TV- und Radiobeiträge

"Tunesische Fischer freigesprochen - aber Bürgerkrieg auf Lampedusa"

Am 21.09 kam es in dem Flüchtlingslager auf Lampedusa zu schweren Ausschreitungen. Als Folge davon wurden alle Flüchtinge, die sich auf der Insel befanden, evakuiert. Mehr zum Thema in einem Interview mit Judith Gleitze, Leiterin der Außenstelle Sizilien von Borderline-Europe. RDL, 26.09.2011

"Menschen an Europas Grenzen"

Vortrag und Diskussion mit Elias Bierdel in der Wirtschaftsschule Steinfurt, Bericht auf "vois.tv", 10. Mai 2011

Voices of Choucha

Flüchtlinge berichten von ihrer untragbaren Situation im südtunesischen Flüchtlingslager Choucha, aus dem es für sie derzeit kein Vor und kein Zurück gibt.
Zur Unterschriftenaktion: Fluchtwege öffnen, Flüchtlinge aufnehmen!

Tunesische Flüchtlinge in Italien, ein Gespräch mit Judith Gleitze

Judith Gleitze von Borderline Europe berichtet aktuell über den Umgang mit den tunesischen Flüchtlingen in Italien.
Radio Wüste Welle, Tübingen, 13.04.2011, mehr Informationen

Die EU muss diese Leute aufnehmen! – Borderline Europe zu den Flüchtlingsströmen aus Tunesien

Judith Gleitze, von dem italienischen Sitz der Menschenrechts- organisation Borderline Europe, gibt Antwort auf die derzeitig hitzig diskutierte Frage, ob es sich beim aktuellen Flüchtlingsstrom aus Tunesien um ein europäisches oder italienisches Problem handelt sowie auf die Frage, wie die Ankündikung Italiens etwa 23.000 Flüchtlingen befristete Visa auszustellen, die ihnen die Ausreise in andere EU-Staaten ermöglichen würde, zu bewerten ist. Sie berichtet gegen Ende des Interviews zudem von einem neuen Rückführungsabkommen zwischen Italien und Tunesien. Alle Flüchtlinge, die nach dem 06.04. in Italien ankamen und seither ankommen, werden direkt wieder nach Tunesien abgeschoben.
RDL, 11.04.2011, mehr Informationen

Europa. Freiheit, Frieden und Solidarität.

Seit vielen Jahren verbreiten wir Europäer Freiheit, Frieden, Wohlstand und Freude in Afrika. Höchste Zeit, dass dies den Afrikanern mal in einem verständlichen Image Film erklärt wird.
Ein Film von Alexander Lehmann

"Hart an der Grenze..." – Europas Flüchtlingsabwehr und ihre Opfer

Statement von Elias Bierdel & Karl Kopp im Rahmen der Ökumenischen Fachtagung "Beratung und Seelsorge in der Schubhaft".
ich-mache-politik.at, 18. Januar 2011

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Nordafrika und Italien

Per Telefon schildert Judith Gleitze von Borderline Europe von Palermo aus die aktuelle Flüchtlingssituation in Italien und Nordafrika vor dem Hintergrund der Revolution in Tunesien und dem Bürgerkrieg in Libyen. freie-radios.net, 02.03.2011

Interview mit Judith Gleitze zur Lage auf Lampedusa

Judith Gleitze von Borderline Europe im Gespräch mit "Unser Politikblog" über die aktuelle Flüchtingssituation auf der italienischen Insel Lampedusa, 26. Februar 2011

Bierdel: EU muss mehr Verantwortung übernehmen

"Mit der alten Politik der Abschottung und der Heuchelei wird es so nicht weitergehen." Europa sei langfristig auf Zuwanderung angewiesen, so Elias Bierdel, Gründer der Organisation "borderline europe". Dafür bedürfe es einer gemeinsamen Einwanderungspolitik. Elias Bierdel im Gespräch mit Jasper Barenberg, Deutschlandfunk, 15.02.2011

