Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


31.07.2014, Die Presse

Kasernenrundgang: Flüchtlinge neben "Soldaten und Waffen"

Beamte des Innen- und Verteidigungsministeriums besichtigen die Hillerkaserne. Da sie noch in Betrieb ist, braucht es Abtrennungen und Sicherheitsmaßnahmen. Dringender sei zunächst die Inspektion der Hillerkaserne in Linz-Ebelsberg. Hierhin sollen vorerst nämlich Flüchtlinge nach dem Aufnahmestopp in Traiskirchen gebracht werden. Schließlich ist die Kaserne, die in ein bis zwei Jahren veräußert werden soll, noch in Betrieb, mit "Soldaten und Waffen". Im Innenministerium zeigte man sich aber optimistisch: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - wir brauchen die Kaserne, wir wollen sie haben."

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

31.07.2014, Repubblica Palermo

In Palermo 95 Migranten angekommen, davon 40 Minderjährige

Im Hafen von Palermo sind 95 Migranten angekommen. Es sind alles Männer und 40 von ihnen sind Minderjährige. Sie wurden südlich von Lampedusa von einem Öltanker gerettet. Die Flüchtlinge kommen aus Ghana, Bangladesch, Male und Eritrea sowie weiteren Ländern. Sie werden in zwei Unterkünfte der Caritas gebracht: Im Zentrum San Carlo in der Innenstadt Palermos und in der Kirchengebäude

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Region(en): Italien / Malta

 

31.07.2014, Julie News

43 in Crotone, Calabrien angekommen ohne entdeckt zu werden

Ein weiterer "Weg der Hoffnung" ist in Italien, dieses mal in Crotone geendet. Letzte Nacht ist eine Gruppe von 43 Migranten mit verschiedenen Nationalitäten am Cap Rizzuto angekommen. Ein Schiff hatte sie bis dorthin gebracht und ist wieder weggefahren, ohne bemerkt zu werden. Die Migranten wurden auf einer Klippe abgesetzt, was die Rettungsaktion schwierig machte. Es war ein Bewohner der Stadt, der die Migranten am Strand gesehen hat und die daraufhin die Ordnungskräfte informierte.

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Region(en): Italien / Malta

 

31.07.2014, Badische Zeitung

Uncle Sam will keine Kinder aus Mittelamerika

Zehntausende minderjährige Flüchtlinge kommen über die mexikanische Grenze in die USA – und werden zurückgeschickt. Die USA reagieren bislang mit der ganzen Härte des Gesetzes und schicken die aufgegriffenen Kinder zurück in ihre Heimatländer. Dort warten allerdings Gewalt und bittere Armut auf die Kinderflüchtlinge. Betroffen sind vor allem die Länder Nicaragua, El Salvador, Honduras und Guatemala, das Armenhaus Mittelamerikas. Eine Schleppermafia, deren Handlanger den Flüchtlingen oft ihr letztes Hab und Gut abnehmen, verspricht, sie "ins gelobte Land" zu bringen. Ein schmutziges Geschäft, wie einer der einflussreichsten Kirchenführer Lateinamerikas kritisiert.

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Region(en): Amerika

 

31.07.2014, Salzburger Nachrichten

Kasernen, Turnsäle, Zelte: Neue Quartiere für Flüchtlinge gesucht

Seit Mittwoch werden in Traiskirchen keine weiteren Flüchtlinge mehr aufgenommen. Nun stehen auch Turnsäle zur Diskussion. Am ersten Tag des Aufnahmestopps im Asylzentrum Traiskirchen ging die Suche nach Ersatzquartieren weiter. Die Asylwerber sollen etwa in Privatquartieren, in Liegenschaften des Innenministeriums und notfalls auch in Zelten untergebracht werden, teilte das Innenministerium mit. Außerdem sei man mit dem Roten Kreuz in Kontakt, das Zelte bereitstellen könnte. "Das wäre aber für mich die letzte Alternative", betonte sie.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

31.07.2014, IlikePuglia

Brindisi, 114 Migranten im Hafen angekommen

25 Frauen, 89 Männer und viele Minderjährige: Das sind die Zahlen der Flüchtlinge, die gestern Nachmittag in Brindisi angekommen sind. Ihr Weg der Hoffnung hat am Montag an Bord eines Schluachbootes begonnenwahrscheinlich Richtung Sizilien aber der Motor fiel auf halbem Weg aus. Sie wurden von einem Frachtschiff von den Bahamainseln in lybischen Gewässern gerettet nachdem sie ein SOS abgeschickt hatten. Wenige der Fälle sind mit Verdacht auf Krätze und Tuberkulose ins Krankenhaus eingeliefert worden.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

30.07.2014, NDR

Keine Schulpflicht für Flüchtlinge?

