Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


03.07.2015, Monitor

Monitor-Bericht über gekaufte Termine

Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor bezahlen viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Nord-Irak zum Teil hohe Summen, um einen Termin an einer Deutschen Botschaft zu bekommen. Konkret geht es um Termine an den Deutschen Botschaften in Beirut (Libanon) und Ankara (Türkei), um ein Visum für Familiennachzug zu erhalten. Nach Monitor-Informationen sollen auch Botschaftsmitarbeiter an den Deals beteiligt sein.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

03.07.2015, Euractiv

Flüchtlinge: Österreich, Ungarn und Serbien greifen zur Selbsthilfe

Die Zahl der Flüchtlinge die über die Balkan-Route, also von Griechenland über Mazedonien bzw. Serbien nach Ungarn und dann weiter nach Österreich kommen ist in der letzten zeit stark gestiegen. Die Innenminister der drei Länder haben nun eine engere Kooperation mit folgenden Schwerpunkten vereinbart:
Verstärkte gemischte Patrouillen an der serbisch-ungarischen bzw. an der serbisch-mazedonischen Grenze
Intensivierung der gemeinsamen Ermittlungsgruppen gegen Schlepperei sowie
Schaffung von jeweils einer Ansprechstelle zur Grenzkontrolle in jedem der drei Länder

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

02.07.2015, Reuters

Die Menschen, die das Mittelmeer überqueren, sind keine 'Migranten'

Warum bezeichnen wir den Flüchtlingsnotstand als "Migrationskrise im Mittelmeer"? Die Medien nutzen diesen Begriff fast ausschließlich - selten geht es um "Flüchtlinge". Doch "Migrant" impliziert eine Wahl: dass die Leute bleiben konnten, wo sie waren, anstatt die EU mit ihrer Anwesenheit zu belasten. Flüchtlinge verdienen Respekt für ihren Kampf ums Überleben, und das Verständnis, warum sie nach Europa gekommen sind, bedeutet, die Gefahr anzuerkennen, die ihnen zuhause droht.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union, Europa

 

02.07.2015, Reuters

Frankreich und Großbritannien verstärken Maßnahmen um Migranten abzuhalten

Frankreich und Großbritannien haben sich am Donnerstag darauf geeinigt, Maßnahmen zu verstärken, um Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten abzuhalten, die sich als blinder Passagier auf Fahrzeugen verstecken, die den Tunnel zwischen den beiden Ländern durchfahren. Diese Entscheidung wurde einvernehmlich getroffen, nachdem viele der ca. 3.000 Migranten, die nahe der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gecampt hatten, Verkehrsstaus ausnutzen wollten, um in die stehenden LKWs zu klettern.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

02.07.2015, Carnegie Europe

Zentraleuropas beschämende Ablehnung von Flüchtlingen

Zentraleuropäische Regierungschefs, die unter dem Kommunismus in Zentral- und Osteuropa gelebt haben, wissen am besten, was die militärische Einberufung bedeutet und wie stark diese von den Menschen abgelehnt wird. Sie sollten diese Zeiten vergleichen mit dem, was heute in Eritrea passiert. Gezwungen, bis 1989 selbst in einer Festung zu leben, sollten Zentral- und Osteuropäer sehr viel aufgeschlossener gegenüber Eritreern und anderen Flüchtlingen sein, die nun ihrer eigenen Festung entkommen wollen.

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Region(en): Osteuropa, Nordafrika, Afrika

 

02.07.2015, Deutsche Welle

Flüchtlinge überfordern Griechenland

Griechenland hat Italien überholt: Rund 69.000 Flüchtlinge sind in diesem Jahr dort eingetroffen. Aber es gibt kein funktionierendes Asyl- und Aufnahmesystem. Die meisten der Ankömmlinge leben auf der Straße.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

02.07.2015, ZEIT Online

Flüchtlinge: Bundestag verschärft Asylrecht

Die Reform des Bleiberechts ist beschlossen. Ausländer, die abgeschoben werden sollen, können schneller in Haft kommen. Wer gut integriert ist, darf bleiben.

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Region(en): Deutschland

 

02.07.2015, Radio Vatikan

Italien: „Mittelmeer-Flüchtlinge brauchen mehr, nicht weniger Schutz"

Die neuen Daten des UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR über die Lage der Mittelmeer-Flüchtlinge bestätigen, dass es mehr internationalen Schutz für diese Menschen braucht.

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Region(en): Italien / Malta

 

02.07.2015, Heise Online

EU testet am Frankfurter Flughafen neues Grenzkontrollsystem

Gesichtserkennung, Iris- oder Fingerabdruckscan: Am Frankfurter Flughafen können Reisende aus Nicht-EU-Ländern derzeit freiwillig viel von sich preisgeben. Denn bei der Einreisekontrolle "Smart Borders Pilot" am Terminal 2 testen Bundespolizisten neueste Identifizierungstechnik. Die Beamten tun das im Auftrag der Europäischen Union (EU). Deren Kommission hat 2013 das "Smart-Borders"-Programm auf den Weg gebracht. Darin enthalten sind Vorschläge für ein EU-weites Ein- und Ausreisesystem an Außengrenzen. Wie das effizient zu gestalten wäre, sollen die Polizisten in Frankfurt erproben.

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02.07.2015, Kompakt Welt

Boot gekentert: 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste sind vermutlich über 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Dies geht aus Schilderungen von Überlebenden hervor, die in der süditalienischen Stadt Reggio Calabria angekommen sind, teilte Save the Children mit. Unter den Opfern sind auch Kinder.

