Background information

Marokko: Innenminister legt Zahlen zur „illegalen Migration“ vor

Laut dem marokkanischen Innenminister Mohand Laenser konnte das Land die Zahl der Migranten, die an die europäischen Küsten gelangen, um mehr als 90 % verringern. Vor Abgeordneten Marokkos sagte Laenser, seit 2002 habe man 2770 Menschenhändlerringe zerschlagen. An die 25.000 illegalen Migrationsversuche habe man vereitelt, wobei es sich zum größten Teil um Ausländer gehandelt habe. read more


Italien: Behörden schieben klandestin eingewanderte Tunesier gewaltsam ab

Familien illegaler tunesischer Migranten, die die Havarie ihres Bootes überlebt hatten, berichten, dass die italienischen Behörden eine erste Gruppe derselben gewaltsam nach Tunesien abgeschoben hätten. Bei dem Unglück vor der Insel Lampedusa hatte es dutzende Opfer gegeben. Laut den Hinweisen der Familien gegenüber dieser Zeitung hat Italien an die 30 Klandestine1 abgeschoben. Sie seien auf ein Schiff Richtung Tunesien gestoßen worden. Es wird erwartet, dass ein weiterer Teil der Klandestinen, der bisher noch nicht losgefahren ist, der ersten Gruppen folgen und morgen eintreffen wird. read more


Marokko wandelt sich vom Transit- zum Aufnahmeland für afrikanische Migration

Dies besagt die Feldstudie der Association Marocaine d'Etudes et de Recherches sur les Migrations. In der Studie heißt es, wichtigster Faktor für die Wandlung in Marokkos von einem Transit zu einem Aufenthaltsland für klandestine afrikanische Einwanderer sei deren relative soziale "Stabilität". Sie führten Tätigkeiten aus, die von den Marokkanern nicht angenommen würden. Es seien Arbeiten, die körperlichen Einsatz erforderten, wie beispielsweise die Baubranche und der Straßenbau. read more


Betwixt and Between: Turin’s CIE

"Betwixt and Between: Turin’s CIE documents individual and systemic human rights issues and barriers to access to justice that are faced by detainees, their families and people who have direct contact with the CIE in a professional or voluntary capacity. The study discovered a disturbing disconnect between the word of international, European and Italian law and the reality of judicial and legal processes surrounding the administrative detention of migrants. Moreover, the report provides a detailed analysis of the conditions of detention inside Turin’s CIE."
For further informations: www.iuctorino.it/content/betwixt-and-between-turin’s-cie
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A Sicilian Diary of Nina Perkowski, 2012

Nina Perkowski came to Sicily from June to August 2012 to research the living situation of immigrants from Africa in Sicily for her PhD. For borderline-europe, she reported the situation in Cassibile and Mineo, where there is a collective home for asylum seekers. Within ten chapters Nina wrote down her experiences and her monitorings. read more


Dutzende syrische Flüchtlinge von jordanischen Behörden nach Syrien zurückgebracht

Amman – Beirut, Az-Zaman. Die jordanischen Sicherheitsorgane haben dutzende syrische Flüchtlinge, die im Flüchtlingslager Al-Zaatari (in der nordostjordanischen Stadt Al-Mafraq) untergebracht waren, zurückgebracht, und zwar auf deren eigenen Wunsch. Ein hochrangiger Mitarbeiter der Sicherheitsorgane sagte am Freitag, man hätte in den vergangenen Stunden dutzende syrische Flüchtlinge aus besagtem Lager mit zwei Bussen in ihr Herkunftsland zurückgebracht, weil sie darum gebeten hätten.


Minister Maaytah: Aufnahme weiterer Flüchtlinge setzt jordanischen Haushalt unter Druck

Der jordanische Regierungssprecher Samih Maaytah hat die Ansicht vertreten, „Jordanien ist eines der Opfer der syrischen Krise. Die Welt muss die Geldbeutel öffnen, um bei der Aufnahme weiterer syrischer Flüchtlinge zu helfen.“ Maaytah verwies darauf, dass „die Angelegenheit der Aufnahme weiterer syrischer Flüchtlinge begonnen hat, den jordanischen Haushalt unter Druck zu setzen.“


Lösungen für syrische Flüchtlinge haben allerhöchste Priorität

Die Zuspitzung der syrischen Krise hat ohne Zweifel gravierende Auswirkungen. Zu nennen ist vor allem das fortwährende Blutvergießen in allen Teilen Syriens und, dass es für die Syrer in ihrer Gesamtheit keine Sicherheit und keinen Schutz gibt. Dies geht soweit, dass es erhebliche Gefahren mit sich bringt, beispielsweise in Aleppo von einem Viertel in ein anderes zu gehen, ganz zu schweigen von der Fortbewegung zwischen den syrischen Städten und Ortschaften. Die Gefahren reichen bis hin zum Tod oder zur Entführung. read more


Libysche Behörden schieben 25 illegale ägyptische Einwanderer ab

MENA. Libysche Behörden haben bekannt gegeben, dass sie 25 illegale Einwanderer ägyptischer Staatsangehörigkeit aus Libyen abgeschoben hätten. [...] Die Menschen seien auf illegale Weise auf libysches Territorium gelangt und nach Ägypten abgeschoben worden. read more


