Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


23.07.2016, Der Standard

Leichen von 26 Menschen in Libyen angespült

Helfer haben 26 tote Flüchtlinge an der Küste im Westen Libyens geborgen. Die Leichen seien am Freitag an einem Strand der Stadt Sabratha etwa 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis angespült worden. Östlich von Tripolis konnte die Küstenwache am Freitag nach eigenen Angaben 137 Migranten retten, die mit einem Schlauchboot Europa erreichen wollten. Unter ihnen seien 27 Frauen und zwei Kinder gewesen.

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Region(en): Nordafrika

 

23.07.2016, National Law Rewview

Europa trennt sich, die Afrikanische Union führt einen gemeinsamen Pass ein

2015 hat der Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU) ausgeführt, dass es einen Plan zur Einführung eines einzigen afrikanischen Passes gibt. Der erste Empfänger eines derartigen panafrikanischen Passes ist Ruandas Präsident Paul Kagame und Tschads Präsident Idriss Deby. Der Zeitrahmen für die Ausgabe dieses Passes an die Staatsangehörigen aller Mitgliedsstaaten der AU ist noch ungewiss, aber Offizielle hoffen dass die Bürger ihn bis 2018 bekommen können. Der AU Pass hat biometrische Daten und gilt als sicher.

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Region(en): Afrika

 

23.07.2016, ABC News

Hunderte Migranten im Protestmarsch an die ungarische Grenze

Hunderte von Migranten und Asylsuchenden haben sich am Freitag zu Fuß auf den Weg gemacht zur serbisch-ungarischen Grenze, um gegen den Beschluß zur Schließung der Grenze zu protestieren. Sie hielten Plakate mit Aufschriften wie "Ungarn-offene Grenzen" und "Keine Grenze, kein Zaun" als sie in einer langen Schlange auf der Strasse von Belgrad an die 200 km entfernte ungarische Grenze marschierten.

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Region(en): Osteuropa

 

22.07.2016, n-tv.de NACHRICHTEN

Bulgarien wappnet sich gegen Flüchtlinge

Durch die angespannte Lage in der Türkei befürchtet Bulgarien, dass wieder mehr Menschen in das Nachbarland fliehen könnten. Die Lage an der Grenze sei bereits "dramatisch", heißt es. Doch es gibt wo schon Ideen, wie man die Flüchtlinge fernhalten kann.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Osteuropa

 

22.07.2016, BLICK.CH

Neuer trauriger Rekord: 20 Flüchtlinge sterben pro Tag im Mittelmeer

In diesem Jahr sind nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bereits 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken – deutlich mehr als im selben Zeitraum der Vorjahre.

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Region(en): Europa, Afrika

 

22.07.2016, Ekathimerini

51 Flüchtlinge erreichen Lesbos

Eine Gruppe von 51 Migranten und Flüchtlingen erreichten Lesbos am Mittwoch von der Türkei aus, weitere zwei kamen auf der Insel Chios an. Auf Samos gab es keine neuen Ankünfte. Nach Angaben der Behörden beträgt nach dem EU-Türkei-Deal die Zahl der auf Lesbos bis Donnerstag gestrandeten 3.094, auf Chios 2.478 und auf Samos 1.079.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

22.07.2016, Der Standard

Rund 100 Flüchtlinge in Belgrad im Hungerstreik

Rund 100 Flüchtlinge, die in einem Park in der serbischen Hauptstadt Belgrad unter freiem Himmel leben, sind laut Medien in Hungerstreik getreten. Als Gründe nannten sie die Situation an der ungarischen Grenze, Angst vor Abschiebung und Nahrungsmangel. Die Flüchtlingszahl im Belgrader Stadtzentrum wird auf etwa 500 geschätzt. Laut Behördenangaben halten sich derzeit in Serbien etwa 3.000 Flüchtlinge auf, die Hälfte davon in zwei improvisierten Camps an der serbisch-ungarischen Grenze und einem nahen Aufnahmezentrum. Täglich werden nach Ungarn 30 Flüchtlinge durchgelassen.

