Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


24.05.2013, cicero

Hunger und Isolation mitten in der Hauptstadt

Seit mehr als einem halben Jahr wohnen und protestieren Flüchtlinge in einer Zeltstadt mitten in Berlin-Kreuzberg gegen ihre unmenschlichen Lebensbedingungen und die deutsche Asylpolitik. Dass ihre Forderungen erfüllt werden, ist nahezu ausgeschlossen. Ein Besuch im „Refugee Protest Camp".

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

24.05.2013, t-online.de

Flüchtlinge in verplombtem Lastwagen gefunden

Vier afghanische Flüchtlinge sind in einem Lastwagenanhänger in der Westpfalz entdeckt worden. Die Männer im Alter von 16 bis 25 Jahren hätten sich am Donnerstagabend auf dem Rastplatz Waldmohr mit Klopfzeichen bemerkbar gemacht. Die Flüchtlinge seien in Gewahrsam genommen und in eine Einrichtung in Trier gebracht worden, die Polizei ermittelt unter anderem wegen unerlaubter Einreise. Die Männer stellten einen Asylantrag.

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Region(en): Deutschland

 

23.05.2013, Mittelbayrische

Krise verstärkt Ausländerfeindlichkeit

Amnesty International kritisiert die teils „schändliche“ Behandlung von Migranten und Flüchtlingen in Südeuropa. Einschneidende Sparmaßnahmen haben in Südeuropa zu einem feindseligeren Verhalten gegen Ausländer und vor allem Flüchtlingen geführt. AI habe ernste Probleme in Griechenland und Italien dokumentiert, „wo die Behandlung von Migranten und Asylsuchenden schändlich gewesen ist“. Auch Deutschland steht in der Kritik.

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Region(en): Europäische Union

 

23.05.2013, focus online

EU ist Schuld, wenn Flüchtlinge im Meer sterben

Die EU unternimmt nicht genug für syrische Flüchtlinge – in ihrem Jahresbericht 2013 kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Flüchtlingspolitik der EU. Auch Deutschland steht in der Kritik. Jeden Tag flüchteten etwa 4000 Syrer ins Ausland. Innerhalb Syriens seien rund vier Millionen Menschen auf der Flucht. Weitere 1,4 Millionen hätten im Ausland Zuflucht gesucht. Doch die EU habe nur 40 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. „Die EU übernimmt bisher keine Verantwortung für Flüchtlinge, deswegen sterben so viele Menschen im Mittelmeer“


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Region(en): Europäische Union

 

22.05.2013, DomRep Magazin

Deportierte Haitianer abgelehnt

Die Inselnachbarn aus Haiti suchen schon lange nicht mehr nach dem Glück in der Dominikanischen Republik. Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung und Diskriminierung schlägt ihnen im Nachbarland entgegen, darum suchen immer mehr Flüchtlinge aus Haiti ihr Glück in den USA, Mexiko und vor allem in Brasilien. Hier ist der Arbeitsmarkt groß. Nachdem die Regierung aus Brasilien nun eine Lieferung illegaler Flüchtlinge aus Haiti in die Dominikanische Republik entsandte herrscht hier bei den Behörden Aufregung. Der Generaldirektor der Migration, Jose Taveras, will alle Flüchtlinge aus Haiti abweisen wenn diese aus Brasilien deportiert werden.

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21.05.2013, taz

Berlin: Flüchtlinge protestieren

Bereits seit Anfang des Jahres wenden sich immer mehr Afrikaner an Hamburger Hilfseinrichtungen und Essensausgaben. Sie stammen aus Libyen. Bereits 2011 waren sie dort vor der Arabischen Revolution geflüchtet und in Flüchtlingsunterkünften in Italien untergekommen. Im Februar gaben ihnen italienische Behörden allerdings Reisepapiere und schickten sie weiter nach Nordeuropa. Doch hier haben sie keinen Anspruch auf Unterkunft oder medizinische Versorgung. Zunächst waren rund 150 Flüchtlinge im Winternotprogramm der Stadt untergekommen – bis es endete. „Diese Menschen leben seit vier Wochen auf der Straße“, sagt Ralf Lourenco von der Flüchtlingsorganisation Karawane.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

21.05.2013, taz

UNO verweigert Schutz

Goma. Kinder weinen, Frauen klagen, Männer schreien vor lauter Wut. Doch das rostrote Tor der UN-Basis in Munigi, vor Ostkongos Provinzhauptstadt Goma, bleibt geschlossen. Dabei hört man von weitem Bomben fallen, Kalaschnikow feuern. Erneut bekriegen sich im Ostkongo die Rebellen der M23 und Kongos Armee rund um Goma. Tausende Menschen sind wieder auf der Flucht. Die meisten nur mit einem kleinen Bündel Habseligkeiten. Sie suchen Zuflucht bei der UNO. Doch diese lässt die Menschen nicht in das gesicherte Lager.

