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12.12.2012

Flüchtlinge und Asylsuchende in Italien

Wieder ein großes Projekt geschafft: borderline-europe wurde im September vom VG Braunschweig beauftragt, ein Gutachten anzufertigen, das die Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Italien darlegt. Entstanden ist ein 71-seitiger Bericht, der verdeutlicht, wie präker die Lebensumstände der Flüchtlinge in Italien wirklich sind und warum DUBLIN-Abschiebungen nach Italien momentan unverantwortlich sind.

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30.10.2012

S.O.S. for Human Rights

Die Kampagne SOS for Human Rights besteht aus einem gleichnamigen Theaterstück vom GRIPS Theater Berlin, einem Appell von JoG sowie Aktionen des Bündnisses. Seit November 2010 setzt sich das Stück für Bleiberecht, Kinder- und Menschenrechte ein. Durch die Geschichte der jugendlichen Flüchtlinge Jamila, Naisha und Kerim wird über die Fluchtgründe, die lebensgefährlichen Reisebedingungen der Flüchtlinge und die Festung Europa berichtet und aufgeklärt.

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12.10.2012

Empörung über Friedensnobelpreis für EU

Mit Entsetzen nimmt der Aachener Friedenspreis die Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 an die Europäische Union zur Kenntnis. „Erst letzten Monat haben wir Borderline Europe e.V. mit dem diesjährigen Aachener Friedenspreis ausgezeichnet, eine Organisation, die die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der EU und ihrer Grenzschutzagentur Frontex anprangert“, so Tina Terschmitten, stellvertretende Vorsitzende des Aachener Friedenspreises.

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10.10.2012

Integration und Menschlichkeit verbinden

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir als Studierende der JLU Gießen haben im Rahmen des Lehrforschungsprojektes zur zivilen Konfliktbearbeitung nach dem Modell des Monitoring von Andreas Buro (http://www.koop-frieden.de/) ein neues Dossier erarbeitet und veröffentlicht, dieses Mal zum Thema Asyl.

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29.09.2012

Abschiebung: Afrikaner wirft sich vor Zug

Dramatische Szenen gab es Samstagnachmittag am Hauptbahnhof Innsbruck: Ein 19-jähriger Mann aus Ghana wurde von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Mann hätte mit dem Zug nach Italien zurückgestellt werden sollen.

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14.09.2012

Sizilianisches Tagebuch - a sicilian diary

Nina Perkowski war von Juni bis August in Sizilien, um die Situation und die Lebensbedingungen von Flüchtlingen vor Ort zu untersuchen. Sie berichtet für borderline - europe in einem "Tagebuch" über das, was sie im Osten Sizilien vorgefunden hat.

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06.09.2012

EU-Beschluss zu FRONTEX-Aktionen "nichtig"

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einen Beschluss der EU zur Überwachung ihrer See-Außengrenzen durch die Frontex-Agentur für nichtig erklärt. In ihrem am Mittwoch verkündeten Urteil rügten die Luxemburger Richter die fehlende Beteiligung des Europäischen Parlaments. Diese sei zwingend, wenn es um weitreichende Eingriffe in die Rechte von Bootsflüchtlingen gehe. Dennoch sei der Beschluss zunächst aber weiter anzuwenden. (Az: C-355/10)

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02.08.2012

Lampedusa wieder ein Ziel für Flüchtlinge?

Nach langer Zeit kommen plötzlich wieder Flüchtlingsboote in Lampedusa an. Am 28. Und 29.7. erreichen insgesamt 3 Boote die Insel, eines fährt sogar bis fast an den Strand.

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07.07.2012

boats4people - internationale AktivistInnen auf der Fahrt nach Tunesien

Am 4.7. legte sie an, die "Oloferne", der Zweimaster, der für boat4people von Mittelitalien nach Palermo, Monastir und Lampedusa unterwegs ist.
Zeitgleich kamen AktivistInnen aus ganz Europa nach Palermo.

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08.05.2012

Aachener Friedenspreis für "Borderline Europe"

"Borderline Europe" erhält den Aachener Friedenspreis 2012. Die Wahl des Preisträgers sei ein Zeichen gegen eine zunehmende Abschottung Europas gegen Flüchtlinge, teilte der Verein Aachener Friedenspreis mit. "Europa wird eine Festung. Und das geht auf Kosten von Menschen, die Schutz suchen", sagte die stellvertretende Vorsitzende Tina Terschmitten.

