Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


27.04.2015, FAZ

Ein Held, der keiner sein will

Der Grieche Antonis Deligiorgis hat 20 Flüchtlingen das Leben gerettet. Sie waren mit ihrem Boot vor der Küste von Rhodos gekentert. Über Nacht wurde er zu einem Symbol für Hilfsbereitschaft und Mut. Gegen seinen Willen.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.04.2015, Der Spiegel

Deutschland braucht Flüchtlinge

Immer mehr Menschen aus dem Ausland kommen nach Deutschland. Eine großartige Entwicklung - falls es den Deutschen gelingt, die Zuwanderer zum dauerhaften Bleiben zu bewegen.

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Region(en): Deutschland

 

24.04.2015, Die Zeit

Flüchtlinge: Endstation Kambodscha

Australien interniert Asylsuchende auf zwei Südseeinseln. Nun will es sie nach Kambodscha abschieben – gegen viel Geld. Doch die Flüchtlinge wehren sich.

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Region(en): Asien, Australien

 

24.04.2015, Fox News, 23.04.2015

EU verspicht mehr Hilfe für Flüchtlinge über See

EU-Staaten haben auf dem EU Gipfel am Donnerstag beschlossen neue Mittel anzuwenden um die Anzahl Tote auf dem Mittelmeer zu drücken. Vor allem militärisches Vorgehen gegen Menschenhändler wurde betont. Doch sogar die Optimisten bezweifeln, dass die auf dem Gipfel vereinbarten Maßnahmen die Flut an Migranten über das Mittelmeer vermindern würde.

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Region(en): Europa

 

24.04.2015, Tagesschau

Italien - nur ein Zwischenstopp

Willkommen in Europa? Wenn Boatpeople es nach Sizilien schaffen, ist ihr Weg noch längst nicht vorbei. Für die meisten ist Italien nur eine Zwischenstation. Die Erinnerungen an die Überfahrt verfolgen viele der Flüchtlinge.

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Region(en): Italien / Malta

 

24.04.2015, finanz.net

Jeder Zweite will mehr Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen

Die Hälfte (50 Prozent) der Bevölkerung spricht sich für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen aus. 44 Prozent sind dagegen, weitere Flüchtlinge hierzulande unterzubringen. Die größten Meinungsunterschiede bestehen zwischen den Anhängern der Grünen und der AfD: Während sich 74 Prozent der Grünen-Anhänger noch mehr Flüchtlinge in Deutschland vorstellen können, sind 82 Prozent der AfD-Wähler gegen deren weitere Aufnahme.

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Region(en): Deutschland

 

24.04.2015, Die Zeit

Amnesty kritisiert EU-Beschlüsse scharf

Amnesty International hält den EU-Gipfel zur Flüchtlingskatastrophe für gescheitert. Ohne bessere Seerettung "werden Flüchtlinge weiter ertrinken".

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, borderline-europe

Tote im Mittelmeer: Die Schande des Europäischen Rats

Der 23. April 2015 war ein schrecklicher Tag: Der Europäische Rat, welcher als letzter "Maßnahmen ergreift" und die Situation auf dem Mittelmeer als "tragisch" betrachtet, versuchte lediglich die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten vor Migranten zu schützen, durch eine Verstärkung der Grenzkontrollen.

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, Süddeutsche Zeitung

Tausend Tragödien an Europas Grenzen

Das Jahr 2015 ist noch nicht einmal vier Monate alt, und schon wieder sind Tausende Menschen im Mittelmeer gestorben. Mitte April ertranken 400 Flüchtlinge vor der Küste Libyens, ein paar Tage später starben in der Straße von Sizilien womöglich mehr als 700. Vor Europas Küsten spielt sich ein gewaltiges Flüchtlingsdrama ab.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

24.04.2015, Der Tagesspiegel

Mehr Schiffe, mehr Geld - aber kein Happy End

Der EU-Sondergipfel wollte Lösungen für das Flüchtlingsproblem bieten. Doch die Beschlüsse werden heftig kritisiert - denn weitere Tote auf hoher See werden damit wohl nicht verhindert.

