Die täglichen Dramen
Sie können hier die Anzeige auf einen Zeitraum eingrenzen indem Sie jeweils Jahr und Monat für das Start- und Enddatum angeben und auf "Anwenden" klicken

Aktuelle Artikel


24.07.2014, SRF: Schweizer Radio und Fernsehen

Flüchtlinge im eigenen Haus: Über 150 Schweizer sind bereit

Mehr als 150 Privatpersonen wollen Flüchtlingen im eigenen Haus eine Bleibe bieten. Das Pilotprojekt der Flüchtlingshilfe Schweiz startet nach den Sommerferien im Kanton Waadt. In anderen Kantonen dauert es etwas länger. Bei der Bevölkerung hingegen stösst die Flüchtlingshilfe auf offene Ohren. Die über 150 interessierten Privatpersonen, die sich bislang als Gastgeber meldeten, sind laut Frey meist über 45 Jahre alt. Es seien oft Menschen mit erwachsenen Kindern und leerem Wohnraum.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Österreich / Schweiz, Asien

 

24.07.2014, Migazin

Tausende Flüchtlinge wurden zu Unrecht eingesperrt

Weite Teile der deutschen Abschiebehaftpraxis ist unzulässig. Eine Inhaftierung allein wegen einer geplanten Abschiebung in einen anderen EU-Staat sei „ausgeschlossen“. Dies entschied der Bundesgerichtshof. Betroffen sind Schätzungen zufolge tausende Flüchtlinge. Die Linke fordert sofortige Entlassung und Entschädigung. Unter anderem geht es um den in der Praxis auf häufigsten anzutreffenden Fall: Inhaftierung allein wegen Fluchtgefahr. Die Bundesrichter begründen dies mit der seit Januar geltenden Dublin-III-Verordnung.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

23.07.2014, Hamburger Abendblatt

Künstler bauen zweite Rote Flora – als Flüchtlingsquartier

Die Gruppe "Baltic Raw" schafft für das Sommerfestival auf Kampnagel eine Replik der Roten Flora. Anschließend wollen die Künstler ihren Bau zum Winterquartier für Flüchtlinge umgestalten.Die Künstlergruppe Baltic Raw arbeitet auf dem Hof der Theaterfabrik Kampnagel an einem besonderen Projekt: einer Nachbildung der besetzten Roten Flora aus dem Schanzenviertel. Zunächst ist der 100 Quadratmeter umfassende Holzbau nur als provisorische Spielstätte für das Sommerfestival im August geplant - doch die Gruppe hat weitaus größere Ideen für ihr Kunstwerk.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

23.07.2014, Süddeutsche Zeitung

Flüchtlinge in Deutschland leben unter dem Existenzminimum

Kaum medizinische Hilfe, verweigerte Krankenscheine, Leistungskürzungen: Das Verfassungsgericht verlangte für Asylbewerber vor zwei Jahren ein besseres Recht für ein besseres Leben in Deutschland. Doch die neuen Gesetzentwürfe bewirken das Gegenteil.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

23.07.2014, The Caravan

Dublin-Verfahren: Zeugenberichte von Flüchtlingen

Im zuge der Dublin-Verordnung, die besagt dass Flüchtlinge ihren Asylantrag in demjenigen europäischen Land stellen müssen, das sie als erstes betreten, kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen. In den drei Videobeiträgen erzählen Flüchtlinge von ihren Erlebnissen bei der Ankunft in Italien, wo sie mit Gewalt gezwungen wurden, ihre Fingerabdrücke abzugeben.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Italien / Malta, Deutschland, Europäische Union, Europa

 

23.07.2014, adn kronos

Die "San Giorgio" ist in Taranto angekommen - mit 1300 an Bord

Vor wenigen Minuten hat das Schiff "San Giorgio" der italienischen Marine am Kai San Cataldo im Hafen von Taranto angelegt. An Bord sind ca. 1300 Migranten, die im Rahmen der Mare Nostrum Operation gerettet und aufgenommen wurden. Die Passagiere, unter ihnen hunderte Kinder, bereiten sich darauf vor von Bord zu gehen. Seit Anfang Mai ist es die siebte Anlandung im Hafen von Taranto.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta

 

23.07.2014, Ansa

In Reggio Calabria kommt das Schiff Vega an

Das Militärschiff "Vega" ist heute im Hafen von Reggio Calabria ankommen: Es sind 564 Migranten an Bord - 409 Männer, 74 Frauen und 81 Minderjährige. Sie kommen alle aus Syrien oder Subsahara-Afrika. Am Hafen sind Kräfte des Ordnungsamt, Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die sich um die sanitäre Betreuung kümmern sowie Freiwillige. Ein Teil der Migranten wird in zwei verschiedenen Einrichtungen in Reggio untergebracht, die anderen werden in Zentren in der Provinz untergebracht.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta

 

