borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
„Lambadusa“ Recherfahrt auf die Insel Lampedusa vom 12.-15.05.2011
„Lambadusa“ – so nennen die Araber die italienische Insel
Lampedusa vor der Küste Tunesiens.
Erneut reisten MitarbeiterInnen des Projektes "Mobile Einheit >humanitärer Notstand< im Mittelmeer". Gemeinsam mit den Aktivisten
vor Ort, einem Freiwilligen der Solidaritätsbrigaden aus Perugia und einem Fotografen aus Catania beobachten
wir die Geschehnisse auf der Insel in diesen drei Tagen.
Das Meer zwischen uns Flucht und Migration in Zeiten der Abschottung
Auf seiner Reise begegnet Gabriele del Grande bewegenden menschlichen Schicksalen: Mütter, Väter, Ehemänner und -frauen, Geschwister und Freunde, die geliebte Menschen bei der Flucht übers Mittelmeer verloren haben; Menschen, die seit Jahren in Abschiebungshaftzentren und Gefängnissen ohne Kontakt zu ihren Familien eingesperrt sind; und Behörden, die sich keinerlei Schuld am Schicksal dieser Menschen bewusst sind.
Herausgegeben von borderline europe e.V. und dem Förderverein PRO ASYL e.V., Deutsche Übersetzung von Judith Gleitze
216 S., kart., ISBN 978-3-86059-525-1 € 16,90, Loeper Literaturverlag September 2011
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V. Pro Asyl e.V.
Flüchtlinge, Fischer, Abgeschobene – eine Recherchefahrt durch Tunesien in Zeiten des libyschen Krieges
Recherchereise von Judith Gleitze, Frank Jugert und
Rabih Bouallegue vom 11.6. bis 26.6.2011
Gefördert vom Förderverein Pro Asyl e.V. und von
borderline-europe, Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Europas neuer eiserner Vorhang
Die zweite Zeitschrift von borderline-europe, Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Mit einem Vorwort von Günter Grass
„Es ist dringend nötig, dass sich in Europa Bürgerinnen und Bürger zusammentun, um auf einen ungeheuerlichen Skandal aufmerksam zu machen: das tausendfache, von unseren Behörden und Regierungen weitgehend vertuschte, Massensterben an den Außengrenzen der Europäischen Union. Mit dem Abbau von Mauer und Stacheldraht im Innern hat sich die „Festung Europa“ gegenüber ihren Nachbarregionen nur um so mehr abgeschottet. Die Wachtürme, die einst das Bild am „Eisernen Vorhang“ prägten, sind nicht verschwunden, sondern nur um einige hundert Kilometer versetzt worden.“ Aus dem Vorwort von Günter Grass
Aus dem Inhalt:
Krieg gegen Flüchtlinge - Der Kontinent der Heuchelei - Verschobene Grenzen - Verdrängte Opfer - Retter vor Gericht - Dicht im Osten
Das EU-Grenzregime und seine tödlichen Folgen: die Situation an den Grenzabschnitten in Wort und Bild. Das Heft ist ab sofort über unsere Geschäftsstelle zu beziehen.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Liberté, dignité - Freiheit, Würde Eindrücke der tunesischen Revolution
Mitte Februar kommen über 5000 tunesischem Flüchtlinge auf der italiensichen Insel Lampedusa an – nach dem Sturz des Diktators Ben Ali. Warum haben sich diese Menschen gerade jetzt entschlossen, Tunesien zu verlassen? Wie steht es um die tunesische Revolution? Eindrücke einer Kurzreise.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Zurück in Teboulba Die zweite Reise zu den tunesischen Fischern
Das Komitee SOS Mittelmeer, das sich 2010 gründete, hat erneut Spenden sammeln
können, um diese zu den tunesischen Fischern nach Teboulba zu bringen. Vom 12.-16.10.2010 waren Judith Gleitze und Frank Jugert vor Ort, haben mit den Fischern gesprochen und ihnen diese zweite
Spendensumme übergeben. Wie es den Fischern inzwischen geht lesen Sie hier.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Die Reise nach Teboulba
Eine Reise zu den
tunesischen Fischern
Sieben tunesische Fischer standen mehr als zwei Jahre in Italien vor Gericht, weil sie am 8.8.2007 44 Migrant_innen aus Seenot gerettet hatten. Im November 2009 wurden die fünf Fischer frei gesprochen, die beiden Kapitäne 2 Jahren und 6 Monaten Haft sowie zu einer Geldstrafe von 440.000 € verurteilt. Das Komitee SOS Mittelmeer unterstützt die Fischer und hat sie im April 2010 in Tunesien besucht.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und PRO ASYL
Wir haben nichts zu verbergen
Eine Reise auf den Spuren der Flüchtlinge durch Süditalien
"Die unsichtbaren Gesichter der Immigration" nannte eine italiensche Organisation die unbegleiteten Minderjährigen. Zwischen Mai 2008 und Februar 2009 sind auf der Mittelmeerinsel Lampedusa zwischen Sizilien und Tunesien 1.994 Flüchtlingskinder und -jugendliche eingetroffen. Die meisten Minderjährigen, die auf Lampedusa stranden, sind Jungen im Alter von 16 und 17 Jahren. Insgesamt sind acht Prozent aller Flüchtlinge, die jährlich nach langen Seefahrten Italien erreichen, unbegleitete Kinder.
