Audio & Video

01.02.2010

"Caught in a Trap"

Ukraine. Flüchtlinge auf dem Weg nach Westeuropa werden immer häufiger von der ukrainischen Grenzpolizei gefasst und inhaftiert. Die Fotografin Dörthe Hagenguth reiste mithilfe eines VG-Bilkunst-Stipendiums mehrfach in die ukrainischen Karpaten und dokumentiert die Situation mit Bildern und Interviews in einer Slideshow.

21.01.2010

Dankesrede von Elias Bierdel zur Verleihung des Ute Bock-Preis für Zivilcourage

Elias Bierdel erhielt im Januar 2010 den Ute-Bock-Preis für seine Organisation Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen, mit der er auf das Massensterben an den europäischen Außengrenzen aufmerksam macht.

15.01.2010

Elias Bierdel erhält den Ute Bock Preis für Zivilcourage 2009

Den Ute Bock Preis bekommt Elias Bierdel für seine Organisation Borderline Europe – Menschenrechte ohne Grenzen, mit der er auf das Massensterben an den europäischen Außengrenzen aufmerksam macht. Interview mit Elias Bierdel, FM4 - ORF.at am 15.01.2010

11.12.2009

"Eine PR-Aktion hätte ich nicht mitgemacht"

Der ehemalige Kapitän des Rettungsschiffes Cap Anamur, Stefan Schmidt, wird mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille für besondere Zivilcourage ausgezeichnet. Zuvor stand er für die Rettung afrikanischer Bootsflüchtlinge vor Gericht. Interview mit Stefan Schmidt im Deutschlandradio Kultur am 11.12.2009

07.11.2009

The Invisibles

Jedes Jahr müssen Migranten und Flüchtlinge in Mexiko Verschleppungen, Vergewaltigungen und Tod in Kauf nehmen. Sie reisen in der Hoffnung auf Schutz und ein besseres Leben durch Mexiko und versuchen die USA zu erreichen. Doch nicht selten wird ihre Flucht zum Albtraum.

01.11.2009

"Ein infames Urteil"

Haftstrafen für tunesische Fischer, die 44 afrikanischen Flüchtlingen das Leben gerettet haben. Elias Bierdel, Mitbegründer von "borderline europe", im Interview für das Afrika-Programm der Deutschen Welle.

27.10.2009

Menschen "verschwinden, ertrinken, verdursten"

Ex-"Cap Anamur"-Chef Bierdel rechnet mit Verurteilung wegen Rettung von Flüchtlingen Vor fünf Jahren hatte die "Cap Anamur" 37 Afrikaner von einem überfüllten Schlauchboot gerettet und in Italien an Land gebracht. Heute soll das Urteil gegen Elias Bierdel und seinen damaligen Kapitän fallen: wegen Begünstigung illegaler Einwanderung. Bierdel steht bis heute zu seiner Entscheidung. Interview mit Elias Bierdel, Deutschlandfunk, 07.10.2009

08.10.2009

Weiterer Prozess gegen Menschenretter

Sieben tunesische Fischer warten nach zwei Jahren Prozess auf das Urteil. Ihnen wird Beihilfe zur illegalen Einreise vorgeworfen, weil sie im August 2008 44 Migranten aus Seenot gerettet haben. Ein Interview mit Judith Gleitze, borderline-europe, im domradio.

07.10.2009

Freisprüche im Cap-Anamur-Prozess

Fünf Jahre nach der Rettung von 37 Bootsflüchtlingen im Mittelmeer ist der Ex-Chef der Hilfsorganisation Cap Anamur, Elias Bierdel, von einem italienischen Gericht freigesprochen worden. Die Richter im sizilianischen Agrigent sprachen auch den Kapitän des Schiffs "Cap Anamur II", Stefan Schmidt, frei. Die Männer waren wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung angeklagt worden. tagesschau.de, 07.10.2009, Sendung von 15.00 Uhr

06.10.2009

Little Alien

Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern. mehr Informationen unter http://www.littlealien.at/film.html

24.09.2009

Prügel in italienischer Abschiebungshaft

Gradisca d'Isonzo - italienische Abschiebungshaft an der slowenischen Grenze. Von der Polizei geschlagene Häftlinge haben mit dem Handy Aufnahmen gemacht. Zugeschwollene Augen, Blutlachen, Verletzte. Ein Häftling kann genaue Angaben zu dem Video machen - es steht außer Zweifel, dass es in dieser italienischen Abschiebungshaft gemacht wurde. 12 Migranten müssen stationär behandelt werden

12.08.2009

Interview mit Elias Bierdel

Vor fünf Jahren rettete der ehemalige Journalist Elias Bierdel 37 afrikanischen Bootsflüchtlingen das Leben. Seither sieht er sich in Italien mit einem zermürbenden Gerichtsprozess wegen Schlepperei konfrontiert. Fragen zu einem Präzedenzfall von Cornelia Krebs, "Journal Panorama", 12.08.2009

25.06.2009

"Eritrea: Voices of Torture"

