Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


28.07.2014, Neues Deutschland

»Luxustickets« kosten 6000 Euro

Erstmals wurden von spanischen Behörden Schleuserpreise offiziell genannt: Zwischen 45 und 6000 Euro müssen afrikanische Flüchtlinge Schleusern zahlen, wenn sie nach Europa wollen.Um illegal nach Melilla einzureisen, werden zwischen 45 Euro und 3000 Euro fällig. Der Preis richtet sich nach Art des versuchten Grenzübertritts. Wer mit einem Boot nach Melilla will, zahlt 200 bis 300 Euro. Und wer mit einer »Patera« an die Küste Andalusiens will, muss mindestens 1500 Euro hinlegen. Für das Einschmuggeln von Marokko ins spanische Melilla in Autos oder Lastwagen mit doppeltem Boden werden 3000 Euro verlangt.

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Region(en): Spanien, Nordafrika

 

28.07.2014, OVB Online

Schleuser verursacht Unfall und flüchtet

Um nicht von Fahndern der Bundespolizei erwischt zu werden, hat ein rumänischer Schleuser, 36, am Freitag das Leben von elf Flüchtlingen auf Spiel gesetzt. Als die Beamten den VW-Bus des Mannes auf der Inntalautobahn überprüfen wollten, raste er los und passierte mit etwa 180 km/h mehrere Baustellenbereiche. Auf der A 8 bei Rosenheim prallte er gegen ein Ausfahrts-Schild. Der Bus blieb liegen, während Fahrer und Insassen in verschiedene Richtungen losstürmten. Der Fahrer konnte in Rosenheim festgenommen werden.

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Region(en): Deutschland

 

28.07.2014, Neue Osnabrücker Zeitung

Caritas: Länder an EU-Außengrenzen nicht alleinlassen

Im Interview äußert sich Caritas-Präsident Peter Neher zur Unterbringung und zur Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge sowie zur Frage, ob Hungerstreiks sinnvoll sind. "Durch die Drittstaaten-Regelung kommen Flüchtlinge nur noch auf sehr verschlungenen Wegen in Länder wie Deutschland. Andere Länder sind durch ihre geografische Lage besonders betroffen. Daher wären neue Lösungen für die Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU nach anderen, fairen Regeln angemessen."

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

27.07.2014, Basler Zeitung

«Die Bootsflüchtlinge sind gar nicht das Problem»

Die geplante SVP-Initiative zur Änderung des Asylrechts sei das falsche Mittel zur Problemlösung, sagt Migrationsexperte Jürg M. Gabriel. Es sei die «dümmste Forderung zum dümmsten Zeitpunkt».

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Region(en): Österreich / Schweiz, Europäische Union

 

27.07.2014, Initiative gegen Abschiebehaft

Abschiebegefangene von NRW nach Berlin verlegt

Am 26.7.2014 wurden alle Abschiebegefan- genen aus NRW gegen ihren erklärten Willen von der JVA Büren in das Polizeigewahrsam Berlin-Köpenick ver- bracht. Nach aktueller Beschlusslage der Gerichte hätten sie entlassen werden müssen. Die Gefangenen haben nun den Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld verloren.

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2014, Deutsche Welle

Aggressionen gegen Asylbewerber

Mal kommen 20, mal mehrere Hundert: Mit ausländerfeindlichen Parolen marschieren Demonstranten vor Flüchtlingsheimen auf. Flüchtlingsräte sind besorgt über die steigende Gewalt. Das ostdeutsche Bundesland Sachsen gehört neben Berlin und Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den Bundesländern, in denen es im ersten Halbjahr 2014 die meisten Aggressionen gegen Flüchtlinge gab. Das dokumentiert die Amadeu Antonio Stiftung. In einer gemeinsamen Chronik mit Pro Asyl listet sie 155 flüchtlingsfeindliche Kundgebungen auf und 52 gewalttätige Angriffe, davon 36 auf Flüchtlingsunterkünfte.

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2014, Frankfurter Rundschau

Kein Platz im Land der Träume

Zehntausende Kinder sind dieses Jahr bereits vor dem Elend in Mittelamerika geflohen. Während in den USA die politischen Lager über den richtigen Umgang mit den Migranten streiten, fehlt es diesen am Nötigsten zum Überleben. Die US-Behörden sind wegen der großen Zahl der Flüchtlinge völlig überfordert. Es fehlt an Übersetzern, Betreuern und Richtern, die über Abschiebung oder Bleiberecht entscheiden sollen. In Bundesstaaten, die oft Tausende von Kilometern von der Grenze entfernt liegen, regt sich schon Protest, wenn Auffanglager für nur ein paar Dutzend der Kinder und Jugendlichen aus Mittelamerika eröffnet werden sollen.

