Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


31.01.2015, entwicklungspolitikonline

Libyen: UN-Verhandlungen lassen Tawergha-Flüchtlinge hoffen

Nach Verhandlungen mit Hilfe der Vereinten Nationen hatte der Stadtrat von Misrata im Norden Libyens grundsätzlich der Rückkehr von rund 40.000 aus Stadt Tawergha vertriebenen schwarzafrikanischen Libyern in ihre Heimatstadt zugestimmt. "Nach dreieinhalb Jahren von Vertreibung, Flucht, willkürlicher Inhaftierung, Folter und Erniedrigung allein aufgrund der Hautfarbe warten die Tawergha-Flüchtlinge sehnsüchtig auf eine Rückkehr in ihre Heimatstadt". Das hat der GfbV -Afrikareferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen erklärt.

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Region(en): Afrika

 

31.01.2015, Bayerischer Rundfunk

Flüchtlinge sollen in früheres KZ-Außenlager

In Augsburg sollen rund 90 Asylbewerber in einer Halle auf dem ehemaligen Gelände der Sheridan-Kaserne untergebracht werden. Das hat der Sozialausschuss des Augsburger Stadtrat beschlossen. Der Beschluss sorgt aber für Ärger. Denn: In der Halle waren im Dritten Reich Zwangsarbeiter einquartiert.

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Region(en): Deutschland, Europa

 

30.01.2015, Mittelbayerische

Exzesse gegen Flüchtlinge

Asylsuchende werden in Griechenland menschenunwürdig behandelt. Besteht für die Flüchtlinge nach Tsipras’ Wahlsieg Hoffnung? Der neue Ministerpräsident Griechenlands, Alexis Tsipras, hat sich klar für eine andere, eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik ausgesprochen: Die gewaltsamen Zurückweisungen von Schutzsuchenden in der Ägäis und an der Landgrenze sollen beendet werden. Griechenland und Europa müsse alles tun, um Menschenleben zu retten.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Europa

 

30.01.2015, ORF

Flüchtlingsboot vor Marokko im Sturm gekentert - Tote

Beim Kentern eines Flüchtlingsboots vor der marokkanischen Mittelmeerküste sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Das Boot sei mit 20 Flüchtlingen besetzt gewesen und heute in der Nähe der Hafenstadt Nador verunglückt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur MAP. Zehn Insassen seien gerettet worden. Die Leichen von sechs Flüchtlingen seien an Land geschwemmt worden.

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Region(en): Spanien, Nordafrika, Europa

 

30.01.2015, Slate

Die Zurückgewiesenen

Im Grenzbereich Türkei,Griechenland, Bulgarien werden Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten von Grenzschützern mit Unterstützung von Frontex mit allen Mitteln davon abgehalten, nach Europa zu gelangen.
Unter Missachtung internationaler Gesetze und der Genfer Konvention für Menschenrechte werden die Menschen teilweise mit Gewalt zurückgeschoben.
Menschrechtsorganisationen klagen die Push-Back Aktionen an.

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Region(en): Europa

 

30.01.2015, Online-Zeitung „Mediapart“

Eine Ausbeute von 1% bei der EU-weiten Jagd auf Schleuser

Nach den Rettungseinsätzen an der italienischen Küste Ende 2014 konnte man feststellen, dass die Hauptregel eines Schleusers lautet, sich nicht mitten unter den Passagieren erwischen zu lassen. Doch gerade dort hätten sie im Rahmen der EU-Polizeioperation Mos Maiorum aufgegriffen werden sollen.

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Region(en): Italien / Malta

 

30.01.2015, Protothema.gr

Ioannina: Auto mit syrischen Migranten stürzt nach Verfolgungsjagd durch die Polizei um

Ein Auto mit fünf Migranten aus Syrien, unter ihnen ein Kind, stoppte nicht in einer Polizeikontrolle am 20 Kilomenter Ioannina – Kakavia und in der Folge fand eine einstündige Verfolgungsjagd durch die Polizei in der Gegend von Perama statt, die erst endete, als der Wagen in einen Bewässerungskanal stürzte. Der albanische Fahrer des Fahrzeugs wurde von der Polizei festgenommen, die leicht verletzten Migranten wurden mit Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
Weitere vier syrische Migranten waren in einem zweiten Wagen, den ein Grieche fuhr.
29.01.2015