Iman und Ghodrat möchten endlich zur Schule gehen. Die Teenager stammen aus dem Iran, seit neun Monaten leben sie ind Schwerin. Doch bisher hat sie keine Schule aufgenommen.

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Region(en): Deutschland

 

30.07.2014, Pro Asyl

800 Tote im ersten Halbjahr: Wie die EU das Sterben beenden kann

2014 starben bereits über 800 Menschen beim Versuch, auf der Suche nach Schutz nach Europa zu gelangen. Die Zahl der Toten wird weiter steigen, wenn die EU nicht endlich Schutzsuchenden die lebensgefährliche Flucht durch legale Einreisemöglichkeiten erspart.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union

 

30.07.2014, NDR

Hannover: Friedlicher Protest von Flüchtlingen

Ein Staats- und Regierungschef gegen den Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofes vorliegen, blutige Kämpfe zwischen Oppositions- und Regierungsgruppen, Zensur und Folter: So beschreibt die Menschenrechtsorganisation Amesty International die Lage im Sudan. Weil es laut Auswärtigem Amt in dem afrikanischen Land noch sichere Regionen gibt, werden Asylanträge von Sudanesen in Deutschland in der Regel dennoch abgelehnt. Dagegen demonstrieren in Hannover rund 40 sudanesische Flüchtlinge mit einem Zeltcamp - und das bereits seit drei Monaten. In der niedersächsischen Landeshauptstadt erfahren die Flüchtlinge viel Solidarität.

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Region(en): Deutschland, Afrika

 

30.07.2014, Scharf Links

Mehr Waffenexporte, mehr Flüchtlinge

Ministerpräsident Seehofer sorgt sich um bayerische Arbeitsplätze bei einer Rückkehr zur gesetzlich vorgeschriebenen "restriktiven" Genehmigung von Waffenexporten. Unter der schwarz-gelben Regierung war diese gesetzliche Vorgabe äußerst lax gehandhabt worden. Gleichzeitig beklagt die bayerische Staatsregierung Probleme aufgrund massiv ansteigender Flüchtlingszahlen, obwohl der Zusammenhang zwischen bewaffneten Konflikten und Flüchtlingsströmen als deren Folge nicht ignoriert werden kann.

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Region(en): Deutschland

 

30.07.2014, Aktuell Evangelisch

Bundespolizei: Mehr Flüchtlinge infolge von Konflikten

Durch Gewalt und Bürgerkriege steigt laut einem Zeitungsbericht die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland aus asiatischen Ländern und aus Afrika offenbar stark an. Im vergangenen Jahr habe die Bundespolizei 34.000 illegal eingereiste Menschen aufgegriffen, heißt es in einem Bericht der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Das seien rund ein Drittel mehr als im Jahr 2012.


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Region(en): Deutschland

 

30.07.2014, Katholisch.de

Hilfswerk Misereor: Mehr Hilfen für Flüchtlinge

Angesichts der Krisen in Nahost und in Afrika fordert das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor von Deutschland und Europa mehr Hilfe für Flüchtlinge. "Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland 100.000 Flüchtlinge aufnehmen kann", sagte Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel am Mittwoch vor Journalisten in Bonn. Die Bundesrepublik und Europa hätten mehr Möglichkeiten als arme Länder, wo global betrachtet 80 Prozent der Flüchtlinge Zuflucht fänden.

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Region(en): Deutschland, Europa, Amerika, Asien

 

30.07.2014, Cosmopolis Media

Notstand Migration: Heute Abend abermals Ankunft in Taranto

Heute Abend gegen 22 Uhr sollen weitere 400 Flüchtlinge im Handelshafen von Taranto ankommen. Das ist bereits die 8. Anlandung seit Mai. An Bord der Zaffiro sind 404 Flüchtlinge aus Syrien, Sudan und Ägypten, Unter ihnen sind 241 Männer, 62 Frauen von denen eine schwanger ist und 101 Minderjährige, davon sind 52 unbegleitet und 4 Neugeborene. Sie wurden alle durch Mare Nostrum im Mittelmeer gerettet.