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Region(en): Amerika

 

27.07.2014, Zeit Online

Regierung plant Anspruch auf psychologische Hilfe für Asylsuchende

Minderjährige und traumatisierte Asylsuchende können in Deutschland auf psychologische Hilfe hoffen: Eine geplante Gesetzesänderung enthalte den Anspruch auf eine "geeignete psychologische Betreuung" im Bedarfsfall, heißt es in einer Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, aus welcher der "Spiegel" am Sonntag zitierte. Grundlage der Änderung sei die novellierte EU-Aufnahme-Richtlinie, die bis Mitte 2015 in deutsches Recht umgesetzt werden müsse.

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2014, Blog Sicilia

Renzi "Die Situation wird schlimmer, UNO-Einsatz wird benötigt."

"Es ist eine Niederlage der Europäischen Union nicht für Italien wenn das Budget von Mare Nostrum das von Frontex übersteigt. Die Situation in Libyen hat sich in den letzten Wochen verschlechtert. Ich erachte es als dringend notwendig, dass die internationale Gemeinschaft, angefangen bei der UNO interveniert. Ich werde in den nächsten Tagen weiter versuchen Druck auf die Uno und die EU aufzubauen", so Mario Renzi.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Weltweit

 

27.07.2014, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

Ausgerechnet den Grünen muss die Bundesregierung eine Zustimmung zu höheren Hürden für Flüchtlinge aus dem Westbalkan abringen. Es wird hart verhandelt - in Aussicht steht ein Kompromiss. Daniel Köbler, der Fraktionsvorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz, sagt: „Wir lehnen das Konstrukt ,sichere Herkunftsländer‘ generell ab. Das Recht auf Asyl ist ein individuelles Menschenrecht, das nicht pauschal pro Land gewährt oder verwehrt werden kann.“

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2014, Basler Zeitung

Schweiz: SVP will Asylrecht faktisch abschaffen

Radikale Initiativpläne der SVP: Nur wer auf direktem Weg in die Schweiz kommt – und nicht über sichere Drittstaaten – soll in Zukunft noch ein Asylverfahren erhalten. Die SVP liebäugelt rund 15 Monate vor den Wahlen 2015 erneut mit einer Volksinitiative zum Asylwesen. «Wer wirklich um sein Leben bangt, wird richtigerweise im nächstgelegenen sicheren Land einen Antrag stellen, um rasch wieder in die Heimat zurückkehren zu können», begründet der Berner Nationalrat. Ziel der Einschränkung sei es auch, «dem unsäglichen Menschenhandel den Riegel zu schieben».

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

27.07.2014, Bayerischer Rundfunk

A3 bei Hengersberg - Syrische Flüchtlinge aufgegriffen

Die Polizei hat neun syrische Flüchtlinge auf der Autobahn A3 bei Hengersberg aufgegriffen, die vermutlich von Schleusern aus der Türkei nach Deutschland gebracht wurden. Die Kripo hat Ermittlungen aufgenommen. Die acht Männer und eine Frau sind zwischen 18 und 42 Jahre alt. Sie kamen nach eigenen Angaben in zwei türkischen Lastwagen aus Istanbul und bezahlten jeweils mehr als tausend Euro für die viertägige Reise. Unterwegs hätten sie nicht gegessen und getrunken. In einem der Laster mussten die Flüchtlinge den Angaben zufolge in einem Kunststoffcontainer reisen.

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2014, Deutsche Welle

Keller: "Legale Wege nach Europa stärken"

Interview mit Franziska Keller: "Momentan richtet sich die europäische Asylpolitik auf die Abschottung. Es wird Frontex, die europäische Grenzschutzagentur, losgeschickt. Die beschäftigt sich mit Grenzschutz und Abwehr, aber sie kann nicht mit Flüchtlingen umgehen. Das hilft nicht, wenn es um syrische Flüchtlinge geht, die ganz klar Anspruch auf Asyl haben. Wir brauchen eine Antwort darauf, wie Menschen auf legalem und sicherem Weg nach Europa kommen können, ohne sich in diese klapprigen Boote begeben und dann auf dem Mittelmeer noch mal ihr Leben riskieren zu müssen."

