Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


29.09.2016, Le Monde diplomatique

Wutbürger in Lesbos und anderswo

Ausführlicher Bericht über die Demonstrationen auf den griechischen Inseln, die zum großen Teil von lokalen rechtsradikalen Kräften (unter Beteiligung der Neonazi-Partei Chrysi Avgi) organisiert werden und über das Versagen der EU in Bezug auf Griechenland, das als bewusste Abschreckungspolitik verstanden wird. Bei der Einrichtung und Finanzierung von Hot-spots auf den griechischen Inseln handelt es sich im Kern um eine Abschreckungsstrategie, die EU-Europa auf Kosten seines schwächsten Mitgliedsstaates betreibt.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, Neue Zürcher Zeitung

2000 Einwohner von Insel Chios demonstrieren

Rund 2000 Menschen haben am Mittwochabend gegen die Flüchtlingssituation auf der griechischen Insel Chios demonstriert. Es sei die grösste Demonstration, die jemals auf der Insel mit ihren rund 50 000 Einwohnern stattgefunden habe, berichteten griechische Medien. Auf Chios leben fast 3700 Flüchtlinge und Migranten; das Flüchtlingslager «Vial» hat jedoch nur eine Kapazität von 1100 Plätzen.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.09.2016, n-tv.de

Tschechien nimmt keine Flüchtlinge mehr auf

Nach dem Verteilschlüssel der Europäischen Union muss Tschechien 2987 Flüchtlinge aufnehmen - angekommen sind bisher nur zwölf. Und dabei soll es erst einmal auch bleiben. Bis zum Jahresende nimmt das Land keinen einzigen Schutzsuchenden mehr auf.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

29.09.2016, oe24.at

Diese Länder kontrollieren ihre Grenzen

Grundsätzlich gilt zwischen den 26 Schengen-Staaten die Reisefreiheit. In der Flüchtlingskrise haben mehrere Staaten dieses Recht aber eingeschränkt. Derzeit kontrollieren Österreich und fünf weitere Staaten ihre Grenzen.

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Region(en): Europäische Union

 

29.09.2016, derstandard.at

Unaufhaltsam durch die Wüste nach Europa

Die EU will Migration aus Afrika stoppen. Doch die Menschen lassen sich nicht zurückdrängen, sagt eine Politikwissenschafterin aus Kamerun.

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Region(en): Afrika

 

29.09.2016, Wirtschaftswoche

Einwanderung im Zeitalter des Smartphones

Für Flüchtlinge ist das Smartphone existentiell. Ohne die Geräte und ständigen Internetzugang wären viele von ihnen wohl nicht hier. Viele Anbieter haben sich auf Flüchtlinge spezialisiert.

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Region(en): Europa

 

29.09.2016, Zeit Online

Was Hütten von Palästen trennen soll

Eigentlich ist die Mauer von Calais nur die Fortsetzung eines vier Meter hohen Stacheldrahtzauns entlang des Autobahnzubringers zum Fährhafen der Stadt. Beides soll, dass die Flüchtlinge, die im Lager am Rande der Stadt wohnen, zur Autobahn und dann zum Hafen gelangen, um heimlich auf die Insel überzusetzen. Dabei steht die Mauer von Calais noch gar nicht. Derzeit graben Baggerfahrzeuge am Rande der Autobahn Löcher für ihre Fundamente. Und dennoch ist die Mauer bereits in allen Köpfen. Schon trennt sie Welten zwischen Flüchtlingen und Franzosen, zwischen Hütten und Palästen, zwischen Öffnung und Rückzug.

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Region(en): Europäische Union

 

29.09.2016, Europäische Kommission

Koordinierter EU-Ansatz für zeitweise interne Grenzkontrollen

Report der EU Kommission über die internen Grenzkontrollen der fünf Schengen Mitgliedstaaten (Österreich, Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen), die innerhalb des Rahemns der Empfehlungen der Kommission geblieben seien. Die Kontrollen haben sich auf das absolut notwendige beschränkt. Die Kommission hat weiter festgestellt, das sich die zugrundeliegenden Bedingungen sich nicht geändert haben, so dass eine Änderung der Kommissionsempfehlung im Moment nicht gerechtfertigt wäre.

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Region(en): Europäische Union

 

28.09.2016, taz.de

Die im Dunkeln sieht man nicht

Die Situation am neuen Landesamt für Flüchtlinge sei katastrophal, kritisieren die Betreiber von Heimen. Schlimm sei auch die Lage in Notunterkünften.

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Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, fr-online.de

Mehr Lehrer für Flüchtlinge

Durch die Flüchtlingskrise sollen aktuell in Deutschland mehr als 300.000 minderjährige Flüchtlinge leben. Daher fordert die GEW mehr Lehrer und Lehrerinnen.

