Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


29.07.2015, USA Today

Calais: Mann stirbt während 1.500 Migranten Tunnel stürmen

Ein weiterer Mann ist gestorben, während mehr als 1.000 Migranten in der Nacht von Dienstag versuchten, in den Eurotunnel zu gelangen. Bereits am Montag hatten mehr als 2.000 Migranten auf ihrem verzweifelten Weg nach GB versucht, ins Terminal zu kommen. Lokalen Medien zufolge war der Tote aus dem Sudan und von einem LKW erfasst worden. Es ist schon der neunte Tote nahe des Terminals seit Juni.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.07.2015, Irish Examiner

Tote auf gerettetem Schiff: Migranten wie "Sardinen in der Dose"

Am Montagnachmittag hatten das irische Schiff LÈ Niamh und ein Schiff von 'Ärzte Ohne Grenzen' Migranten von einem Kahn vor der libyschen Küste gerettet. Die 13 toten Männer und ein Jugendlicher, die auf dem klapprigen Kahn vorgefunden wurden, sind vermutlich erdrückt worden und erstickt, weil die Schmuggler sie in das Boot gepfercht hatten "wie Sardinen in der Dose".

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union, Europa

 

29.07.2015, France 24

2000 Migranten versuchten über Nacht in Eurotunnel zu gelangen

Etwa 2.000 Migranten versuchten in der Nacht von Montag, mit dem Ziel Großbritannien, in den Eurotunnel in Calais zu gelangen, so ein Sprecher des Unternehmens. "Es war der größte Einbruchsversuch in den letzten eineinhalb Monaten". Sechs Migranten wurden bei dem Versuch verletzt, wie berichtet wurde.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.07.2015, ARD-Weltspiegel

Chaos im Mittelmeer - Wer rettet die Flüchtlinge?

Eigentlich hatte keiner in der Sea-Watch-Crew damit gerechnet, dass ihr Einsatz im Mittelmeer sich derart dramatisch entwickeln würde. Fünf lebensrettende Einsätze innerhalb von sechs Tagen. Am 13. Juli um 7:00 Uhr sichtet die übermüdete Crew ein völlig überladenes, marodes Boot mit 150 Flüchtlingen in den Wellen, 100 km nördlich von Libyen.

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Region(en): Italien / Malta

 

28.07.2015, Human Rights Watch

Warum riskieren Menschen ihr Leben auf dem Mittelmeer?

Human Rights Watch hat einen Frage-und-Antwort Bogen veröffentlicht, der die Nationalitäten der Menschen untersucht, die ihr Leben auf Booten im Mittelmeer riskieren. Es untersucht, ob die Mehrheit von ihnen tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge sind, wie der britische Premierminister David Cameron behauptet. Das Dokument zeigt, dass die meisten von ihnen aus fünf Ländern kommen, in denen gewaltsamer Konflikt oder harte Repression herrschen: Syrien, Afghanistan, Somalia, Eritrea und Irak. Und es zeigt, dass die EU-Staaten deren Schutzanspruch überwiegend anerkennen.

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Region(en): Nordafrika, Naher Osten, Europäische Union, Europa

 

28.07.2015, Sputnik International

Österreich und Tschechien wollen gemeinsame Grenzposten

Angesichts der wachsenden Anzahl illegaler Migranten, die nach Europa kommen, haben sich Wien und Prag darauf geeinigt, die Sicherheit entlang ihrer gemeinsamen Grenze durch gemeinsame Grenzposten zu stärken, so die Innenminister der Länder.

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Region(en): Osteuropa, Österreich / Schweiz, Europa

 

28.07.2015, SWR

Umstrittene Altersbestimmung von Flüchtlingen in Freiburg

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kosten den Staat mehr als erwachsene Asylsuchende. Viele werden eilig für volljährig erklärt - nach umstrittenen medizinischen Untersuchungen. Auch der Deutsche Ärztetag hat Altersschätzungen durch Knochenröntgen oder Computertomographie medizinisch als nicht vertretbar und damit unzulässig erklärt.

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Region(en): Deutschland

 

28.07.2015, The Washington Post

Treffen Sie den Mann, der 600 Migranten gerettet hat

Die vielen Toten im Mittelmeer hat die deutschen Geschäftsmänner Harald Höppner und Matthias Kuhnt dazu bewegt, ein Schiff, die Sea Watch, zu kaufen und selbst im Mittelmeer zu patroullieren. Das Schiff und seine Crew sind kürzlich von ihrer ersten Mission zurückgekehrt. WorldsViews hat mit Ingolf Werth, dem Kapitän des Schiffs, darüber gesprochen, warum sie tun, was sie tun.

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Region(en): Deutschland, Europa

 

28.07.2015, Reuters

13 tote Migranten auf vollem Boot vor der Küste Libyens

Ein irisches Marineschiff und ein Schiff von Ärzte Ohne Grenzen haben 13 tote Migranten auf einem Boot vor der Küste Libyens mit mehr als 500 anderen Personen vorgefunden, so die italienische Küstenwache. Wie sie gestorben sind, ist noch nicht bekannt. Die Behörden müssen noch entscheiden, wohin sie die Überlebenden bringen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europa

 

27.07.2015, ABC News

Serbische Polizei: Afghanischer Flüchtling in Kampf zwichen Migranten getötet

Der serbischen Polizei zufolge ist ein Afghane in einem Kampf zwischen Migranten, nahe der Grenze zu Ungarn, getötet worden. In dem Bericht heißt es, der Kampf sei am frühen Montagmorgen zwischen zwei Gruppen von Migranten ausgebrochen. Zwei Personen sind demnach verletzt worden.