Little Alien

Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern. mehr Informationen

Frontex – die neuen Kontrollen an der griechisch-türkischen Grenze

Die von Griechenland angeforderten Frontex-Kräfte sind eingetroffen und "sichern" nun die Grenze zur Türkei. Doch was wird aus den afghanischen, irakischen und sonstigen Flüchtlingen?
Ein Beitrag von Arte

The Invisibles

Jedes Jahr müssen Migranten und Flüchtlinge in Mexiko Verschleppungen, Vergewaltigungen und Tod in Kauf nehmen. Sie reisen in der Hoffnung auf Schutz und ein besseres Leben durch Mexiko und versuchen die USA zu erreichen. Doch nicht selten wird ihre Flucht zum Albtraum.

"La Terra(e)strema"

La Terra(e)strema ist eine dokumentarische Reise durch Sizilien und die Misere der Migranten, die auf den Feldern arbeiten. Legale Erntehelfer und klandestine Tagelöhner erzählen vom täglichen Kampf um Lohn, Aufenthalt und Anerkennung. La Terra(e)strema wird zu einer spannenden Exkursion durch die desolaten Regionen der globalisierten Agrarwirtschaft. mehr Infos und Bestellung

Boote der Flüchtlinge auf Lampedusa verbrannt

Anfang September ist auf dem Schiffsfriedhof in Lampedusa ein Feuer "ausgebrochen". Nach Ansicht der Umweltorganisation Legambiente wurde es gelelgt, um die teuren Kosten der Entsorgung zu sparen. Doch der Schaden durch den giftigen Rauch ist groß - Holz, Lacke und sonstiger Müll wurden ungeschützt verbrannt.

"Caught in a Trap"

Ukraine. Flüchtlinge auf dem Weg nach Westeuropa werden immer häufiger von der ukrainischen Grenzpolizei gefasst und inhaftiert. Die Fotografin Dörthe Hagenguth reiste mithilfe eines VG-Bilkunst-Stipendiums mehrfach in die ukrainischen Karpaten und dokumentiert die Situation mit Bildern und Interviews in einer Slideshow.

Dankesrede von Elias Bierdel zur Verleihung des Ute Bock-Preis für Zivilcourage

Elias Bierdel erhielt im Januar 2010 den Ute-Bock-Preis für seine Organisation Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen, mit der er auf das Massensterben an den europäischen Außengrenzen aufmerksam macht.

Elias Bierdel erhält den Ute Bock Preis für Zivilcourage 2009

Den Ute Bock Preis bekommt Elias Bierdel für seine Organisation Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen, mit der er auf das Massensterben an den europäischen Außengrenzen aufmerksam macht. Interview mit Elias Bierdel, FM4 - ORF.at am 15.01.2010

"Eine PR-Aktion hätte ich nicht mitgemacht"

Der ehemalige Kapitän des Rettungsschiffes Cap Anamur, Stefan Schmidt, wird mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille für besondere Zivilcourage ausgezeichnet. Zuvor stand er für die Rettung afrikanischer Bootsflüchtlinge vor Gericht. Interview mit Stefan Schmidt im Deutschlandradio Kultur am 11.12.2009

"Ein infames Urteil"

Haftstrafen für tunesische Fischer, die 44 afrikanischen Flüchtlingen das Leben gerettet haben. Elias Bierdel, Mitbegründer von "borderline europe", im Interview für das Afrika-Programm der Deutschen Welle.

Weiterer Prozess gegen Menschenretter

Sieben tunesische Fischer warten nach zwei Jahren Prozess auf das Urteil. Ihnen wird Beihilfe zur illegalen Einreise vorgeworfen, weil sie im August 2008 44 Migranten aus Seenot gerettet haben. Ein Interview mit Judith Gleitze, borderline-europe, im domradio.

