Everyday drama
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Aktuelle Artikel


19.04.2015, Tagesschau

"Eine neue Ebene der Grausamkeit"

Erneut ist ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer gesunken - und für die etwa 700 noch immer vermissten Menschen gibt es kaum noch Hoffnung. Die UN sprechen von einer Grausamkeit, die es bisher noch nicht gab. Einsatzkräfte bargen bislang mehr als 20 Leichen. Der Papst heute: Papst fordert entschiedenes Eingreifen
"Ich appelliere sorgenvoll, dass die internationale Gemeinschaft mit Entschlossenheit und Schnelligkeit handelt, um zu verhindern, dass sich ähnliche Tragödien wiederholen. Es sind Männer und Frauen wie wir, unsere Brüder, die ein besseres Leben suchen, hungrig, verfolgt, verletzt, erschöpft, Opfer von Kriegen."

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Europa

 

19.04.2015, watch the med alarm phone

Die EU tötet Flüchtlinge: Fähren statt Frontex!

Gestern Nacht sind mindestens 650 Bootsflüchtlinge ca. 73 Seemeilen nördlich der libyschen Küste auf dem Weg nach Italien ertrunken. Sie waren an Bord eines 30 Meter langen Kutters, der kenterte, als sich das Frachtschiff King Jacob näherte, um Hilfe zu leisten. Es gibt nur 28 Überlebende.
Es ist die größte Flüchtlings-Schiffskatastrophe in der neueren Geschichte des Mittelmeers. Die EU ist mit ihrem Beschluss vom 27. August 2014, die Seenotrettung im Mittelmeer herunterzufahren, verantwortlich für dieses Massensterben. Die EU hätte die Mittel und die Möglichkeiten, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Aber sie lässt die Menschen ertrinken.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Europa, Weltweit

 

19.04.2015, Tagesschau

Flüchtlingsboot gekentert - bis zu 700 Tote befürchtet

Im Mittelmeer hat sich eine weitere Flüchtlingskatastrophe ereignet: Nach UN-Angaben werden etwa 700 Menschen vermisst, nachdem ihr Boot vor der libyschen Küste kenterte. 28 Überlebende wurden Medienberichten zufolge gerettet. Einsatzkräfte bargen bislang mehr als 20 Leichen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Nordafrika, Asien

 

19.04.2015, Der Tagesspiegel

Flüchtlinge: Von einer Hölle in die nächste

Nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs waren mehr Menschen auf der Flucht. Viele verlassen ihre Heimat aus Angst, müssen aber wieder zurückkehren, weil der Zufluchtsort noch unsicherer ist als das Land, aus dem sie kamen.

full article Region(s): Weltweit

 

18.04.2015, Die Welt

Papst fordert internationale Reaktion auf Flüchtlingskrise

Papst Franziskus hat angesichts hunderter ertrunkener Bootsflüchtlinge mehr internationale Anstrengungen zum Schutz von Menschenleben gefordert. "Es ist offenkundig, dass das Ausmaß des Phänomens eine viel größere Beteiligung erfordert", sagte der Papst am Samstag nach einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella. "Wir dürfen in unserem Bemühen nicht nachlassen, für eine umfassendere Reaktion auf europäischer und internationaler Ebene zu werben."

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Weltweit

 

18.04.2015, Blick.ch

Italienische Polizei nimmt 44 Schlepper von Flüchtlingen fest

Rom – Während die massive Flüchtlingswelle aus Afrika Sizilien schwer belastet, hat die italienische Polizei den Einsatz gegen Schlepperbanden verschärft, die Migranten nach Europa schleusen. 44 Schlepper sind kürzlich festgenommen worden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta

 

18.04.2015, stol.it

Flüchtlinge in Nordtirol aufgegriffen

Auf der Inntalautobahn wurde einem mutmaßlichen Schlepper eine Radarkontrolle zum Verhängnis. Der 43-Jährige wanderte in Untersuchungshaft. Am Freitagabend wurden am Bahnhof Innsbruck in einem internationalen Reisezug, der in Richtung Deutschland unterwegs war, neun Syrer (davon zwei Unmündige), zwei Personen aus Eritrea und ein Staatsangehöriger aus Gambia von der Polizei entdeckt. Sie sollten am Samstag nach Italien „zurückgeschoben“ werden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Österreich / Schweiz, Afrika

 

18.04.2015, Süddeutsche Zeitung

Wie die EU Flüchtlinge tötet

400 Tote an einem Tag: Die EU hätte die Mittel und die Möglichkeiten, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Aber sie lässt sie ertrinken - einer zynischen Logik zufolge.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Europäische Union

 

18.04.2015, Berlin.de

5000 Menschen wollen für Flüchtlinge demonstrieren

Mehrere tausend Menschen wollen heute in Berlin-Kreuzberg für ein Bleiberecht von Flüchtlingen und gegen eine Verschärfung des Asylrechts demonstrieren. Die Kundgebung auf dem Oranienplatz, die von einem Bündnis linker Gruppen veranstaltet wird, soll um 15.00 Uhr beginnen. Verschiedene Musiker, darunter der Sänger Peter Fox, wurden angekündigt. Bei der Polizei sind 5000 Teilnehmer angemeldet. Auf dem Oranienplatz hatte es in den vergangenen Jahren Streit um dort campierende Flüchtlinge gegeben. Die Zelte und Holzbuden wurden vor einem Jahr abgebaut.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