Video über von Malta abgeschobene und in ihrer Heimat gefolterte Eritreer, Länge 19 min, mit englischen Untertiteln. Produziert 2006 von "Human Rights Concern-Eritrea" von Elsa Chyrum, mit Surafel Yacob und Amanuel Eysu. Zwischen September und Oktober 2002 ordnete Malta die Repatriierung von 223 EritreerInnen an, die auf dem Weg nach Italien aus Seenot gerettet worden waren. Die Männer, die in einem Lager für Asysuchende untergebracht waren, wurden unter Kapuzen gesteckt, geschlagen und schließlich deportiert. In Eritrea wurden sie verhaftet und im Gefängnis von Adi Abeito gefoltert. Nach einem ersten Fluchtversuch kamen sie ins Hochsicherheitsgefängnis auf der Insel Dahlak Kebir. Viel sind dort gestorben. Einer Gruppe gelang die Flucht, wurde dann aber erneut verhaftet und ins Gefängnis von Sawa gebracht. Ein nächster Fluchtversuch gelang endgültig, einige von ihnen leben nun in Kanada und Nordeuropa und haben von ihrer Osyssee berichtet.

18.06.2009

PHOENIX-Runde: "Hart an der Grenze..."

... Die EU-Flüchtlingspolitik" - Gaby Dietzen diskutiert mit Peter Altmaier (Parl. Staatssekretär Bundesinnenministerium), Klaus Rösler (Europäische Grenzschutzagentur Frontex), Günter Burkhardt (Pro Asyl) und Elias Bierdel (borderline europe). PHOENIX RUNDE vom 18.06.2009

17.06.2009

Verbraucherschutz mal anders oder: Was Flüchtlinge im Mittelmeer mit unserem Konsum zu tun haben (könnten)...

Dass Flüchtlinge ihr Leben riskieren um in die Europäische Union zu gelangen hat Gründe. Diese Gründe haben auch mit unserem Konsum, mit unseren Lebensgewohnheiten zu tun. Ungerechter Welthandel, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Raubbau an der Natur sind nur einige Stichworte in diesem Zusammenhang. Probleme, mit denen in erster Linie die Ärmsten der Armen in vielen Teilen der sogenannten "Dritten Welt" tagtäglich zu kämpfen haben. Wie wäre es, wenn die dadurch ausgelösten Flüchtlingsströme plötzlich auch direkte Auswirkungen auf uns hätten? Wie wäre es, wenn wenn wir vom Sterben im Mittelmeer nicht mehr nur „sporadisch“ über die Medien betroffen würden sondern ganz konkret bei uns zuhause? Der satirische Kurzfilm von Michael Maxein bringt "das Problem" auf den Punkt ... Ein Film von Michael Maxein, ecosign-Akademie 2009

16.06.2009

Brutale Abschiebung in Madrid

Amateuraufnahmen von der Abschiebung eines Afrikaners am Flughafen Madrid: Polizisten in Zivil verschnüren den am Boden liegenden Mann wie ein Paket und transportieren ihn ab. Fassungslos beobachten Fluggäste die Szene.

22.04.2009

Flüchtlinge auf Lampedusa

Lampedusa - Vorposten der Festung Europa im Mittelmeer, der libyschen Küste näher als dem italienischen Festland. Jedes Jahr stranden hier Tausende von Bootsflüchtlingen, meist aus Afrika. Früher blieben sie nur kurz und wurden anschließend auf verschiedene italienische Provinzen verteilt. Doch jetzt hat die Regierung im fernen Rom entschieden, die Insel zu einem Abschiebezentrum für illegale Einwanderer zu machen. Dabei verfügt Lampedusa gar nicht über die nötige Infrastruktur. Die Unzufriedenheit ist groß - auf allen Seiten. Von der Mittelmeerinsel eine Reportage von Sandra Petersmann. (rbb online, Nahaufnahme, 22.04.2009)

20.04.2009

"Die Flüchtlinge der PINAR"

Ein Film von Enrico Montalbano über die Anlandung der Flüchtlinge in Sizilien, die knapp 4 Tage auf dem türkischen Frachter PINAR E zubringen mussten, da sich Italien und Malta über die Aufnahme stritten. Weitere Infos auf: http://www.enricomontalbano.it/blog/index.html

01.04.2009

"Diese Toten sind Botschafter jenes großen Unrechts"

Jedes Jahr sterben tausende Menschen beim Versuch, in die Europäische Union zu gelangen. Man könne diesen "gewaltigen Menschenrechtsskandal" nicht weiterhin ignorieren, sagte der Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation "Borderline Europe", Elias Bierdel. (Deutschlandfunk, 01.04.2009)

22.02.2009

"Das Übliche"

Eine kurze Momentaufnahme des Filmemachers Enrico Montalbano über die Anladung von um die 200 Flüchtlingen, die aufgrund des Brandes nicht nach Lampedusa, sondern direkt nach Porto Empedocle auf Sizilien gebracht wurden. Von hier wurden sie am 21.Februar 2009 sofort ins geschlossene Großlager nach Caltanissetta gebracht. Weitere Infos auf: http://www.enricomontalbano.it/blog/index.html

Seiten