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Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, ansa.it

Druck von EU auf Italien: "Beschleunigung der Eröffnung neuer Hotspots"

Druck von der EU gegenüber Italien: "Die Spitzenwerte bei den Ankünften in den letzten Monaten" in Italien - so liest man im Dokument zu Relocation und Wiederansiedlung der EU-Kommission - "haben gezeigt, dass die derzeitige Kapazität von 1.600 Plätzen in den 4 aktiven Hotspots (Pozzallo, Lampedusa, Trapani und Tarant) nicht ausreichend ist. Italien sollte die Eröffnung weiterer bereits angekündigter zusätzlicher Hotspots beschleunigen."

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union

 

28.09.2016, zeit.de

Griechenland ist nicht schuld

Die Situation auf Lesbos ist nicht auf griechisches Versagen zurückzuführen. Viele EU-Staaten verweigern noch immer die sehr lange versprochene Unterstützung.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

28.09.2016, zeit.de

Seehofer will Zuwanderungsgesetz samt Obergrenze

In diesem Punkt lässt CSU-Chef Seehofer nicht locker: In seiner Regierungserklärung fordert er erneut eine Obergrenze für Flüchtlinge. Nur so sei Humanität möglich.

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Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, nzz.ch

Wie eine Kampagne Ungarn verändert

Viktor Orbans Feldzug gegen Migranten hat das Klima im Land vergiftet und die Fremdenfeindlichkeit geschürt. Doch nicht alle Ungarn sind gegen Flüchtlinge im Land.

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Region(en): Osteuropa

 

28.09.2016, welt.de

So viele minderjährige Flüchtlinge leben in Deutschland

Laut Bundesregierung halten sich mehr als 300.000 minderjährige Flüchtlinge in Deutschland auf. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Mehr als 100.000 Flüchtlinge sind demnach jünger als sechs Jahre: 46.153 Kinder zwischen null und zwei Jahren, 55.505 Kinder zwischen drei und fünf Jahren.

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Region(en): Deutschland

 

28.09.2016, ansa.it

Weniger als 2.000 Migrant*innen nach Italien transferiert

September scheint, im Vergleich zur Vergangenheit mit den mehr als 1.000 der 1.202 im gesamten Monat Gemeldeten für die beiden Länder Italien und Griechenland, ein Rekord für die Relocation aus Griechenland zu werden, so laut Erhebungen der EU-Kommission. Nach dem vor einem Jahr die gemeinsame Entscheidung getroffen wurde, 160.000 Menschen bis September 2017 zu verteilen, sind 5.651 Geflüchtete aus den beiden Ländern, 4.455 aus Griechenland und 1.196 aus Italien, transferiert worden.

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Region(en): Europäische Union

 

28.09.2016, derstandard.at

EU-Umsiedlung von Flüchtlingen stockt

Der Zustrom irregulärer Migranten in der Ägäis ist stark zurückgegangen. Aber nach wie vor werden nur wenige Asylwerber umgesiedelt.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

28.09.2016, FAZ

Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge vor Ägypten steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten nach einem Schiffsunglück vor Ägypten hat sich auf mehr als 200 erhöht. Am Dienstag bargen Einsatzkräfte weitere Leichen aus dem Mittelmeer. Das Boot mit hunderten Flüchtlingen an Bord war in der vergangenen Woche gesunken

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Region(en): Nordafrika

 

28.09.2016, Amnesty International

Gestrandete Hoffnung - Ungarn's anhaltender Angriff auf die Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen

Zäune, Tränengas und eine drakonische Gesetzgebung. Im Laufe des letzten Jahres haben die ungarischen Behörden sich vor wenig in der Ausführung gescheut, um Geflüchtete und Migrant*innen aus dem Land draußen zu halten. Das Regierungsprogramm von Militarisierung, Kriminalisierung und Isolierung - das ist alles "Schengen 2.0" - hat ein Satz an Mitteln eingeführt, die in brutalen Push-backs an der Grenze mit Serbien, ungesetzmäßigen Inhaftierungen innerhalb des Landes und schrecklichen Lebensbedingungen für diejenigen, die an der Grenze warten, resultiert. Während die ungarische Regierung Millionen von Euro für eine fremdenfeindliche Werbekampagne ausgibt, müssen Geflüchtete dahinsiechen.

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Region(en): Osteuropa

 

28.09.2016, Der Standard

Flüchtlinge im Mittelmeer: Lebensretter müssen am Boden bleiben

Die NGO Sea Watch will mit Ultraleichtflugzeugen Boote schneller orten, doch Tunesiens Militär hat etwas dagegen. Von der Insel Djerba aus, so der Plan, sollte vor der Küste des nahen Libyen nach Flüchtlings-booten gesucht werden. Die in Tunesien erforderlichen Dokumente wurden beschafft. Dann kam das tunesische Militär ins Spiel. "Plötzlich haben die noch eine Extragenehmigung gefordert, und als wir die hatten, noch eine und dann noch eine". Seit etwa drei Monaten darf die Sea Watch Air trotz zahlreicher Proteste nicht mehr in die Luft steigen. Der Grund wurde nicht genannt.

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Region(en): Nordafrika

 

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