Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


01.04.2015, 31.03.2015, Mirror

Sieben Flüchtlinge fast in geschmolzener Schokolade ertrunken

Ein Syrischer Flüchtling erzählt von dem beängstigenden Moment als er in einem Tank voller flüssiger Schokolade festsaß. Er versuchte mit sechs weiteren Flüchtlingen von Calais nach England zu gelangen und hatte dafür fast mit seinem Leben bezahlt. Der Tanker stand nach zwei Stunden noch am Hafen, wodurch die Männer es aufgrund der Hitze und fehlendem Halt nicht länger aushielten.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europa

 

01.04.2015, 01.04.2015, Haaretz

Israel deportiert Flüchtlinge aus Eritrea und Sudan zurück nach Afrika

Israel beginnt Flüchtlinge aus Eritrea und Sudan in ein afrikanisches Drittland zu deportieren - und zwar auch ohne deren Zustimmung - unter einer neuen Bestimmung der Bevölkerungs- und Immigrationsabteilung des Israelischen Innenministeriums. Diese Flüchtlinge werden nach Uganda und Ruanda geschickt, nachdem sie eine Erklärung unterzeichnet haben, wonach ihre Abreise freiwillig geschieht. Diese Einwilligung ist jedoch nicht ganz freiwillig. In Uganda und Ruanda sind sie dann ihrem unbekannten und gefährlichen Schicksahl überlassen.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Afrika

 

01.04.2015, 31.03.2015, UNHCR.org

UNHCR fordert Ermittlungen zum Tod von zwei Irakern an der Bulgarisch-Türkischen Grenze

UNHCR erhält weiterhin besorgniserregende Berichte von Schutzsuchenden, denen an den EU-Außengrenze die Einreise verwehrt wurde, die "Push-Backs" ausgesetzt waren oder die Gewalt erlebt haben. Besonders beunruhigend ist ein Vorfall an der türkisch-bulgarischen Grenze, bei dem Anfang März zwei irakische Männer ihr Leben verloren haben. Besonders schockiert zeigt sich UNHCR über das Ausmaß an Gewalt, die zum Tod von zwei Menschen geführt hat, die als Angehörige der jesidischen Minderheit höchstwahrscheinlich Flüchtlinge waren.

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Region(en): Osteuropa, Europäische Union

 

31.03.2015, krone.at

UN-Geberkonferenz: 3,8 Milliarden Dollar für syrische Flüchtlinge

Die Weltgemeinschaft will ihre Hilfe für notleidende Syrer aufstocken: Auf einer Geberkonferenz in Kuwait sagten Regierungen eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 3,8 Milliarden Dollar zu. Das erklärte UN- Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag am Ende des Treffens. Allerdings liegt der Betrag unter den 8,4 Milliarden Dollar, die nach Angaben des UN- Flüchtlingshilfswerks UNHCR benötigt werden, um die notleidenden Syrer in diesem Jahr ausreichend zu versorgen.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Weltweit

 

31.03.2015, Süddeutsche Zeitung

Übergriffe in Unterkunft: Betreuerin soll Flüchtlinge schikaniert haben

In der Asylunterkunft in der Funkkaserne ist es offenbar zu Übergriffen einer Betreuerin gekommen. Mehrere Asylbewerber aus der Funkkaserne hatten sich in einem handschriftlichen Brief über das Agieren der Frau beschwert. Den Brief haben mehr als 20 Flüchtlinge unterzeichnet. Der Frau, die als stellvertretende Betriebsleiterin noch in der Probezeit war, wurde bereits gekündigt.

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Region(en): Deutschland

 

31.03.2015, Heimatzeitung

21 Flüchtlinge auf Lkw-Ladefläche geschleust

Landes- und Bundespolizei haben am Montag 21 Iraker in Freilassing in Gewahrsam genommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand mussten die Flüchtlinge bei ihrer Fahrt von der Türkei in Richtung Bundesrepublik auf der Ladefläche eines Lkws ausharren. Offenbar hatte sie ihr Schleuser im deutsch-österreichischen Grenzgebiet ausgesetzt.