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Region(en): Italien / Malta

 

30.07.2014, Zeit Magazin

Auf der anderen Seite des Meeres

Multimediale Reportage: Jawaher wollte mit dem Boot nach Europa. Wie Hunderttausende Flüchtlinge strandete sie in Libyen. Ausgeliefert der Willkür und Gewalt in einem untergehenden Staat.

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Region(en): Nordafrika

 

30.07.2014, Libération

Calais: Staatsgewalt gegen Flüchtlinge

Gastbeitrag zu den wiederholten Vertreibungen von Asylsuchenden und Migranten in Calais seit dem 5. November 2002, an dem die französische Regierung die Aufnahmeeinrichtung in der Gemeinde Sangatte, die vom Roten Kreuz betrieben wurde, geschlossen und zerstört hatte.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

30.07.2014, Zeit Online

Pro Asyl fordert Krankenversicherungskarten für Asylsuchende

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl verlangt, dass Asylsuchende in Deutschland künftig auch ohne amtliche Erlaubnis zum Arzt gehen dürfen. "Unsere Forderung ist, den Asylbewerbern Versicherungskarten auszugeben, so dass sie einfach zum Arzt gehen können", sagte der stellvertretende Geschäftsführer Bernd Mesovic der dpa. In der Regel müssen Asylbewerber sich zunächst einen Krankenschein holen. Insbesondere bei psychischen Erkrankungen werde eine Behandlung regelmäßig verweigert. In jedem Fall komme es zu Verzögerungen.

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Region(en): Deutschland

 

30.07.2014, Heute.at

In drei Schritten aus dem Asyl-Dilemma

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will beziehungsweise muss bis Mittwoch einen Notfallplan für das überbelegte Flüchtlingslager im niederösterreichischen Traiskirchen parat haben. Sie möchte in drei Schritten das Asyl-Dilemma hinter sich lassen. Aber wohin sie sich mit ihren Asylwerbern auch wendet, holt sie sich Absagen. Vom Kanzler über den Verteidigungsminister über die Länder und die Bürgermeister bis hin zu Caritas und Diakonie: Niemand will das Problem der ÖVP-Dame lösen.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

30.07.2014, Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucía

Bericht zur Lage der Menschenrechte in Ceuta und Melilla

Dieser Bericht der "Asociación Pro Derechos Humanos de Andalucíader" aus der Reihe “ Menschenrechte an der südlichen Grenze Europas” beschäftigt sich exklusiv mit der humanitären Situation und dem Grad des Schutzes der Flüchtlinge in Ceuta und Melilla, den spanischen Enklaven an der nordafrikanischen Küste. Die Geschehnisse die sich am 6. Februar 2014 am Strand von Tarajal in Ceuta abgespielt haben und den Tod von mindestens 15 Personen zur Folge hatten, haben APDHA dazu bewegt, diesen Bericht in einem neuen Format vorzulegen.

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union

 

30.07.2014, Zeit Online

Endstation für Flüchtlingskinder

In Baden-Württemberg kommen immer mehr minderjährige Flüchtlinge an. Sie werden zwar nicht abgeschoben, haben aber auch keine Perspektive in Deutschland. Seit Jahren steigt ihre Zahl stark an, seit 2013 sprunghaft. Jetzt verlangen erste süddeutsche Städte wie Freiburg von der Landesregierung Entlastungshilfen. Es gibt einen Bundesfachverband für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge. Der schätzt, dass aktuell zwischen 7.000 und 9.000 junger Menschen unter 18 Jahren aus Flüchtlings- und Armutsländern in Deutschland leben, viele von ihnen sollen sich versteckt halten.

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Region(en): Deutschland

 

30.07.2014, Iran-German Radio

Mindestens 20 Flüchtlinge vor der libyschen Küste ertrunken

Vor der libyschen Küste sind mindestens 20 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Wie die libysche Marine am Dienstagabend mitteilte, konnte sie 22 Menschen retten, die sich an Trümmerteile ihres sinkenden Schiffes geklammert hatten. Das Boot kenterte demnach rund einhundert Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis. Nach Angaben von Überlebenden waren ursprünglich etwa 150 Menschen an Bord.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

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