Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


23.03.2017, npr

Geflüchtete verlassen die U.S.A. mit der Hoffnung auf bessere Behandlung in Kanada

Eine große Anzahl an Geflüchteten hat sich nach Kanada aufgemacht, nachdem sie eine Weile in den U.S.A. gewohnt haben. Kanadische Abgeordnete teilten mit, dass mehr als 2500 Menschen die Grenze im Januar und Februar überquert haben, um in Kanada Asyl zu suchen. Mohammed Ahmed, ein Geflüchteter aus Pakistan, verbrachte ein Jahr in New Jersey bevor er und seine Familie letzten Monat über die Grenze nördlich von Plattsburgh, N.Y. liefen. Er sagt, er hätte Angst gehabt, dass er in den U.S.A. festgenommen und von seiner Frau und seinen zwei Kindern getrennt worden wäre.

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Region(en): Amerika

 

23.03.2017, The Guardian

Ist es für Großbrittanien sicher Geflüchtete nach Afghanistan abzuschieben?

Ca. zwei Drittel der afghanischen Asylsuchenden wird der Antrag für Asyl im Vereinigten Königreich abgelehnt, da das britische Innenministerium Afghanistan als sicheres Herkunftsland einstuft. Dabei ist es in den letzten Jahren gefährlicher geworden, seit der internationale Kampfeinsatz 2014 beendet wurde. The Guardian ist dem Fall von Said Ghullam Norzai und seinem Sohn Wali Khan gefolgt, der nach seiner Flucht aus Kunduz Asyl in Großbrittanien beantragte. Letzte Woche hat er erfahren, dass der Antrag wegen der Einschätzung Afganistans als sicheres Land abgelehnt wurde.

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Region(en): Europa

 

23.03.2017, abc.News

Argentinien begrüßt syrische Migrant*innen als Trump die Tür zuknallt

Während U.S. Präsident Donald Trump die Türen schließt und somit syrischen Migrant*innen die Einreise verweigert, empfängt der Gouverneur der agrentinischen Provinz San Luis mit Freude die Geflüchteten. Das Geflüchtetenprogramm der Provinz sei eines der großzügigsten in Südamerika. Die Provinz zahlt für die Flüge der Geflüchteten und versorgt sie mit Unterkünften, Jobs, Gesundheitsdiensten, psychologischer Unterstützung und Spanischstunden, sodass die Menschen eine Chance auf einen Neustart haben und dem Bürgerkrieg entkommen können.

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Region(en): Amerika

 

23.03.2017, FFM Online/ Bordermonitoring.eu

Eine riesige Anzahl an Geflüchteten verlässt Bulgarien

Kürzlich haben die Staatsagentur für Geflüchtete (State Agency for Refugees SAR) und das bulgarische Innenministerium (MoI) in einem Bericht bekannt gegeben, dass dieses Jahr schon tausende Menschen Bulgarien verlassen haben. Im Januar 2017 verließen mehr als 2210 Migrant*innen das Land, im Februar waren es 903 Menschen, die als "verschwunden" gemeldet wurden. Im März verließen 400 Menschen Bulgarien. Bis Ende Januar 2017 dokumentierte die SAR 421 neue Asylbewerbungen.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

23.03.2017, ansa.it

Bootunglück in Libyen. NGO vermutet 240 Tote

"Wir befürchten mindestens 240 Tote, bedingt durch das zweifachen Bootunglück, welches sich vor der libyschen Küste ereignet hat", Laura Lanuza (Sprecherin der spanischen NGO Proactiva Open Arms). Heute morgen wurden von der NGO fünf tote Körper aus dem Meer gezogen.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Europäische Union, Weltweit

 

23.03.2017, Zeit Online

EuGH soll Asyl für über sichere Drittstaaten eingereiste Flüchtlinge klären

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) soll auf Anfrage des Bundesverwaltungsgerichts klären, ob Flüchtlinge in Deutschland Asyl beantragen können, die zuvor in ein anderes EU-Land eingereist sind und dort internationalen Schutz bekommen haben. In den aktuellen Fällen hatten drei Staatenlose aus Syrien zunächst Schutz in Bulgarien erhalten und waren dann 2013 nach Deutschland gereist, um hier Asyl zu beantragen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union, Europa