"Es herrscht Schweigen" wird ihnen immer wieder von RechtsanwältInnen und UnterstützerInnen gesagt, während die Heimleitungen "nichts zu verbergen haben", wie sie behaupten. Doch was passiert wirklich mit den Minderjährigen? Germana Graceffo und Judith Gleitze begaben sich 2008 auf die Spuren dieser Jugendlichen und besuchten das Erstaufnahmezentrum auf Lampedusa und Einrichtungen für Jugendliche in Sizilien.
Ein Gemeinschaftsprojekt von borderline-europe, Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und PRO ASYL, April 2009
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Lampedusa - Eine Insel ohne Rechte
Lampedusa läuft in Gefahr, zu einer Gefängnisinsel zu werden. Auf der Insel scheinen die Menschenrechte für Lampedusaner wie auch für Flüchtlinge ausgesetzt zu werden. borderline-europe besuchte gemeinsam mit VertreterInnen der sizilianischen Vereine kom-pa.net und Borderline Sicilia im März 2009 die Insel.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Das Sterben an den EU-Außengrenzen
Tausende Tote rings um die Europäische Union sind den meisten Medien in Deutschland auch weiterhin kaum eine Zeile oder Sendeminute wert. Wir haben uns deshalb entschlossen, selbst eine Zeitschrift herauszubringen, die das EU-Grenzregime und seine tödlichen Folgen zum Inhalt hat.
Das Sonderheft entstand als Abschlußarbeit im Fach "Gestalten" an der Universität Münster, es ist ab sofort im Buchhandel oder über unsere Geschäftsstelle zu beziehen.
Grenzregime
Diskurse, Praktiken, Institutionen in Europa
Spätestens die Erstürmung der spanischen Enklaven Ceuta und Melilla durch Hunderte MigrantInnen im Jahr 2005 hat die Vorverlagerung des europäischen Grenzregimes weit über die Grenzen der EU hinaus in seiner ganzen Dramatik zum Ausdruck gebracht. Die 17 Artikel des vorliegenden ersten Bandes des Netzwerks kritische Migrations- und Grenzregimeforschung spüren den Dynamiken, zentralen Akteuren, Diskursen und Praktiken des europäischen Grenzregimes nach. Dabei recherchierten die AutorInnen vor Ort in der Ukraine, in Marokko, in der Türkei, in Mali, dem Kosovo und vergleichend in den Amerikas.
ISBN 978-3-935936-82-8, 296 Seiten, 18.00 € / 32.90 sF, erschienen Juli 2010
Mamadous Fahrt in den Tod
Die Tragödie der irregulären Migranten im Mittelmeer
Der italienische Journalist Gabriele del Grande ist der Spur der "Namenlosen" gefolgt: der Opfer jener täglichen Tragödie an unseren Grenzen, von der die europäische Öffentlichkeit so wenig erfährt. Wer waren diese Menschen, die Schiffbrüchen zum Opfer fielen, aber auch der Hitze der Sahara, Lastwagenunfällen, dem Schnee und der Kälte, den Minenfeldern und den Schüssen der Polizei? Das Buch hat in Italien bereits innerhalb kürzester Zeit für großes Aufsehen gesorgt.
von Loeper Literaturverlag, 216 Seiten, ca. EUR 14,90
Ende einer Rettungsfahrt Das Flüchtlingsdrama der Cap Anamur
Die Rettung von 37 schwarzafrikanischen Schiffbrüchigen im Mittelmeer durch die "Cap Anamur" löste im Sommer 2004 diplomatische Verwicklungen und weltweite Schlagzeilen aus. Mit exklusiven Dokumenten und Fotos von Bord erzählt Elias Bierdel die wahre Geschichte hinter diesem angeblichen Fall von "Schlepperei", der nach dreijähriger Prozessdauer mit Freispruch endete.