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.01.2015, Newsbeast.gr

26 illegale Migranten wurden im offenen Meer von Lesbos gerettet

26 Migranten wurden in den Abendstunden von Mitarbeitern der Küstenwache in der Region Agrielia von Lesbos ausfindig gemacht und gerettet. Zwei Patrouillenboote der Küstenwache nahmen 22 Männer, 2 Frauen und 2 Kinder von einem Schlauchboot auf, das sich in schwieriger Lage befand und schlieβlich unterging.
Die Migranten wurden in den Hafen von Mytilini gebracht, wo sie verhaftet wurden.

Zum Artikel Sprache(n): Griechisch / ελληνικά
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.01.2015, Al Jazeera America

Ein Boot mit Migranten geht unter vor Bangladesh; 20 Vermisste

Ein Fischerboot mit Migranten an Bord, die auf dem Weg nach Malaysien waren, ist am Donnerstag vor der südlichen Küste von Bangladesh gekentert und ungefähr 20 Personen werden vermisst laut den Behörden. Der örtliche Regierungsbeamte Nurul Bashar Chowdhury berichtet, dass Rettungskräfte 39 Personen gerettet haben, nachdem das Boot in den starken Strömungen in der Bucht von Bengal untergegangen ist. Des Weiteren teilt er mit, dass die Geretteten berichteten, dass bis zu 60 Personen an Bord waren. Darüber hinaus hat das Schiff auch große Mengen an Eis transportiert, um den Fisch frisch zu halten laut dem Regierungsbeamten.

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Region(en): Asien, Weltweit

 

29.01.2015, The Sydney Morning Herald

Oberster Gerichtshof entscheidet: Asylsuchende rechtmäßig verhaftet

Der Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass die australische Regierung rechtmäßig gehandelt hat, als sie 157 tamilische Asylsuchende auf hoher See für einen Monat in Haft genommen hat. Mit einer 4-3 Mehrheitsentscheidung verkündete der Oberste Gerichtshof am Mittwoch nachmittag, dass die 157 Asylsuchende rechtmäßig von den australischen Behörden auf dem Boot "Ocean Protector" in Haft gehalten worden sind und die Asylsuchenden, die jetzt in Nauru sind, keinen Anspruch auf rechtliche Entschädigung haben.

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Region(en): Australien, Weltweit

 

29.01.2015, Taz

Bremen wird Kinder los

Trotz anhaltender Kritik arbeitet das Bundesfamilienministerium daran, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bald, wie von Bremen gefordert, auf Bundesländer zu verteilen.

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Region(en): Deutschland

 

29.01.2015, Reuters

Nachdem ihr Boot gesunken ist, werden in Bangladesch etwa 40 Migranten vermisst

Etwa 40 irreguläre Migranten, die sich, auf der Suche nach Arbeit, auf dem Weg von Bangladesch nach Malaysia befanden, wurden am Donnerstag durch die Polizei als vermisst erklärt.

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Region(en): Asien

 

29.01.2015, Süddeutsche Zeitung

Die Mär vom großen Missbrauch

Zahlen des Bundesinnenministeriums zeigen: Die Mehrheit der Asylbewerber in Deutschland sind keine Wirtschaftsflüchtlinge, denn etwa die Hälfte aller Asylentscheidungen, 48,5 Prozent, gehen positiv für den Flüchtling aus. Die Zahl wäre vermutlich noch höher, denn viele Anträge werden inhaltlich gar nicht geprüft, weil die Behörden feststellen, dass ein anderer EU-Staat für den Asylsuchenden zuständig ist und dieser in das Land zurückmuss.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

29.01.2015, Südtirol Online

3500 Flüchtlinge seit Jahresbeginn in Italien eingetroffen

Trotz schlechten Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen hält die Flüchtlingswelle in Richtung Italien weiterhin an. 3.528 Migranten gelangten seit Anfang 2015 an die Küsten Italiens, berichtete der italienische Staatssekretär Marco Minniti am Donnerstag dem Parlament.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

29.01.2015, Focus Online

IS blockiert Lebensmittellieferungen für 600.000 Flüchtlinge

Die Vereinten Nationen können nach eigenen Angaben Hunderttausende Notleidende in Syrien nicht versorgen, weil die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eine Einigung mit den UN ablehnt. Betroffen seien 600.000 Menschen in zwei Provinzen, sagte Vizechefin Kang Kyung-Wha vom UN-Nothilfebüro OCHA am Mittwoch (Ortszeit) in New York. Nach ihren Angaben brauchen 12,2 Millionen Syrer Hilfe von außen, fast die Hälfte lebt in schwer erreichbaren Regionen.

