Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


31.08.2015, Handelsblatt

Griechenland: Küstenwache rettet 2500 Geflüchtete

Die Lage auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meer ist weiterhin angespannt. Täglich kommen mehrere hundert Flüchtende an. Allein in den letzten drei Tagen rettete die griechische Küstenwache bei 70 Einsätzen nach eigenen Angaben 2.500 Menschen auf See. Vor der Insel Chios ertrank ein Mensch, als das Schlauchboot kenterte, auf dem er es mit 13 Anderen nach Europa schaffen wollte.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

31.08.2015, Spiegel Online

Geflüchtete in Ungarn: Verzweiflung in Budapest

"Deutschland! Deutschland!", "Germany, help us", "Wir wollen hier weg!" - seit Samstag protestieren verzweifelte Migrant_innen mit Sprechchören und Parolen auf Pappschildern am Budapester Ostbahnhof. Sie versammeln sich auf der Treppe vor dem Bahnhofsgebäude, in Unterführungen oder auf dem weitläufigen Platz vor dem Bahnhof. Die Polizei treibt die Menschen immer wieder auseinander, später kommen sie dann wieder zusammen, um erneut zu protestieren.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Deutschland, Europäische Union

 

31.08.2015, Tagesspiegel

Hunderte Syrer_innen verlassen Budapest mit dem Zug

Die ohnehin schon dramatische "Flüchtlingskrise" in Europa hat sich am Montag nochmals verschärft: Die ungarische Polizei zog sich vom Budapester Ostbahnhof zurück, wo Hunderte festsitzende Migrant_innen seit dem Morgen in so völlig überfüllte Züge nach Wien, aber auch nach München und Berlin stiegen. Laut ungarischem Fernsehen bildeten sich nach dem Polizeiabzug lange Schlangen vor den Fahrkartenschaltern in Budapest. Laut ersten Meldungen stoppte die österreichische Polizei die Züge an der Grenze.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Deutschland, Österreich / Schweiz

 

31.08.2015, Spiegel Online

Österreich verschärft Kampf gegen "Schlepper"

Jeder Tote sei eine Mahnung, sagt Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Nachdem 71 Flüchtende in einem Lastwagen vermutlich erstickt sind, haben die Behörden ihren Kampf gegen "Schlepper" intensiviert. "Seit gestern haben wir die Schlagzahl verstärkt", sagte die Ministerin am Montag auf einer Pressekonferenz in Wien. Im Grenzbereich im Osten des Landes werden Fahrzeuge mit möglichen Verstecken für Asylsuchende bis auf Weiteres angehalten und kontrolliert.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Österreich / Schweiz

 

31.08.2015, Zeit Online

Mehrere EU-Länder wehren sich gegen Aufnahme von Geflüchteten

Die unvermindert starke Zuwanderung von Flüchtenden verschärft den Streit um eine gemeinsame Asylpolitik in der Europäischen Union. Regierungsvertreter_innen aus mehreren EU-Staaten wehrten sich am Wochenende gegen Forderungen, ihre Länder sollten mehr Geflüchtete aufnehmen und Voraussetzungen für ein einheitliches europäisches Vorgehen schaffen.

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Region(en): Europäische Union

 

31.08.2015, bordermonitoring.eu

Ungarn: Situation am Bahnhof Keleti verschärft sich

Am Bahnhof Keleti campieren momentan mindestens tausend Menschen, darunter hunderte Kinder. Man kann hier von einer humanitären Katastrophe mitten in Europa sprechen, die sich noch weiter verschärfen wird, wenn den Menschen nicht umgehend ermöglicht wird, mit dem Zug weiterzureisen

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europa

 

31.08.2015, Süddeutsche Zeitung

Ungarn lässt Flüchtlinge nach Deutschland weiterreisen

In Ungarns Hauptstadt Budapest hat sich die Polizei vom Ostbahnhof zurückgezogen. Viele Flüchtende steigen in Züge, um nach Österreich und Deutschland weiterzureisen. Von ungarischer Seite gitb es noch keine Erklärung für das geänderte Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

