Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


18.06.2013, junge Welt

BRD auf der Anklagebank

Vom 13. bis 16. Juni fand in Berlin ein Internationales Flüchtlingstribunal gegen die BRD statt. Organisiert hatten es Aktivisten der »Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen« und von »The Voice Refugee Forum Germany«. Auf dem Kreuzberger Mariannenplatz berichteten aus fast allen Bundesländern angereiste Flüchtlinge über die Situation in ihren Herkunftsländern, ihren Weg nach Deutschland und die Zustände in den Lagern, in denen sie hier leben müssen

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

16.06.2013, Die Zeit

900 Migranten an Italiens Küste gerettet

Gutes Wetter und ruhige See fürchtet die italienische Regierung: Nach langer Überfahrt haben am Wochenende wieder Hunderte Flüchtlinge Europas Grenzen erreicht.

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Region(en): Italien / Malta

 

16.06.2013, Blog Sicilia

Fischer verweigert Rettung - 7 Migranten sterben

7 Migranten ertranken im kanal von Sizilien, als sie versuchten, sich an einem Hochsee-Thunfischnährbecken festzuhalten. Das Becken wurde von einem tunesischen Fischer gezogen, der nach Aussagen der Überlebenden die Taue kappte. Einige der Flüchtlinge sollen versucht haben, an Bord des Fischers zu gelangen, wurden jedoch gewaltsam wieder ins Meer gestoßen, so die Berichte der Überlebenden.

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Region(en): Italien / Malta

 

16.06.2013, latina press

USA: 56 Flüchtlinge nach Kuba repatriiert

Die US-Küstenwache hat nach eigenen Angaben 56 kubanische Migranten nach Bahía de La Habana (Bucht von Havanna) reapatriiert und den zuständigen Behörden übergeben. Demnach waren die Flüchtlinge bei verschiedenen Fluchtversuchen von Kuba in US-Gewässern aufgegriffen worden. Die illegalen Einwanderer wurden von den US-Behörden mit Nahrung und Wasser versorgt, ebenfalls erhielten sie eine medizinische Grundversorgung.

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Region(en): Weltweit

 

16.06.2013, suedostschweiz.ch

Flüchtlingswelle aus Nordafrika nach Italien

Allein am Sonntagvormittag wurden 259 Migranten, die sich an Bord von drei Booten befanden, auf Lampedusa gebracht. Sie befinden sich im Flüchtlingslager der Insel zwischen Sizilien und Tunesien. Auch 95 Personen, die sich an den Thunfischbehälter eines tunesischen Trawlers geklammert hatten, konnten in Sicherheit gebracht werden. Am Samstag waren auf Lampedusa und Sizilien weitere 690 Migranten gelandet. Dabei handelt es sich grossteils um afrikanische Flüchtlinge, berichtete die Küstenwache. Viele gaben an, aus Eritrea zu stammen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

15.06.2013, nachrichten.at

160 Flüchtlinge landeten in Kalabrien

Ein Flüchtlingsboot mit 160 Migranten an Bord ist am Samstag unweit der Küstenstadt Roccella Jonica in der süditalienischen Region Kalabrien gelandet. Die Küstenwache musste eingreifen, um die Migranten in Sicherheit zu bringen. An Bord befand sich auch ein neugeborenes Mädchen, das während der mehrtägigen Überfahrt von der Türkei nach Süditalien zur Welt gekommen war. Mutter und Kind seien wohlauf, berichteten italienische Medien. Die Migranten stammen mehrheitlich aus Syrien, Afghanistan, Ägypten und Pakistan. Sie wurden in ein Auffanglager untergebracht.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

15.06.2013, neues Deutschland

»Ihr zerstört unsere Länder«

Rund 500 Migranten aus Lagern unter anderem in Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg sind angereist, um »koloniales Unrecht« anzuprangern. »Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört«, ist eine der zentralen Anklagen, der Spruch prangt auf Transparenten und T-Shirt-Rücken und tönt immer wieder durchs Mikrofon. Von Donnerstag bis Sonntag berichten die Teilnehmer von den Lebensbedingungen in ihren Heimatländern wie Sudan und Nigeria sowie in Flüchtlingslagern in Deutschland.

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Region(en): Deutschland

 

14.06.2013, alle bleiben!