18.04.2015, Ffm-Online

Investigation shipwreck(s) last sunday, 400 deaths or more

Yesterday (friday) we learned that there are reports about the shipwrecks of Sunday (“400″) by the crew of the container ship “Santa Giorgina” (flag: Liberia, captain Pawel Banys) of the ship company Claus Peter Offen (Hermann J. Klein) at Hamburg. The crew is apparently shocked and over-exertet, for the many rescue operations of the container ship. They demand, with their ship company, more state rescue operations in the mediterranean, and yesterday the german sea crew confederation wrote a letter to the german cancellor office with this demand.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Italien / Malta, Nordafrika, Deutschland, Asien

 

17.04.2015, Der Stern

Amnesty fordert sichere Wege für Flüchtlinge nach Europa

Nach dem jüngsten Unglück mit einem Flüchtlingsboot im Mittelmeer hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sichere Wege für Flüchtlinge nach Europa gefordert. Es müsse die Möglichkeit geben, schon vor der Überfahrt über das Meer Asyl zu beantragen, sagte der Generaldirektor der Organisation in Italien, Gianni Rufini, im Deutschlandfunk. Grünen-Chefin Simone Peter kritisierte Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer als "Gipfel der Unmenschlichkeit".

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Deutschland, Europa

 

17.04.2015, Taz

Hotline für Flüchtlinge in Seenot: Druck für mehr Verantwortung

Wohl dank des „Alarm-Phones“ wurden vor kurzem 600 Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Eine Initiative will das Sterben auf See beenden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Nordafrika, Europa, Asien

 

17.04.2015, Focus

Schleuserbanden drängen Brandopfer in Flüchtlingsboot

Auf dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge haben von entsetzlicher Brutalität der Schleuserbanden und auf den Booten berichtet. So sollen Muslime auf einem Flüchtlingsboot aus religiösem Hass zwölf Christen ins Mittelmeer geworfen haben. Sie seien ertrunken, berichteten Überlebende. In Libyen zwangen brutale Schleuser sogar schwerverletzte Brandopfer in Schlauchboote gen Norden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Nordafrika, Asien

 

17.04.2015, europeonline-magazine

UN refugee agency: 950 dead or missing in the Mediterranean in 2015

Rome - The number of migrants who have died or gone missing since the start of the year while crossing the central Mediterranean in an attempt to reach Europe has risen to about 950, the UN agency for refugees (UNHCR) reported Friday.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Italien / Malta, Europa

 

17.04.2015, Orf

NGOs orten gravierende Rückschritte

Nach der jüngsten Flüchtlingstragödie vor der libyschen Küste mit vermutlich 400 Toten sieht sich die EU dem Zorn humanitärer und Menschenrechtsorganisationen ausgesetzt. Besonders in der Kritik steht der faktische Kurswechsel in der Frage des Umgangs mit hilfe- und asylsuchenden Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Nordafrika, Europäische Union, Asien

 

17.04.2015, Die Zeit

Mittelmeer: Ein gut bewachtes Massengrab

Im Mittelmeer sinkt ein Flüchtlingsboot. Etwa 400 Menschen ertrinken. Wieder heißt es: Es ist unmöglich, alle Flüchtlinge zu retten. Doch das stimmt nicht.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Europäische Union

 

17.04.2015, Kleine Zeitung

Flüchtlingsdrama: EU muss jetzt handeln

Nach einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen der vergangenen Jahre im Mittelmeer sieht die EU-Kommission keine schnelle Lösung. "Derzeit hat die Kommission weder das Geld noch die politische Rückendeckung, um ein europäisches Grenzschutzsystem auf den Weg zu bringen, das Such- und Rettungsoperationen durchführen könnte", sagte eine Sprecherin am Donnerstag.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta, Europäische Union

 

17.04.2015, Kleine Zeitung

11.000 Flüchtlinge in einer Woche

11.000 Flüchtlinge sind in einer Woche im Mittelmeer vor Sizilien von Schiffen der italienischen Küstenwache und der EU-Grenzschutzagentur Frontex gerettet worden. Allein seit Donnerstag wurden vier Schlauchboote und ein Fischerboot in Sicherheit gebracht. An Bord befanden sich 574 Menschen, die nach Sizilien gebracht wurden, teilte die Küstenwache mit.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta

 

17.04.2015, Wiley Online Library

Nauru and detention of children

Australia has had controversial legislation for mandatory detention of asylum seekers since 1992 and legislation since 2001 allowing indefinite detention of such persons on the mainland, Christmas Island or ‘offshore’ on Manus Island in Papua New Guinea and on the small Pacific island nation of Nauru.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Australien

 

17.04.2015, Gegen den Strom

Italien: Humanitärer Notstand

10.000 Flüchtlingsankünfte in fünf Tagen: Italien ist mit einem humanitären Notstand ohnegleichen konfrontiert. Die Regierung sucht nach Lösungen, um die tausenden Migranten unterzubringen, die täglich an Italiens Küsten eintreffen. Dabei muss sie sich mit dem zunehmenden Unmut von Regionen und Gemeinden in Nord- und Süditalien auseinandersetzen, die keine Flüchtlinge mehr aufnehmen wollen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Italien / Malta

 

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