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Region(en): Weltweit

 

21.05.2013, Die Zeit

5 Flüchtlinge auf dem Weg von Marokko ertrunken

Vor der Küste Marokkos sind nach Behördenangaben mindestens fünf Flüchtlinge ertrunken, die auf dem Weg nach Spanien waren. Ein "Boot aus Polyester mit einer Gruppe illegaler Einwanderer an Bord" sei am Montag vor der Lagune von Marchica im Norden von Marokko in Seenot geraten. Sieben weitere Menschen, darunter vier Frauen, seien gerettet worden und würden in der Stadt Nador im Krankenhaus behandelt.

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Region(en): Spanien, Nordafrika, Europäische Union

 

20.05.2013, New York Times

Wüste verschlingt Migranten

Während der Kongress die weitreichendsten Änderungen im Immigrationssystem des Landes diskutiert, werden die Überreste in quälender Erinnerung weiter hier (Pima County Medical Examiner’s Office) gelagert. Die Zahl der Festnahmen von Migranten ging in den letzten Jahren stark zurück. Einer der Beweise dafür, dass weniger Menschen versucht haben die Grenze auf illegalem Weg zu überqueren. Allerdings bleibt die Zahl der Migranten, die auf ihrer Flucht umkommen, weiter hoch.

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Region(en): Weltweit

 

20.05.2013, tagesschau.de

Im Gummiboot am Radar vorbei

Große Schiffe kann die Technik der spanischen Grenzschützer schnell entdecken. Immer mehr Flüchtlinge aus Afrika versuchen daher, in Gummibooten über die Meerenge von Gibraltar zu kommen. Für die Helfer wird es damit schwer, sie zu retten. An der Meerenge von Gibraltar wacht die Guardia Civil mit einer Art "elektronischem Grenzzaun" aus Kameras, Infrarot und Radar. Das so genannte "SIVE" ist so effektiv, dass es die Flüchtlingsströme von Nordafrika nach Spanien entscheidend beeinflusst hat.

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Region(en): Spanien, Nordafrika, Europäische Union

 

20.05.2013, main post

Europa mus sich öffnen!

Karl Kopp von Pro Asyl die Radikalität der Flüchtlingsabwehr: „Europa lässt so viele Menschen auf schäbigste Weise an den Außengrenzen sterben. Damit ist unser moralischer Standard weit unter Null.“Statt die Rechte von Flüchtlingen zu beschneiden, forderte Kopp die Öffnung von Europas Grenzen: „Nur durch Legalisierung und Entkriminalisierung kann das Sterben der Menschen verhindert werden. Nur so ist es auch möglich, gegen die wachsende Schlepperindustrie vorzugehen.“ Allen, die Angst vor zu hohen Kosten durch die Aufnahme von Flüchtlingen haben, hält der Pro Asyl-Aktivist die immensen Summen für die Abwehr von Flüchtlingen vor Augen.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

20.05.2013, Comprendes

11 Flüchtlinge vor Mogán gerettet

Das Seenotrettungsschiff "Menkalinan" hat am vergangenen Samstagabend rund 7 Seemeilen vor Mogán ein Flüchtlingsboot mit 11 Menschen aus dem subsaharischen Raum aufgebracht. Ein Fischer hatte gegen 18:50 Uhr sie Seenotrettungsstelle informiert. Das Boot der Schwarzafrikaner wurde in den Hafen von Arguineguín geschleppt. Bei den aufgegriffenen Flüchtlingen handelt es sich ausschließlich um junge Männer. Die Behörden gehen davon aus, dass sich unter der Gruppe auch Minderjährige befinden.