Bestätigung schwierige Situation vieler Abgeschobener

etzte Woche ist eine Gruppe von RechtsanwältInnen, JournalistInnen, ÄrztInnen und VetreterInnen von NGOs von einer Recherchereise aus Serbien zurückgekehrt, welche die extrem schwierige Situation vieler Abgeschobener bestätigt hat. Auch vier VertreterInnen des Roma Center Göttingen waren dabei. Trotz der von der serbischen Regierung entwickelten Programme mussten wir feststellen, dass viele der aus Deutschland Abgeschobenen nach ihrer Rückkehr in Verhältnissen leben müssen, in denen nicht einmal ihre grundlegendsten Bedürfnisse gedeckt sind. - See more at: http://alle-bleiben.info/recherchereise-bestatigt-die-extrem-schwierige-situation-vieler-abgeschobener/#sthash.tnvvQ6FO.dpuf

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Region(en): Osteuropa

 

14.06.2013, NDR

"Bedingungen in Italien nicht menschenunwürdig"

Seit Wochen wird in Hamburg über die Zukunft von rund 300 Afrikanern diskutiert, die aus Libyen geflüchtet sind. Christopher Hein ist seit 1990 Direktor des von ihm gegründeten italienischen Flüchtlingsrates. Diese gemeinnützige Organisation setzt sich für die Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Italien ein und hat im Jahr 2012 fast 11.000 Menschen betreut. Der Deutsche Hein arbeitete mehr als zehn Jahre für das UN-Flüchtlingskommissariat - unter anderem in Pakistan und Südamerika. Von Rom aus beurteilt er im Interview die Situation in Hamburg für NDR.de.

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Region(en): Italien / Malta, Deutschland, Europäische Union

 

14.06.2013, latina press

Kuba: 30 Personen glückt Flucht

Einer Gruppe von mehr als 30 Personen ist die Flucht von Kuba geglückt. Nach Angaben der honduranischen Einwanderungsbehörden gelangten die Flüchtlinge mit einem kleinen Boot auf die Karibikinsel Guanaja (etwa 100 km vor der Küste von Honduras) und wurden von der dort lebenden Bevölkerung freudig in Empfang genommen. Nach amtlichen honduranischen Statistiken gelang etwa 1.500 Personen in den letzten vier Jahren die Flucht aus Kuba.

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Region(en): Weltweit

 

14.06.2013, der Standart

Schützt die Menschen, nicht die Grenzen

Europa versucht, Migration zu verhindern. Und untergräbt dabei flüchtlings- und menschenrechtliche Mindeststandards. Das Mittelmeer ist in den vergangenen Jahren zu einem Massengrab afrikanischer Flüchtlinge geworden. In den vergangenen 15 Jahren starben mindestens 14.000 Flüchtlinge bei dem Versuch, die Küsten Europas zu erreichen. Alleine 2011 kamen laut dem Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen mehr als 1.500 ums Leben.

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Region(en): Europäische Union

 

14.06.2013, NZZ

Immer mehr eritreische Flüchtlinge in Äthiopien

Immer mehr Flüchtlinge aus Eritrea suchen Zuflucht im Norden des Nachbarlandes Äthiopien. Um die Neuankömmlinge unterzubringen hat das Uno-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) zusammen mit der äthiopischen Regierung ein weiteres Camp errichtet. Allein in diesem Jahr seien mehr als 4000 eritreische Flüchtlinge in Nordäthiopien angekommen, hiess es weiter. Die Camps, in denen zuvor bereits 49'000 Menschen lebten, seien damit völlig überfüllt gewesen. Bei vielen Zufluchtsuchenden handele es sich um Minderjährige, die ohne ihre Eltern über die Grenze kämen und besondere Fürsorge bräuchten.

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Region(en): Weltweit

 

13.06.2013, Die Welt

Zahl der Flüchtlinge über die polnische Grenze steigt enorm

Die Zahl der Flüchtlinge über die polnische Grenze nach Brandenburg steigt drastisch. Von Januar bis April dieses Jahres seien 685 illegale Einreisen registriert worden - rund 250 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, sagte Meik Gauer von der Bundespolizei Berlin am Donnerstag. «Es sind vor allem russische Staatsbürger, die familiäre Beziehungen nach Deutschland haben und weiter nach Berlin oder Nordrhein-Westfalen wollen.» Wie die «Märkische Oderzeitung» zuvor berichtet hatte, seien in den ersten vier Monaten dieses Jahres 129 Schleuser festgenommen worden.

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Region(en): Osteuropa, Deutschland, Europäische Union

 

13.06.2013, 20min

Über die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder

Bereits 1,6 Millionen Menschen sind aus Syrien geflüchtet und leben unter menschenunwürdigen Bedingungen. Laut einer Schweizerischen Hilfsorganisation ist der schlimmste Punkt noch nicht erreicht. «Ich habe in Jordanien viele leidende Kinder gesehen, die völlig traumatisiert waren. Sie haben ihre Familie verloren, ihre Häuser wurden zerstört und sie haben gesehen, wie Leute umgebracht wurden», sagt Jim Ingram, CEO von Medair, der gerade erst aus Jordanien zurückgekehrt ist. Seit 2012 unterstützt die Schweizerische Hilfsorganisation Flüchtlinge, die von Syrien über die Grenze nach Jordanien und in den Libanon geflohen sind.