 

23.03.2017, Zeit Online

Asylbewerber: Griechenland sperrt sich gegen Rücknahme von Flüchtlingen

Die griechische Regierung lehnt eine Rücknahme von Flüchtlingen aus Deutschland ab. "Ich sehe nicht, dass Griechenland die Kapazitäten und die finanziellen Mittel hat, Flüchtlinge aufzunehmen, die aus den nördlichen EU-Ländern zurückgeschickt werden", sagte der griechische Außenminister Nikos Kotzias der Zeitung Die Welt vor seinem für Donnerstag in Athen geplanten Treffen mit Außenminister Sigmar Gabriel (SPD).

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Europa

 

23.03.2017, Berliner Zeitung

Berliner Turnhallen: Ende kommender Woche sind alle Flüchtlinge ausgezogen

ast genau anderthalb Jahre nach der ersten Beschlagnahmung einer Sporthalle als Flüchtlingsunterkunft endet diese Episode der Flüchtlingskrise voraussichtlich in der nächsten Woche. Wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Donnerstag in der Fragestunde des Abgeordnetenhauses mitteilte, wird am Freitag nächster Woche die Sporthalle in der Fritz-Reuter-Straße in Pankow leergezogen.

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Region(en): Deutschland

 

23.03.2017, Zeit Online

Der Skandal heißt Dublin

Kommentar: Eigentlich reicht eine einzige Zahl, um zu zeigen, warum der europäische Umgang mit Griechenland in der Flüchtlingspolitik ein Skandal ist: 16.000. So viele anerkannte Asylbewerber warten laut der Europäischen Asylbehörde EASO in Griechenland auf ihre Weiterreise in andere europäische Länder. Die EU hatte sich darauf geeinigt, Flüchtlinge aus den Ländern am Rand, also Griechenland und Italien, in andere Staaten umzusiedeln. Damit die Lasten etwas fairer verteilt sind. Europäische Solidarität eben.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

23.03.2017, Deutsche Welle

Neues Flüchtlingsdrama: 250 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Vor der libyschen Küste sichteten Helfer zwei gekenterte Schlauchboote. In der Nähe der Boote zogen sie fünf Leichen aus dem Wasser. Doch vermutlich kamen viel mehr Menschen auf ihrer Flucht Richtung Europa ums Leben. Die Schlauchboote wurden rund 15 Meilen vor der Küste entdeckt, wie eine Sprecherin der spanischen Hilfsorganisation Pro-Activa Open Arms mitteilte. Die Organisation geht davon aus, dass insgesamt etwa 250 Flüchtlinge aus Afrika in den Booten saßen und ertrunken sind.

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Region(en): Nordafrika, Europäische Union, Europa

 

23.03.2017, epochtimes.de

Österreich wird viele Migranten aus Italien aufnehmen – Auch Deutschland nimmt 500 pro Monat

Österreich wird eine bedeutende Anzahl von Migranten aus Italien aufnehmen, gab der italienische Innenminister Marco Minniti bekannt. Noch sei offen, wie viele Personen umgesiedelt werden sollen, so das Innenministerium zur österreichischen Presseagentur (APA).

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Region(en): Italien / Malta, Österreich / Schweiz, Europäische Union

 

23.03.2017, deutschlandfunk.de

Flüchtlinge aus brennendem Lastwagen gerettet

In Bulgarien sind 28 Flüchtlinge aus einem brennenden Lastwagen gerettet worden. Sie hatten sich in einem Fahrzeug versteckt, das mit grobem Sand beladen war. Verletzt wurde niemand.

