Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


30.06.2015, Independent

8 Kinder unter geretteten 647 Migranten von LE Eithne

Die Crew der LE Eithne hat weitere 647 Migranten - unter ihnen acht Kinder - von zwei Holzkähnen im Mittelmeer gerettet. Unterdessen wird Irland die LE Eithne zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer mit der LE Niamh in etwa zwei Wochen ersetzen. Die Regierung will nun Irlands humanitäre Mission zur Unterstützung der italienischen Behörden ausweiten - und denkt darüber nach, wenn nötig ein drittes Schiff im September einzusetzen.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union, Europa

 

30.06.2015, Naftemporiki

Über 1000 illegale Migranten wurden in den letzten drei Tagen gerettet

1043 illegale Migranten wurden von Freitag früh bis heute früh von der Hafenpolizei in 35 Such- und Rettungsaktionen, die bei den Inseln der östlichen Ägäis stattfanden, aufgegriffen und gerettet.
Gemäβ dem Chef der Hafenpolizei begannen die oben genannten Vorfälle am Freitag, 26 Juni um 7:30 Uhr bis heute um 7:30 Uhr in Samothraki, Lesbos, Chios, Samos, Kos, Rhodos, Farmakonisi und Neapoli.
29.06.2015

Zum Artikel Sprache(n): Griechisch / ελληνικά
Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.06.2015, Griechenland Zeitung

Griechische Staatsbürgerschaft für Immigrantenkinder

Eine Gesetzesnovelle bezüglich der Verleihung der griechischen Staatsbürgerschaft an Immigranten wurde am Donnerstag im Parlament in erster Lesung und in einer namentlichen Abstimmung verabschiedet. Dafür gestimmt haben 172 Abgeordnete aus den Reihen der linken Regierungspartei SYRIZA, der liberalen „To Potami“ und der sozialistischen PASOK sowie einer der rechtspopulistischen Partei „Unabhängige Griechen“ (ANEL), Juniorpartner in der Regierung. Die restlichen ANEL-Parlamentarier sowie die Volksvertreter der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der faschistischen Chryssi Avgi (CA) – insgesamt 91 – lehnten die Novelle ab. Vier Abgeordnete der kommunistischen KKE enthielten sich der Stimme.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Griechenland / Türkei

 

30.06.2015, Spiegel Online

Verschärfung des Asylrechts: Bundesregierung will mehr Flüchtlinge einsperren

Flüchtlinge haben kaum eine Chance, auf legalem Weg nach Deutschland zu kommen. Jetzt will die Bundesregierung das Asylrecht noch einmal verschärfen - und die Abschiebehaft drastisch ausweiten.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Deutschland

 

30.06.2015, Wirtschaftsblatt

4400 Flüchtlinge in zwei Tagen im Mittelmeer gerettet

Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Tagen etwa 4.400 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Damit ist die Zahl der seit Jahresbeginn in Sicherheit gebrachten Flüchtlinge auf ein Rekordhoch von 69.000 gestiegen.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Nordafrika, Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Newsweek

Sea Watch: Freiwillige stechen in See zur Hilfe gestrandeter Flüchtlinge

Während die Führung der EU und die europäischen Regierungen darum kämpfen, eine Lösung für die Masse an Flüchtlingen zu finden, die das Mittelmeer überqueren, hat eine Gruppe deutscher Freiwilliger entschieden, die Sache in die eigene Hand zu nehmen, indem sie auf See gestochen sind und Hilfe anbieten für diejenigen, die auf See gestrandet sind. Die Gruppe namens Sea Watch wurde von dem deutschen Entrepeneur Harald Höppner, dessen Freunden und Freiwilligen aus Brandenburg gegründet. Die Sea Watch nimmt die Migranten nicht selbst auf, sondern versorgt sie mit Wasser, Essen und Medizin.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Deutschland, Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Reuters

Ungarische Polizei sorgt mit Tränengas in Flüchtlingslager für Ordnung

Behörden zufolge ist die ungarische Polizei mit Tränengas gegen hunderte von Menschen vorgegangen, die sich in einem überfüllten Flüchtlingscamp in der Stadt Debreen gegenseitig bekämpft und mit Steinen geworfen haben. Die Unruhen am Montag fingen mit einem Kampf zweier Migranten aus dem Lager an, das ursprünglich dazu ausgelegt war, etwa 823 Menschen unterzubringen, nun aber ganze 1.655 beherbergt.

