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Leben an Bord

Unmittelbar nach der Rettung beginnt die Suche nach einem sicheren Hafen, in dem die Schiffbrüchigen an Land gebracht werden sollen. Weil die "Cap Anamur" zu groß ist, um die Insel Lampedusa anlaufen zu können, zieht sich die Suche nach einer geeigneten Anlegestelle hin.

In dieser Zeit bemüht sich die Besatzung mit den 37 Passagieren einen geordneten Tagesablauf zu organisieren und Ängste abzubauen. Doch nachdem die italienische Regierung das Schiff 11 Tage lang am Einlaufen hindert, drohen mehrere Gerettete, sich das Leben zu nehmen.

© Die Fotos stammen größtenteils von Besatzungsmitgliedern der Cap Anamur. Es sind Momentaufnahmen von Amateuren. Die meisten Fotos stammen von Birgit Geiger. Einige Abbildungen wurden aus Videomaterial der Firma Aquinofilm entnommen.

Bordkrankenschwester Birgit Geiger versucht in Befragungen, Einzelheiten über die Herkunft der Geretteten zu erfahren.
Bordkrankenschwester Birgit Geiger versucht in Befragungen, Einzelheiten über die Herkunft der Geretteten zu erfahren.
Kapitän Stefan Schmidt trifft sich regelmässig zum Gespräch mit der Gruppe.
Kapitän Stefan Schmidt trifft sich regelmässig zum Gespräch mit der Gruppe.
Die Gruppe der Geretteten besteht aus Christen ...
Die Gruppe der Geretteten besteht aus Christen ...
... und Moslems, die sich zum gemeinsamen Gebet versammeln.
... und Moslems, die sich zum gemeinsamen Gebet versammeln.
Eine Weltkarte: Träume von einem Leben in Frieden und Freiheit.
Eine Weltkarte: Träume von einem Leben in Frieden und Freiheit.
Die 37 Geretteten organsieren und versorgen sich weitgehend selbst.
Die 37 Geretteten organsieren und versorgen sich weitgehend selbst.
Nach der militärischen Seeblockade durch die italienischen Behörden brechen mehrere der Geretteten psychisch und physisch zusammen.
Nach der militärischen Seeblockade durch die italienischen Behörden brechen mehrere der Geretteten psychisch und physisch zusammen.