Freisprüche im Cap-Anamur-Prozess

Fünf Jahre nach der Rettung von 37 Bootsflüchtlingen im Mittelmeer ist der Ex-Chef der Hilfsorganisation Cap Anamur, Elias Bierdel, von einem italienischen Gericht freigesprochen worden. Die Richter im sizilianischen Agrigent sprachen auch den Kapitän des Schiffs "Cap Anamur II", Stefan Schmidt, frei. Die Männer waren wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung angeklagt worden. tagesschau.de, 07.10.2009, Sendung von 15.00 Uhr

Menschen "verschwinden, ertrinken, verdursten"

Ex-"Cap Anamur"-Chef Bierdel rechnet mit Verurteilung wegen Rettung von Flüchtlingen Vor fünf Jahren hatte die "Cap Anamur" 37 Afrikaner von einem überfüllten Schlauchboot gerettet und in Italien an Land gebracht. Heute soll das Urteil gegen Elias Bierdel und seinen damaligen Kapitän fallen: wegen Begünstigung illegaler Einwanderung. Bierdel steht bis heute zu seiner Entscheidung. Interview mit Elias Bierdel, Deutschlandfunk, 07.10.2009

Prügel in italienischer Abschiebungshaft

Gradisca d'Isonzo - italienische Abschiebungshaft an der slowenischen Grenze. Von der Polizei geschlagene Häftlinge haben mit dem Handy Aufnahmen gemacht. Zugeschwollene Augen, Blutlachen, Verletzte. Ein Häftling kann genaue Angaben zu dem Video machen - es steht außer Zweifel, dass es in dieser italienischen Abschiebungshaft gemacht wurde. 12 Migranten müssen stationär behandelt werden.

Interview mit Elias Bierdel

Vor fünf Jahren rettete der ehemalige Journalist Elias Bierdel 37 afrikanischen Bootsflüchtlingen das Leben. Seither sieht er sich in Italien mit einem zermürbenden Gerichtsprozess wegen Schlepperei konfrontiert. Fragen zu einem Präzedenzfall von Cornelia Krebs, "Journal Panorama", 12.08.2009

Verbraucherschutz mal anders
oder: Was Flüchtlinge im Mittelmeer mit unserem Konsum zu tun haben (könnten)...

Dass Flüchtlinge ihr Leben riskieren um in die Europäische Union zu gelangen hat Gründe. Diese Gründe haben auch mit unserem Konsum, mit unseren Lebensgewohnheiten zu tun. Ungerechter Welthandel, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Raubbau an der Natur sind nur einige Stichworte in diesem Zusammenhang. Probleme, mit denen in erster Linie die Ärmsten der Armen in vielen Teilen der sogenannten "Dritten Welt" tagtäglich zu kämpfen haben.

Wie wäre es, wenn die dadurch ausgelösten Flüchtlingsströme plötzlich auch direkte Auswirkungen auf uns hätten? Wie wäre es, wenn wenn wir vom Sterben im Mittelmeer nicht mehr nur „sporadisch“ über die Medien betroffen würden sondern ganz konkret bei uns zuhause? Der satirische Kurzfilm von Michael Maxein bringt "das Problem" auf den Punkt ...
Ein Film von Michael Maxein, ecosign-Akademie 2009

PHOENIX-Runde: "Hart an der Grenze..."

... Die EU-Flüchtlingspolitik" - Gaby Dietzen diskutiert mit Peter Altmaier (Parl. Staatssekretär Bundesinnenministerium), Klaus Rösler (Europäische Grenzschutzagentur Frontex), Günter Burkhardt (Pro Asyl) und Elias Bierdel (borderline europe). PHOENIX RUNDE vom 18.06.2009

Brutale Abschiebung in Madrid

Amateuraufnahmen von der Abschiebung eines Afrikaners am Flughafen Madrid: Polizisten in Zivil verschnüren den am Boden liegenden Mann wie ein Paket und transportieren ihn ab. Fassungslos beobachten Fluggäste die Szene.