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Region(en): Osteuropa

 

29.06.2015, Reuters

Italien beginnt mit Leichenbergung von ertrunkenen Flüchtlingen

Italiens Marine hat am Montag mit der Bergung von 800 Flüchtlingsleichen begonnen, die von einem Fischerboot stammen, das vor drei Monaten im Mittelmeer gesunken war. Eine Tragödie, die die EU dazu veranlasst hat, ihre Seerettungsmaßnahmen zu erweitern. Premierminister Matteo Renzi sagte, er wolle das Gefährt bergen, sodass "die ganze Welt sehen (kann), was passiert ist". Italien hat den EU-Regierungen vorgeworfen, nicht genug Unterstützung zu leisten, um den Flüchtlingsstrom zu bewältigen.

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Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Today's Zaman

Jesiden in türkisches Grenzlager zurückgeschickt

Etwa 2.000 Jesiden, die sich von den südöstlichen Provinzen der Türkei aufgemacht hatten mit dem Ziel, nach Europa zu gelangen, sind von Behörden an dem Kapıkule Grenzübergang in der Provinz Edirne aufgegriffen worden und am Sonntag zurück in die Grenzlager geschickt worden. Der Vorsitzende der Sozialen Solidarischen Migrantenvereinigung (Göç-Der), Burhan Arslan, bestätigte, dass die Lager, die von den Gemeinden geleitet werden, lediglich die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge nach Unterkunft und Essen abdecken.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Breitbart

GB sichert französische Grenze mit Zaun ab

Bauarbeiten zu einem neuen Hochsicherheitszaun, mit dem die französische Migrationszone abgesichert werden soll, haben heute begonnen - Dank Großbritanniens. Mehr als zwei Meilen Zaun werden errichtet, um gegen das Chaos anzukämpfen, das von tausenden von illegalen Migranten verursacht wird, die in LKWs einbrechen, um durch den Kanal nach England zu gelangen.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Europe Online Magazine

Französisches Gericht unterstützt Passkontrollen für Migranten

Das höchste Gericht in Frankreich hat am Montag bestimmt, dass die Polizeikontrollen an den Landesgrenzen legal sind. In Reaktion auf einen Einspruch, vorgebracht durch Migrantenvereinigungen, verkündete das Gericht, dass die Abschaffung der systematischen Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Gebiets es den französischen Behörden nicht verbiete, Pässe zu kontrollieren und die Einreise zu verweigern.

Zum Artikel Sprache(n): Englisch / English
Region(en): Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Passeurs d'hospitalités

Syrische Flüchtlinge in Calais: Vergast und evakuiert durch Polizei

Antwort der französischen Behörden auf die Forderungen der etwa 30 syrischen Flüchtlinge, die derzeit in Calais feststecken, nach Großbritannien gelassen zu werden. Auf den friedlichen Protest am Place d'Armes reagierte die Polizei mit dem Einsatz von Gas aus nächster Distanz und der gewaltsamen Evakuierung. Die Syrer sind nichtsdestotrotz entschlossen, ihren Protest weiterzuführen. Nach ähnlichen Bewegungen im Herbst 2013 und 2014 hat die Repression immer weiter zugenommen.

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Region(en): Naher Osten, Europäische Union, Europa

 

29.06.2015, Spiegel Online

Mittelmeer: Italienische Küstenwache meldet Rettung von fast 3000 Flüchtlingen

Sie wollten offenbar von Libyen nach Europa übersetzen: Auf dem Mittelmeer haben internationale Helfer knapp 3000 Bootsflüchtlinge gerettet - in 21 Einsätzen an einem einzigen Tag.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Nordafrika, Europa

 

29.06.2015, Mail Online, 28.06.2015

Großbritannien schickt 3 Kilometer langen Zaun nach Frankreich um Migranten zu stoppen

Großbritannien möchte einen Zwei-Meile langen Zaun nach Frankreich senden, um illegale Migranten davon abzuhalten in Züge zu gelangen. Die Sicherheit rund um die Bahnlinie in Coquelles und dem Fährhafen von Calais wird nach einer Eskalation in der Zahl der Menschen die versuchen nach Großbritannien zu gelangen, enorm erhöht.


