Die täglichen Dramen
Sie können hier die Anzeige auf einen Zeitraum eingrenzen indem Sie jeweils Jahr und Monat für das Start- und Enddatum angeben und auf "Anwenden" klicken

Aktuelle Artikel


03.09.2015, Kurier.at

Schlepperei mit angemessenem Fuhrlohn bleibt straffrei

Am 14. September wollen die EU-Innen- und Justizminister bei einem Sondertreffen über schärfere Maßnahmen gegen Schlepper beraten. Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat angekündigt, die Kriterien für die Höchststrafe von zehn Jahren Haft und die U-Haft für Schlepper neu zu regeln. Ein bisher kaum beachtetes Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes (OGH) steht noch nicht auf der Tagesordnung. Es besagt, dass sich Schlepper-Fahrer nicht strafbar machen, wenn sie von den Flüchtlingen bloß den angemessenen Fuhrlohn kassieren. In dem Fall fehlt es nämlich an der unrechtmäßigen Bereicherung und damit an der Grundlage einer Verurteilung.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Österreich / Schweiz

 

03.09.2015, Reuters

Neue EU-Migrationspläne für nächste Woche angekündigt

Die Europäische Union wird nächste Woche neue Migrationspläne vorstellen, die sich in erster Linie mit der Verteilung von Flüchtlingen über die europäischen Mitgliedsstaaten sowie mit der schnellen Abschiebung von "ungewollten" Migranten beschäftigen, so Dimitris Avrampoulos (Kommissar für Migration) am Dienstag. In einem Pilotprojekt sollen 40,000 Asylsuchende von Italien und Griechenland auf andere Europastaaten umgesiedelt und 20,000 Flüchtlinge von Übersee aufgenommen werden.
Werde das Projekt erfolgreich durchgeführt, könne ein permanentes Verteilungssystem eingeführt werden, so Avramopoulos.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union

 

03.09.2015, ekathimerini

Sechs Männer wegen Menschenschmuggel in Thessaloniki verhaftet

Laut der Polizei wurden vier bulgarische und zwei türkische Männer wegen des Transports von 103 Migranten von der Türkei nach Griechenland in Haft genommen.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

03.09.2015, Österreichischer Rundfunk

Griechenland: 103 Migranten in Lkw eingepfercht

Die griechische Polizei hat 103 Migranten eng zusammengepfercht in einem Lastwagen auf einer Autobahn im Norden des Landes entdeckt. Die Menschen seien alle wohlauf, berichtete das Staatsfernsehen (ERT1) heute. Schlepper hätten versucht sie nach Westeuropa zu bringen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

03.09.2015, Stuttgarter Nachrichten

Bürgermeister fodert die Ausrufung des Notstands auf Lesbos

Die Lage auf der von Flüchtlingen überfüllten griechischen Insel Lesbos droht außer Kontrolle zu geraten. Die hygienischen Zustände seien katastrophal. Täglich gebe es 10.000 Liter menschliche Exkremente im Hafen des Hauptortes der Insel, Mytilini, wo tausende Flüchtlinge auf eine Fähre zum Festland warten. Deshalb sollte auf der Insel der Notstand ausgerufen werden, forderte am Mittwoch der Insel-Bürgermeister Spyros Galinos in einem Brief an die Regierung in Athen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

03.09.2015, Süddeutsche Zeitung

Polizei in Budapest öffnet Bahnhof für Flüchtlinge

Die ungarische Polizei hat sich von den Absperrung am Ostbahnhof in Budapest zurückgezogen. Der Platz vor dem Gebäude des Bahnhofs in Budapest hat sich weitgehend geleert, nachdem mehr als 1000 in den Bahnhof geströmt sind. An den Bahnsteigen spielen sich chaotische Szenen ab: Flüchtlinge versuchen einen Zug zu stürmen. Der ungarische Bahnbetreiber erklärt, es gebe derzeit keine direkten Zugverbindungen von Budapest nach Westeuropa.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

03.09.2015, Süddeutsche Zeitung

Was uns der tote Junge von Bodrum lehrt

Ein Bild aus der Türkei entsetzt die Welt: Ein Kleinkind liegt leblos im Sand - gestorben auf der Flucht nach Europa. Man muss dieses Foto nicht sehen, um zu verstehen, was sich ändern muss. Die Bilder des Jungen, dessen Leiche schließlich von einem Gendarm weggetragen wird, gehen ab diesem Mittwochmittag durchs Netz, erst nur in der Türkei, dann werden Menschen weltweit darauf aufmerksam. Empörung greift um sich: Wie herzlos geht Europa mit Notleidenden um? Was braucht es noch, damit die EU-Asylpolitik der humanitären Herausforderung gerecht wird?

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

02.09.2015, Zeit Online

Tausende Flüchtlinge harren vor Keleti-Bahnhof aus

Die Umgebung des Budapester Bahnhofs Keleti gleicht mehr und mehr einem Flüchtlingslager: Rund um das für sie gesperrte Bahnhofsgebäude in der ungarischen Hauptstadt haben bis zu 3.000 Menschen die Nacht im Freien verbracht. Viele schliefen vor dem von der Polizei bewachten Haupteingang, viele Menschen suchten Schutz im Untergeschoss des Bahnhofs. Auf dem Bahnhofsvorplatz protestierten am Morgen etwa 1.000 Menschen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union, Europa

 

02.09.2015, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mindestens elf Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken

Vor der türkischen Küste sind zwei Boote gekentert, mehrere Flüchtlinge, darunter auch Kinder, kamen ums Leben.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei, Europa

 

