koeberer und dem Zuwanderungsbeauftragten Stefan Schmidt über die Flüchtlingssituation auf den griechischen Inseln diskutiert werden.

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Gutachten zu Rechtsproblemen: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich

Junge Menschen, die geflüchtet sind, werden vorrangig als Asylsuchende behandelt – und nicht als das, was sie sind: Kinder und Jugendliche. Tausende minderjährige Flüchtlinge sind in Österreich in völlig ungeeigneten Großquartieren untergebracht, ohne individuelle Betreuung, ohne angemessene Tagesstruktur, ohne Perspektive. „Das ist eine untragbare Situation“, sagt SOS-Kinderdorf-Geschäftsführer Christian Moser. Denn laut Gesetz hat jedes Kind Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind. Das bestätigt jetzt ein Rechtsgutachten.

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Ein Grenzexperte erklärt, warum wir immer mehr Mauern bauen

1990 gab es 15 Grenzmauern auf der Welt - heute sind es fast 70.

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Kein anderer Ort - Erzwungene Rückkehr von somalischen Geflüchteten aus Flüchtlingslager Dadaab, Kenia

Im Mai 2016 gab die kenianische Regierung seine Absicht bekannt das Geflüchtetenlager in Dadaab bis 30. November 2016 zu schließen. Dadaab ist das weltgrößte Geflüchtetenlager und zu Hause von über 280.000 Geflüchteten von denen 260.000 Somalis sind. Viele leben seit Jahren dort und in manchen Fällen zwei Jahrzehnte. Durch die gemachte Ankündigung verdeutlichte die Regierung, dass es beabsichtigt die somalischen Geflüchteten nach Somalia zurück zu schicken.

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Die Zerstörung des Slums

Die Kommunikation um die Zerstörung des Slums von Calais wurde reibungslos durchgeführt. Rundgänge mit Führer*innen für Journalist*innen, ein bereitgestellter Presseraum, ein streng regulierter Voreinblick in den Hangar, wo die Menschen aussortiert und in die Busse gesetzt werden würden, ein Maximum an Reporter*innen am ersten Tag, wenn die meisten Menschen, die Monate darauf warteten, um in Frankreich ihren Asylantrag zu stellen, in die Busse steigen, die Mobilisierung der Unterstützung durch Freiwillige, um den Eindruck zu vermitteln, dass es sich um einen einstimmigen Prozess handelt und die Zugangsverweigerung, wenn die Dinge schief liefen. Und es muss gesagt werden, dass wenige Medien sich bemühten hinter die Kulissen zu schauen.

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Eindrücke von Mytilene - Oktober 2016

Als wir im Oktober 2016 nach Mytilene zurückkehrten, während in der gleichen Woche die Bürger*innen von Lesbos nicht den Friedensnobelpreis für ihre aufopfernde Unterstützung der Geflüchteten auf See wie auch nach der Ankunft auf ihrer Insel erhalten haben. Überall in den Medien finden sich Rückblicke vom letzten Jahr, aber kaum zu den Veränderungen und der derzeitigen Situation.

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