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Region(en): Europäische Union

 

29.06.2015, The Washington Post, 26.06.2015

Bangladesch möchte Rohingya Flüchtlinge auf eine hochwassergefährdete Insel schicken

Mohammed Islam ist ein Rohingya Muslim, lebt schon seit 9 Jahren in einem Flüchtlingslager in Bangladesch, nachdem seine Familie vor religiösen Spannungen in seinem Heimatland Burma geflohen ist. Sein Leben ist eines der Ungewissheit und Verzweiflung. Nun machte die Regierung von Bangladesch den Vorschlag zu 32.000 Rohingya-Flüchtlinge auf eine einsame Insel, die bei Hochwasser überschwemmt, zu schicken. "Wir wollen nicht sterben", sagte er in einem Interview. "Wir sind bereits verfolgt; wir wollen nicht noch mehr leiden".

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Region(en): Asien

 

29.06.2015, Reuters, 15.06.2015

“Schickt mehr MigrantInnen zurück um Platz für Flüchtlinge zu schaffen“

Im letzten Jahr wurden nur 39 Prozent der MigrantInnen, die kein Asyl in der EU gewährt bekommen haben, in ihre Heimatländer zurückgeschickt. Avramopoulos, der Europäische Migrationsbeauftragte, teilte vor dem EU Treffen in Luxemburg mit, dass wenn man MigrantInnen zurückschicke, die lediglich nach einem besseren Leben in Europa streben und keinen Anspruch auf Asyl haben, dies ein abschreckendes Beispiel schaffen würde für jene, die versuchen das Mittelmeer zu überqueren. Nur Flüchtlinge aus Konfliktstaaten, die von der EU als besonders schlimm eingestuft werden, sollen akzeptiert werden. Zurzeit würde das bedeuten, nur Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea

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Region(en): Europäische Union

 

29.06.2015, L'Huffington Post, 23.06.2015

Italien: Vertreibung und Gefängnisse. EU will Migranten in "Quarantäne" nehmen

In einem Gesetzesentwurf des Europäischen Rates für die Verschärfung der Grenzkontrolle südlicher Mitgliedstaaten ist die Rede von “strukturierter Grenzzone und Einrichtungen”, die zu einer schnelleren bzw. gezwungenen Registrierung und Identifizierung der Flüchtlinge beitragen sollen. Haft bis zum 18 Monaten sei auch vorgesehen für Flüchtlinge, die sich dagegen wehren würden. Zahlreiche Menschenrechte NGOs kritisieren die Radikalisierung der Migrationspolitik der EU.

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Region(en): Europäische Union

 

29.06.2015, Le Voix du Monde, 16.06.2015

Jeden Tag strömen Migranten durch Mazedonien über die Balkanroute

Mehr und mehr Migranten wählen es die längere und schwerere Balkanroute zu nehmen um nach Westeuropa zu gelangen. Dieser Weg ist länger und schwieriger, doch weniger gefährlich als der Weg über das Mittelmeer. Zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juni haben fast 50 000 Menschen Mazedonien überquert und der Flüchtlingsstrom geht weiter.

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Region(en): Osteuropa

 

28.06.2015, The New York Times

Das kannst du besser machen, Europa!

Europa hat Institutionen geschaffen, um die Verbrechen seiner Vergangenheit zu verhindern und hat sich dazu verpflichtet, denen, die Hilfe brauchen, Schutz zu gewähren. Europas Reaktion auf die Flüchtlinge zeigt jedoch eindeutig die Abkehr von diesem Prinzip und dem, was von der europäischen Solidarität übrig geblieben ist. Es ist keine einfache Aufgabe, mit der Migration umzugehen, aber das ist keine Entschuldigung dafür, unsere Verpflichtung, notleidende Menschen zu beschützen, zu verraten.

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Region(en): Europäische Union, Europa

 

28.06.2015, Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Europas Basisdemokraten: Militäreinsatz gegen Flüchtlinge ist unmenschlich

Bekannte europäische Basisdemokraten stellen sich gegen den Abschuss von Flüchtlings-Booten im Mittelmeer. Sie halten es für unterträglich, dass im Mittelmeer gezielt Boote mit Flüchtlingen abgeschossen werden. Noch werde darüber geschwiegen. Doch mit solchen Aktionen verrate die EU ihre Ideale.

Zum Artikel Sprache(n): Deutsch / German
Region(en): Europäische Union

 

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