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, Tagesanzeiger

Die Schlepper des Todes

Italienische Ermittler haben Drahtzieher der Flüchtlingsüberfahrten im Mittelmeer identifiziert. Mitgeschnittene Telefongespräche dokumentieren Skrupellosigkeit und Zynismus der Menschenschmuggler.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

24.04.2015, Il tempo

Ertrunkene Migranten: "Vor der Anfahrt mit Stöcken erschlagen"

Die Reise des Todes begann weit vor dem Schiffsunglück, bei dem 800 Menschen ums Leben kamen. Bei den Anhörungen der Überlebenden kam heraus, dass einige Migranten in den zwei Monaten, die sie auf einem Bauernhof an der libyschen Küste auf die Abreise warteten, erschlagen wurden. Weitere starben aufgrund von Erschöpfungszuständen, ein Junge wurde auf dem Schlauchboot ermordet, das ihn zu dem Fischerboot bringen sollte. Er hatte gewagt, aufzustehen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

24.04.2015, Kleine Zeitung

EU verdreifacht Mittel für Seenotrettung

Der Vorschlag wurde von den Regierungschefs Italiens, Maltas und Österreichs, unterstützt. "Triton" wird somit finanziell genauso gut aufgestellt sein wie die im Herbst eingestellte Rettungsaktion"Mare Nostrum".

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, Der Freitag

Mehr Geld für Frontex

Die europäischen Regierungschefs wollen angeblich Menschenleben retten. Mit ihren Beschlüssen schotten sie Europa aber noch stärker ab

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, euronews

Mazedonien: Zug überrollt Flüchtlinge

Mindestens 14 Flüchtlinge sind auf einer Bahnstrecke in Mazedonien von einem Zug überrollt und getötet worden. Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft gehörten die Opfer zu einer Gruppe von Migranten aus Afghanistan und Somalia, die in der Nacht zu Fuß auf den Schienen unterwegs waren. Sie folgten offenbar der so genannten Westbalkanroute, auf der Schlepper Flüchtlinge nach Zentraleuropa schicken.

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Region(en): Weltweit

 

24.04.2015, Redattore Sociale

Nicht nur aus Libyen: 2015 mehr als doppelt so viele Anlkünfte über andere Routen

Fontrex-Daten in einem aktualisierten Bericht im ersten Quartal 2015: 23.000 Ankünfte über den Kanal von Sizilien, aber 55.000 über die Balkanrouten, dem östlichen Mittelmeer, Griechenland und in den spanischen Exklaven in Marokko.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europa

 

24.04.2015, Pro Asyl

EU-Gipfel der Schande

„Als Gipfel der Schande“ kritisiert PRO ASYL Geschäftsführer Günter Burkhardt die gestrigen Beschlüsse. „Die EU begeht einen Verrat an ihren Werten und an den Flüchtlingen.“ PRO ASYL appelliert an das EU-Parlament den gesamten EU-Haushalt solange zu sperren, bis eine zivile europäische Seenotrettung installiert wird. Statt Seenotrettung setze die EU auf Abwehr und Abschreckung. „Wer die Boote der Schlepper zerstört, trifft damit auch die Flüchtlinge“.

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Region(en): Europäische Union

 

24.04.2015, Le Monde, 20.04.2015

Schließen der Grenzen wird Migration nicht dämpfen

Geschlossene Grenzen können die Migration nicht stoppen. Wohl aber stellen sie ein beträchtliches Lebensrisiko für die Migranten dar. Die Forschungsgruppe Moglob untersucht die Auswirkungen eines freien Personenverkehrs und zeigt, dass der nicht mit einer massiven Steigerung der Migration einhergehen würde.

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Region(en): Europa

 

23.04.2015, dailymail

Australien stopped Migranten auf hoher See

Immigrationskontrollen in Australien sind so streng, dass Asylsuchende an Bord der Marinekriegsschiffe zurückgewiesen werden, bevor sie sofort abgeschoben werden. Dies kam gestern raus. Der australische Ministerpräsident Tony Abbott sagt, dass die EU "dringend" seine Taktik anwenden muss, um das Sterben der Migranten auf dem Mittelmeer zu stoppen, da sie nach einem neuen Leben in Europa streben.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union, Europa, Australien

 

23.04.2015, Ska Keller

Will die EU Krieg gegen Flüchtlinge? - Geleakter Gipfel-Beschluss

Ska Keller, stellvertretende Vorsitzende und migrationspolitische Sprecherin der Grünen im Europäischen Parlament kritisiert die Beschlussvorlage scharf: „Will die EU jetzt einen Krieg gegen Flüchtlinge führen? Die Verantwortlichen in der EU haben anscheinend nur eines im Kopf: Flüchtlinge sollen mit allen Mitteln davon abgehalten werden, nach Europa zu kommen. Wenn die Staats- und Regierungschefs der Beschlussvorlage zustimmen, werden Flüchtlinge künftig von der EU mit militärischen Mitteln bekämpfen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union, Afrika

 

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