06.02.2012
Mehr als Hundert von ihnen waren an drei Tagen im März abgefahren, am 1., 14., und 29.3.2011. Junge Männer und wohl auch eine Frau, die von Tunesien nach Lampedusa aufgebrochen waren. Doch ihre Familien haben seither nichts mehr von ihnen gehört, kein Anruf, nichts. Aber sie sind sicher, dass ihre Söhne, Brüder, Cousins angekommen sind, denn einige von ihnen haben sie in den italienischen Nachrichtensendungen erkannt, auf den ankommenden Booten, in den Bussen, die sie in das Lager auf Lampedusa gefahren haben.
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