31.08.2015, BBC News

Österreich und Balkanstaaten fordern EU-Reaktion

Serbien und Mazedonien haben beim Wien-Gipfel einen Aktionsplan der EU gefordert, um besser auf die derzeitige Migrant*innensituation reagieren zu können. Die Europäische Union müsse die Beitrittskandidaten unterstützen, da Mazdonien mittlerweile täglich bis zu 3,000 Menschen erwarte und der Umgang mit der Situation nur mit einer europäischen Lösung möglich wäre.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Osteuropa

 

30.08.2015, Süddeutsche Zeitung

EU-Innenminister beraten am 14. September über Geflüchtete

Angesichts des Zuzugs Hunderttausender Geflüchteter will die Europäische Union schnell ihren monatelangen Streit über eine gerechtere Verteilung der Migranten beilegen. Die Innen- und Justizminister der 28 Staaten treffen sich dazu am 14. September in Brüssel zu einer Sondersitzung, wie die luxemburgische Ratspräsidentschaft am Sonntag bekanntgab.

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Region(en): Europäische Union

 

30.08.2015, Tagesspiegel

EU: Ungarn grenzt sich ab

Ursprünglich war alles ganz anders geplant. Mit dem Bau des 175 Kilometer langen und vier Meter hohen Zauns an der serbischen Grenze wollte sich die ungarische Regierung bis Ende des Jahres Zeit lassen. Verschiedene Varianten sollten getestet werden, die Arbeiten ordnungsgemäß ausschrieben werden. Doch Ministerpräsident Viktor Orbán entschied kurzerhand, auf das lästige Verfahren zu verzichten. Bereits Ende August müsse der Zaun fertig sein, so der Premier im Juli. Die Armee wurde mobilisiert, Gefängnisinsassen und Langzeitarbeitslose – alle mussten wochenlang Stacheldrahtrollen schleppen, Zufahrten ebnen und Pfähle einstampfen.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

30.08.2015, Spiegel Online

Calais: Leben im "Dschungel"

Calais ist zum Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik geworden. Im "Dschungel", dem Camp, hausen Tausende - Nacht für Nacht versuchen sie, nach England zu gelangen. Ein Besuch.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

30.08.2015, bordermonitoring.eu

Kommentar zur Tragödie in Österreich

Bericht und Kommentar zu der Situation von Flüchtlingen am Budapester Bahnhof Keleti, den Kontrollen von Migranten auf dem Weg von Budapest nach Wien, und damit der Unmöglichkeit für Flüchtlinge auf ungefährlichem Weg die innereuropäischen Grenzen zu überschreiten als eine der wesentlichen Ursachen für den Tod von 71 Flüchtlingen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa

 

30.08.2015, Newsbomb

Weitere zwei Schiffe mit tausenden Migranten werden in Piräus erwartet

Im Hafen von Piräus wird um 6 Uhr früh Montag morgen (31/08) das Passagierboot ‘Eleftherios Venizelos” erwartet, das Migranten von Samos und Mytilini transportiert. Das Schiff, das gestern abend im Hafen von Piräus 2.488 Migranten aussteigen lies, legte um 22 Uhr am Abend nach Samos ab, wo es um 10 Uhr morgens heute ankam. Vom Hafen von Samos wird das Boot heute um 14 Uhr mittags mit Ziel Mytilini weiterreisen und von dort weitere Migranten aufnehmen und nach Piräus bringen. Um 13 Uhr brachte der Katamaran TERA JET, unter zypriotischer Flagge, weitere 1745 Migranten von Mytilini zum Hafen nach Piräus.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.08.2015, Prisma News

Blutige Zusammenstöβe zwischen Migranten am Hafen von Mytilini

Während ihrer Registrierung vor dem Büro der Hafenpolizei, gingen Gruppen von Migranten aufeinander los, wobei sie Angst und Schrecken unter denen, die sich rund um den Platz befanden, verbreiteten. Die Migranten nahmen die Schutzgitter rund um die Hafenbehörde auseinander und begannen mit diesen aufeinander einzuschlagen. Frauen, Kinder und alte Menschen rannten, so dass sie sich von dem Ort des Geschehens entfernten. In den Ausschreitungen wurden zwei Personen durch Schläge auf den Kopf schwer verletzt, wobei weitere vier leicht verletzt wurden.

