Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


29.09.2014, argocatania

Staatsanwaltschaft über den Schiffbruch, sie wurden tatsächlich versenkt

Mehrer Quellen weisen darauf hin, dass die Versenkung eines Schiffes mit einer großen Personenzahl an Bord, noch unpräzise aber angegeben mit mehr als 400, Migranten verschiedener Nationalitäten, gewollt von einem anderen größeren Schiff, durch einen Zusammenstoß herbeigerufen worden sei.

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Region(en): Italien / Malta

 

19.09.2014, Die Welt

Polizei nimmt 18 Demonstranten in Hamburger SPD-Zentrale in Gewahrsam

Flüchtlinge und Unterstützer der sogenannten Lampedusa-Gruppe sind am Freitag in die Zentrale der Hamburger SPD eingedrungen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden 18 Menschen in Gewahrsam genommen, als sie das Foyer belagerten.

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Region(en): Deutschland

 

19.09.2014, La Presse

UNO: Tod von 500 Migranten im Mittelmeer ist Massenmord

Bei dem Tod von circa 500 Migranten nach dem Schiffsunglück das sich letzte Woche im Meer vor Malta ereignete, könnte es sich um einen Massenmord handeln. Das sagte die Hochkommissarin für Menschenrechte der UN, Zeid Raad al-Hussein Zeid, in der Anfrage an die Regierungen dem Vorfall nachzugehen, der von den eigenen Schleusern begangen worden sein könnte.

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Region(en): Italien / Malta

 

19.09.2014, Die Welt

Grüne fassungslos über Kretschmanns Asyl-Alleingang

In Verdacht hatten die Grünen ihren einzigen Ministerpräsidenten schon seit Tagen. Winfried Kretschmann, so wurde in seiner Partei in den vergangenen Tagen gemunkelt, werde dafür sorgen, dass Baden-Württemberg am Freitag im Bundesrat der umstrittenen Asylrechtsreform der großen Koalition zustimmt.

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Region(en): Osteuropa, Deutschland

 

19.09.2014, TRT

Bulgarien misshandelt syrische Flüchtlinge

Human Rights Watch hat schwere Vorwürfe gegen die bulgarische Polizei gerichtet. Die Organisation warf bulgarischen Behörden vor, syrische Flüchtlinge misshandelt und in die Türkei abgeschoben zu haben. In einem betreffenden Bericht der Organisation, der auf Aussagen von Opfern beruht, heißt es, die bulgarische Polizei habe mindestens 43 syrische Flüchtlinge geprügelt und abgeschoben.

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Region(en): Osteuropa

 

19.09.2014, Huffington Post

Die Liebesbriefe der toten Migranten des Meeres

Sie führen sie mit sich als wären es Reliquien. Viele waren sogar in Plastikumschlägen versiegelt, damit sie auf dem Meer nicht kaputtgehen. Es sind Briefe von Liebe und von Hoffnung geschickt von Migranten "auf der Flucht aus dem Süden der Welt" an ihre Frauen, Verlobten und Mütter, die sie in ihren Herkunftsländern zurückließen.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

19.09.2014, Il Fatto Società

Layla, überlebt auf dem Meer, jetzt sucht sie eine bessere Zukunft

Es gab einmal eine Zeit in der die Völker des Mittelmeers untereinander eine gemeinsame Sprache sprachen. Es war das 'Sabir', ein Wortschatz der von den Seeleuten geschaffen wurde und Venizianisch und Arabisch, Genuesisch und Catalan, Griechisch und Französisch miteinander mischte. Beliebig konnte die Herkunft des Schiffes sein, überall konnte sein Ziel sein, die Sprache des Meeres war immer die Selbe.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

19.09.2014, Welt

Baden-Württemberg will Änderung des Asylrechts zustimmen

Im Bundesrat zeichnet sich eine Mehrheit für die geplante Änderung des Asylrechts ab: Nach Zugeständnissen der Bundesregierung wolle die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg der Änderung zustimmen, hieß es am Morgen in Länderkreisen. Damit gilt eine Mehrheit in der Länderkammer als sicher.

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Region(en): Deutschland

 

18.09.2014, Huffington Post Maghreb

Schiffbruch von Migranten: die schrecklichen Geschichten von zwei Überlebende

Mohamed Raad, ein 23 Jahre alte Palästinenser, und Doaa Al Zamel haben am Mittwoch ihre Leidensweg der französische AFP im kretischen Hafen Chania erzählt, wohin sie mit zwei anderen Palästinensern, einem Ägypter und einem kleinen Mädchen syrischer Herkunft von einem Containerschiff, dass sie gerettet hatte, gebracht worden waren.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Europa

 

18.09.2014, Handelsblatt

„Am dritten Tag wurden die Leute verrückt“

Sie tranken Urin aus Flaschen, sahen Verwandte und Geliebte ertrinken. Am Ende wurden sie von einem Containerschiff aus dem Meer gefischt. Überlebende des Flüchtlingsdramas vor Malta schildern ihre Odyssee.

