Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


28.09.2016, Der Standard

lüchtlinge im Mittelmeer: Lebensretter müssen am Boden bleiben

Die NGO Sea Watch will mit Ultraleichtflugzeugen Boote schneller orten, doch Tunesiens Militär hat etwas dagegen. Von der Insel Djerba aus, so der Plan, sollte vor der Küste des nahen Libyen nach Flüchtlings-booten gesucht werden. Die in Tunesien erforderlichen Dokumente wurden beschafft. Dann kam das tunesische Militär ins Spiel. "Plötzlich haben die noch eine Extragenehmigung gefordert, und als wir die hatten, noch eine und dann noch eine". Seit etwa drei Monaten darf die Sea Watch Air trotz zahlreicher Proteste nicht mehr in die Luft steigen. Der Grund wurde nicht genannt.

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Region(en): Nordafrika

 

28.09.2016, Süddeutsche Zeitung

Schleuser verurteilt

Dutzende Flüchtlinge hat eine Schleuserbande in Tanks und Verschläge von Lastwagen gepfercht und nach Deutschland gebracht. Vor dem Landgericht Weiden sind die vier Männer am Montag wegen gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, Süddeutsche Zeitung

Griechenland will Flüchtlinge von den Inseln aufs Festland bringen

Griechenland will wegen der angespannten Lage in den Lagern Flüchtlinge nicht länger auf seinen Inseln festhalten. Die namentlich bekannten Flüchtlinge würden dort in bewachten Räumen untergebracht. Das Abkommen zwischen der Türkei und der EU sieht eigentlich vor, dass die Migranten möglichst auf den den griechischen Inseln bleiben, damit sie an einer Weiterreise gehindert und schneller zurückgeschickt werden können. Der griechische Europaminister machte zudem die EU-Staaten für die jüngsten Brände und Unruhen in einigen Flüchtlingslagern auf den Inseln mitverantwortlich.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.09.2016, corriere.it

Gekentertes Boot vor Ägypten geborgen - Immer noch mehr als 100 Migrant*innen vermisst

Die Opferzahl des Schiffsunglücks vom 21. September am Nildelta verschlimmert sich. 182 Leichen wurden geborgen. Laut den Behörden waren noch mindestens 150 weitere Opfer im Laderaum.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Nordafrika, Naher Osten

 

27.09.2016, Taz

Der Traum von Europa ist vorbei

Im Lager Amygdaleza sind Menschen untergebracht, die angeblich freiwillig in ihre Heimat zurückwollen. Als Anreiz gibt's 500 Euro pro Kopf.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.09.2016, deutschlandfunk.de

Italien fordert eigene Streitkräfte für die EU

Italien sieht in der Identitätskrise Europas eine Chance für seinen Plan einer Verteidigungsgemeinschaft. Diese Chance will es auf dem heutigen Treffen der EU-Verteidigungsminister in Bratislava nutzen. Derzeit sorgen vor allem italienische Grenzschützer dafür, dass Europas Außengrenzen im Mittelmeer gesichert werden.

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Region(en): Europäische Union

 

27.09.2016, welt.de

Nur zwei Länder schreiben Flüchtlingen den Wohnort vor

Mehrere Länder wenden die Wohnsitzauflage für Flüchtlinge bislang nicht an. Nur Bayern und Baden-Württemberg schreiben anerkannten Asylbewerbern vor, wo sie wohnen sollen. Andere Bundesländer sehen bisher keinen Bedarf für die Pflicht oder befürchten ein "Bürokratiemonster".


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Region(en): Deutschland

 

27.09.2016, Deutschlandfunk

Amnesty wirft Ungarn systematische Misshandlung vor

Wenige Tage vor dem Referendum in Ungarn zur Aufnahme von Flüchtlingen hat Amnesty International schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Budapest erhoben. In einem Bericht der Menschenrechtsorganisation heißt es, Flüchtlinge würden regelmäßig Opfer von Misshandlungen oder grundlos monatelang eingesperrt. Bei der Rückweisung an der Grenze komme es laut Zeugenberichten zu Schlägen, Tritten oder Angriffen durch Hunde. Amnesty hat für den Bericht nach eigenen Angaben mehr als 140 Flüchtlinge befragt und Untersuchungen in Serbien, Österreich und Ungarn durchgeführt.

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Region(en): Osteuropa

 

27.09.2016, Deutsche Welle

EU stattet Flüchtlinge in der Türkei mit Geldkarten aus

Die Europäische Union startet ein spezielles Geldkartenprogramm für Flüchtlinge in der Türkei, das Teil des Flüchtlings-Abkommens mit Ankara ist. Mit den speziellen Prepaid-Karten können Flüchtlinge vom 1. Oktober an in der Türkei Geld am Automaten ziehen, Einkäufe erledigen, Mieten begleichen oder Bildungsangebote zahlen. Insgesamt 348 Millionen Euro hat die EU für das Programm "Emergency Social Safety Net" bereitgestellt. Jede einzelne Geldkarte wird monatlich mit hundert türkischen Lira (ca. 30 Euro) aufgeladen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

26.09.2016, Südkurier

Flüchtlingsgipfel: Aus für die Balkanroute

Auf dem Wiener Gipfel sprechen sich die Staatschefs für eine für Schließung der Lücken im Grenzschutz aus, die europäische Grenzschutzwache Frontex soll gestärkt werden. Ungarn schlägt derweil Lager in Libyen vor.

