Die täglichen Dramen
Sie können hier die Anzeige auf einen Zeitraum eingrenzen indem Sie jeweils Jahr und Monat für das Start- und Enddatum angeben und auf "Anwenden" klicken

Aktuelle Artikel


30.09.2016, opendemocracy.net

Solidarität in der EU-Asylpolitik: Antwort auf ein Problem oder ein Teil davon?

Solidarität in der EU-Asylpolitik ist ein Euphemismus geworden beim Feilschen um Verantwortlichkeiten und die vorgeschlagene Reform der Dublin Verordnung wird nur den Mißbrauch dieses Konzepts verdecken.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union

 

30.09.2016, Radio Dabanga

Sudanesische geflüchtete im Tschad lehnen freiwillige Rückkehr ab

Die sudanesischen geflüchteten in den Camps Treguine und Bredjing im östlichen Tschad haben in einem Treffen mit einer Regierungsdelegation am Montag die freiwillige Rückkehr in ihre Herkunfstgebiete abgelehnt. Sie lehnten die Rückkehr ab, solange dort nachweislich kein Frieden herrscht, und die Verantwortlichen die Vergewaltigungen, die Angriffe, die Brandstiftungen und die Überfälle gestoppt hätten. Sie forderten ebenso das die Milizen vor ihrer Rückkehr entwaffnet werden müßten und die neuen Siedler von ihrem Land vertrieben werden müßten.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Nordafrika

 

30.09.2016, Potsdamer Neueste Nachrichten

Junge Potsdamer und Berliner retten Flüchtlinge aus dem Mittelmeer

Eine Gruppe junger Potsdamer und Berliner rettet mit einem alten Fischtrawler Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken. 3000 Menschen konnten sie bereits retten. „Jugend Rettet“ haben sie sich genannt, gerade läuft die vierte Mission auf hoher See.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

30.09.2016, Die Welt

AOK klärt nach Petry-Behauptung über Kosten auf

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hatte behauptet, durch die Flüchtlinge entstünden im deutschen Gesundheitssystem Finanzierungsprobleme. Dieser Darstellung trat nun der AOK-Bundesverband entgegen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

30.09.2016, Finanzen.net

Zahl der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln übersteigt 14 000

Auf den griechischen Inseln der Ostägäis leben mittlerweile mehr als 14 000 Flüchtlinge und Migranten. Wie der griechische Flüchtlingskrisenstab mitteilte, seien von Mittwoch auf Donnerstag erneut 151 Flüchtlinge von der Türkei aus illegal übergesetzt. Damit stieg die Zahl der Schutzsuchenden auf den Inseln Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos auf 14 003 Menschen. Zur Unterbringung stehen nur 7450 Plätze zur Verfügung. Die Auffanglager sind überfüllt, immer wieder kommt es zwischen den Flüchtlingen zu Auseinandersetzungen, auch die Inselbewohner demonstrieren gegen die Situation.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, TGcom24

Schiffbruch vorTürkei: 4 Tote, 23 Vermisste

Eine neue Tragödie in der Ägäis. Mindestens vier Tote konnten von der türkischen Küstenwache nach einem Schiffbruch südwestlich von Bodrum geborgen werden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Demnach ist ein Schlauchboot auf dem Weg nach Griechenland mit 31 Personen untergegangen. Vier konnten gerettet werden, 23 werden vermisst.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, ZDF

"Zum Sterben zu viel, zum Überleben zu wenig"

mmer mehr Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern suchen ihren Weg nach Europa über den Sudan. Die Lager quellen über, die internationale Hilfe reicht nicht - wie verzweifelt die Situation ist, berichtet ZDF-Korrespondent Gack.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Afrika

 

29.09.2016, Le Monde diplomatique

Wutbürger in Lesbos und anderswo

Ausführlicher Bericht über die Demonstrationen auf den griechischen Inseln, die zum großen Teil von lokalen rechtsradikalen Kräften (unter Beteiligung der Neonazi-Partei Chrysi Avgi) organisiert werden und über das Versagen der EU in Bezug auf Griechenland, das als bewusste Abschreckungspolitik verstanden wird. Bei der Einrichtung und Finanzierung von Hot-spots auf den griechischen Inseln handelt es sich im Kern um eine Abschreckungsstrategie, die EU-Europa auf Kosten seines schwächsten Mitgliedsstaates betreibt.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, Neue Zürcher Zeitung

2000 Einwohner von Insel Chios demonstrieren

Rund 2000 Menschen haben am Mittwochabend gegen die Flüchtlingssituation auf der griechischen Insel Chios demonstriert. Es sei die grösste Demonstration, die jemals auf der Insel mit ihren rund 50 000 Einwohnern stattgefunden habe, berichteten griechische Medien. Auf Chios leben fast 3700 Flüchtlinge und Migranten; das Flüchtlingslager «Vial» hat jedoch nur eine Kapazität von 1100 Plätzen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, n-tv.de