Wegen schwierigen Grenzübertritts flüchten weniger Syrer nach Jordanien

Amman, KUNA. Nach Aussage des UNHCR ist die Zahl der syrischen Flüchtlinge, die die Grenze nach Jordanien überschreiten, schlagartig zurückgegangen. Waren es während des Festtages1 noch 3.000 Flüchtlinge, so überquerten gestern nur 350 die Grenze zwischen den beiden Ländern. read more


Syrische Flüchtlingskrise: Eine Hand reicht nicht aus

Es ist zwar richtig, dass es bei der Problematik der syrischen Flüchtlinge in Jordanien internationale Unterstützung gibt. Und es ist ferner richtig, dass die Staaten bemüht sind, diverse Arten von Hilfe zu leisten. Doch es ist geboten, dass diese Hilfe schneller eintrifft, um alle Arten von Bedürfnissen der Flüchtlinge abzudecken. read more


Freiwillige aus den Emiraten feiern zusammen mit syrischen Flüchtlingen in Jordanien das Ramadanfest

Das Programm für soziale Freiwilligenarbeit „Tatawwua“ aus den Emiraten organisierte Unterhaltungs-, Gesundheits- und Bildungs- sowie kulturelle Aktivitäten für die syrischen Flüchtlingskinder im Haschemitischen Königreich Jordanien. Die Aktionen hatten zum Ziel, das Leiden der Menschen zu mindern und standen unter der Leitung der Kampagne „Eine Million Freiwillige“. read more


18 Tuberkulosefälle unter syrischen Flüchtlingen

Die Situation der syrischen Flüchtlinge wird immer kritischer. die jordanische Tageszeitung ArRai berichtet von nun ausgenbrochenen Fällen von Tuberkulose. Im Zuge der regelmäßig vor Ort durch das jordanische Gesundheitsministerium durchgeführten Untersuchungen wurden bei syrischen Flüchtlingen im Distrikt ArRamtha sowie in der Provinz AlMafraq 18 Fälle von Tuberkulose festgestellt.
13.08.2012, ArRai
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Gespräch mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Lampedusa und Linos, Damiano Sferlazzo am 28.7.2012

Im Mai wurde eine neue Bürgermeisterin und damit ein neues Stadtparlament gewählt. Dino de Rubeis, der selber schon mehrfach wegen Amtsmissbrauch und Veruntreuung vor Gericht stand, musste gehen. Die neue Bürgermeisterin ist die Präsidentin der Umweltorganisation Legambiente. Die neue Verwaltung ist seit ca. eineinhalb Monaten im Amt. read more


Über 30 illegale Einwanderer verschiedener Herkunft festgenommen

Dem „Schuhadā' Al-Qawāsim“-Bataillon in Gharyan, welches die Aufgaben am nördlichen Mezdah-Tor übernommen hat, ist es heute gelungen, mehr als 30 illegale Einwanderer verschiedener Staatsangehörigkeiten festzunehmen. Wie ein Angehöriger des Bataillons erklärte, seien die an dem Tor festgenommenen illegalen Einwanderer den zuständigen Behörden in Gharyan und Tripolis übergeben worden. Es handele sich um mehr als 4001 Personen. read more


Zehn illegale Einwanderer in Sirte festgenommen

Das „Bataillon des Märtyrers Salim Ash-Sharafi Al-Ma'dani“ hat zehn illegale Einwanderer festgenommen. Der Befehlshaber des Bataillons teilte mit, man habe sie am Checkpoint Al- Qardabiya (östlich von Sirte) verhaftet. Es handele sich um Afrikaner, die keine Ausweise oder Personalpapiere bei sich gehabt hätten. Man habe sie an die zuständigen Stellen übergeben. read more


UNHCR: 10.252 syrische Flüchtlinge in Jordanien

Das UNHCR hat bekannt gegeben, bis zum 30. März habe es in Jordanien 6529 syrische Flüchtlinge registriert. Da die Zahl der neuen Anträge auf Asyl 3723 betrage, befänden sich nun 10.252 Syrer (als Flüchtlinge beziehungsweise Asylbewerber) dort. In dem am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen Bericht der Organisation hieß es, in der an Syrien grenzenden Region Ar-Ramtha1 (110 Kilometer nördlich von Amman) habe es eine merkliche Zunahme [an Flüchtlingen] gegeben, denn bis Ende des Monats [März] seien etwa 1254 Personen dorthin gekommen. read more


Libyen und Italien einigen sich

Libyen und Italien haben sich heute darauf geeinigt, eine gemeinsame Sicherheitskommission zu bilden, um auf regelmäßige Weise zu kooperieren. Auch bei der Frage der Aufnahme illegaler Einwanderer und ihrer Abschiebung in ihre Herkunftsländer wollen die beiden Länder zusammenarbeiten. read more


67 illegale Flüchtlinge aus Palästina festgenommen

Die indonesische Zeitung „Jakarta Post“ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, die dortige Polizei habe 67 illegale Migranten aus Palästina festgenommen, die sich anschickten, nach Australien zu fahren, ihrem mutmaßlichen Endziel. read more


Die „Mauersteher“ der Al-Habib-Bouraqiba-Straße

Es ist die Straße, die den Sturz des ehemaligen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali erlebte. Die Situation dort, unmittelbar nach dessen Sturz sowie nach den Wahlen und der Bildung der neuen Regierung, ist auf grundlegende und verwirrende Weise ganz verschieden. Dabei liegt zwischen diesen beiden Zuständen etwa ein Jahr. Es sind widersprüchliche Veränderungen, die eine einheitliche Schlussfolgerung nicht zulassen. read more


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