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05.04.2012

Untersuchungsbericht des Europarats: NATO mitverantwortlich für Tod von 63 Flüchtlingen

Die Nato trägt eine hohe Mitschuld am Tod von 63 Flüchtlingen, die im vergangenen Frühjahr im Mittelmeer auf dem Weg von Libyen nach Italien verdurstet sind. Zu diesem Schluss kommt der vorläufige Abschlussbericht einer Untersuchung des Europarats. Das Schlauchboot, das mit 72 Flüchtlingen an Bord in schwere Seenot geraten war, wurde auf seiner 15-tägigen Irrfahrt mehrfach von Kriegsschiffen und Hubschraubern der Nato gesichtet, ohne daß diese jedoch den verzweifelten Menschen an Bord zu Hilfe kamen.

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22.02.2012

Tunesische Delegation auf Suche nach vermissten Kindern in Rom

Die tunesische Delegation, die sich seit dem 28. Januar 2012 auf der Suche nach ihren vermissten Kindern nach Palermo begeben hat, ist immer noch unterwegs. Nach zwei Wochen unverrichteter Dinge beschließen sie, vor dem tunesischen Konsulat in Palermo in Hungerstreik zu treten.

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06.02.2012

625 Tunesier werden seit der Überfahrt nach Lampedusa vermisst – wo sind sie geblieben?

Mehr als Hundert von ihnen waren an drei Tagen im März abgefahren, am 1., 14., und 29.3.2011. Junge Männer und wohl auch eine Frau, die von Tunesien nach Lampedusa aufgebrochen waren. Doch ihre Familien haben seither nichts mehr von ihnen gehört, kein Anruf, nichts. Aber sie sind sicher, dass ihre Söhne, Brüder, Cousins angekommen sind, denn einige von ihnen haben sie in den italienischen Nachrichtensendungen erkannt, auf den ankommenden Booten, in den Bussen, die sie in das Lager auf Lampedusa gefahren haben.

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31.01.2012

UNHCR: "Mittelmeer tödlichstes Gewässer" - mehr als 1.500 Tote und Vermisste in 2011!

Nach UNHCR-Schätzungen sind im Jahr 2011 mehr als 1.500 Menschen bei dem Versuch Europa über das Mittelmeer zu erreichen ertrunken oder gelten seither als vermisst. Diese traurige Zahl übertrifft das bisherige Höchstmaß aus dem Jahr 2007 um mehr als das Doppelte.

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29.01.2012

Graz: Kritik an europäischer Flüchtlingspolitik

Kritik am Umgang Europas mit Flüchtlingen ist bei einer Veranstaltung der christlichen Kirchen am Wochenende in Graz geäußert worden. Die Frage, wie mit Flüchtlingsströmen aus armen Ländern und Krisenherden möglichst effizient umgegangen werden kann, dominiere derzeit die europäische und österreichische Flüchtlingspolitik. Dabei würden Menschenrechte massiv unter die Räder kommen, beklagte Elias Bierdel, ehemaliger Leiter der Hilfsorganisation "Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte" und Gründungsmitglied von "borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen", als Hauptreferent der Veranstaltung.

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15.11.2011

borderline-europe, Rundbrief November 2011

borderline-europe hat einen ersten Rundbrief herausgebracht. Lesen Sie hier was gerade stattfindet!

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07.10.2011

Manifest für eine humanes Europa - Kein Massengrab im Mittelmeer

Die taz hat ein Manifest für ein Europa der Humanität und Solidarität veröffentlicht. Darin werden sechs Einsprüche gegen das aktuelle Grenzregime erhoben.

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05.10.2011

"Cap Anamur"-Kapitän Stefan Schmidt wird Flüchtlingsbeauftragter von Schleswig-Holstein!

Der ehemalige Kapitän der "Cap Anamur" und Mitbegründer von "borderline europe", Stefan Schmidt, wurde vom Landtag in Kiel zum neuen Flüchtlingsbeauftragten von Schleswig-Holstein ernannt. Wir freuen uns über die gute Wahl und wünschen Stefan viel Erfolg in seinem neuen Amt!

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21.09.2011

Freispruch für tunesische Kapitäne! Seenotrettung ist doch kein Verbrechen!

borderline-europe begrüßt den Freispruch der beiden tunesischen Kapitäne Abdelbasset Zenzeri und Abdelkarim Bayoudh durch das Berufungsgericht Palermo. Diese hatten im August 2007 44 Schiffbrüchige vor Lampedusa aus Seenot gerettet, wurden dann verhaftet und in erster Instanz am Gericht Agrigento wegen Widerstand gegen ein Kriegsschiff zu zweieinhalb Jahren verurteilt.

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19.09.2011

Wer Leben rettet, gehört nicht auf die Anklagebank !

Am 21. September 2011 beginnt in Palermo die Berufungsverhandlung für die beiden tunesischen Fischerkapitäne Bayoudh und Jenzeri. Beide waren im November 2009 von einem Gericht in Agrigento zu 30 Monaten Haft verurteilt worden.

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