23.07.2014, taz

Kommentar Flüchtlinge in Abschiebehaft: Schluss mit dem Misstrauen

Die Bundesländer zögern, die Abschiebehaft für gescheiterte Asylbewerber abzuschaffen. Das ist peinlich. Der Schritt ist längst überfällig. Es ist eine fortgesetzte Peinlichkeit. Erst brauchte es den Europäischen Gerichtshof, um eine jahrealte EU-Richtlinie in Erinnerung zu rufen, Flüchtlinge hierzulande nicht neben verurteilten Verbrechern unterzubringen. Jetzt zögern einige Bundesländer noch immer, diese Selbstverständlichkeit umzusetzen. Dabei zeigt Sachsen-Anhalt, dass es auch unkompliziert geht: Das Land ließ all seine Abschiebehäftlinge frei. Sofort.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

23.07.2014, ORF

1.000 Flüchtlinge stürmen spanische Exklave Melilla

Etwa 1.000 afrikanische Flüchtlinge haben heute erneut den Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla gestürmt. Marokkanische Sicherheitskräfte und neu angebrachte sogenannte Antiklettermaschen hätten sie aber daran gehindert, über den Hochsicherheitszaun zu klettern, sagte ein Sprecher der Verwaltung von Melilla. „Niemand ist durchgekommen“, gab er an. Das Auffanglager für Migranten in Melilla ist stark überfüllt. Spanien fordert mehr Unterstützung der Europäischen Union.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Spanien, Nordafrika

 

23.07.2014, Die Presse

Die Höllenfahrt nach Lampedusa

Die Frau klammert sich fest an ihren Mann, ihr Gesicht wirkt wie versteinert. Ihr kleiner Mohammed, zwei Jahre alt, war wenige Stunden zuvor im Mittelmeer ertrunken. Ihr sichtlich erschöpfter Mann beantwortet im Flüchtlingslager im sizilianischen Messina geduldig die Fragen von Journalisten, die das Gespräch filmen. „Wie Tiere saßen wir zusammengepfercht auf dem Deck." Von der „Reise“ des illegalen Flüchtlingsbootes aus Libyen, das am Samstag vor der sizilianischen Insel Lampedusa kenterte und von einem dänischen Fischerboot gerettet wurde, kommen immer mehr grausame Details ans Licht.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Italien / Malta

 

23.07.2014, Kipa

Bern: Hilfsorganisation sammelt Festival-Zelte für Flüchtlinge

Die Organisation «Solidarité sans Frontières» (Sosf) aus Bern möchte mit ihrer Sammelaktion «Tents-4-Freedom» Flüchtlinge aus dem nordfranzösischen Ort Calais unterstützen. Dafür sammelten Freiwillige die liegen gebliebenen Zelte und Schlafsäcke auf den grossen Festival-Geländen in der Schweiz ein. Bis zum 10. August kann man in Bern noch Hilfsgüter abgeben, wie Geschäftsführer Moreno Casasola der Presseagentur Kipa am Dienstag, 22. Juli, sagte.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Österreich / Schweiz, Europa

 

23.07.2014, 20 Minuten

83'000 mehr Flüchtlinge in zwei Wochen

Seit Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen ist die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge von 17'000 auf 100'000 gestiegen. Das UNO-Hilfswerk stösst an seine Grenzen. Die Hilfsorganisationen im Gazastreifen werden von der Explosion der Zahl palästinensischer Flüchtlinge überrumpelt. Das UNO-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) beherbergte vor der israelischen Militäroffensive rund 17'000 Vertriebene. Heute sind es 100'000. Um nun an neue finanzielle Mittel zu kommen, ruft das UNRWA zu Spenden auf. Es benötige 115 Millionen Dollar.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Asien

 

23.07.2014, OVB Online

49 Flüchtlinge in einem Zug

Die Münchner Bundespolizei schlägt Alarm: Über 600 unerlaubt eingereiste Flüchtlinge sind seit Juni am Hauptbahnhof aufgeschlagen. Oft ist es das Werk von Schleuserbanden. Die Beamten kommen mit der Arbeit kaum noch nach. So etwas hat selbst die Bundespolizei noch nicht erlebt: Als der EC 188 aus Verona am Montagabend am Hauptbahnhof eintraf, entstiegen ihm insgesamt 49 illegal eingereiste Flüchtlinge aus fünf verschiedenen Staaten. Davon stammten 35 aus Syrien, zehn aus Eritrea, zwei aus Somalia, je einer aus Nigeria sowie Gambia.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

22.07.2014, London School of Economics and Political Science

"Illegale" Migration ist ein Problem was wir uns selber machen

Ruben Andersson von der London School of Economics and Political Science argumentiert das der Versuch reiche Nationen die "illegale" Immigration über Land und See zu verhindert kläglich scheitert. Was zur Hölle passiert an den Außengrenzen der reichen Welt? Und warum kommen die Migranten obwohl der Westen enorm viel in Grenkontrollen und Abschottung investiert? In den Mainstream-Medien wird von "Illegalen" berichtet, es erscheint als ein kurzzeitiges Spektakel. Ein Bling in den Medien, an die Bilder hat man sich schon längst gewöhnt.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Weltweit