Zum Artikel Sprache(n): Griechisch / ελληνικά
Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.08.2015, der Standart

Ungarn will Flüchtende an Grenze internieren

Ungarns Regierungschef Viktor Orbán verschärft die Gangart gegenüber den Flüchtlingen, die zu Tausenden durch sein Land ziehen. Die Parlamentsfraktion der Regierungspartei Fidesz reichte am späten Freitagnachmittag ein Gesetzespaket ein, das die Internierung von Flüchtlingen unmittelbar an der Grenze sowie Gefängnisstrafen für das Überwinden und Beschädigen des Zauns an der Grenze zu Serbien vorsieht. Die Bestimmungen dürften massiv gegen EU- und Völkerrecht verstoßen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

30.08.2015, taz

Ägäis: Flüchtender stirbt bei Schießerei

Im Kreuzfeuer einer Schießerei zwischen einem Patrouillenboot und Schleppern in der Ägäis ist ein 17-jähriger Migrant getötet worden. Der griechische stellvertretende Minister zuständig für die Küstenwache, Christos Zois, bestätigte den Zwischenfall. „Ich bedauere den Verlust des Lebens eines jungen Menschen“, erklärte er schriftlich am Sonntag.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.08.2015, taz

Geflüchtete in Österreich: Polizei rettet Kinder aus Lastwagen

Die Polizei in Österreich hat drei entkräftete Kleinkinder aus einem Schlepper-Fahrzeug gerettet und damit möglicherweise vor dem Verdursten bewahrt. Der Lastwagen mit insgesamt 26 Menschen sei am Freitag auf der Bundesstraße 148 bei Braunau aufgegriffen worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Die Kinder befanden sich demnach in äußerst schlechtem Gesundheitszustand.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Österreich / Schweiz

 

29.08.2015, Spiegel Online

Flüchtlingstragödie in Österreich: Ungarisches Gericht nimmt mutmaßliche Schlepper in U-Haft

Nach der Flüchtlingstragödie in Österreich hat ein ungarisches Gericht vier mutmaßliche Schlepper in Untersuchungshaft genommen. Die vier Verdächtigen aus Bulgarien und Afghanistan sollen bis zum 29. September in U-Haft bleiben, sagte der vorsitzende Richter. Die Männer waren nach der Entdeckung von 71 toten Flüchtlingen in einem Lkw in Österreich am Freitag im Nachbarland Ungarn gefasst worden. Nach Angaben des Gerichts ist der Besitzer des Lastwagens nicht unter den vier Verdächtigen. Diese hätten vielmehr über das Fahrzeug verfügt und es benutzt.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

29.08.2015, Zeit Online

Ban Ki Moon fordert sichere Einreisewege für Flüchtende

Nach den Tragödien im Mittelmeer und in Österreich hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen "Flüchtlingsgipfel" nach New York einberufen. Das Sondertreffen "zu diesem globalen Problem" soll am 30. September bei der UN-Vollversammlung stattfinden, auf der sich jährlich Staatschefs der Welt zu drängenden Fragen besprechen. "Das ist eine menschliche Tragödie, die einer gemeinsamen politischen Antwort bedarf. Es ist eine Krise der Solidarität, nicht eine Krise der Zahl" der Flüchtlinge.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Weltweit

 

28.08.2015, Ärztekammer Nordrhein

Gesundheitskarte für Geflüchtete: Durchbruch in NRW

Eine Gesundheitskarte für Geflüchtete soll jetzt flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen eingeführt werden. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung hat das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag mit mehreren Krankenkassen abgeschlossen, wie Ministerin Barbara Steffens am Freitag in einer Pressemitteilung bekanntgab.

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Region(en): Deutschland

 

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