Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


24.02.2017, ansa.it

Venedig: Protest für Migrant*innen

Ein Banner mit der Aufschrift "Build bridges not walls" wurde auf der Rialto-Brücke in Venedig von Aktivist*innen von "Jugend Rettet" und "#Overthefortress" ausgerollt. Die Aktion wurde durchgeführt, um "Erklärungen wie die des Europäischen Rates auf Malta zum zentralen Mittelmeer anzuprangern, die die dramatischen und gefährlichen Bedingungen der Migrant*innen, die in Libyen "leben" und in den Haftzentren unmenschlich behandelt werden, nicht berücksichtigen".

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

24.02.2017, tgcom24.mediaset.it

Seenotrettungsmissionen: Verdacht der Komplizenschaft mit Menschenhändlern durch 2 Staatsanwaltschaften

Das Timing und die Koordinierung mit welcher die verschiedenen Gruppen eingegriffen haben, um Verzweifelte aus dem Meer zu ziehen, lässt darüber grübeln, wie die Beziehungen sind, mit denjenigen die diese "Reisen der Hoffnung" organisieren.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

23.02.2017, ilmessaggero.it

Libyen: 13 Tote durch Erstickung in einem Container - 5 jähriges Mädchen überlebt

13 "illegale" Migrant*innen «sind letzten Dienstag erstickt« in Libyen, nachdem sie «4 Tage lang in einen Container eingeschlossen waren». So der Sprecher des libyschen Roten Halbmondes, Mohamed Misrati, gegenüber ANSA. Er fügt hinzu, dass in dem Container «69 Migrant*innen, hauptsächlich aus Mali» transportiert wurden. Unter den Überlebenden ist ein «Mädchen von 5 Jahren namens Aisha, der es gut geht», wie der andere Sprecher des gleichen Roten Halbmondes sagte.

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Region(en): Nordafrika

 

23.02.2017, today.it

"Migrant*innen zu helfen ist kein Verbrechen": beschuldigter Verein der Begünstigung freigesprochen

Sieben Freiwillige des Vereins "Opsiti in arrivo" wurden beschuldigt an den anhaltenden Aufenthalt von Ausländer*innen verdienen zu wollen, sowie ihn zu begünstigen und sich ihm anzueignen.

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Region(en): Italien / Malta

 

23.02.2017, Reuters

Rückführung nach Syrien? Unregistrietre Geflüchtete im Jordanien befürchten Abschiebungen

Die jordanische Regierung sagt, es gäbe 1,4 millionen Syrer*innen in ihrem Land, von denen sind um die 633.000 mit der UNHCR registriert. Viele von ihnen sind von Gast-Gemeinden aufgenommen wurden, dessen Familienstammbaum durch die Syrisch-Jordanische Grenze verläuft. Ein Sprecher von UNHCR berichtete Reuters, das keine Schätzung der Zahlen von unregistrierten Geflüchteten vorliegt. Wer ohne Papiere erfasst wird, kann entweder in Lager oder zurück nach Syrien abgeschoben werden, berichten verschiedene Menschenrechtsorganisationen.

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Region(en): Naher Osten

 

23.02.2017, Berliner Zeitung

Griechenland: Schleuser verdienen trotz geschlossener Balkanroute weiter gut

Diplomaten in Athen sind voll des Lobes: Nach der Sperrung der Balkanroute sei die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die auf diesem Weg nach Mitteleuropa zu gelangen versuchen, schlagartig zurückgegangen. Im Januar 2016 kamen knapp 67.500 Migranten und Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland und reisten danach nach Mitteleuropa weiter. Ein Jahr später - im Januar 2017 - waren es gerade einmal 1393. Die meisten von ihnen sitzen zusammen mit weiteren rund 61.000 Menschen in Flüchtlingslagern auf den Inseln und dem griechischen Festland fest.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

23.02.2017, Die Welt

Anerkennung als Flüchtling schützt nicht vor Ausweisung

Ausländer, die als Flüchtlinge anerkannt wurden, dürfen in bestimmten Fällen trotzdem ausgewiesen werden. Zu diesem Urteil ist der Revisionssenat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig gekommen. Geklagt hatte ein türkischer Kurde, der seit 20 Jahren mit seiner Familie in Deutschland lebt.