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Region(en): Osteuropa

 

27.07.2015, ABC News

Österreichische Polizei greift 201 Migranten in Zug nach München auf

Die Österreichische Polizei hat 201 Migranten ohne ausreichende Reisedokumente in einem Zug von Budapest nach München aufgegriffen. Einer Sprecherin der Polizei zufolge, wurden die Männer, Frauen und Kinder am frühen Montagmorgen entdeckt. Die tägliche Kronen Zeitung berichtet, dass die meisten von ihnen aus Syrien und Afghanistan stammen.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Europa

 

27.07.2015, The Guardian

Nachfolger der HMS Bulwark bislang noch keine Migranten gerettet

Das Marineschiff HMS Enterprise, das die HMS Bulwark in seiner Such- und Rettungsmission im Mittelmeer vor einem Monat ersetzt hat, hat bislang noch keinen einzigen Migranten gerettet, so das Verteidigungsministerium. Yvette Cooper von der Labour-Partei nennt den Austausch der Bulwark durch die sehr viel kleinere HMS Enterprise eine "deutliche Herabstufung" der britischen Beteiligung.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

27.07.2015, Deutsche Welle

Deutsche Länder prüfen Leistungen für Migranten aus dem Balkan

Während Deutschland nach Lösungen sucht für die wachsende Anzahl an Migranten, haben am Montag Politiker aus dem ganzen Land verschiedene Vorschläge vorgestellt, um die Anzahl der Migranten zu reduzieren und die Förderung für die 16 Bundesländer zu erhöhen. Darunter sind die Kategorisierung einiger Balkanländern als "sicheres Ursprungsland" und die Wiedereinführung der Visumspflicht für diese Länder.

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Region(en): Deutschland

 

27.07.2015, Ekathimerini

Behördenvertreter fordern Gesprächsrunde über das Camp der Migranten

In einem Schreiben an verschiedene staatliche Institutionen wird ein dringendes Treffen gefordert um Lösungen zu finden für die in den Parks campenden Migranten. Mittlerweile sind Ängste über Gesundheitsrisiken entstanden angesichts von täglich ca. 1.000 neu ankommenden Migranten, die in den Parks campieren müssen.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.07.2015, The Guardian

Es sind Flüchtlinge, keine Migranten, die zu Tausenden in Griechenland ankommen

Bericht von Kirk Day, für das IRC auf Lesbos tätig. Die aktuelle Krise kommt nicht überraschend, da das IRC und andere schon früh gewarnt hatten, dass die Aufnahmekapazität in den unmittelbaren Nachbarstaaten der Krisenregionen erreicht sei. Und ohne eine legale Zugangsmöglichkeit nach Europa haben die Flüchtlinge ihre eigenen teilweise lebensgefährlichen Wege wählenb müssen um Schutz zu finden. Angesichts der weltweit höchsten Flüchtlingszahlen muss Europa erkennen, dass dieses Problem nicht vorübergehen wird und das daraud verantwortlich gehandelt und geholfen werden muss.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.07.2015, Christian Science Monitor

Griechenland löst Italien als Hauptzugangsort für Migranten nach Europa ab

Die Zahl der nach Griechenland kommenden Migranten hat sich in der ersten Jahreshälfte 2014 um 408% erhöht gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vom 1. Januar bis zum 17. Juli erreichten 101.000 Menschen Griechenland über den Seeweg, fast 60.000 von ihnen kamen aus Syrien, und mit 20.000 sind Migranten aus Afghanistan die zweitgrößte Gruppe.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

26.07.2015, British Telecommunications

Österreich: Polizei stoppt LKW mit 42 Migranten

Die österreichische Polizei hat einen LKW mit 42 Migranten gestoppt und den rumänischen Fahrer, der sie nonstop von der serbisch-ungarischen Grenze gefahren haben soll, inhaftiert. Die Migranten waren in den 6,5 m² Laderaum gesperrt ohne Belüftung.

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Region(en): Osteuropa, Europa

 

26.07.2015, euronews

“Triton” bringt 1200 Flüchtlinge nach Sizilien

Auf Sizilien sind diesen Samstag mehr als 1200 Flüchtlinge an Land gegangen. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, wurden die Migranten aus zwei Booten im Mittelmeer gerettet. Ein norwegisches und ein irisches Schiff hatten die Menschen aufgenommen. Die Schiffe sind Rahmen der EU-Mission „Triton“ an Rettungseinsätzen vor der libyschen Küste beteiligt.

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Region(en): Italien / Malta

 

26.07.2015, Spiegel Online

Flüchtlinge am Brenner: Passkontrolle

Sie kommen aus dem Süden und wollen nach Deutschland: Über den Brennerpass in den Alpen führt einer der Hauptwege für Flüchtlinge. Unterwegs mit Verzweifelten und Hoffnungsvollen.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

26.07.2015, Focus

Abgeschoben in die Einsamkeit: Schweiz schickt Flüchtlinge in Militärbunker auf Alpenpass

Auch die Schweiz kämpft mit steigenden Flüchtlingszahlen - und greift nun zu ungewöhnlichen Mitteln: Am Montag beziehen rund 100 Flüchtlinge einen Militärbunker auf einem abgelegenen Alpenpass. Eigentlich wurde die unterirdische Anlage für Truppenübungen in den Bergen gebaut. Jetzt werden Flüchtlinge dorthin abgeschoben.

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Region(en): Österreich / Schweiz

 

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