Die täglichen Dramen
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Aktuelle Artikel


29.01.2015, Handelsblatt

Asylsuchende in KZ-Baracken?

Schwerte steht mit dem Plan, Flüchtlinge in Baracken auf einem ehemaligen KZ-Gelände unterzubringen, nicht allein da. Augsburg hat 70 Jahre nach der Befreiung des KZ Ausschwitz ähnliche Pläne abgesegnet. Ein Ortsbesuch.

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Region(en): Deutschland, Europa

 

29.01.2015, Süddeutsche Zeitung

Die Mär vom großen Missbrauch

Zahlen des Bundesinnenministeriums zeigen: Die Mehrheit der Asylbewerber in Deutschland sind keine Wirtschaftsflüchtlinge, denn etwa die Hälfte aller Asylentscheidungen, 48,5 Prozent, gehen positiv für den Flüchtling aus. Die Zahl wäre vermutlich noch höher, denn viele Anträge werden inhaltlich gar nicht geprüft, weil die Behörden feststellen, dass ein anderer EU-Staat für den Asylsuchenden zuständig ist und dieser in das Land zurückmuss.

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Region(en): Deutschland, Europäische Union

 

29.01.2015, Südtirol Online

3500 Flüchtlinge seit Jahresbeginn in Italien eingetroffen

Trotz schlechten Wetterbedingungen und niedrigen Temperaturen hält die Flüchtlingswelle in Richtung Italien weiterhin an. 3.528 Migranten gelangten seit Anfang 2015 an die Küsten Italiens, berichtete der italienische Staatssekretär Marco Minniti am Donnerstag dem Parlament.

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Region(en): Italien / Malta, Europa

 

29.01.2015, Focus Online

IS blockiert Lebensmittellieferungen für 600.000 Flüchtlinge

Die Vereinten Nationen können nach eigenen Angaben Hunderttausende Notleidende in Syrien nicht versorgen, weil die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eine Einigung mit den UN ablehnt. Betroffen seien 600.000 Menschen in zwei Provinzen, sagte Vizechefin Kang Kyung-Wha vom UN-Nothilfebüro OCHA am Mittwoch (Ortszeit) in New York. Nach ihren Angaben brauchen 12,2 Millionen Syrer Hilfe von außen, fast die Hälfte lebt in schwer erreichbaren Regionen.

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Region(en): Weltweit

 

28.01.2015, Ärzte ohne Grenzen

Syrische Flüchtlinge im Libanon

Eine harte Winterphase haben sie soeben überstanden, doch die Lebensbedingungen der syrischen Flüchtlinge, die seit mehreren Jahren in der libanesischen Bekaa-Ebene hausen, bleiben prekär. Mittlerweile spielt die Jahreszeit fast keine Rolle mehr. Im Winter müssen sie mit frostigen Nächten und starkem Schneefall fertigwerden, der ihre instabilen Zelte häufig zum Einstürzen bringt. Im Sommer sind sie der erbarmungslosen Hitze ausgesetzt. Zudem können jederzeit Regenfälle

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Region(en): Weltweit

 

28.01.2015, http://blockupy-goes-athens.tumblr.com/

Interview mit Nasim Lomani, Athen, 25.1.2015

Mitglied beim Netzwerk für politische und soziale Rechte (DIKTIO) über die Situation von Migrant_innen in Griechenland und die Erwartungen an Veränderungen nach einem Wahlsieg von Syriza.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

28.01.2015, eldiario.es

Polizei verbiete Journalisten Berichtertstattung über den Besuch eines EU-Abgeordneten im CIE von Madrid

Die Abschottung der Internierungszentren für Ausländer (CIE) ist so normal, dass die Möglichkeit zu erfahren, was im Innern passiert, die Ausnahme ist. Auch wenn ein EU-Abgeordneten der Antrag stellt.
Die Generaldirektion der Polizei hat einer Gruppe von Journalisten den Zugang zum CIE von Madrid verweigert. Den Zugang hatte der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Javier Couso (Vereinigte Linke), für einen Besuch am kommenden Freitag gemeinsam mit Vertretern von Migreurop beantragt. Außerdem wurde auch sein Antrag auf ein Treffen mit Gefangenen abgelehnt: Deren „erhöhte Anzahl mache ein Interview in vertraulichem Rahmen unmöglich“.