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Region(en): Osteuropa

 

22.07.2016, Spiegel Online

17 Leichen auf Flüchtlingsbooten entdeckt

Rettungskräfte haben auf mehreren Flüchtlingsbooten im Mittelmeer insgesamt 17 Leichen entdeckt. Bei dem Einsatz in der Straße von Sizilien seien 1128 Bootsinsassen gerettet worden, teilte die italienische Küstenwache mit. Die Flüchtlinge hatten sich demnach mit fünf Schlauchbooten und drei anderen Booten auf den Weg nach Italien gemacht. An dem Rettungseinsatz beteiligten sich auch britische und irische Schiffe sowie die Helfer der deutschen Organisation Sea Watch.

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Region(en): Italien / Malta

 

21.07.2016, L'unione sarde.it

Migranten - Merkel zählt trotz Ungewissheit um Todesstrafe auf Türkei

Die deutsche Kanzlerin, Angela Merkel, hat die Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Türkei über die Migranten verteidigt, trotz der aktuellen Debatte in Ankara über die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe, was laut der in Berlin hervorgebrachten Warnung das Ende der Beitrittsverhandlungen zur EU bedeuten würde.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Deutschland, Europäische Union

 

21.07.2016, DIE WELT

Lage in Türkei könnte zu mehr Flüchtlingen führen

Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat sich angesichts der Lage in der Türkei besorgt über ein mögliches Wiederansteigen der Flüchtlingszahlen gezeigt. Noch halte das zwischen Ankara und der EU vereinbarte Flüchtlingsabkommen, und die Balkan-Route sei dicht, sagte er am Donnerstag in Dresden. Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei und den Säuberungsaktionen der Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan sei die Situation aber «fragil».

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Region(en): Griechenland / Türkei, Deutschland, Europäische Union, Europa

 

21.07.2016, DIE WELT

So hart geht Ungarn gegen Flüchtlinge vor

Es erinnert an Idomeni: Im Lager bei Röszke campieren Flüchtlinge unter freiem Himmel. Es gibt weder Toiletten noch Duschen, nur eine Wasserpumpe. Eine verschärfte Regel erschwert die Flucht.

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Region(en): Osteuropa

 

21.07.2016, Europe Online Magazine

Österreich darauf vorbereitet, östliche Grenze mit 100km langem Zaun zu schließen

Österreich hat die Vorbereitungen für einen Zaun, der 100 km der 300 km langen Grenze mit Ungarn abgrenzen würde, abgeschlossen. Sollte die Anzahl der Migrant*innen, die von Osten ankommen, von dem momentan niedrigen Niveau von 20 - 30 pro Tag, ansteigen, so kann der Zaun schnell errichtet werden.

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Region(en): Osteuropa, Österreich / Schweiz

 

21.07.2016, DRadio Wissen

Ein Vormund, bis zu 100 Mündel

Der junge Flüchtling, der bei Würzburg fünf Menschen mit einer Axt angegriffen hat, galt als unauffällig und offenbar gut integriert. Das wirft Fragen auf: Wie werden unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Deutschland betreut? Er war einer von mehr als 15.000 unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen, die derzeit in Bayern leben. Wenn sie hier ankommen, ist die Jugendhilfe für sie zuständig, und sie bekommen einen Vormund. Dies kann ein zugeteilter Amtsvormund des Jugendamts sein oder ein qualifizierter Ehrenamtlicher. Im Extremfall betreut ein Amtsvormund bis zu 100 Jugendliche.

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Region(en): Deutschland

 

21.07.2016, Neue Zürcher Zeitung

Mazedonische Polizei nimmt 19 mutmassliche Schlepper fest

Die mazedonische Polizei hat bei einem Grosseinsatz 19 mutmassliche Schlepper festgenommen, darunter fünf Polizisten. Die Schlepper schleusten seit 2015 gegen Zahlung von 500 bis 1000 Euro pro Flüchtling mindestens 559 Personen illegal durch das Land. Sie würden wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Amtsmissbrauchs angeklagt, teilte Innenminister Mitko Cavkov in Skopje mit. Die Polizeioperation hatte sich auf 24 Ortschaften erstreckt. Vier Verdächtige werden noch gesucht.