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Region(en): Italien / Malta

 

02.07.2015, The Guardian

GB: Ächtung osteuropäischer Migranten ist Verrat an Vergangenheit

Bilder von "Osteuropäern", wie die Daily Mail sie nennt, die offensichtlich vor dem 7/7-Denkmal im Londoner Hyde Park campen, sind derzeit der Grund für einen nationalen Aufschrei. Doch diejenigen, "die sich über die 'Entweihung' dieses Denkmals aufregen, vergessen unsere gemeinsame Geschichte von Altruismus und Leiden im Zweiten Weltkrieg", so Jonathan Jones vom Guardian.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Europa

 

02.07.2015, The Guardian

OECD-Studie: Je mehr Migranten desto bessere Integration

In Ländern mit einem größeren Anteil an Migranten werden diese paradoxerweise besser in den Arbeitsmarkt integriert, wie ein bahnbrechender neuer Report über Integration in den reichsten Ländern der Welt gezeigt hat. Die Forschung ergab, dass osteuropäische Länder am ungünstigsten für eine vorteilhafte Integration sind, trotz des geringen Migrantenanteils.

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Region(en): Osteuropa, Weltweit

 

02.07.2015, Breitbart

Dänemark: UKIP will strengere Grenzkontrollen

Nachdem die neue Mitte-rechts Partei eine Regierung mit Unterstützung der "UKIP" geformt hat, will sie, wenige Wochen nach dem Sieg der nationalen Wahlen, die Grenzen abdichten. Dänemarks einzige Landgrenze ist die zu Deutschland - eine 40-Meilen Grenze, die derzeit komplett offen ist aufgrund des Schengener Abkommens zur Freizügigkeit innerhalb Europa. Das soll sich nun ändern: Neue Kontrollen und Grenzposten sollen aufgestellt werden, um Verbrechen und Menschenhandel zu bekämpfen.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

02.07.2015, Kurier

Lampedusa: Tunesischer Schlepper verurteilt

Nach der Flüchtlingstragödie vor der Insel Lampedusa mit 366 Toten im Oktober 2013 hat ein Gericht in der sizilianischen Stadt Agrigent am Mittwoch einen tunesischen Schlepper zu 18 Jahren Haft verurteilt.

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Region(en): Italien / Malta

 

01.07.2015, The Guardian

Dänemark will zur Abschreckung Leistungen für Asylbewerber kürzen

Die neue rechte Regierung in Dänemark verkündete am Mittwoch, sie wolle Leistungen für Asylbewerber kürzen, um die Anzahl der Flüchtlinge, die ins Land kommen, zu reduzieren. Die regierende Venstre Partei hat für eine Kürzung der Leistungen für Asylbewerber geworben, nachdem die ehemalige Mitte-links Regierung diese erhöht hatte, was von der rechten Partei kritisiert wurde, da dies mehr Flüchtlinge dazu verleite, nach Dänemark zu kommen.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

01.07.2015, TAZ

Hamburg bleibt hart

Wegen Genitaluntersuchungen an Flüchtlingen hagelt es Kritik von vielen Seiten. Die Sozialbehörde zeigt sich davon unbeeindruckt und kündigt an, an ihrem Vorgehen festzuhalten. Der Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) soll weiter im Gespräch mit den jungen Flüchtlingen prüfen, ob deren Aussagen, sie seien minderjährig, von den Behörden anerkannt werden.

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Region(en): Deutschland

 

01.07.2015, BBC News

Flüchtlingskrise: EU hilft Ungarn mit großem Zustrom

Die Europäische Kommission hat versprochen, Ungarn finanzielle zu untersützen und Experten zu entsenden, um den Zustrom an Migranten, die über Serbien ankommen, zu bekämpfen. Die EU wird hierfür mehr als 8 Mio.€ beisteuern, die für Hilfsgüter, Zelte, Experten für die Fingerabdrucknahme, Sachbearbeitern für Asylanträge und der Erleichterung von Abschiebungen verwendet werden. 2014 war die Anzahl der Asylanträge in Ungarn um 126% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - die zweithöchste Steigerung innerhalb der EU nach Italien (143%).

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Europa

 

01.07.2015, Deutsche Welle

Ungarn: Entschlossenheit der Migranten bleibt ungebrochen

Ungarns Plan, einen Grenzzaun zu errichten, um Migranten an der Einreise zu verhindern, hat einen großen öffentlichen Aufschrei hervorgerufen. Doch wie Lidija Tomic von der serbischen Grenze berichtet, lassen sich die Migranten nicht beirren. "Es gibt keine Mauer, die uns auf unserem Weg zu einem besseren Leben aufhalten wird. [...] Wenn Ungarn den Zaun baut, werden wir einen Tunnel graben und untendurch gehen," sagt Daniel, ein 16-jähriger Afghane aus dem Iran, der 40 Tage mit einem Freund und seiner Familie nach Serbien gereist ist, der DW.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Europa

 

01.07.2015, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Flüchtlinge in Athen: Kein Ort zum Leben

Da Griechenland seine Flüchtlinge nicht versorgen kann, müssen Hilfsorganisationen einspringen. Doch inzwischen kommen auch die Einheimischen zu den Essensausgaben.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

01.07.2015, Radio Vatikan

Libanon: UNO muss bei Syrien-Flüchtlingen am Essen sparen

Fehlende Mittel zwingen das Welternährungsprogramm der UNO, die Nothilfe für syrische Flüchtlinge in Libanon und Jordanien erneut stark zu verringern. Beide Länder beherbergen Millionen Syrer auf der Flucht, von denen viele bereits in den letzten Monaten von Kürzungen ihrer Nahrungsmittelrationen betroffen waren.

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Region(en): Naher Osten

 

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