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Region(en): Deutschland

 

23.02.2017, Blick

Freiheitsstatue heisst jetzt Flüchtlinge willkommen

Unbekannte haben am Dienstag die Freiheitsstatue in New York mit einem sechs Meter langen Banner behängt: «Refugees Welcome» stand in grossen, weissen Buchstaben auf rotem Hintergrund, schreibt CNN. Der Schriftzug prangte gut sichtbar auf dem Sockel der Lady Liberty. Die Protestaktion wurde auf zahlreichen Fotos festgehalten.

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Region(en): Amerika

 

23.02.2017, TAZ

Flüchtlinge kehren nach Calais zurück: Keine Zeit zum Schlafen

Migranten? Offiziell gibt es sie in Calais nicht, seitdem das Lager geräumt wurde. Dabei leben dort wieder Hunderte, die Hälfte davon Minderjährige.

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Region(en): Deutschland

 

23.02.2017, Stuttgarter Zeitung

Gerichte setzen zwei Abschiebungen nach Afghanistan aus

Die Kritik an Abschiebungen nach Afghanistan ist groß. Baden-Württemberg will sich dennoch daran beteiligen. Doch in zwei Fällen schieben Gerichte der Abschiebung einen Riegel vor.

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Region(en): Deutschland

 

23.02.2017, Salzburger Nachrichten

1.360 Flüchtlinge in zwei Tagen im Mittelmeer gerettet

Italiens Küstenwache ist erneut mit einer massiven Flüchtlingswelle konfrontiert. In zwei Tagen wurden 1.360 Migranten vor der libyschen Küste aus dem Mittelmeer gerettet. Am Mittwoch wurden 730 Migranten bei sieben Einsätzen unter der Regie der Küstenwache in Sicherheit gebracht, teilte diese mit.

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Region(en): Nordafrika

 

23.02.2017, Süddeutsche Zeitung

Rückführungen: Gekommen, um zu gehen

Am Mittwochabend startete ein weiterer Sammelflug nach Afghanistan, diesmal vom Münchner Flughafen aus. Entgegen früheren Angaben der Polizei wurden nicht rund 50, sondern 18 abgelehnte Flüchtlinge ausgeflogen. Es war seit Dezember die dritte Sammelabschiebung. In mehreren Städten fanden Kundgebungen von Aktivisten statt, unter anderem protestierten am Münchner Flughafen etwa 250 Menschen.

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Region(en): Deutschland

 

23.02.2017, Deutschlandfunk

Wie die EU Flüchtlinge in Niger stoppen will

Flüchtlinge aus verschiedenen afrikanischen Staaten durchqueren Niger, um nach Libyen und von dort vielleicht nach Europa zu kommen. Die EU versucht, das zu verhindern, mit viel Geld und einer sogenannten Migrationspartnerschaft. Flüchtlinge machen sich aber weiterhin auf den Weg - über neue und gefährlichere Routen.

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Region(en): Europäische Union, Afrika

 

23.02.2017, Die Welt

Thüringen: Weiterhin keine Flüchtlinge nach Afghanistan abschieben

Thüringen will weiterhin keine abgelehnten Asylbewerber nach Afghanistan abschieben. «Wir kommen zu einer fundamental anderen Einschätzung als das Bundesinnenministerium», sagte Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur. Für ihn sei Afghanistan kein sicheres Herkunftsland, weshalb sich Thüringen vorerst nicht an Abschiebungen beteilige. Organisationen wie die Vereinten Nationen kämen zu dem Schluss, dass die Zahl der Anschläge in dem Land gestiegen sei. Außerdem gebe es dort mehr Tote, erklärte Lauinger.

