Everyday drama
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Aktuelle Artikel


28.07.2014, Deutsche Welle

Zahlen für die Staatsbürgerschaft

Alles hat seinen Preis - in manchen Ländern sogar die Staatsbürgerschaft. Damit entsteht dort allerdings ein Zwei-Klassen-System: Reiche Flüchtlinge haben Zugang, arme bleiben draußen. Sie kommen für ein besseres Leben, für mehr Freiheit nach Europa. Aber sie landen nicht etwa auf einem Boot mit hundert anderen Flüchtlingen vor Lampedusa, sondern reisen in der Business-Klasse einer edlen Fluggesellschaft nach Malta, Lissabon oder Andalusien. Sie sind nicht arm, im Gegenteil: Sie sind Millionäre aus Nicht-EU-Staaten, die sich frei in Europa bewegen möchten.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Weltweit

 

28.07.2014, Der Bund

Flüchtlinge aus Eritrea: «Dann sind die Bilder wieder da»

Aus keinem Land kommen derzeit so viele Flüchtlinge zu uns wie aus Eritrea – auch Kinder und Jugendliche. 
Tsehay und Medhane haben es alleine ins Emmental geschafft. In der Nacht holt sie der Schrecken ihrer Flucht ein. Die beiden sind zwei von 252 Kindern und Jugendlichen, die in diesem Jahr ohne erwachsene Begleitung in die Schweiz geflüchtet sind. Und sie sind bereit, zu erzählen, wie es dazu kam, dass sie die gefährliche Reise ganz alleine auf sich genommen haben. Auch wenn es ihnen schwer fällt.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Afrika

 

28.07.2014, Neues Deutschland

»Luxustickets« kosten 6000 Euro

Erstmals wurden von spanischen Behörden Schleuserpreise offiziell genannt: Zwischen 45 und 6000 Euro müssen afrikanische Flüchtlinge Schleusern zahlen, wenn sie nach Europa wollen.Um illegal nach Melilla einzureisen, werden zwischen 45 Euro und 3000 Euro fällig. Der Preis richtet sich nach Art des versuchten Grenzübertritts. Wer mit einem Boot nach Melilla will, zahlt 200 bis 300 Euro. Und wer mit einer »Patera« an die Küste Andalusiens will, muss mindestens 1500 Euro hinlegen. Für das Einschmuggeln von Marokko ins spanische Melilla in Autos oder Lastwagen mit doppeltem Boden werden 3000 Euro verlangt.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Spanien, Nordafrika

 

28.07.2014, OVB Online

Schleuser verursacht Unfall und flüchtet

Um nicht von Fahndern der Bundespolizei erwischt zu werden, hat ein rumänischer Schleuser, 36, am Freitag das Leben von elf Flüchtlingen auf Spiel gesetzt. Als die Beamten den VW-Bus des Mannes auf der Inntalautobahn überprüfen wollten, raste er los und passierte mit etwa 180 km/h mehrere Baustellenbereiche. Auf der A 8 bei Rosenheim prallte er gegen ein Ausfahrts-Schild. Der Bus blieb liegen, während Fahrer und Insassen in verschiedene Richtungen losstürmten. Der Fahrer konnte in Rosenheim festgenommen werden.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

28.07.2014, Neue Osnabrücker Zeitung

Caritas: Länder an EU-Außengrenzen nicht alleinlassen

Im Interview äußert sich Caritas-Präsident Peter Neher zur Unterbringung und zur Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge sowie zur Frage, ob Hungerstreiks sinnvoll sind. "Durch die Drittstaaten-Regelung kommen Flüchtlinge nur noch auf sehr verschlungenen Wegen in Länder wie Deutschland. Andere Länder sind durch ihre geografische Lage besonders betroffen. Daher wären neue Lösungen für die Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU nach anderen, fairen Regeln angemessen."

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland, Europäische Union

 

27.07.2014, borderline-europe

1,403 people died in the Mediterranean Sea from Mai 2014

From the beginning of 2014 officials count 800 dead in the Mediterranean Sea between North Africa and Italy in the Straits of Sicily. According to our counts only from May 2014 and today, 27th of July, 648 people have died (counting only the dead bodies and not all the people who have drowned and are missing.) When counting even the people who were never found, and most likely lie at the bottom of the sea, there are about 1,403 people who have died in the attempt to cross the sea and arrive in Italy.

full article Language(s): Englisch / English
Region(s): Italien / Malta, Nordafrika

 

27.07.2014, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Karawane der Hoffnung