Flüchtlinge auf Lampedusa

Lampedusa - Vorposten der Festung Europa im Mittelmeer, der libyschen Küste näher als dem italienischen Festland. Jedes Jahr stranden hier Tausende von Bootsflüchtlingen, meist aus Afrika. Früher blieben sie nur kurz und wurden anschließend auf verschiedene italienische Provinzen verteilt. Doch jetzt hat die Regierung im fernen Rom entschieden, die Insel zu einem Abschiebezentrum für illegale Einwanderer zu machen. Dabei verfügt Lampedusa gar nicht über die nötige Infrastruktur. Die Unzufriedenheit ist groß - auf allen Seiten. Von der Mittelmeerinsel eine Reportage von Sandra Petersmann. (rbb online, Nahaufnahme, 22.04.2009)

"Die Flüchtlinge der PINAR"

Ein Film von Enrico Montalbano über die Anlandung der Flüchtlinge in Sizilien, die knapp 4 Tage auf dem türkischen Frachter PINAR E zubringen mussten, da sich Italien und Malta über die Aufnahme stritten.

"Diese Toten sind Botschafter jenes großen Unrechts"

Jedes Jahr sterben tausende Menschen beim Versuch, in die Europäische Union zu gelangen. Man könne diesen "gewaltigen Menschenrechtsskandal" nicht weiterhin ignorieren, sagte der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation "Borderline Europe", Elias Bierdel. (Deutschlandfunk, 01.04.2009)

"Das Übliche"

Eine kurze Momentaufnahme des Filmemachers Enrico Montalbano über die Anladung von um die 200 Flüchtlingen, die aufgrund des Brandes nicht nach Lampedusa, sondern direkt nach Porto Empedocle auf Sizilien gebracht wurden. Von hier wurden sie am 21.Februar 2009 sofort ins geschlossene Großlager nach Caltanissetta gebracht.

"In den Wäldern von Oujda"

Tausende von subsaharianischen Afrikanern leben versteckt in den Wäldern von Oujda an der marokkanisch-algerischen Grenze. Sie träumen von Europa und suchen nach einem EWg, das Mittelmeer Richtung Spanien zu überqueren. Hicham Baraka, ein marokkanischer Menschenrechtsaktivist versucht zu helfen wo es möglich ist. Nur wenige haben es über das Meer geschafft, wo sie dann meist ohne Visum und Arbeitserlaubnis ein ähnliches Leben wie zu Hause führenKüste. DW-TV hat sie begleitet.

"Wie ein Mensch auf dieser Welt"

Zum ersten Mal sprechen afrikanische MigrantInnen selber in einem Film über die brutalen Methoden, mit denen Libyen die Migration kontrolliert - mit der finanziellen Unterstützung Italiens und Europas. In Originalsprache mit ital. Untertiteln.

Menschenrechte ohne Grenzen

Jeden Tag machen sich Menschen aus Afrika und Asien auf eine gefährliche Reise nach Europa. Zusammengepfercht auf viel zu kleinen Booten überqueren sie das Mittelmeer. Sie hoffen auf ein menschenwürdiges, besseres Leben - aber stattdessen finden Tausende den Tod. Interview mit Judith Gleitze, Geschäftsführerin von "borderline europe".
(RBB Inforadio, 01.02.2009)

"Lampedusa ist nicht der schlimmste Ort"

In Europa existieren laut Elias Bierdel von der Menschenrechtsorganisation "Borderline Europe" viele Flüchtlingslager, in denen noch extremere Zustände herrschen als in dem italienischen Auffanglager auf der Insel Lampedusa. Er übte scharfe Kritik an der Strategie, Flüchtlinge direkt von den Vorposten Europas in ihre Heimatländer abzuschieben.
(Deutschlandradio Kultur, 27.01.2009)

Dublin II macht obdachlos

Seit einer Gesetzesänderung im Mai 2008 werden Flüchtlinge in Polen aus den Heimen vertrieben und auf die Strasse gesetzt. Dokumentaraufnahmen vom August 2008 aus der ostpolnischen Stadt Lublin zeigen tschetschenische Asylsuchende, die zum Teil in öffentlichen Parks zelten müssen, und ihre Versuche und Forderungen eine menschenwürdige Unterbringung zu bekommen bzw. die Möglichkeit zur Weiterreise.
(Bilder von den Abschiebehaftanstalten Lesznowola und Biala Podlaska in Polen sehen Sie hier)