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Region(en): Deutschland

 

23.02.2017, Die Oberbadische

88 Flüchtlinge überqueren illegal Grenze

Die Bundespolizei hat von Freitag bis Dienstag insgesamt 88 Personen festgestellt, die illegal aus der Schweiz ins Bundesgebiet eingereist sind. Die Mehrheit der illegalen Einreisen fand am Wochenende statt, wurde gestern mitgeteilt. Insgesamt wurden von Freitag bis Sonntag 52 Migranten angetroffen, am Montag 24 und am Dienstag zwölf.

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Region(en): Deutschland, Österreich / Schweiz

 

23.02.2017, Tagesschau

Die vergessenen Flüchtlinge in Afrika

Seit der so genannten Flüchtlingskrise ist Europa weitgehend mit sich selbst beschäftigt, wenn es um Flucht und Migration geht. Die Flüchtlinge auf dem afrikanischen Kontinent sind in Vergessenheit geraten: Rund 16 Millionen Menschen nach den jüngsten Zahlen des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, so viele wie niemals zuvor. Ihre Lage ist oft katastrophal - wie etwa die der burundischen Flüchtlinge in Tansania.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Afrika

 

22.02.2017, bastamag.net

Migrant*innen, Schengen, Terrorismus: Wie die europäische Militärindustrie mit der Angst verdient

"Der Migrant*innenzufluss"? Ein Spielfeld, um neue Technlogien, von den "intelligenten" Zäunen bis zu den Hunderobotern über Grenzdrohnen, zu testen. Der Aufstieg der extremen Rechten in Europa? Ein Glücksfall, um Mauern und Stacheldrahtzäune für 3 Millionen Euro pro Kilometer zu errichten. Gruppen islamistischer Extremisten? Eine Perspektive für "starke Wachstumsraten". So läuft das Geschäft der Grenzsicherheit. Voll im Aufschwung seit 10 Jahren. Untersuchung über diesen neuen Komplex der Militärindustrie, der mehr und mehr stärker wird in Europa.

Zum Artikel Sprache(n): Französisch / Français
Region(en): Nordafrika, Naher Osten, Europäische Union, Europa, Afrika

 

22.02.2017, ansamed.info

Marokko gibt 250 Mio. Euro pro Jahr aus, um Migrant*innen Richtung der EU aufzuhalten

Jedes Jahr stellt Marokko 250 Millionen Euro zur Verfügung, um die Migration Richtung Europa zu bekämpfen. Das hebt das Nachrichtenportal Le360.ma hervor und fügt hinzu, dass 23.000 Ordnungskräfte damit beschäftigt sind Tag und Nacht die Mittelmeerküste des Landes zu überwachen, wo sich die beiden spanischen Enklaven, Ceuta und Melilla, befinden.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Spanien, Nordafrika, Europäische Union, Europa

 

22.02.2017, espresso.repubblica.it

Garian, Libyen: Reise zum Ende der Menschlichkeit

Wir waren in einem der 30 eingerichteten Zentren in Libyen, wo Migrant*innen eingsperrt werden. Käfige aus Blech, in welchem 1.400 Migrant*innen "leben", die wie Tiere behandelt werden. «Lasst uns hier raus, wir sterben».

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Nordafrika

 

22.02.2017, ilsole24ore.com

Italienischer Innenminister Minniti: Nationaler Plan für Integration soll bis Juni stehen

Bis Juni wird der nationale Plan für Integration im Parlament eingereicht. Dies hat heut der Innenminister, Marco Minniti, in der Anhörung vor der Untersuchungskommission zur Migration angekündigt und damit die Notwendigkeit eines «organischen Projektes» unterstrichen, für diejenigen, die in unseren Land bleiben dürfen.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta

 

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