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Region(en): Deutschland, Österreich / Schweiz

 

31.03.2015, rbb

"Das Haus der 28 Türen" niedergebrannt

Die Kunstinstallation "Das Haus der 28 Türen", die sich mit dem Schicksal von Flüchtlingen beschäftigt, ist in der Nacht bis auf die Trägerkonstruktion niedergebrannt. Bei dem Feuer wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Die Berliner Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Mann hatte nachts einen lauten Knall gehört und die Flammen bemerkt. Er sah auch einen Mann, der vom Platz flüchtete, und konnte ihn der Polizei beschreiben. Die Polizisten nahmen daraufhin in den frühen Morgenstunden einen ersten Verdächtigen fest, den der Augenzeuge jedoch nicht wiedererkannte. Er wurde wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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Region(en): Deutschland

 

31.03.2015, INAGIST

Haus der 28 Türen abgebrannt

In der Nacht ist das Haus der 28 Türen auf dem Kreuzberger Oranienplatz durch Brandstiftung komplett zerstört worden. Nach dem Ende des gleichnamigen Kunstprojektes auf dem Tempelhofer Feld war es dort abgebaut und auf dem Oranienplatz durch die Flüchtlinge wieder aufgebaut worden und diente als Anlaufstelle, Treffpunkt und Veranstaltungsort.

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Region(en): Deutschland

 

30.03.2015, uni.de

Flüchtlinge in Italien - Das profitable Geschäft der Ausbeutung

Zahlreiche Flüchtlinge versuchen den desaströsen sozialen Verhältnissen in ihren Heimatländern zu entfliehen und hoffen in Italien auf ein besseres Leben. Dieses finden sie nur selten. Als illegale Einwanderer werden sie von Plantagenbesitzern ausgebeutet und führen häufig ein menschenunwürdiges Leben.

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Region(en): Italien / Malta, Afrika

 

30.03.2015, europeonline-magazine.eu

EU Präsident Tusk: Europa kann nicht seine Türen für alle Bootsmigranten öffnen

Valletta - Die EU ist verpflichtet Migranten in Not zu retten, aber kann nicht seine Türen für jeden öffnen, dies sagten Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rates bei seinem Besuch in Malta am Montag.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa

 

30.03.2015, Die Zeit

Oxfam beklagt mangelnde Hilfe für Syrien

Vor der dritten Geberkonferenz für Syrien hat die Hilfsorganisation Oxfam mehr Hilfen für Flüchtlinge gefordert. Die Regierungen dürften die steigende Zahl syrischer Flüchtlinge nicht im Stich lassen, forderte die Hilfsorganisation in einer Erklärung. Darin kritisiert Oxfam, dass die Nothilfeaufrufe der UN und des Roten Kreuzes für 2015 im ersten Quartal bisher nur zu 9,8 Prozent finanziert worden seien.

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Region(en): Asien, Weltweit

 

30.03.2015, Passauer Neue Presse

Schleuser rennt von Autobahn weg und lässt Flüchtlinge zurück

Ein Schleuser hat sich bei der Kontrolle seines Kleintransporters aus dem Staub gemacht und 14 Flüchtlinge im Stich gelassen. Der Mann hatte auf der Autobahn Salzburg-München (A8) kurz vor der Anschlussstelle Piding im Berchtesgadener Land einer Streife der Bundespolizei folgen sollen. Er hielt jedoch plötzlich vor der Ausfahrt an und floh zu Fuß. In seinem Neunsitzer saßen zwölf Männer, wie die Bundespolizei am Montag zu dem Fall vom Samstag mitteilte. Zwei weitere Insassen waren in den Kofferraum gepfercht.

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Region(en): Deutschland, Österreich / Schweiz

 

30.03.2015, Ekathimerini

Migranten aus der Haft zu entlassen ist nicht genug

Der Kurswechsel der griechischen Regierung im Bereich Migration ist „der Anfang dessen, was ohne jeden Zweifel ein schwieriger Prozess wird“, so Jan Jarab, der regionale Vertreter für Europe des Hohen Kommissars für Menschenrechte. In einem Interview mit Kathimerini im Vorfeld seines Besuch in Griechenland am Montag für ein Treffen mit den griechischen Ministern und einer Inspektion der Einrichtung Amygdaleza, sagte Jarab, dass die Entlassung von Migranten aus den Inhaftierungslagern nicht genug sei.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.03.2015, The Guardian

Calais Bürgermeisterin macht England Vorwürfe

Englands halbherziger Versuch gegenüber Europa im Bezug auf die tausenden von Migranten, die in Calais sind, um zu versuchen nach England zu kommen, wurde von der Bürgermeisterin von Calais kritisiert. Natacha Bouchart behauptet, dass England sich weigere Verantwortung für die Probleme, die von Migranten im französischen Kanalhafen verursacht würden, zu übernehmen. „Ein Land kann nicht beides, sowohl in Europa, als auch aus Europa draußen bleiben, Probleme verursachen und dafür den lokalen Behörden, wie meiner, die mit der Bewältigung dieser riesigen Verantwortung alleine gelassen werden, weder Kompensationen noch Unterstützung zur Verfügung stellen“, sagte sie in einem Interview.