02.09.2015, Zeit Online

"Damit können Asylsuchende in Dänemark nicht mehr überleben"

Dänemark halbiert die Sozialhilfe für Asylsuchende, um sie abzuschrecken. Menschenrechtler Gammeltoft-Hansen sieht diesen Trend in ganz Europa. Interview von PAUL Middelhoff

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

02.09.2015, Deutsche Welle

Politiker "besichtigen" Flüchtlinge in Calais

Hoher Besuch in Calais: EU-Kommissare und Frankreichs Premier Valls wollten vor der Flüchtlings-Kulisse politische Botschaften loswerden. Die britische Regierung glänzt durch Abwesenheit. Aus Calais Bernd Riegert.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

02.09.2015, Al Jazeera

Budapester Polizei schließt Bahnhof für Flüchtlinge

Der Budapester Bahnhof wurde gestern von der Polizei komplett geschlossen, die Flüchtlinge im Gebäude wurden (trotz bereits gekaufter Zugfahrkarten) nach draußen gedrängt und nach Wiederöffnung des Bahnhofs dennoch nicht eingelassen. Die Polizei beruft sich auf eine EU-Regelung, nach der theoretisch alle Flüchtlinge gültig Pässe besitzen müssten, um sich in Ungarn aufhalten zu können. Zahlreiche Flüchtlinge protestierten gegen die Schließung.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Osteuropa

 

02.09.2015, bordermonitoring.eu

Liveticker Budapest Keleti Bahnhof

Live Ticker mit Informationen, Bildern und Videos von der Situation am Budapester Bahnhof Keleti.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

01.09.2015, The Wall Street Journal

Budapester Behörden erlauben kurzzeitig Weiterreise nach Deutschland

On Monday, officials in Budapest abruptly lifted rules barring migrants from traveling further into the European Union without visas. The tide of desperate arrivals from the Middle East and Africa has put particular pressure on the bloc’s border states, and Hungary argues it is too overwhelmed to follow the usual protocols for registration and fingerprinting of asylum seekers. European Commission President Jean-Claude Juncker will meet on Thursday with Hungary’s Prime Minister Viktor Orban, the EU said.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union

 

01.09.2015, Legal Tribune Online

EGMR zum Umgang mit Flüchtlingen in Lampedusa

Italien hat 2011 in Lampedusa gegen die Rechte von Flüchtlingen verstoßen. Mangelnde Vorbereitung und logistische Probleme befreien die Behörden nicht von der Pflicht, die absolut geltende Menschenwürde zu wahren, stellte der EGMR klar.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa

 

01.09.2015, Spiegel Online

Hunderte Flüchtlinge erreichen Bayern

Die ungarische Polizei verzichtete plötzlich auf weitere Bahnsteigkontrollen und hunderte Migranten konnten in die Züge Richtung Wien und München steigen. Die Polizei schätzte, dass insgesamt etwa 800 Flüchtlinge in München angekommen sind. Die Stimmung am Bahnhof sei "ruhig" bis "euphorisch" gewesen, sagte ein Sprecher. Viele Flüchtlinge hätten bei ihrer Ankunft "Thank you, Germany" oder "We love you, Germany" gerufen. Auch Bürger waren vor Ort und begrüßten die Flüchtlinge mit Wasser und Lebensmitteln.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland, Europa

 

31.08.2015, Weltspiegel

Serbien/Ungarn: Das Leid der Geflüchteten (Doku)

Kein Tag, keine Stunde, keine Minute ohne Schreckensnachrichten. Menschen, die sterben, Menschen, die nach tagelangen Fußmärschen vor Erschöpfung zusammenbrechen, Menschen in verzweifelter Lage.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

31.08.2015, Handelsblatt

Griechenland: Küstenwache rettet 2500 Geflüchtete

Die Lage auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meer ist weiterhin angespannt. Täglich kommen mehrere hundert Flüchtende an. Allein in den letzten drei Tagen rettete die griechische Küstenwache bei 70 Einsätzen nach eigenen Angaben 2.500 Menschen auf See. Vor der Insel Chios ertrank ein Mensch, als das Schlauchboot kenterte, auf dem er es mit 13 Anderen nach Europa schaffen wollte.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

31.08.2015, Spiegel Online

Geflüchtete in Ungarn: Verzweiflung in Budapest

"Deutschland! Deutschland!", "Germany, help us", "Wir wollen hier weg!" - seit Samstag protestieren verzweifelte Migrant_innen mit Sprechchören und Parolen auf Pappschildern am Budapester Ostbahnhof. Sie versammeln sich auf der Treppe vor dem Bahnhofsgebäude, in Unterführungen oder auf dem weitläufigen Platz vor dem Bahnhof. Die Polizei treibt die Menschen immer wieder auseinander, später kommen sie dann wieder zusammen, um erneut zu protestieren.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Deutschland, Europäische Union

 

31.08.2015, Tagesspiegel

Hunderte Syrer_innen verlassen Budapest mit dem Zug

Die ohnehin schon dramatische "Flüchtlingskrise" in Europa hat sich am Montag nochmals verschärft: Die ungarische Polizei zog sich vom Budapester Ostbahnhof zurück, wo Hunderte festsitzende Migrant_innen seit dem Morgen in so völlig überfüllte Züge nach Wien, aber auch nach München und Berlin stiegen. Laut ungarischem Fernsehen bildeten sich nach dem Polizeiabzug lange Schlangen vor den Fahrkartenschaltern in Budapest. Laut ersten Meldungen stoppte die österreichische Polizei die Züge an der Grenze.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Deutschland, Österreich / Schweiz

 

Seiten