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Region(en): Spanien

 

28.01.2015, TIME

Der Australische Oberste Gerichtshof entscheidet Inhaftierung war legal

Dieser Fall erzeugte Aufmerksamkeit für Australiens kontroverse Immigrationspolitik. Der Oberste Gerichtshof von Australien entschied, dass die monatelange Inhaftierung von 157 Tamilen von Sri Lanka an Bord eines Schiffes letztes Jahr nach dem Marine Powers Act legal war. Die enge 4 zu drei Entscheidung bedeutet, dass die Gefangenen, von denen 50 Kinder waren, keinen Schadensersatz für ihre mutmaßlich falsche Inhaftierung bekommmen werden, so die Zusammenfassung des Urteils.

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Region(en): Australien

 

28.01.2015, Bloomberg Business

Sieg der Syriza gibt den Immigranten Hoffnung

Obwohl die genaue Gestaltung der Syriza Regierung noch nicht entschieden ist, muss sich Tsipras schon der Herausforderung stellen, die Versprechen seiner Wahlkampagne zu implementieren. Während sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf Syrizas Haltung gegen den Sparhaushalt richtete - ein Bruch mit der Samaras Regierung -, wird sie sich auf für eine "gemeinsame europäische Immigrationspolitik mit Verpflichtungen und Rechten," einsetzen, so Dimitrios Papadimoulis, ein Mitglied der Syriza im Europäischen Parlament. Das schließt das Streben nach mehr finanzieller Hilfe von der EU zur Organisation der porösen griechischen Grenzen ein. Dabei wird sie sich der Europa weiten Debatte zur Kontrolle von Immigranten, deren stetig ansteigende Zahlen nationalistische Parteien überall auf dem Kontinent ermutigen, anschließen.

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Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union

 

28.01.2015, Schweriner Volkszeitung

Irakische Flüchtlinge im Hafen aufgegriffen

Familie aus dem Irak über die Türkei, Griechenland, Ungarn und Österreich nach Rostock geschleust. Ihre 17-tägige Flucht aus dem Irak endete in Rostock: Eine ganze Familie ist am Montagnachmittag bei einer Kontrolle im Seehafen aufgegriffen worden. Bundespolizisten waren der Vater (39), die Mutter (35) und drei Kinder im Alter von drei, vier und fünf Jahren im Transporter eines Belgiers irakischer Abstammung aufgefallen. Sie hatten Polizeiangaben zufolge keine Ausweispapiere bei sich.

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Region(en): Deutschland, Europa

 

27.01.2015, VICE News

Migranten kämpfen um die eisige Hölle der Flüchtlingscamps zu überleben

Calais (Frankreich):"Die Polizei ist nicht nett, sie ist hart," sagt Mahamed Dalemen, ein 36jähriger Migrant aus dem Sudan, der vor drei Monaten in der nordfranzösischen Stadt Calais ankam. "Sie schlagen uns. Sie haben das Bein eines anderen Migranten, der in diesem Camp lebt, gebrochen und die Hand meines Freundes." Salemen hat schon 15 Mal versucht nach England zu kommen. Er sagt, was ihn dazu bewegt ist der Wunsch "ein gutes Leben zu haben und zu studieren, ein Leben ohne Genozid [zu haben], ohne ethnische Säuberung." Aber die Polizei von Calais hat jeden seiner Versuche vereitelt. Ein Bericht, der letzte Woche von Human Rights Watch (HRW) veröffentlicht wurde, besagt, dass die Migranten in Calais "Schikane und Missbrauch durch die Hand der französischen Polizei erfahren". Dem internationalen Wachhund zufolge - dessen Ergebnisse auf 44 Aussagen von Zeugen, die im November und Dezember gesammelt wurden, basieren - leben Migranten in Armut und sind routinemäßig Prügel durch Autoritäten ausgesetzt.

