Hintergrundinformationen

Wenn sie in Libyen am Strand stehen,   gibt es kein Zurück mehr. Es beginnt eine Reise auf Leben und Tod.

Vor ihnen liegt das Meer. Hinter ihnen Libyen. Ein Land wie aus einem „Mad Max“-Film: bewaffnete Milizen, Folter,
Menschenhandel. Über 2000 Flüchtlinge sind in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gestorben, als sie versuchten,
von Libyen aus mit dem Boot nach Italien zu kommen. 47 600 haben es geschafft. Zu welcher Gruppe wird man gehören,
wenn man auf so ein Boot steigt? Zu den Toten? Zu den Lebenden?

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Neue Fluchtwege, Pakt mit einem Phantom?

Veranstaltungsankündigung für Montag den 18. Juli ab 18 Uhr. Infotext und Programm sind im verlinkten Flyer einsebar. Einfach auf Beitrag lesen klicken.

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Schritte im Prozess der Externalisierung der Grenzkontrollen nach Afrika, vom Treffen in Valletta bis heute

Im Hinblick auf die vorgesehene Diskussion am 28.06.2016 im Europäischen Rat "Kooperation mit Drittstaaten als Herkunfts- und Transitländer" publiziert ARCI eine Analyse über europäische und italienische Externalisierungspolitik mit Afrika. Im Fokus die Effekte im Niger, Sudan und Gambia.

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Sea Watch Air geht in den Einsatz

Sea-Watch wird in Zukunft ein Flugzeug für Luftaufklärung
einsetzen und weitet so den humanitären Einsatz im
Zentralen Mittelmeer in Zusammenarbeit mit Humanitarian
Pilots Initiative – HPI als Sea-Watch Air weiter aus.

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Die Unterstützung einer koordinierten humanitären Rettungsoperation wurde verweigert

Trägt die Türkische Küstenwache die Verantwortung für den Tod zweier Menschen auf See?
Eine gemeinsame Erklärung und eine Fallstudie von Sea-Watch, ProActiva Open Arms, WatchTheMed Alarm Phone, Human Rights at Sea und CADUS.

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Illegale Inhaftierung von Migrantenkindern in der Schweiz

Die internationale Gemeinschaft hat in den letzten Jahren zunehmend zum Ausdruck gebracht, dass es notwendig ist, keine freiheitsentziehenden Massnahmen mehr gegenüber Kindern auszusprechen. Trotzdem verfügt die Schweiz, wie auch viele andere Länder, nicht über ausreichende Informationen, um das volle Ausmass des Problems einschätzen zu können.
Um dem Problem des Mangels an Informationen über die Administrativhaft von Kindern in der Schweiz beizukommen, analysierte Terre des hommes 2015 die Situation ausländischer Kinder in der Schweiz, die aufgrund ihres Migrationsstatus freiheitsentziehenden Massnahmen unterzogen werden. Durch die Studie wurde ein deutliches Fehlen an Transparenz ersichtlich.

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Unsichtbare Kindheiten: Unbegleitete Minderjährige, Opfer von Handel und Geflüchtete in Spanien

Heutzutage wird die Anzahl der unbegleiteten Kinder, die migrieren, immer größer. Im Zeitraum von 2000 bis 2015 ist die Anzahl der Kinder unter 4 Jahren um 41% gestiegen. Ein Bericht von Save The Children Spanien.

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Nach der Rückkehr

Dokumentation der Erfahrungen junger Leute, die gewaltsam nach Afghanistan zurückgebracht wurden.

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Flüchtlingscamps in Ungarn

Informationen über die Natur und Konditionen der verschiedenen Flüchtlingscamps in Ungarn:

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Fordern und Fordern

Asyl Wer integriert eigentlich den Staat? Warum das geplante Integrationsgesetz alles nur noch schlimmer macht. Eine Analyse

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Die Neoliberalisierung des Flüchtlingsrechts

Integration durch Verunsicherung? Das so genannte „Integrationsgesetz“ setzt auf die umfassende Prekarisierung der Lebenswirklichkeit

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NoBorder 2016 Newspaper


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Migrationskrise in Kroation - Report

Ströme von erzwungener Migration, die größtenteils durch die zentrale Mittelmeerroute liefen, wurden 2015 auf die Balkanroute geleitet, zu der auch Kroation gehört. Dadurch wurde es zu einem Transitland für die Menschen auf dem Weg aus kriegszerstörten Ländern in die EU.