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Region(en): Weltweit

 

28.01.2015, Ärzte ohne Grenzen

Syrische Flüchtlinge im Libanon

Eine harte Winterphase haben sie soeben überstanden, doch die Lebensbedingungen der syrischen Flüchtlinge, die seit mehreren Jahren in der libanesischen Bekaa-Ebene hausen, bleiben prekär. Mittlerweile spielt die Jahreszeit fast keine Rolle mehr. Im Winter müssen sie mit frostigen Nächten und starkem Schneefall fertigwerden, der ihre instabilen Zelte häufig zum Einstürzen bringt. Im Sommer sind sie der erbarmungslosen Hitze ausgesetzt. Zudem können jederzeit Regenfälle

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Region(en): Weltweit

 

28.01.2015, http://blockupy-goes-athens.tumblr.com/

Interview mit Nasim Lomani, Athen, 25.1.2015

Mitglied beim Netzwerk für politische und soziale Rechte (DIKTIO) über die Situation von Migrant_innen in Griechenland und die Erwartungen an Veränderungen nach einem Wahlsieg von Syriza.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

28.01.2015, eldiario.es

Polizei verbiete Journalisten Berichtertstattung über den Besuch eines EU-Abgeordneten im CIE von Madrid

Die Abschottung der Internierungszentren für Ausländer (CIE) ist so normal, dass die Möglichkeit zu erfahren, was im Innern passiert, die Ausnahme ist. Auch wenn ein EU-Abgeordneten der Antrag stellt.
Die Generaldirektion der Polizei hat einer Gruppe von Journalisten den Zugang zum CIE von Madrid verweigert. Den Zugang hatte der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Javier Couso (Vereinigte Linke), für einen Besuch am kommenden Freitag gemeinsam mit Vertretern von Migreurop beantragt. Außerdem wurde auch sein Antrag auf ein Treffen mit Gefangenen abgelehnt: Deren „erhöhte Anzahl mache ein Interview in vertraulichem Rahmen unmöglich“.

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Region(en): Spanien

 

28.01.2015, TIME

Der Australische Oberste Gerichtshof entscheidet Inhaftierung war legal

Dieser Fall erzeugte Aufmerksamkeit für Australiens kontroverse Immigrationspolitik. Der Oberste Gerichtshof von Australien entschied, dass die monatelange Inhaftierung von 157 Tamilen von Sri Lanka an Bord eines Schiffes letztes Jahr nach dem Marine Powers Act legal war. Die enge 4 zu drei Entscheidung bedeutet, dass die Gefangenen, von denen 50 Kinder waren, keinen Schadensersatz für ihre mutmaßlich falsche Inhaftierung bekommmen werden, so die Zusammenfassung des Urteils.

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Region(en): Australien

 

28.01.2015, Bloomberg Business

Sieg der Syriza gibt den Immigranten Hoffnung

Obwohl die genaue Gestaltung der Syriza Regierung noch nicht entschieden ist, muss sich Tsipras schon der Herausforderung stellen, die Versprechen seiner Wahlkampagne zu implementieren. Während sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf Syrizas Haltung gegen den Sparhaushalt richtete - ein Bruch mit der Samaras Regierung -, wird sie sich auf für eine "gemeinsame europäische Immigrationspolitik mit Verpflichtungen und Rechten," einsetzen, so Dimitrios Papadimoulis, ein Mitglied der Syriza im Europäischen Parlament. Das schließt das Streben nach mehr finanzieller Hilfe von der EU zur Organisation der porösen griechischen Grenzen ein. Dabei wird sie sich der Europa weiten Debatte zur Kontrolle von Immigranten, deren stetig ansteigende Zahlen nationalistische Parteien überall auf dem Kontinent ermutigen, anschließen.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

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