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Region(en): Europa

 

27.01.2015, The Nation

Was bedeutet Syrizas Siegt für griechische Immigranten?

Die Wahlen in Griechenland haben Europas politische Landschaft durchgerüttelt. Obwohl Syriza für sein bewusst populistisches Wirtschaftsprogramm, darauf basierend sich Schuldverpflichtungen zu widersetzen, Sozialhilfeprogramme zu erhöhen, und Ungleichheit zu reduzieren, bekannt ist - setzen einige Migranten Hoffnung in die eher unbestimmten Versprechen der Partei im Bereich der Immigrationspolitik. Als Teil ihres weiteren Vorstoß hin zu sozialer Gleichheit, verficht Syriza politische Veränderungen, wie die Beschleunigung des Asylantragsprozesses, die den Migranten helfen könnte ihr Recht auf Niederlassung abzusichern und sie vor Abschiebung schützen könnte; Aufhebung der EU weiten Regelung der beschränkten Reiseerlaubnis für Migranten; Garantie der Wahrung der Menschenrechte für diejenigen Immigranten, die inhaftiert sind; Unterstützung von Familienzusammenführungen (die häufig durch die aufreibende und gefährliche Reise getrennt werden); und insgesamt die "Soziale Inklusion von Immigranten und den Schutz ihrer Gleichberechtigung." Es ist unklar wie viele, wenn überhaupt, von dieses Maßnahmen zu konkreten legislativen Reformen führen werden. Angesichts der zweifelhaften Koalition, die die Syriza gerade mit den "Unabhängigen Griechen" (ANEL, griech. Abkürzung), einer anti-migrantischen rechten Partei, eingegangen ist, können solche Bestrebungen durch die widersprüchliche Koalition sehr schnell neutralisiert oder gar verdreht werden. Aber wenn wir sie beim Wort nehmen, dann eröffnen die Vorschläge bezüglich der Immigration einen Weg die Rechte von Immigranten zu schützen, den Status quo Europas der Verfestigung der Grenzen, die Kriminalisierung von Undokumentierten und das Ausschließen von Asylsuchenenden zu durchbrechen.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.01.2015, Labour List

Versprechen der Labour mehr syrische Flüchtlinge aufzunehmen

England - Schatteninnenminister David Hanson kanzelte heute die Regierung dafür ab, nur 90 syrischen Flüchtlingen die Einreise nach England gestattet zu haben. Schätzungen zufolge wurden in dem, nun fast vier Jahre andauernden, Bürgerkrieg 9 Millionen Menschen von ihrem Zuhause vertrieben. Er versprach, dass die Labour-Partei dafür Sorge tragen werden, dass mehr Flüchtlinge in das Land einreisen dürfen, mit dem Verweis auf Frankreich als einem Beispiel, dem England folgen sollte. Seit Juni letzten Jahres hat Frankreich 5.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen.

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27.01.2015, Focus Online

Rasanter Anstieg bei Gewalt gegen Flüchtlinge

Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte nach Recherchen von „Report Mainz“ mehr als verdoppelt. In den drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch am 20. Oktober habe es bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gegeben, in den drei Monaten danach 76, berichtete das ARD-Politikmagazin am Dienstag. Das sei eine Zunahme von 130 Prozent. Die Übergriffe reichen dem Bericht zufolge von Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkünften bis hin zu brutalen Angriffen auf Ausländer.

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Region(en): Deutschland

 

27.01.2015, Taz

Warten auf das Geisterschiff

Syrische Flüchtlinge in der Türkei: für 150.000 syrische Flüchtlinge ist die türkische Stadt Mersin das Tor nach Europa. Für andere ist ihr Schicksal ein Millionengeschäft.