Im Südwesten Deutschlands kommen immer mehr minderjährige Flüchtlinge alleine an – ohne Rucksack, ohne Pässe, und oft ohne Hoffnung. Die Kommunen stellt das vor große Herausforderungen. Bis vor vier Jahren waren die minderjährigen Flüchtlinge eine für Städte und Landkreise ziemlich beherrschbare Rarität. Nach Freiburg kamen im gesamten Jahr 2010 nur 30 jugendliche Flüchtlinge. Seither stiegen die Zuzugszahlen in den betroffenen Landkreisen um bis zu 40 Prozent. In Freiburg wurden allein im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 80 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in Obhut genommen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, 20 Minuten

«Verrat an unserer humanitären Tradition»

Die geplante Asylinitiative der SVP würde die Aufnahme von Flüchtlingen in der Schweiz faktisch verhindern. Parlamentarier sind entsetzt. Bei Politikern stösst das geplante Volksbegehren der SVP auf heftige Kritik. CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer ist völlig empört: «Das ist ein Verrat an der schweizerischen Tugend der humanitären Tradition.» Die Schweiz dürfe sich auf keinen Fall sich vor humanitären Tragödien, wie sie sich etwa gerade in Syrien abspielen, nicht verschliessen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Österreich / Schweiz

 

27.07.2014, Basler Zeitung

«Die Bootsflüchtlinge sind gar nicht das Problem»

Die geplante SVP-Initiative zur Änderung des Asylrechts sei das falsche Mittel zur Problemlösung, sagt Migrationsexperte Jürg M. Gabriel. Es sei die «dümmste Forderung zum dümmsten Zeitpunkt».

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Österreich / Schweiz, Europäische Union

 

27.07.2014, Initiative gegen Abschiebehaft

Abschiebegefangene von NRW nach Berlin verlegt

Am 26.7.2014 wurden alle Abschiebegefan- genen aus NRW gegen ihren erklärten Willen von der JVA Büren in das Polizeigewahrsam Berlin-Köpenick ver- bracht. Nach aktueller Beschlusslage der Gerichte hätten sie entlassen werden müssen. Die Gefangenen haben nun den Kontakt zu ihrem sozialen Umfeld verloren.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, Deutsche Welle

Aggressionen gegen Asylbewerber

Mal kommen 20, mal mehrere Hundert: Mit ausländerfeindlichen Parolen marschieren Demonstranten vor Flüchtlingsheimen auf. Flüchtlingsräte sind besorgt über die steigende Gewalt. Das ostdeutsche Bundesland Sachsen gehört neben Berlin und Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den Bundesländern, in denen es im ersten Halbjahr 2014 die meisten Aggressionen gegen Flüchtlinge gab. Das dokumentiert die Amadeu Antonio Stiftung. In einer gemeinsamen Chronik mit Pro Asyl listet sie 155 flüchtlingsfeindliche Kundgebungen auf und 52 gewalttätige Angriffe, davon 36 auf Flüchtlingsunterkünfte.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, Frankfurter Rundschau

Kein Platz im Land der Träume

Zehntausende Kinder sind dieses Jahr bereits vor dem Elend in Mittelamerika geflohen. Während in den USA die politischen Lager über den richtigen Umgang mit den Migranten streiten, fehlt es diesen am Nötigsten zum Überleben. Die US-Behörden sind wegen der großen Zahl der Flüchtlinge völlig überfordert. Es fehlt an Übersetzern, Betreuern und Richtern, die über Abschiebung oder Bleiberecht entscheiden sollen. In Bundesstaaten, die oft Tausende von Kilometern von der Grenze entfernt liegen, regt sich schon Protest, wenn Auffanglager für nur ein paar Dutzend der Kinder und Jugendlichen aus Mittelamerika eröffnet werden sollen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Amerika

 

27.07.2014, Zeit Online

Regierung plant Anspruch auf psychologische Hilfe für Asylsuchende

Minderjährige und traumatisierte Asylsuchende können in Deutschland auf psychologische Hilfe hoffen: Eine geplante Gesetzesänderung enthalte den Anspruch auf eine "geeignete psychologische Betreuung" im Bedarfsfall, heißt es in einer Antwort des Bundessozialministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, aus welcher der "Spiegel" am Sonntag zitierte. Grundlage der Änderung sei die novellierte EU-Aufnahme-Richtlinie, die bis Mitte 2015 in deutsches Recht umgesetzt werden müsse.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, Blog Sicilia

Se ne accorge Renzi: “La situazione peggiora, urge intervento Onu”