Gestürmte Festung Europa. Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto. Das Schwarzbuch.
Schicksale afrikanischer Migranten auf dem Weg in ein vermeintliches "Paradies", in dem Menschen schwarzer Hautfarbe allenfalls als Arbeitssklaven geduldet werden.
Das Imperium der Schande
Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung
Der streitbare schweizerische Nationalrat und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung prangert schonungslos die Verantwortung der Industrienationen für Elend und Armut der "Entwicklungsländer" an: "Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen."
Der preisgekrönte "SPIEGEL"-Autor Klaus Brinkbäumer schildert in seinem neuesten Buch den vierjährigen Leidensweg eines afrikanischen Auswanderers, der es schließlich "geschafft" hat.
Kritik am Umgang Europas mit Flüchtlingen ist bei einer Veranstaltung der christlichen Kirchen am Wochenende in Graz geäußert worden. Die Frage, wie mit Flüchtlingsströmen aus armen Ländern und Krisenherden möglichst effizient umgegangen werden kann, dominiere derzeit die europäische und österreichische Flüchtlingspolitik. Dabei würden Menschenrechte massiv unter die Räder kommen, beklagte Elias Bierdel, ehemaliger Leiter der Hilfsorganisation "Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte" und Gründungsmitglied von "borderline europe - Menschenrechte ohne Grenzen", als Hauptreferent der Veranstaltung.
"Tunesische Fischer freigesprochen - aber Bürgerkrieg auf Lampedusa"
Ein Interview mit Judith Gleitze von Borderline Europe zum Fall der beiden Kapitäne tunesischer Fischerboote, die Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet hatten und jetzt erst im Berufungsprozess freigesprochen worden sind, und zur Situation auf Lampedusa, wo die Flüchtlinge revoltieren und die Bevölkerung gewalttätig wird. RDL, 23.9.2011
Flüchtlinge berichten von ihrer untragbaren Situation im südtunesischen Flüchtlingslager Choucha, aus dem es für sie derzeit kein Vor und kein Zurück gibt. Choucha-Appell
Tunesische Flüchtlinge in Italien, ein Gespräch mit Judith Gleitze
Judith Gleitze von Borderline Europe berichtet aktuell über den Umgang mit den tunesischen Flüchtlingen in Italien. Radio Wüste Welle, Tübingen, 13.04.2011
Die EU muss diese Leute aufnehmen! – Borderline Europe zu den Flüchtlingsströmen aus Tunesien
Judith Gleitze, von dem italienischen Sitz der Menschenrechtsorganisation Borderline Europe, gibt Antwort auf die derzeitig hitzig diskutierte Frage, ob es sich beim aktuellen Flüchtlingsstrom aus Tunesien um ein europäisches oder italienisches Problem handelt sowie auf die Frage, wie die Ankündikung Italiens etwa 23.000 Flüchtlingen befristete Visa auszustellen, die ihnen die Ausreise in andere EU-Staaten ermöglichen würde, zu bewerten ist. RDL, 11.04.2011 mehr Informationen
Seit vielen Jahren verbreiten wir Europäer Freiheit, Frieden, Wohlstand und Freude in Afrika. Höchste Zeit, dass dies den Afrikanern mal in einem verständlichen Image Film erklärt wird. Ein Film von Alexander Lehmann
"Hart an der Grenze..." – Europas Flüchtlingsabwehr und ihre Opfer
Statement von Elias Bierdel & Karl Kopp im Rahmen der Ökumenischen Fachtagung "Beratung und Seelsorge in der Schubhaft". ich-mache-politik.at, 18. Januar 2011
Die aktuelle Flüchtlingssituation in Nordafrika und Italien
Per Telefon schildert Judith Gleitze von Borderline Europe von Palermo aus die aktuelle Flüchtlingssituation in Italien und Nordafrika vor dem Hintergrund der Revolution in Tunesien und dem Bürgerkrieg in Libyen. freie-radios.net, 02.03.2011
Mohammed Yussif war einer der 37 Geretteten von der "Cap Anamur". Im April 2006 starb er mit zwanzig weiteren Flüchtlingen bei einem erneuten Versuch nach Europa zu gelangen, als ihr Boot im Sturm vor Lampedusa kenterte.