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Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.01.2015, International Business Time

Verkehrsstörungen begünstigen Überfahrt von Migranten in Calais nach England

Das Verkehrschaos am Eurotunnel war eine Chance für Migranten in Calais, von denen es in der letzten Woche eine große Anzahl geschafft haben nach England überzusetzen, so eine Untersuchung der International Business Times. Asylsuchende, die auf der französischen Seite des Tunnels kampierten, profiterten von den Verkehrsbehinderungen, die durch einen brennenden Lkw ausgelöst wurden, gefolgt von Problemen bei der Energieversorgung. Dutzende, so wird vermutet, haben so ihre gefährliche Reise nach England beendet, nachdem sie auf Fahrzeuge aufsprangen, die seit Stunden auf den Zubringerstraßen zum Tunnel in Warteschlange standen.

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Region(en): Europa

 

27.01.2015, Vice News

Sturm auf Spaniens NATO-Drahtzaun

Seit 2000 sind mehr als 27.000 Migranten und Geflüchtete bei der gefährlichen Reise nach Europa umgekommen. Aufgrund der beispiellosen Zahl von Menschen, die es schafften die extrem verbarrikadierten Grenzen 2014 zu überwinden, fährt die EU fort ihre Grenzen zu verstärken. VICE News zeigt "Europe oder Stirb", eine vierteilige Serie, die die Bemühungen derjenigen dokumentiert, die ihre Leben aufs Spiel setzen, um nach Europa zu kommen, und diejenigen, deren Aufgabe es ist sie abzuhalten.

Zum Artikel Region(en): Spanien, Nordafrika

 

27.01.2015, The Best

Patras: Eine Schwangere versuchte gemeinsam mit ihrem minderjährigen Kind mit gefälschten Papieren zu reisen

Mit groβer Intensität werden tagtäglich die Kontrollen der Zentralen Hafenbehörde in Patras fortgeführt um Migranten ausfindig zu machen die keine Reisedokumente besitzen. Gestern nachmittag wurde ein im Kofferraum eines Fahrzeugs versteckter Migrant mit seinem minderjährigen Sohn entdeckt. Ein weiterer Migrant wurde mit einem gefälschten Reisedokument beim Besteigen eines Schiffes verhaftet. Eine Migrantin die ebenfalls versuchte mit gefälschten Reisedoukumenten ein Schiff zu besteigen, wurde ebenfalls verhaftet danach aber wieder freigelassen, da sie ein minderjähriges Kind bei sich hatte und hochschwanger war.
25.01.2015

Zum Artikel Sprache(n): Griechisch / ελληνικά
Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.01.2015, Candia News

Griechenland: 28 Migranten wurden gerettet

Mit dem Beistand der Luftwaffe wurden 28 illegale Migranten im offenen Meer der Paxi Inseln gerettet.
Genauer gesagt, starteten zwei Helikopter AB-205 der Luftwaffe, der eine (…) um 09:19 und der andere (…) um 12:00 mit dem Ziel der Rettung von 28 illegalen Migranten von einer Felseninsel fünf Seemeilen südöstlich von den Paxi Inseln.
Die Helikopter brachten 26 illegale Migranten sicher zu den Paxi Inseln und zwei nach Preveza.

Zum Artikel Sprache(n): Griechisch / ελληνικά
Region(en): Griechenland / Türkei

 

27.01.2015, World Socialist Web Site

Osteuropa: Regierungen verschärfen Angriffe auf Flüchtlinge

Die Regierungen in Osteuropa nutzen den Anschlag auf das französische Magazin Charlie Hebdo in Paris gezielt, um demokratische Rechte einzuschränken, ausländerfeindliche Stimmungen zu schüren und gegen Flüchtlinge vorzugehen, wie dies auch in Frankreich und Deutschland geschieht. Vor allem Muslime werden zu Feinden erklärt und damit die extreme Rechte gestärkt.

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Region(en): Osteuropa

 

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