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Region(en): Europa

 

30.03.2015, Iran German Radio

UNO warnt vor Budgetmangel für palästinensische Flüchtlinge

Kuwait-Stadt – Die Vereinten Nationen (UN) haben vor einem finanziellen Mangel bezüglich der Hilfen für palästinensische Flüchtlinge in Syrien gewarnt. Einem Bericht von Associated Press zufolge teilte der Sprecher des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge, Christopher Gunness, am Sonntag mit, dass 2015 nur vier Prozent des Budgets des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, UNRWA, für palästinensische Flüchtlinge zur Verfügung gestellt worden seien.

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Region(en): Asien, Weltweit

 

30.03.2015, AKJ Freiburg

Strafe für lebensrettende Fluchthilfe?

Der Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen (akj) Freiburg kritisiert die Verurteilung von mutmaßlichen Fluchthelfern. Am Donnerstag, dem 26. März, endete das Verfahren gegen zwei mutmaßliche Fluchthelfer beim Landgericht Freiburg mit einer Verurteilung wegen „Einschleusen von Ausländern“. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten in mehreren Fällen Blankodokumente an eine türkische Gruppe weitergaben, die damit syrischen Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland ermöglichte. Der akj Freiburg kritisiert das Urteil als herben Rückschlag für syrische Flüchtlinge, die in der Türkei festsitzen. Das Landgericht verkenne die akute Notlage, in der sich Viele der über 1,7 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei befinden.

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Region(en): Deutschland

 

29.03.2015, Neue Zürcher Zeitung

Trauermarsch durch Tunis

Tunesische Sicherheitskräfte haben den mutmasslichen Drahtzieher des Anschlags auf das Bardo-Museum getötet. Er gehörte dem tunesischen Arm der Kaida an, welche die Regierung als verantwortlich für das Attentat sieht.

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Region(en): Nordafrika

 

29.03.2015, Balkanalysis.com

Die illegale Immigrationsindustrie in Griechenland

Bemerkung des Herausgebers von Balkanalysis.com: Leser sollten auch bereits früher erschienene Studien zu diesen Phänomen lesen.
Das oft diskutierte Phänomen illegaler Immigration in Griechenland stellt eine Sicherheitsherausforderung für das Land und für Europa allgemein dar, und dieser Aspekt ist der meist diskutierte in den nationalen und globalen Medien. Wie auch immer, Menschenschmuggel ist eine eigenständige Finanzbranche, im geschätzten Bereich von Milliarden. Die Einnahmen und Dienstleitungen, die diese Branche auszeichnen, sind sowohl legal als auch illegal, die erstaunlicherweise von Aktivitäten von Brüssel bis Bangladesch generiert werden.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

29.03.2015, Berliner Zeitung

Die Brandenburger "Sea Watch" soll Flüchtlinge retten

Hamburg – Harald Höppner, ein Einzelhändler aus Brandenburg, wollte nicht länger dem Elend der Flüchtlinge zuschauen, die versuchen, das Mittelmeer zu überqueren. Er kaufte ein Boot und wird nun bald in See stechen, um den Menschen beim Überleben zu helfen.

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Region(en): Deutschland

 

29.03.2015, Die Zeit

Albig warnt vor "Flüchtlingsghettos"

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat eine bessere Integration der Flüchtlinge in Deutschland gefordert. "Wir müssen aufpassen, dass wir keine riesigen Flüchtlingsghettos wie in Jordanien schaffen", sagte Albig der Welt am Sonntag. Es dürfe keine Gesellschaft neben der Gesellschaft entstehen. "Wir müssen möglichst schnell genügend Wohnraum in der Mitte der Gemeinden bereitstellen."

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Region(en): Deutschland

 

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