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Region(en): Spanien

 

18.05.2013, the voice forum

Italien: Migranten besetzen ehmaliges Olympiadorf

Am 30. März besetzte eine Gruppe von rund 200 abgewiesenen Asylantragstellern und Flüchtlingen die leerstehenden Gebäude des ehmaligen olympischen Dorfes in Turin. Der Protest galt der Entscheidung der italienischen Regierung die Asyl- und Flühtlingsunterkünfte, die während des "Notstand Nordafrika" errichtet wurden, zu schließen. Sie fordern das Recht auf eine Unterkunft.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

18.05.2013, le monde

Teure Abschiebepraktiken in den Niederlanden

Fünf Mal reiste eine Delegation guineeischer Polizisten im vergangenen Jahr in die Niederlande, um dort im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Sicherheit Ausweispapiere an guineeische Migranten und Flüchtlinge zu verteilen, die ohne gültige Papiere in den Niederlanden leben, und deren Abschiebung zu veranlassen – was dem niederländischen Staat insgesamt 117.000 Euro wert war. Nicht nur Politiker zeigen sich entsetzt über diese Art und Weise der Abschiebung, die in manchen Fällen sogar dazu führt, dass den Menschen nach ihrer Ankunft in Guinea die Einreise verwehrt wird, und die sich der niederländische Staat überdies einiges kosten lässt

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Region(en): Europäische Union

 

18.05.2013, latina press

23 Flüchtlinge zurück nach Kuba

Die US-Küstenwache hat am Freitag (17.) 23 kubanische Migranten nach Bahia de Cabañas (Provinz La Habana) repatriiert. 12 der kubanischen Flüchtlingen waren am 10. Mai südlich von Islamorada (Gemeinde im Monroe County im US-Bundesstaat Florida) und 11 weitere am selben Tag südöstlich von Key West in behelfsmäßigen Booten aufgegriffen worden.

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Region(en): Weltweit

 

16.05.2013, barbara-lochbihler.de

Strukturelle Probleme bei Frontex nicht gelöst

Die Arbeit der EU-Grenzschutzagentur Frontex stand heute im Menschenrechtsausschuss des Europäischen Parlaments auf dem Prüfstand. An der Sitzung nahmen mehrere Experten teil. Zu der Anhörung erklärt die Ausschussvorsitzende Barbara Lochbihler: "Die Anhörung hat deutlich gemacht: Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass bei Frontex-Einsätzen Menschenrechtsverletzungen verübt werden. Das die Grenzschutzagentur beratende Consultative-Forum und das neu geschaffene Amt eines Grundrechtebeauftragen können die strukturellen Probleme von Frontex nicht lösen, da sie über keinerlei Entscheidungsgewalt verfügen."

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16.05.2013, Radio Vatikan

Burma: Zyklon Mahasen gefährdet Flüchtlinge

„Was wir im Moment sagen können, ist dass es vor allem im Rakhaing-Staat eine sehr große humanitäre Krise gibt. 140.000 Menschen mussten aufgrund der Attacken dorthin fliehen und die meisten von ihnen gehören der Volksgruppe der Rohingya an. Sie leben in fürchterlichen, schmutzigen Camps für vertriebene Menschen. Die UNO-Flüchtlingsbeauftragte beschreibt diese Lager als die schlimmsten, die sie auf der ganzen Welt gesehen hat.”

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16.05.2013, junge Welt

In der Wüste gestrandet

Mauretanien ist eines der ärmsten Länder in Afrika. Der trockene Wüstenstaat kann kaum seine eigenen dreieinhalb Millionen Einwohner ernähren. Doch seitdem in Mali ein blutiger Bürgerkrieg tobt, sind nach Angaben der Vereinten Nationen rund 70000 Flüchtlinge aus dem Nachbarland über die Grenze nach Mauretanien geströmt. Die libanesische Tageszeitung As-Safir schätzt ihre Zahl sogar auf 200000. Die meisten von ihnen leben in den Flüchtlingslagern.

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16.05.2013, Die Welt

Tschetschenische Asylbewerber beunruhigen die Behörden

Die Zahlen der Asylbewerber aus der Russischen Föderation sind zuletzt derart drastisch gestiegen, dass die deutschen Sicherheitsbehörden alarmiert sind. Allein im April hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2055 Asylanträge von Bürgern der Russischen Föderation erhalten, mehr als doppelt so viele wie im März. Es handelt sich vor allem um tschetschenische Antragsteller, wie die "Welt" aus Sicherheitskreisen erfuhr.

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15.05.2013, SWR

Auch wenn es das Leben kostet

Gestrandet im Wald vor den Toren der Grenzstadt Oujda in Nordmarokko leben sie unter grünen Plastikplanen und warten - Flüchtlinge im Wartesaal nach Europa. "Die Menschen wollen doch nur Freiheit. Und Frieden. Menschenrechte. All das gibt es - aber nicht für uns, sondern nur für die Menschen in den reichen Ländern. Sogar Hunde haben in Europa einen Ausweis! Ein europäischer Hund ist mehr wert als ich! Wo ist die Gerechtigkeit?"

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union

 

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