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Region(en): Osteuropa

 

21.07.2016, Die Welt

Der große Zweifel am Flüchtlings-Deal mit der Türkei

Ankara hatte die Visafreiheit als Gegenleistung für das mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgehandelten Flüchtlingsabkommen zugesichert bekommen. Die Ereignisse seit dem Putsch erschüttern die Statik der Verhandlungen nun radikal. Die Visafreiheit ist kaum noch denkbar – und der Flüchtlingsdeal akut in Gefahr. Das Verhältnis zur Türkei ist so brisant, dass dahinter die Visa-Wünsche anderer Länder fast untergehen. Die Ukraine und Georgien hatten von der EU-Kommission schon im Juni grünes Licht für die Visafreiheit bekommen. Doch die Mitgliedstaaten verschoben kurzerhand ihre Zustimmung.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

21.07.2016, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Helfer entdecken 22 tote Flüchtlinge auf Schlauchboot

Eine Rettungsmannschaft von „Ärzte ohne Grenzen“ hat auf einem Schlauchboot im südlichen Mittelmeer die Leichen von 22 Flüchtlingen entdeckt. Bei den Toten handle es sich um 21 Frauen und einen Mann, teilte die Hilfsorganisation in der Nacht auf Donnerstag mit. Die Todesursache sei noch unklar, die Leichen hätten in einer Mischung aus Wasser und Treibstoff auf dem Boden des Boots gelegen. 200 Überlebende seien gerettet worden.

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Region(en): Italien / Malta

 

21.07.2016, Focus Online

Flüchtlinge tagelang unentdeckt in Lkw eingesperrt

Ein bulgarischer Lastwagen-Fahrer hat während einer Pause auf einer Raststätte an der A8 merkwürdige Klopfgeräusche aus dem Auflieger seines Fahrzeuges vernommen. Auf der Ladefläche stieß der Fahrer auf mehrere Flüchtlinge, die offenbar unentdeckt aus Serbien bis nach Deutschland mitgefahren waren. Der Fahrer, der selbst die Polizei gerufen hatte, konnte sich nicht erklären, wie oder wann die acht Personen auf die Ladefläche gelangen konnten. Er habe den verplombten Auflieger übernommen und sei von der Türkei über Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich bis nach Deutschland gefahren.

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Region(en): Deutschland

 

21.07.2016, Bayrische Staatszeitung

Flüchtlinge im Hungerstreik

Die Gruppe von Balkan-Flüchtlingen, die am 5. Juli den Regensburger Dom besetzt hatten, befindet sich im Hungerstreik. Damit wollen sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen: Bleiberecht für alle, Abzug der Polizeikräfte vor ihrer Unterkunft und die Rückkehr ihres Sprechers Isen Asanowski. Einsatzkräfte der Regensburger Polizei und der Bereitschaftspolizei bewachen derzeit die Zufahrtswege zum dem Pfarrheim, in dem die Flüchtlinge seit knapp zwei Wochen untergebracht sind.

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Region(en): Deutschland

 

20.07.2016, Human Rights Watch

Griechenland: Flüchtlingskinder in Polizeizellen

Griechische Behörden sperren unbegleitete minderjährige Flüchtlingskinder in kleine, überfüllte und unhygienische Zellen. Sie werden dort für Wochen und Monate festgehalten und warten auf einen Platz in einer Schutzeinrichtung. Bei Besuchen in zwei Polizeistationen sprach HRW mit 11 Kindern, einige erst 14 Jahre alt, die bis zu zwei Monaten eingesperrt waren. HRW durfte sich die Zellen nicht ansehen. Die Kinder beschrieben sie als überfüllt und unhygienisch mit schmutzigen Decken und Ungeziefer, sowie dem fehlenden Zugang zu Informationen oder Beratungsdiensten.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

20.07.2016, ANSA med

An der serbisch-ungarischen Grenze nehmen die Ankünfte zu

An der serbisch-ungarischen Grenze wächst die Zahle der Migrant*innen und Geflüchteten, die irregulär von Bulgarien und Mazedonien nach Serbien kommen. Sie versuchen weiterhin Westeuropa zu erreichen.

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Region(en): Osteuropa

 

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