Schicksal clandestino

Ein einmaliger Dokumentarfilm von Domique Mollard, der sich nach 26 Monaten Vorbereitung mit einem Cayuco einschiffte. Niemand zuvor hat das jemals getan - ein Kampf auf Leben und Tod, den auch Tausende von Afrikanern auf sich nehmen. Pepa Bueno führt ein Interview mit Mollard und zeigt einige Sequenzen der Reise auf dem Cayuco. (Beitrag in spanischer Sprache)

Wer stoppt das Sterben?

Zu der Aktion "Stoppt das Sterben" von Pro Asyl hatte eine Gruppe Jugendlicher einen RAP mit einem Videoclip produziert. Das Video wird derzeit bei AKTION MENSCH, "dieGesellschafter.de", gezeigt und ist zur Bewertung freigegeben.

Tod auf hoher See - warum Flüchtlinge sterben

Auch in diesem Sommer sind wieder Tausende von Flüchtlingen übers Mittelmeer nach Europa gekommen. Das sind sind die Überlebenden. Die Gescheiterten kennen wir nicht. Experten gehen von 20.000 bis 30.000 Toten pro Jahr im europäischen Raum aus. Tausende von Leichen auf dem Meeresgrund, Körperteile in den Netzen. Das ist der grausige Alltag der Fischer zwischen Sizilien und Libyen.
Eine Reportage von Martin Hilbert und Angela Huemer

Dokumentarfilm

Der italienische Fernsehsender RAI hat einen Dokumentarfilm über das Migrationsphänomen auf Lampedusa und Malta produziert. Der Film ist die Geschichte von 27 Migrant/inn/en, die im Mai 2007 bei Thunfischkäfigen gefunden wurden. Ihnen wurde von Malta, Libyen und Italien Hilfe verweigert. Der Film beschreibt die Ankunft der Migrant/inn/en aus ihrer Perspektive (vor allem in den offenen Zentren in Malta oder dem Hafen in Lampedusa), sowohl aus der Sichtweise der Unterstützungsorganisationen und lokalen Behörden. Weiters wird auch die Meinung der Fischer und der Einheimischen wiedergegeben. In italienischer Sprache.

"Schäuble muß sich der Verantwortung stellen"

Im Deutschlandfunk hatte der Innenminister am Morgen angeküdigt, den Kampf gegen die Schlepperkriminalität zu intensivieren. An gleicher Stelle erhielt Elias Bierdel Gelegenheit, dem Minister im Namen von "borderline-europe" zu antworten. Sendung "Informationen am Mittag", DLF, 20.07.08, Autor: Reinhard Bieck, Länge: 06:40 Minuten

"Illegale Flüchtlinge in Italien - die rechtliche Hoffnungslosigkeit"

Einserseits wird die illegale Einreise bekämpft, andererseits die illegale Arbeit ausgenutzt. Ein Bericht von Karl Hoffmann. DLF (auf tagesschau.de), 16.07.2008, Länge 04:20 Minuten

"Mamadous Fahrt in den Tod"

Ein Beitrag über das Buch von Gabriele del Grande "Mamadous Fahrt in den Tod. Die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer" von Stefanie Dötzer, SWR International, 25.01.2008

"Justizposse und Flüchtlingsfragen - Der Cap-Anamur-Prozess in Italien"

In Agrigent stehen derzeit zwei Deutsche vor Gericht: Kapitän Stefan Schmidt und der ehemalige Vorsitzende des Komitees "Cap Anamur", Elias Bierdel. Beiden wird von den italienischen Behörden die Bildung einer Schlepperbande zum Zwecke illegaler Immigration vorgeworfen. Sie hatten im Jahr 2004 mit der Cap Anamur Bootsflüchtlinge aufgenommen und in den italienischen Hafen Porto Empedocle gebracht.
Karl Hoffmann berichtet. Deutschlandfunk, Sendung "Europa heute" vom 16.01.2008