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Region(en): Italien / Malta

 

18.09.2014, Die Welt

Grünen-Fraktionschef lehnt Asylrechtsreform ab

Schwarz-Rot im Bund will wegen steigender Flüchtlingszahlen drei Länder als sichere Herkunftsländer einstufen. Für den Grünen-Fraktionschef Köbler ist der Gesetzesvorstoß inakzeptabel.

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Region(en): Deutschland

 

18.09.2014, Blitz quotidiano

Malta weist Schiff wegen Ebolaverdacht zurück

Auf der einen Seite Malta, das ein Schiff wegen eines Ebola Verdachtfalls zurückgewiesen hat. Auf der anderen Seite Österreich, das mit dem Grenzschutz am Brenner tausende von Ausländern nach Italien zurückgeschickt hat, gezwungen den Notzustand zu erklären. Das Chaos der Migranten scheint sich an die Nord- und Südgrenzen der Halbinsel verlagert zu haben.

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Region(en): Italien / Malta, Österreich / Schweiz

 

18.09.2014, Tiroler Tageszeitung

Flüchtlinge: Caritas kritisiert mögliche Grenzkontrollen

Tirols Caritas-Direktor Georg Schärmer versteht oft die Politik nicht mehr. „Da sind wir einerseits froh, dass in Europa die Grenzbalken gefallen sind, und bei der ersten großen Herausforderung rufen wir sofort wieder nach einer Grenzpolizei“, kritisiert er die jüngst geäußerten Forderungen nach Grenzkontrollen gegen den wachsenden Flüchtlingsstrom.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Europäische Union

 

18.09.2014, CT ZEN

Schweigen über das gesunkene Boot: "Was sagen wir den Familien?"

Mit einem Vermerk informiert die Staatsanwaltschaft in Catania über die Entwicklungen im Fall des Schiffes mit über 400 Migranten an Bord, das an der Spitze des Meeres von Malta kenterte. Aber die Behörde berugen sich auf die Schweigepflicht über die Identität der Überlebenden, so wie der zweifellosen Opfer.

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Region(en): Italien / Malta

 

18.09.2014, WDR

Städtetag will Soforthilfe für Kommunen

Immer mehr Flüchtlinge und Asylbewerber: Das bringt viele Kommunen in Bedrängnis. Die Länder sollen die Kosten ausgleichen. Das klappt aber nur begrenzt - und deswegen fordert der Städtetag am Mittwoch (17.09.2014) ein Sofortprogramm. Dabei geht es nicht nur um Geld.

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Region(en): Deutschland

 

18.09.2014, Redattore Sociale

'Mare Nostrum', Manzione: "Eine Operation, deren Fortsetzung nützlich wäre"

"Mare Nostrum war nützlich und folglich wäre es gut diese Operation fortzusetzen". Das sagte Domenico Manzione, Untersekretär des Innern mit Vollmacht, über die Immigration, am Rande eines Treffens auf dem Fest der PD von Livorno.

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Region(en): Italien / Malta

 

18.09.2014, Stern

Asylbewerberheime bundesweit überfüllt

Die Unterkünfte für Asylbewerber sind in fast allen Bundesländern überfüllt. Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz richteten Notquartiere in Wohncontainern oder leerstehenden Gebäuden ein, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur DPA. In einigen Ländern wie Schleswig-Holstein oder Bayern übernachten Flüchtlinge in Zelten, weil die Plätze der Aufnahmeeinrichtungen voll belegt sind.

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Region(en): Deutschland

 

18.09.2014, Tiroler Tageszeitung

Flüchtlinge und Beamte stoßen an die Grenzen

Sie haben nicht viel mehr im Gepäck als Hoffnung. Hoffnung auf ein besseres Leben. Und dann ist plötzlich Endstation. In Tirol. Weit weg von der eigenen Heimat. Insgesamt 118 illegal eingereiste Flüchtlinge wurden zuletzt innerhalb von 24 Stunden in Zügen durch Tirol aufgegriffen. Einmal mehr. 4759 Menschen waren es bisher. Tendenz weiter steigend.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

18.09.2014, Mitteldeutsche Zeitung

Mehr Flüchtlinge erreichen Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Kommunen bereiten sich auf eine steigende Zahl an Flüchtlinge vor. Mehrere Landkreise wollen weitere Gemeinschaftsunterkünfte errichten, vielfach werden auch zusätzliche Wohnungen angemietet, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Einige Kommunen starten Projekte, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen und eine Willkommenskultur zu schaffen.

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Region(en): Deutschland

 

18.09.2014, Corriere della Sera

"Die Migranten bezahlten mit Organen"

Fünf in Rom verhaftet bei den Untersuchungen zu den Booten nach Lampedusa. Bei den Überwachungsaktionen, scheint die Rolle der Abkassierer der Organisation sich zwischen Milano, Bologna und Turin zu verteilen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

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