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13.06.2013, DomRep Magazin

Abschiebung von 1.100 illegal eingereisten Haitianern

Nicht weniger als 1.100 Flüchtlinge hatten die Grenze zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik heimlich passiert. Wie das Militär mitteilte versuchten die Haitianer in der Provinz Dajabon (Nordwesten des Landes) die Grenze zu passieren um ins Cibao zu gelangen. Zur Zeit haben die Flüchtlinge auf Plätzen und Straßen der Grenzstadt übernachtet, werden aber nun schnell repatriiert berichtete ein Mitarbeiter der CESFRONT (Spezialeinheit zur Grenzsicherung).

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13.06.2013, aero telegraph

Sieben Flüge mit Leiche im Jet

Es ist ziemlich gruselig. Ein Flüchtling wollte als blinder Passagier im Fahrwerk fliehen und erfror dabei. Entdeckt wurde der Mann erst Tage später - Für die Wartungsmitarbeiter muss es ein ziemlich schlimmer Anblick gewesen sein. Als sie den Airbus A330 der russischen Charterairline I-Fly am Moskauer Flughafen Moskau Wnukowo untersuchten, sahen sie plötzlich Blut. Das Flugzeug war aus Rimini gekommen, der Flug war ohne Zwischenfälle verlaufen. Als die Mechaniker das Fahrwerk näher untersuchten, entdeckten sie die Quelle für das Blut. Darin steckte die Leiche eines jungen, dunkelhäutigen Mannes, wie russische Medien berichten.

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13.06.2013, Radio Hamburg

Senat lehnt Bleiberecht ab

Den rund 300 in Hamburg gestrandeten afrikanischen Flüchtlingen droht die zwangsweise Rückkehr nach Italien. Der SPD-Senat lehnte das von Grünen und Linken geforderte Moratorium für ein sechsmonatiges Bleiberecht ab. „Hierfür gibt es keinerlei tragende Begründung“, sagte Innensenator Michael Neumann (SPD) am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde der Bürgerschaft. Es gebe keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür, dass Italien seinen Verpflichtungen gegenüber den aus Libyen geflohenen Afrikanern nicht nachkomme.

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13.06.2013, junge Welt

Haftgrund Flucht

Seit einigen Jahren setzen die griechischen Behörden rigoros auf eine Politik der Abschreckung durch Haft. Menschen, die ohne gültige Papiere und Visa über die Grenze kommen, werden eingesperrt, sobald die Polizei ihrer habhaft wird. Egal, ob sie Asyl beantragen oder nicht – die staatlichen Stellen und ein Großteil der Bevölkerung betrachten sie als Straftäter. Eingesperrt werden sie in den Zellen der Polizeiwachen gemeinsam mit Kriminellen oder in Anstalten, die schönfärberisch »Aufnahmezentrum« genannt werden.

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Region(en): Griechenland, Europäische Union

 

12.06.2013, Märkische Oderzeitung

Schleuser haben Hochkonjunktur

An der polnischen Grenze werden so viele illegale Einreisen wie seit Jahren nicht mehr registriert. Zumeist Familien aus dem Nordkaukasus lassen sich von Schleusern nach Deutschland bringen. Die Polizei spricht von gut organisierten Banden. "Der Migrationsdruck aus Osteuropa ist anhaltend hoch", sagt Maik Gauer, Sprecher der Bundespolizeidirektion Berlin. Von Januar bis April wurden an der deutsch-polnischen Grenze 685 illegale Einreisen registriert - ein Anstieg um 250 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

12.06.2013, pro Asyl

Europaparlament verabschiedet Asylpaket

Heute verabschiedet das Europaparlament ein so genanntes Asylpaket, welches für hunderttausende Asylsuchende in der EU von existenzieller Bedeutung sein wird. Nachdem am 7. Juni 2013 bereits die EU-Innenminister formell zugestimmt hatten, werden die Bauarbeiten am gemeinsamen europäischen Asylsystem nun bis auf Weiteres eingestellt. Die bittere Bilanz von PRO ASYL: Die heute angenommenen Richtlinien zur sozialen Aufnahme, zu Asylverfahren und die Verordnungen zur Asylzuständigkeit (Dublin III) und dem europaweiten Fingerabdruckabgleich (Eurodac) werden die „europäische Schutzlotterie“ nicht beenden. Der Flickenteppich im Asylrecht wird fortbestehen.

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Region(en): Europäische Union

 

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