”Finché Mare Nostrum avrà un budget superiore a quello intero di Frontex questo segna una sconfitta per l’Europa, non per l’Italia. La situazione in Libia nelle ultime settimane è peggiorata. Reputo urgente un intervento della comunità internazionale, a partire dall’Onu, e su questo nei prossimi giorni continuerà una pressione da parte mia”.

full article Language(s): Italienisch / Italiano
Region(s): Italien / Malta, Europäische Union, Weltweit

 

27.07.2014, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können

Ausgerechnet den Grünen muss die Bundesregierung eine Zustimmung zu höheren Hürden für Flüchtlinge aus dem Westbalkan abringen. Es wird hart verhandelt - in Aussicht steht ein Kompromiss. Daniel Köbler, der Fraktionsvorsitzende der Grünen in Rheinland-Pfalz, sagt: „Wir lehnen das Konstrukt ,sichere Herkunftsländer‘ generell ab. Das Recht auf Asyl ist ein individuelles Menschenrecht, das nicht pauschal pro Land gewährt oder verwehrt werden kann.“

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, Basler Zeitung

Schweiz: SVP will Asylrecht faktisch abschaffen

Radikale Initiativpläne der SVP: Nur wer auf direktem Weg in die Schweiz kommt – und nicht über sichere Drittstaaten – soll in Zukunft noch ein Asylverfahren erhalten. Die SVP liebäugelt rund 15 Monate vor den Wahlen 2015 erneut mit einer Volksinitiative zum Asylwesen. «Wer wirklich um sein Leben bangt, wird richtigerweise im nächstgelegenen sicheren Land einen Antrag stellen, um rasch wieder in die Heimat zurückkehren zu können», begründet der Berner Nationalrat. Ziel der Einschränkung sei es auch, «dem unsäglichen Menschenhandel den Riegel zu schieben».

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Österreich / Schweiz

 

27.07.2014, Bayerischer Rundfunk

A3 bei Hengersberg - Syrische Flüchtlinge aufgegriffen

Die Polizei hat neun syrische Flüchtlinge auf der Autobahn A3 bei Hengersberg aufgegriffen, die vermutlich von Schleusern aus der Türkei nach Deutschland gebracht wurden. Die Kripo hat Ermittlungen aufgenommen. Die acht Männer und eine Frau sind zwischen 18 und 42 Jahre alt. Sie kamen nach eigenen Angaben in zwei türkischen Lastwagen aus Istanbul und bezahlten jeweils mehr als tausend Euro für die viertägige Reise. Unterwegs hätten sie nicht gegessen und getrunken. In einem der Laster mussten die Flüchtlinge den Angaben zufolge in einem Kunststoffcontainer reisen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland

 

27.07.2014, Deutsche Welle

Keller: "Legale Wege nach Europa stärken"

Interview mit Franziska Keller: "Momentan richtet sich die europäische Asylpolitik auf die Abschottung. Es wird Frontex, die europäische Grenzschutzagentur, losgeschickt. Die beschäftigt sich mit Grenzschutz und Abwehr, aber sie kann nicht mit Flüchtlingen umgehen. Das hilft nicht, wenn es um syrische Flüchtlinge geht, die ganz klar Anspruch auf Asyl haben. Wir brauchen eine Antwort darauf, wie Menschen auf legalem und sicherem Weg nach Europa kommen können, ohne sich in diese klapprigen Boote begeben und dann auf dem Mittelmeer noch mal ihr Leben riskieren zu müssen."

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland, Europäische Union, Europa, Afrika, Asien

 

27.07.2014, Lahrer Zeitung

Bundesamt rechnet mit noch höheren Asylbewerberzahlen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnet mit einer weiteren Steigerung der Asylbewerberzahlen und in der Folge auch mit einem noch höheren Personalbedarf. In Staaten wie Syrien, dem Irak oder Afghanistan werde sich die Lage im Laufe der kommenden zwölf Monate nur wenig verändern, sagte der Chef des Bundesamtes, Manfred Schmidt, der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn ich mir diese Regionen anschaue, kann ich aktuell prognostizieren, dass die Zugangszahlen weiter steigen werden." Schwierig seien Prognosen dagegen bei der Situation im Gaza-Streifen, dem Libanon oder Libyen.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Deutschland, Afrika, Asien

 

26.07.2014, ORF

Flüchtlinge aus der Ukraine

Das Flüchtlingshilfswerk der UNO registriert in der Ukraine 54.000 Flüchtlinge. 100.000 weitere sind nach Russland geflüchtet. Aber die Dunkelziffer dürfte weit höher sein, weil es in der Ukraine bisher keine effiziente Registrierung gibt.

full article Language(s): Deutsch / German
Region(s): Osteuropa

 

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