"Eritrea: Voices of Torture"

Video über von Malta abgeschobene und in ihrer Heimat gefolterte Eritreer, Länge 19 min, mit englischen Untertiteln. Produziert 2006 von "Human Rights Concern-Eritrea" von Elsa Chyrum, mit Surafel Yacob und Amanuel Eysu.
Zwischen September und Oktober 2002 ordnete Malta die Repatriierung von 223 EritreerInnen an, die auf dem Weg nach Italien aus Seenot gerettet worden waren. Die Männer, die in einem Lager für Asysuchende untergebracht waren, wurden unter Kapuzen gesteckt, geschlagen und schließlich deportiert. In Eritrea wurden sie verhaftet und im Gefängnis von Adi Abeito gefoltert. Nach einem ersten Fluchtversuch kamen sie ins Hochsicherheitsgefängnis auf der Insel Dahlak Kebir. Viel sind dort gestorben. Einer Gruppe gelang die Flucht, wurde dann aber erneut verhaftet und ins Gefängnis von Sawa gebracht. Ein nächster Fluchtversuch gelang endgültig, einige von ihnen leben nun in Kanada und Nordeuropa und haben von ihrer Osyssee berichtet.

"Kein Ende in Sicht - Flüchtlingsdramen auf hoher See"

Gespräch mit Elias Bierdel, Borderline e.V.,
Sendung vom 03.01.2008, 16.05 Uhr, SWR International

"Rechtsstaat auf Tauchstation - Prozess gegen die Cap Anamur und tunesische Fischer"

Der Fall Cap Anamur, der sich im Sommer 2004 ereignete, und die Rettungsaktion der tunesischen Fischermänner im August diesen Jahres endeten jeweils in einer Anklage der Menschenschlepperei. Gefördert durch das EU-Programm Jugend in Aktion, waren Christine Moderbacher und Annika Lems im September 2007 an einem Prozesstag vor Ort. Im Beitrag des Wiener "Radio Orange", der die beiden Fälle nochmals genauer beleuchtet, kommen verschiedene an den Verfahren Beteiligte zu Wort.
Sendungsgestaltung: Christine Moderbacher, Annika Lems, ORANGE 94.0, Sendereihe Globale Dialoge - Women on Air, 01.01.2008, Länge 26 Minuten.

"Tod auf dem Mittelmeer"

Die alltägliche Flüchtlingskatastrophe im Süden der EU. Es diskutieren: Elias Bierdel (borderline-europe), Rüdiger Maack (ehem. ARD-Korrespondent für Nordafrika) und Prof. Dr. Cord Jakobeit (Politikwissenschaftler, Universität Hamburg). Moderation: Jürgen Heilig. SWR2 Forum vom 14.12.2007

"Flüchtlingsdramen vor den griechischen Inseln - Stationen einer Recherche"

Sendung über die Lage von Flüchtlingen und Menschenrechtsverstöße der Küstenwache im türkisch-griechischen Grenzgebiet vor den Inseln Samos und Lesbos.
Deutschlandfunk, Hintergrund Politik, Autor: Elias Bierdel, Sendung vom 29.10.2007

"Kritik an Frontex"

Gespräch mit Elias Bierdel von Borderline Europe e.V., SWR International, Beitrag vom 27.09.2007

"Fernsehspots gegen illegale Einwanderung nach Spanien"

Mit einer großangelegten Medienkampagne will die spanische Regierung die Flut illegaler Zuwanderung aus Afrika eindämmen. Beitrag vom 19.09.2007

"Ein Jahr Frontex - eine Zwischenbilanz"

Bericht des Italien-Korrespondenten Karl Hoffmann, Deutschlandfunk, Sendung "Europa heute" vom 19.09.2007, Länge: 04:11, mp3-Datei

"Flüchtlinge auf Samos"

Interview mit Elias Bierdel, radioeins rbb, Sendung "radioeins am Vormittag" vom 14.08.2007, Länge: 5:00, mp3-Datei (8.320 KB)

"Kanaren: Mit der Küstenwache auf der Suche nach Flüchtlingen"