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Region(en): Europäische Union

 

26.09.2016, rfi.fr

Rettung von Migrant*innen: Reportage an Bord der «Aquarius»

RFI geht an Bord der Aquarius, das Boot des Vereins SOS Méditerranée, welches Migrant*innen zusammen mit seinem Partner Ärzte ohne Grenzen vor der libyschen Küste Hilfe bringt. 130.500 Personen haben seit Januar 2016 Italien erreicht und mehr als 3.000 sind während der Überfahrt gestorben. Gestartet Ende Februar hat der Einsatz von SOS Méditerranée bereits 3.700 Leben gerettet und erlebt wie 2 Kinder an Bord geboren worden.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

26.09.2016, welt.de

Schleuser müssen ins Gefängnis

Dutzende Flüchtlinge hat eine Schleuserbande in Tanks und Verschläge von Lastwagen gepfercht und nach Deutschland gebracht. Vor dem Landgericht Weiden sind die vier Männer am Montag wegen gewerbs- und bandenmäßigem Einschleusen von Ausländern zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

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Region(en): Deutschland

 

26.09.2016, zeit.de

Abfangen, Aufhalten, Zurückschicken

Die EU will weitere Flüchtlingsabkommen nach dem Vorbild des Türkei-Deals schließen. Hardliner wie Ungarns Premier Orbán sprechen unverblümt von einer Verteidigungslinie.

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Region(en): Europäische Union

 

26.09.2016, orf.at

Griechenland schickte 70 Flüchtlinge zurück in Türkei

Ein Schiff der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex hat heute 70 Flüchtlinge von der griechischen Insel Lesbos in die türkische Küstenstadt Dikili gebracht. Es ist die erste größere Rückführung seit Inkrafttreten des EU-Flüchtlingspakts mit der Türkei im April.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

26.09.2016, ansa.it

EU-Türkei Abkommen funktioniert

"Das EU-Türkei-Abkommen funktioniert. Von den 10.000 Personen, die vor dem Abkommen pro Tag ankamen, haben wir nun durchschnittlich ungefähr 100."

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

26.09.2016, ansa.it

3.680 Migrant*innen in Mailand

Von Oktober 2013 bis heute hat Mailand 106.000 Geflüchtete aufgenommen, 21.000 davon Kinder. Bis Januar diesen Jahres waren 98% von ihnen auf der Durchreise, warteten somit in andere Länder zu gehen. Ab Februar diesen Jahres hat sich die Situation jedoch geändert und "wir sind von 2% auf 80% von Asylsuchenden gewechselt". Dies erklärte der Referent für Sozialpolitik der Kommune von Mailand, Pierfrancesco Majorino.

Zum Artikel Sprache(n): Italienisch / Italiano
Region(en): Italien / Malta

 

26.09.2016, kurier.at

50 Flüchtlinge aus Fängen von Schleppern befreit

Nach einem Hinweis eines Syrers an die Polizei im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel haben Einsatzkräfte an der mazedonisch-serbischen Grenze dessen Familie und mehr als 40 weitere Flüchtlinge aus der Gewalt von Schleppern befreit. Wie Polizei in Itzehoe am Montag mitteilte, hatte sich der 40-Jährige am Donnerstag an die Beamten vor Ort gewandt und damit den Polizeieinsatz ins Rollen gebracht.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Deutschland

 

26.09.2016, welt.de

Alle Asylbewerber sollen Hartz IV bekommen

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fordert in einem Gutachten, Asylbewerber sollten Hartz-IV-Leistungen erhalten. Damit würden sich die Sätze nur unwesentlich erhöhen, die Kosten für die Verwaltung aber sinken, so die Autoren. Zudem sollten auch Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive Sprachkurse erhalten. Das käme ihnen auch in ihrer Heimat zugute.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

26.09.2016, handelsblatt.com

Das Ende des Dschungels

Zelte, Hütten und Container am Ärmelkanal, mitten in Europa: Nun soll der Dschungel von Calais endgültig geräumt werden. Dort kämpft der Chef der französischen Flüchtlingsbehörde um das Vertrauen der Geflüchteten.

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Region(en): Europäische Union

 

26.09.2016, derstandard.at

Calais: Der Dschungel in Frankreich lebt

Geht es nach dem franzöischen Präsidenten François Hollande soll das Flüchtlingslager in Calais geschleift werden. Vor Ort glaubt niemand, dass dieser Schandfleck der europäischen Asylpolitik verschwinden wird.

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Region(en): Europäische Union

 

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