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Verwundbare Leben festgehalten

In Griechenland läuft die Räumung des Elendscamps von Idomeni, das zum Sinnbild europäischer Kaltherzigkeit gegen Notleidende geworden ist. Die Menschen sollen in „staatlich organisierte“ Lager gebracht werden, wo die Zustände meist ebenso menschenunwürdig sind. Von Flüchtlingsaufnahme und vereinbarter Verteilung in andere EU-Länder kein Wort.

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Der Weg zurück nach Europa: Gambias vergessene Flüchtlinge

Es kommen immer mehr Geflüchtete aus Gambia nach Italien. Hier ein Artikel über den "Fall Gambia", über so genannte Wirtschaftsflüchtlinge und Asylsuchende und die Komplexität der Migrationsprojekte, die schon viel früher beginnen. Es würde viel weniger Geflüchtete aus Gambia in Europa geben, hätte z.B. der Senegal ein funktionierendes Asylsystem.

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Entscheidung des griechischen Widerspruchsausschusses über die Türkei als sicheren Drittstaat

Am 20.05.2016 veröffentlichte der Guardian den Artikel "Syrian refugee wins appeal against forced return to Turkey", welcher eine Entscheidung des griechischen Widerspruchsausschusses, über die Türkei als sicheren Drittstaat, beinhaltete. Dieses Schreiben ist nur auf Griechisch einsehbar, wurde jetzt doch, in knapper Form, von Minos Mouzourakis vom ECRE in das Englische übersetzt.

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Fass meine*n Nachbar*in nicht an!

Ein Statement der aktivistischen Gruppe "Komsuma dokunma". In der Türkei wurde schon oft beobachtet, wie Geflüchtete in kleinen Gruppen gegen ihren Willen in Razzien aus ihren Häusern geholt und in kleinen Minibussen in Lager außerhalb der Stadt gebracht wurden. In der aktuellen Lage kann jede*r Geflüchtete in jedes Camp geschickt werden, ohne dass sie oder er Zugang zu rechtlicher Unterstützung hätte. Alleine die Festnahme von Migrant*innen ist eine Straftat gegen die menschliche Würde, aber unter diesen Umständen der totalen Isolierung sind die Rechtsverstöße innerhalb dieser Einrichtungen unmöglich zu verfolgen.

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Maghreb-Staaten sind keine sicheren Herkunftsstaaten

Heute soll im Bundestag der Gesetzesentwurf zur Bestimmung von Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten beschlossen werden. PRO ASYL lehnt die Einstufung dieser Staaten als sichere Herkunftsstaaten ab. Staaten, in denen gefoltert wird, demokratische Grundrechte missachtet und die Menschenrechte verletzt werden, sind keine sicheren Herkunftsstaaten. Die Bundesregierung beschönigt die Lage und ignoriert Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern. PRO ASYL hält dieses Gesetz für verfassungswidrig.

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Was Merkel, Tusk und Timmermans während ihres Türkeibesuches gesehen haben sollten

Eine Delegation von drei Europaparlamentsabgeordneten von GUE/NGL in die Türkei hat letzte Woche herausgefinden, dass Geflüchtete, die in die Türkei abgeschoben werden, keine Möglichkeit haben Asyl zu beantragen. Die Delegation hat außerdem herausgefunden, dass die Geflüchteten in den Abschiebezentren in Gefängnis-ähnlichen Zuständen festgehalten werden und fast keinen Zugang zu Telefon oder rechtlicher Unterstützung haben. Die Delegation hat mit vielen Geflüchteten, Aktivist*innen, NGOs und türkischen Autoritäten in verschiedenen Orten gesprochen.

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Ein schmutziger Deal: Erfarungbericht aus dem Lager in Moria, Lesbos, Griechenland

Bericht von Dr. med. Ryan Roberts

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