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Region(en): Osteuropa

 

23.03.2017, deutsch.rt.com

Griechenland: Flüchtlinge protestieren gegen Abkommen zwischen der EU und der Türkei

Hunderte Flüchtlinge haben am Samstag auf der griechischen Insel Lesbos gegen das Flüchtlingsabkommen der EU und der Türkei protestiert. Mit dem Protest wollten sie auf ihre Lebensbedingungen aufmerksam machen. Diese seien schrecklich im Morian-Migrantenlager, in dem die Flüchtlinge leben.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

23.03.2017, msn.com

Flüchtlinge: 1.000 Euro für erste 1.000 Rückkehrer

Das Innenministerium intensiviert seine Bemühungen, Flüchtlinge zur freiwilligen Rückkehr zu bewegen. Ressortchef Wolfgang Sobotka (ÖVP) kündigte am Mittwoch in einer Pressekonferenz an, dass die ersten 1.000 Freiwilligen mit jeweils 1.000 Euro unterstützt werden. Auch die Informationstätigkeit über die Option einer selbstständigen Rückkehr soll verstärkt werden.

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Region(en): Österreich / Schweiz, Weltweit

 

23.03.2017, faz.net

Gabriel führt in Athen Gespräche über Flüchtlinge und Schulden

Außenminister Sigmar Gabriel setzt seinen zweitägigen Griechenland-Besuch fort. Bei seinen Gesprächen mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos und Außenminister Nikos Kotzias dürfte es vor allem um die Flüchtlingsfrage und die griechische Schuldenkrise gehen.

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23.03.2017, faz.net

Griechenland lehnt Rücknahme von Flüchtlingen ab

Seit einem Jahr gilt der Flüchtlingspakt zwischen EU und Türkei. Die Fluchtroute über die Ägäis und den Balkan ist seitdem fast dicht. Das könnte sich aber ändern.Die griechische Regierung lehnt eine Rücknahme von Flüchtlingen aus Deutschland ab und fordert mehr Unterstützung der EU in der Flüchtlingskris

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Region(en): Griechenland / Türkei, Deutschland, Europäische Union

 

23.03.2017, taz.de

Rettung ins Synagogen-Asyl

Weil möglicherweise seine Abschiebung aus Hamburg nach Afghanistan droht, gewährt eine schleswig-holsteinische Synagoge einem jungen Afghanen Schutz. Mobin N. sitzt im Synagogen-Asyl und hat Angst, nach Afghanistan abgeschoben zu werden. Abgeschoben in das Land, in dem er als Jude verfolgt und im Kindesalter von einflussreichen Männern dazu gezwungen wurde, sich als sogenannter „Tanzjunge“ Frauenkleider anzuziehen und sich zu schminken.

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Region(en): Deutschland, Weltweit

 

22.03.2017, libyaobserver.ly

Gerichtliche Entscheidung blockiert Libyen-Italien MoU zur Unterbindung "illegaler" Migration

Das Berufungsgericht in Tripoli hat am Mittwoch entschieden die Absichtserklärung(MoU), die zwischen Libyen und Italien beschlossen worden ist, zu blockieren. Die Absichtserklärung sollte den Zustrom von "illegaler" Migration sowie Menschenhandel bekämpfen. Libyen sollte dabei unterstützt werden die südlichen Grenzen zu sichern.

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Region(en): Italien / Malta, Nordafrika

 

22.03.2017, ansa.it

Die Staatsanwaltschaft von Catania: Keine Festnahme von "Schleppern", die genötigt werden

Die jungen "Schlepper", die von kriminellen Organisationen gezwungen werden Boote voller Migrant*innen zu fahren, tun dies, weil sie dazu genötigt werden. Daher können sie nicht zur Begünstigung von "illegaler" Migration veurteilt werden.

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Region(en): Italien / Malta, Weltweit

 

22.03.2017, Radio Poland

Aufwind für europäische Grenzschutz-Agentur Frontex

Der europäische Grenzschutz Frontex soll noch stärker werden. Das hat bei seinem Besuch in Warschau am Dienstag der EU-Kommissar für Migration, Innen- und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten Dimitris Avramopoulos angekündigt.

Geht es nach dem EU-Kommissar, soll in naher Zukunft sowohl der Haushalt als auch die Zahl der Beschäftigten der Agentur deutlich steigen. "Die Europäische Kommission nimmt den Grenzschutz sehr ernst", so Avramopoulos in Warschau, wo die Agentur ihren Sitz hat.

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Region(en): Europäische Union

 

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