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Region(en): Deutschland, Europäische Union, Europa, Afrika, Asien

 

27.07.2014, Lahrer Zeitung

Bundesamt rechnet mit noch höheren Asylbewerberzahlen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnet mit einer weiteren Steigerung der Asylbewerberzahlen und in der Folge auch mit einem noch höheren Personalbedarf. In Staaten wie Syrien, dem Irak oder Afghanistan werde sich die Lage im Laufe der kommenden zwölf Monate nur wenig verändern, sagte der Chef des Bundesamtes, Manfred Schmidt, der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn ich mir diese Regionen anschaue, kann ich aktuell prognostizieren, dass die Zugangszahlen weiter steigen werden." Schwierig seien Prognosen dagegen bei der Situation im Gaza-Streifen, dem Libanon oder Libyen.

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Region(en): Deutschland, Afrika, Asien

 

26.07.2014, ORF

Flüchtlinge aus der Ukraine

Das Flüchtlingshilfswerk der UNO registriert in der Ukraine 54.000 Flüchtlinge. 100.000 weitere sind nach Russland geflüchtet. Aber die Dunkelziffer dürfte weit höher sein, weil es in der Ukraine bisher keine effiziente Registrierung gibt.

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Region(en): Osteuropa

 

26.07.2014, Kleine Zeitung

Obama droht Kindermigranten erneut mit Abschiebung

Kinder und Jugendliche ohne Asylanspruch "werden irgendwann in ihre Heimatländer zurückgebracht", sagte Obama nach dem Gespräch, an dem auch US-Vizepräsident Joe Biden teilnahm. "Ich habe betont, dass die amerikanische Bevölkerung und meine Regierung großes Mitgefühl mit diesen Kindern haben." Zugleich müssten aber die Gesetze der USA eingehalten und Minderjährige davon abgebracht werden, sich mit der Reise nach Norden "großen Gefahren" auszusetzen.

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Region(en): Amerika

 

26.07.2014, Die Welt

Auf der Flucht

Jede Woche verlassen Zehntausende Syrer ihre Heimat – Männer wie Taisir, Ibrahim und Maan. Sie riskieren alles für ein Leben ohne Krieg. Das verändert sie. Die Geschichte dieser drei Männer erzählt viel über das Schicksal Zigtausender Syrer, die ihr Land verlassen, weil sie sich dort keine Zukunft mehr vorstellen können. Wer sie einen Monat lang begleitet, bekommt eine Ahnung davon, wie es einen Menschen verändert, wenn er wochenlang in einem Ausnahmezustand lebt. Ständig pendelnd zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Tod.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Osteuropa, Europa, Asien

 

26.07.2014, adn kronos

Marine auf dem Weg nach Augusta mit 867 Migranten an Bord

Das Marineschiff "Etna", welches für die Mare Nostrum Operation im Einsatz ist, wird heute den Hafen von Augusta erreichen. Es sind 867 Migranten an Bord, die in verschiedenen Operationen in den letzten 2 Tagen gerettet wurden, so ein Tweet auf der offiziellen Seite der italienischen Marine. Der letzte Einsatz war gestern Abend, es wurden 247 Menschen, darunter 19 Frauen und 5 Minderjährige von ihrem kleinen Flüchtlingsboot auf das Marineschiff umgeschifft.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

26.07.2014, Kurier

Mehrheit für Flüchtlinge in Kasernen

73 % der Bürger hielten das für gut. Mehr als 1500 Asylwerber aus Syrien wollen sie aber nicht hier haben. Wie denkt die Bevölkerung darüber? Eine große Mehrheit (Grafik) der Österreicher wäre dafür, syrische Flüchtlinge in Kasernen des Heeres unterzubringen, wie eine OGM-Umfrage ergibt. Am vehementesten befürworten das Neos- (87 %) und SPÖ-Anhänger (83 %), der – mit 63 % – geringste Zuspruch kommt von Grün-Sympathisanten.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

26.07.2014, Ria Novosti

Über 31 000 ukrainische Flüchtlinge in provisorischen Camps in Russland untergebracht

Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge in den provisorischen Camps in Russland ist innerhalb des vergangenen Tages um 4 600 auf mehr als 31 000 gestiegen, teilte Alexander Drobyschewski, offizieller Sprecher des Zivilschutzministeriums Russlands, am Samstag mit. „In 433 provisorischen Einrichtungen sind 31 784 Menschen untergebracht, darunter 11 728 Kinder“, sagte Drobyschewski.

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Region(en): Osteuropa, Asien

 

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