Ein kurzer Videobeitrag, der die Ankünfte der Flüchtlinge auf den Kanaren zeigt. SPIEGEL ONLINE, 25.06.2007, Länge 2:18

"Sterbenlassen auf dem Mittelmeer - Die Grenzpolitik der EU hat eine neue Qualität erreicht"

Gespräch mit Elias Bierdel, Deutschlandradio Kultur, Sendung vom 19.06.2007, Länge: 10:26

"Frontex rüstet auf - Deutschland wird auf Lampedusa verteidigt"

Interview mit Elias Bierdel, Deutschlandradio Kultur, Sendung vom 02.04.2007, Länge: 9:30

"Cap Anamur auf der Anklagebank"

Was ist eigentlich aus der Cap Anamur geworden? Wie ist der Stand der Dinge vor Gericht. Rosano della Ripa hat nachgefragt
"Fuorionda", die italienische Sendung bei Radio Z, Beitrag vom 28.03.2007

"Im Gespräch: ARD-Korrespondent Elias Bierdel"

Interview mit Elias Bierdel, Deutsche Welle, Sendung "Im Gespräch" vom 17.03.2007

"Samariter oder Schlepper?"

Interview mit Elias Bierdel auf hr-info, Sendung "Kulturen 1" vom 17.12.2006, Länge: 8:52

"EU: Front gegen Flüchtlinge"

Interview mit Tobias Pflüger (MdEP) über die EU-Migrationskonferenz in Tripolis/Libyen und den Prozeß gegen die Besatzungsmitglieder der "Cap Anamur", Radio Dreyeckland, 12.12.2006

"Vom Umgang mit Flüchtlingen"

Angeklagter Elias Bierdel zu Gerichtsverfahren und Folgen, Audiobeitrag auf Ö1 vom 11.12.2006, Länge: 3:24

"Elias Bierdel vor Gericht"

Nachtmagazin, ARD, Sendung vom 28.11.2006, 00:05h, Länge: 4:14

"Prozess gegen Cap Anamur beginnt"

Audio-Kommentar zum Prozessbeginn von Korrespondent Peter Lange, Deutschlandfunk, vom 27.11.2006, Länge: 3:07

"Prozess gegen Cap Anamur beginnt"

Audio-Beitrag zum Prozessbeginn von Korrespondent Gregor Hoppe, ARD-Studio Rom, vom 27.11.2006, Länge: 4:00

"Prozessbeginn gegen Ex-Cap-Anamur-Chef"

heute.de: Video, veröffentlicht am 27.11.2006, Länge: 1:29

"Nach Flüchtlingsrettung vor Gericht - Prozess gegen Elias Bierdel beginnt"

Deutschlandfunk, Sendung: "Europa heute" vom 27.11.2006, Länge: 4:05

"Cap-Anamur-Prozess: Hilfsorganisations-Chef Bierdel muss sich verantworten"

tagesschau, ARD, Sendung vom 27.11.2006, 14:00h; Länge: 1:12

"Der Sündenbock - Flüchtlingshelfer vor Gericht"

"Der Tag" auf hr2, Sendung vom 27.11.2006

"Samariter oder Schlepper?
Der Fall „Cap Anamur“ vor Gericht"

"Titel Thesen Temperamente" vom 26.11.2006 (HR), Autor: Samuel Schirmbeck

"Vom Retter zum Angeklagten"

Bald beginnt der Prozess gegen Elias Bierdel - im domradio rechtfertigt er das Flüchtlingsdrama der "Cap Anamur". Audio-Beitrag vom 14.11.2006

"Unmenschliche Abschottung Europas"

Elias Bierdel zu Gast bei "Thadeusz", rbb Fernsehen, Video-Beiträge der Sendung vom 12.09.2006

"Die Geschichte der Cap Anamur und die aktuelle Flüchtlingstragödie vor Afrika"

Elias Bierdel zu Gast im Deutschlandradio Kultur, Audio-Beitrag zur Sendung "Thema" am 05.09.2006