 

22.07.2014, Mut gegen Rechte Gewalt

Gaucks Appell: Flüchtlinge und wir

Neben Kundgebungen gegen Flüchtlinge nehmen in den letzten Jahren auch vermehrt Anschläge auf deren Unterkünfte zu. Es ist daher an der Zeit, endlich den Bogen zu schlagen von rechtsextremen Taten hin zu rechtsextremen Einstellungen. Denn diese sickern seit Jahren immer weiter in die Mitte der Gesellschaft. Es gibt also einen atmosphärischen Zusammenhang, der nicht von der Hand zu weisen ist. Jeder Angriff auf Flüchtlinge sagt auch etwas darüber aus, wie die Gesamtgesellschaft mit dem Thema Flucht und Migration umgeht. - Ein Kommentar von Marion Kraske, zuerst erschienen bei debattiersalon.de.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland, Europäische Union, Europa

 

22.07.2014, borderline-europe

Gemeinsamer offener Brief zum "Einigungspapier Oranienplatz"

Wollen Sie Flüchtlinge schützen – oder wollen Sie es nicht? Die Flüchtlinge, die seit Oktober 2012 in Berlin für ihre Rechte demonstriert haben, räumten
am 8. April 2014 freiwillig ihr Protestcamp am Oranienplatz. Ein Großteil der Flüchtlinge aus der Gerhart-Hauptmann-Schule zog unter massiver Polizeipräsenz Ende Juni 2014 aus der Schule aus. Die Orte des Protestes sind damit aufgegeben worden. Das ist eine Lösung: allerdings ausschließlich eine ordnungspolitische für den Berliner Senat. Eine Lösung für die Flüchtlinge, die das „Einigungspapier Oranienplatz“ betrifft, ist dagegen
nicht in Sicht.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

22.07.2014, Der Standard

Italiens Innenminister: "Extrem makabre Form eines Reisebüros"

Angelino Alfano fordert von der neuen EU-Kommission, den Schutz der EU-Außengrenzen prioritär zu behandeln. Nur so könne man das Flüchtlingsproblem bewältigen. "Es geht es darum, Europa die Augen zu öffnen: In diesem Moment steht Europa vor dem Problem eines veritablen Exodus aus Afrika. Da geht es nicht um Wirtschaftsmigranten, sondern um Frauen, Männer und Kinder, die vor Krieg und Verfolgung flüchten. Wir wollen Europa dazu drängen, eine umfassende Strategie zu entwickeln, die sich gegen diese Händler des Todes richtet."

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

22.07.2014, Focus

Offener Brief von Unterstützern: Flüchtlinge brauchen Lösungen

In einem Offenen Brief kritisieren mehrere Unterstützervereine den Umgang des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), des Senats und der Ausländerbehörde mit den Flüchtlingen vom Oranienplatz. Das Einigungspapier für die Flüchtlinge aus dem Zeltlager sei nicht umgesetzt worden, hieß es in dem Schreiben vom Dienstag. Die Flüchtlinge hätten unter dem Druck der Polizei und des Senats den Oranienplatz und die Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt. „Die versprochene Gegenleistung wird allerdings verweigert.“

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

22.07.2014, News02Elf

Ukraine durch Massen an Flüchtlingen überfordert

Mehr als 87.500 Flüchtlinge, dass ist die offizielle Zahl von der der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen spricht. Weil sich aber nicht alle Flüchtlinge an offiziellen Stellen registrieren lassen, wird davon ausgegangen, dass die Zahlen um einiges höher sind und täglich steigen. Die Menschen fliehen wegen der anhaltenden Gefechte zwischen der Ukrainischen Regierung und den Aufständischen in der Ost Ukraine. Wolfgang Buettner aus dem Berliner Büro der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch schildert, dass es keine ausreichende Versorgung für diese Menschen gibt.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Asien

 

22.07.2014, NDR

Lampedusa-Flüchtlinge spielen ihr Schicksal

"Life was good in Lybia", so lautet der Titel eines Filmprojekts, an dem gerade in Hamburg gearbeitet wird. In der Hauptrolle: vier Lampedusa-Flüchtlinge. Das Projekt braucht allerdings noch Geld, damit der Film auch fertig produziert werden kann. Deshalb hat sich Regisseur Roman Toulany entschieden, per Crowdfunding um Spenden zu werben. Nicht der politische Status der Protagonisten soll im Mittelpunkt des Films stehen, sondern ihre Freundschaft und ihre gemeinsamen Erlebnisse.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland, Afrika

 

Seiten