Tschechien nimmt keine Flüchtlinge mehr auf

Nach dem Verteilschlüssel der Europäischen Union muss Tschechien 2987 Flüchtlinge aufnehmen - angekommen sind bisher nur zwölf. Und dabei soll es erst einmal auch bleiben. Bis zum Jahresende nimmt das Land keinen einzigen Schutzsuchenden mehr auf.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

29.09.2016, oe24.at

Diese Länder kontrollieren ihre Grenzen

Grundsätzlich gilt zwischen den 26 Schengen-Staaten die Reisefreiheit. In der Flüchtlingskrise haben mehrere Staaten dieses Recht aber eingeschränkt. Derzeit kontrollieren Österreich und fünf weitere Staaten ihre Grenzen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

29.09.2016, derstandard.at

Unaufhaltsam durch die Wüste nach Europa

Die EU will Migration aus Afrika stoppen. Doch die Menschen lassen sich nicht zurückdrängen, sagt eine Politikwissenschafterin aus Kamerun.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Afrika

 

29.09.2016, Wirtschaftswoche

Einwanderung im Zeitalter des Smartphones

Für Flüchtlinge ist das Smartphone existentiell. Ohne die Geräte und ständigen Internetzugang wären viele von ihnen wohl nicht hier. Viele Anbieter haben sich auf Flüchtlinge spezialisiert.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europa

 

29.09.2016, Zeit Online

Was Hütten von Palästen trennen soll

Eigentlich ist die Mauer von Calais nur die Fortsetzung eines vier Meter hohen Stacheldrahtzauns entlang des Autobahnzubringers zum Fährhafen der Stadt. Beides soll, dass die Flüchtlinge, die im Lager am Rande der Stadt wohnen, zur Autobahn und dann zum Hafen gelangen, um heimlich auf die Insel überzusetzen. Dabei steht die Mauer von Calais noch gar nicht. Derzeit graben Baggerfahrzeuge am Rande der Autobahn Löcher für ihre Fundamente. Und dennoch ist die Mauer bereits in allen Köpfen. Schon trennt sie Welten zwischen Flüchtlingen und Franzosen, zwischen Hütten und Palästen, zwischen Öffnung und Rückzug.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

29.09.2016, Europäische Kommission

Koordinierter EU-Ansatz für zeitweise interne Grenzkontrollen

Report der EU Kommission über die internen Grenzkontrollen der fünf Schengen Mitgliedstaaten (Österreich, Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen), die innerhalb des Rahemns der Empfehlungen der Kommission geblieben seien. Die Kontrollen haben sich auf das absolut notwendige beschränkt. Die Kommission hat weiter festgestellt, das sich die zugrundeliegenden Bedingungen sich nicht geändert haben, so dass eine Änderung der Kommissionsempfehlung im Moment nicht gerechtfertigt wäre.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union

 

28.09.2016, taz.de

Die im Dunkeln sieht man nicht

Die Situation am neuen Landesamt für Flüchtlinge sei katastrophal, kritisieren die Betreiber von Heimen. Schlimm sei auch die Lage in Notunterkünften.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, fr-online.de

Mehr Lehrer für Flüchtlinge

Durch die Flüchtlingskrise sollen aktuell in Deutschland mehr als 300.000 minderjährige Flüchtlinge leben. Daher fordert die GEW mehr Lehrer und Lehrerinnen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, ansa.it

Druck von EU auf Italien: "Beschleunigung der Eröffnung neuer Hotspots"

Druck von der EU gegenüber Italien: "Die Spitzenwerte bei den Ankünften in den letzten Monaten" in Italien - so liest man im Dokument zu Relocation und Wiederansiedlung der EU-Kommission - "haben gezeigt, dass die derzeitige Kapazität von 1.600 Plätzen in den 4 aktiven Hotspots (Pozzallo, Lampedusa, Trapani und Tarant) nicht ausreichend ist. Italien sollte die Eröffnung weiterer bereits angekündigter zusätzlicher Hotspots beschleunigen."

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

28.09.2016, zeit.de

Griechenland ist nicht schuld

Die Situation auf Lesbos ist nicht auf griechisches Versagen zurückzuführen. Viele EU-Staaten verweigern noch immer die sehr lange versprochene Unterstützung.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

28.09.2016, zeit.de

Seehofer will Zuwanderungsgesetz samt Obergrenze

In diesem Punkt lässt CSU-Chef Seehofer nicht locker: In seiner Regierungserklärung fordert er erneut eine Obergrenze für Flüchtlinge. Nur so sei Humanität möglich.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

Seiten